Kind will ausziehen, Mutter muss umziehen?

  • Guten Tag ihr Lieben.


    Mein Freund (23), berufstätig, wohnt derzeit bei seiner Mutter (seit Jahren/Jahrzehnten erwerbslos, 5 Kinder, 3 davon bereits ausgezogen). Nun möchte er gerne mit mir, 21, Partnerin, zusammenziehen.
    Die Problematik, die sich dabei auftut ist folgende:
    Wir leben 700 km voneinander entfernt und ich bin bereit mein Leben hier aufzugeben und zu ihm runterzuziehen/ bzw. mit ihm "hier unten" zusammen zuziehen.
    Nun hat sich seine Mutter dazu geäußert, die das durch seine Geschwister erfahren hat. Sie sagt, dass wenn er auszieht, sie ihre Wohnung mit ihrer verbleibenden Tochter räumen muss, weil das Amt ihr diese, auf Grund ihrer Größe, nicht mehr bezahlt. Im Moment bezahlt ihr Sohn ihr Unterhalt für das Zimmer bei ihr. Das würde natürlich auch wegfallen.
    Ich wohne gerade für die Zeit meines Urlaubs bei den Dreien in der Wohnung, um mir hier unten einen Job zu suchen. Das ist einfacher und günstiger, als wenn ich jedes Mal, wenn ich eingeladen werde, 700 km runter und wieder hoch zu fahren.
    Nun wettert die Mutter arg gegen mich, ich würde ihr den Sohn wegnehmen wollen etc.
    Ich habe allerdings keine Ahnung vom Recht und Pflicht in dieser Situation, hat jemand eine Idee und kann mich um den Sachverhalt etwas aufklären?

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  • In welcher Hinsicht? A) findest du die Antwort in hunderten Beiträge im Forum und B) ist es doch logisch, dass der Staat nicht auf Teufel komm raus Wohnungen zahlt. Angemessen (für die Personenzahl) muss es schon sein.

    Es ist nicht nötig (und noch dazu regelwidrig!), mir eine PN zu schreiben, weil eine Verwarnung erfolgte, ein Beitrag oder Thread gelöscht oder ein Thread geschlossen wurde. Wenn dies geschah, hatte es einen entsprechenden Grund. Ich verweise insoweit auf die Regeln des Forums: Forenregeln.

  • Man kann es, wenn man nicht grade genervt ist, auch soo ausdrücken:


    Wenn der Sohn auszieht, wird sein Zimmer bei der Mutter leerstehen.
    Die Mutter müsste es anderweitig vermieten, oder aber den Mietanteil, den der Sohn (Dein Freund) bislang aufgebracht hat, selber aufbringen. Was wohl kaum geht, wenn sie nicht erwerbstätig ist (oder sein möchte).


    Sie wird sich also um eine Wohnung bemühen müssen, welche kostenmäßig der Größe der verbliebenen Familie angepasst ist.


    Insofern wirst Du der Mutter weniger den Sohn wegnehmen, sondern dessen finanzielle Unterstützung. Und letztlich damit auch ihr gewohntes Wohnumfeld.


    Für Dich dürfte wichtig sein, diese Hintergründe zu kennen; ansonsten sieht es schlecht aus, was das Verhältnis zwischen 'künftige Schwiegermutter' und 'künftige Schwiegertochter' betrifft.