ARge verweist auf Kinderzuschlag, dazu aber zuwenig Einkommen

  • Hallo,

    hab auch mal ne Frage.
    Bedarfsgemeinschaft (Partnerschaft mit 2 gem. Kids) mit aufstockend ALGII.
    Einkommen und das erhöht sich nun durch einen neuen Job ab 01.01.09 und man wurde von der Arge
    ab 01.01.09. auf Kinderzuschlag und Wohngeld verwiesen.
    anträge laufen - aber das dauert ja ewig.

    Laut meiner Berechnung würde sich aber auch mit neuen Lohn noch ein ALGII Anspruch auf 54 Euro ergeben.

    Der Punkt ist nun, die beiden sind nicht verheiratet und die Frau
    ist ab 01.01. nicht mehr über die arge Krankenversichert.
    Es stellt sich nun die Frage, was ist bis das alles geklärt ist ?
    Selbst bei der KK krankenversichern ??
    Was ist wenn Kinderzuschlag abgewiesen wird ?
    Wenn ich den online ausrechne - ist das Einkommen aber zu gering.

    ALGII
    2 Erw. 632 Euro
    2 kids 422 Euro
    428 Euro Miete
    Bedarf 1482 Euro

    JETZT
    Einkommen anrechenbar 846 Euro
    Kindergeld 308 euro
    ALGII 328 Euro

    NEU
    neues anrechenbares Einkommen 1120 Euro. (Brutto 2300 Stkl 1)
    Kindergeld 308 euro
    ALGII 54 Euro

    Kinderzuschlag : Kinderzuschlag können nur Eltern erhalten, deren eigenes Einkommen für ihren persönlichen Bedarf (=Bemessungsgrenze), aber nicht für den gesamten Bedarf der Familie (=Höchsteinkommensgrenze) ausreicht . Nach Ihren Angaben ist diese Voraussetzung in Ihrem Fall nicht erfüllt. 4 Euro !!!! zuwenig.

    Bescheid kann ja sicher noch 4-6 Wochen dauern......
    Kann man dann ALGII rückwirkend erhalten - wenn man doch von
    denen auf den Kinderzuschlag verwiesen wurde ?

    Liebe Grüsse
    - der nachtvogel -

    Das Vergleichen ist das Ende des Glücks
    und der Anfang der Unzufriedenheit.

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  • Ähm, mit deinen Zahlen ist euer (also für dich und deine Partnerin) Bedarf aber eindeutig gedeckt. Hast du den Kinderzuschlagsrechner vielleicht falsch angewendet?

    Aber ansonsten, falls der Kinderzuschlag doch abgelehnt werden sollte, was ich hier aber gar nicht sehe, dann kannst du auch rückwirkend wieder Alg2 erhalten.

    Bzgl. der Krankenversicherung deiner Partnerin: Ja, sie müsste sich dann freiwillig versichern. Würde aber allein wegen der freiwilligen KV eine Hilfebedürftigkeit entstehen, dann kann man bei der Arge einen Zuschuss nach § 26 SGB II beantragen.
    Dann wird geschaut mit wie vielen Euros ihr über dem eigentlichen Bedarf liegt, dieser wird dann von dem Beitrag für die KV abgezogen und die Differenz würde als Zuschuss gezahlt werden.

    Kleines Beispiel: KV monatlich beträgt 140 €

    Ihr liegt nachher mit Kinderzuschlag und Wohngeld 100 € über euern Bedarf. Dann könnte ein Zuschlag von 40 € für die KV gezahlt werden.

  • Danke jette, ist aber nicht meine Berechnung, sondern für eine Bekannte.:cool:

    Trotzdem, bin ich zu blöd zum rechnen....?

    ALGII
    2 Erw. 632 Euro
    2 kids 422 Euro
    428 Euro Miete
    Bedarf 1482 Euro - das passt ist vom ALGII Bescheid übernommen.

    NEU
    neues anrechenbares Einkommen 1120 Euro. (Brutto 2300 Stkl 1)
    Kindergeld 308 euro
    GEsamt 1428 Euro
    Gibt eine Lücke von 54 Euro gegen über ALGII Bedarf.

    Ich glaub ich habe beim Kinderzuschlag was falsch eingetippt,
    http://www.bmfsfj.de/Kinderzuschlagrechner/



    Liebe Grüsse
    - der nachtvogel -

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    und der Anfang der Unzufriedenheit.

  • Quote from nachtvogel;1744

    neues anrechenbares Einkommen 1120 Euro. (Brutto 2300 Stkl 1)



    Öhm, entschuldige den Einwurf, aber bei dem Einkommen und mit der Steuerbelastung in Steuerklasse I würde ich aber versuchen ohne Arge, dafür mit einem Steuerfreibetrag für die außergewöhnliche Belastung klarzukommen. Sind immerhin auch bis zu € 7680/Jahr, die nicht versteuert werden.

    Meine hier eingestellten Beiträge stellen nur meine persönliche Meinung und KEINE Rechtsberatung dar. Ich erhebe nicht den Anspruch allwissend zu sein und lasse mich gerne korrigieren. Wer mich nicht mag, darf mich gerne ignorieren, persönliche Angriffe bitte ich zu unterlassen. Vielen Dank.

  • ja das ist richtig und habe ich ihr auch schon vorgeschlagen.
    Der Hauptpunkt ist halt momentan die Angst, was mit der Krankenkasse wird, wirds nun Kinderzuschlag oder nicht......
    Soll sie sich dort vorsichtshalber freiwillig versichern?
    Oder wie läuft das ?

    Liebe Grüsse
    - der nachtvogel -

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  • Wenn ich das richtig sehe, steht doch nur ein ALGII-Anspruch von € 54 zzgl. des KV-Beitrages von ca. € 135 auf dem Spiel, oder?

    Dann sollten sich die beiden entscheiden ob sie ohne Arge und mit einem eventuellen Kinderzuschlag sowie dem Steuerfreibetrag klarkommen wollen - dann freiwillig versichern oder ob sie auf Biegen und Brechen beim ALGII bleiben wollen. Dann ist eine freiwillige KV zurzeit sinnfrei, denn die Beiträge bekommt man nicht erstattet. Gibt es dann doch den Kinderzuschlag und man fällt aus dem ALGII-Bezug raus, muss man eben die KV-Beiträge nachzahlen.

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  • Das sollte sie wohl machen..... Denn ich denke auch wie Jette, dass deine Überrechnung bzgl. KIZ irgendwo falsch ist, da nunmal der Lohn den Unterhalt der erwachsenen Personen deckt und nur die Kinder hilfebedürftig sind.

    Turtle

    Es ist nicht nötig (und noch dazu regelwidrig!), mir eine PN zu schreiben, weil eine Verwarnung erfolgte, ein Beitrag oder Thread gelöscht oder ein Thread geschlossen wurde. Wenn dies geschah, hatte es einen entsprechenden Grund. Ich verweise insoweit auf die Regeln des Forums: Forenregeln.

  • Eigentlich meine ich ja auch mit Kinderzuschlag und evtl. Wohngeld
    wären sie dann endlich von der Arge weg.

    Sie macht sich halt nur so einen Kopf, weil sie bisher eben 328 euro ALGII
    Zuschlag erhalten haben, der lohn nun schon höher wird, aber sie
    das halt selbst garnicht einschätzen konnte.
    Sie wurde in letzter Zeit schon 2x auf den Kinderzuschlag verwiesen und jedesmal kam eine Ablehnung. Deshab ist sie da auch so unsicher.

    Vorallem wegen der KK wußte sie garnicht woran sie war.
    Anfangs ging sie ja davon aus, sich selbst garnicht zu versichern........:eek:
    weil sie nicht weiß wovon sie das bezahlen soll.
    die Krankenversicherungspflicht war noch nicht bis zu ihr durchgedrungen.

    Ich hoffe das ich ihr nun die Angst etwas nehmen kann.

    Lieben Dank
    - der nachtvogel -

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    und der Anfang der Unzufriedenheit.

  • Ich komme mit o. g. Daten definitiv auf einen KiZ-Anspruch von 190 €.
    Das übersteigt wahrscheinlich die Summe aus freiwilliger KV (dürfte ab Januar teurer werden) und Restanspruch Alg2. GEZ-Befreiung fällt weg, das sollte man ebenfalls mit einkalkulieren.


    Unbedingt sollte man schauen, ob und in welcher Höhe Wohngeldanspruch besteht.