Leistungseinstellung durch Minijob

  • Hallo. Ich habe folgendes Problem. Bis zur Klärung meiner Berentung (Erwerbsunfähig) erhalte ich ALG II. Jetzt habe ich mir einen Minijob gesucht (60 €/monat) und dies sofort der ARGE gemeldet. Einen Tag später bekam ich schon einen Brief, das die Leistungen eingestellt seien, bis ein Einkommensnachweis des MInijobs vorliegt. Da dies aber vor den Weihnachtsfeiertagen ein Problem wird und ja auch die ARGE nicht über die Feiertage arbeitet, bekomme ich wahrscheinlich für den januar kein Geld. Wovon soll cih meine 2 Kinder ernähren, wovon die Miete bezahlen. Ich habe der ARGE versichert, das es nur ein Minijob mit 6 Stunden monatlich ist und maximal 60 € verdient werden. Was kann ich nun machen um an Neujahr nicht total ohne Geld dazustehen ? Sind ja nur noch ein paar Tage. Und wer weiss wie langsam man dort arbeitet, befürchte ich sogar das ich im Januar auch noch nichts bekomme. Was kann ich tun ?

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  • Kannst du von deinem Arbeitgeber nicht einen Zweizeiler bekommen, dass das Einkommen monatlich unter 100 € liegen wird?
    Ansonsten, wenn du tatsächlich bis zum 01.01. nicht dein Geld hast, dann gehe persönlich am 02.01. zur Arge hin und lass dir zumindest einen Abschlag deiner Leistungen zahlen.

  • Das habe ich heute versucht und als Antwort bekommen, so eine Bestätigung kann erst erstellt werden nachdem der Lohn ausbezahlt wurde. Das heisst ich bekomme keine Leistungen mehr bis Februar. Mit der ARGE habe ich auch gesprochen und denen erklärt das der Minijob unter 100 € liegt. die sagen aber es tut ihnen leid, sie brauchen einen Einkommensnachweis. Wenn ich nun den Minijob wieder hinschmeisse, bekomme ich noch eine Sperre dazu.

  • Quote from michaelwe;1801

    Das habe ich heute versucht und als Antwort bekommen, so eine Bestätigung kann erst erstellt werden nachdem der Lohn ausbezahlt wurde.



    Die sollen dir nichts bestätigen, nur bescheinigen (da es ja offenbar keinen Arbeitsvertrag gibt in dem das festgelegt wurde), dass die vereinbarte Stundenzahl bei voraussichtlich X Stunden je Monat liegt zu einem Verdienst von € X je Stunde.

    Meine hier eingestellten Beiträge stellen nur meine persönliche Meinung und KEINE Rechtsberatung dar. Ich erhebe nicht den Anspruch allwissend zu sein und lasse mich gerne korrigieren. Wer mich nicht mag, darf mich gerne ignorieren, persönliche Angriffe bitte ich zu unterlassen. Vielen Dank.