muss ich mein Minijob kündigen und muss den 1€ Job Annehmen ?

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    • Nach § 10 Abs. 2 Nr. 5 i.V.m. Abs. 3 SGB II eine Maßnahme auch zumutbar, wenn sie mit der Beendigung einer Erwerbstätigkeit verbunden ist, es sei denn, es liegen begründete Anhaltspunkte vor, dass durch die bisherige Tätigkeit künftig die Hilfebedürftigkeit beendet werden kann.

      Es ist immer eine Einzelfallentscheidung des Vermittlers. Er muss sich die Frage stellen was für die Zukunft günstiger ist: Maßnahmeteilnahme und anschließend ggf. gar kein Job mehr oder weiter Mini-Job und weitere Suche nach Vollzeitjob.
    • darkhomie;307129 schrieb:

      Edit:

      Die frage ist ja wieso soll ich nun 1€ Job Annehmen wo ich weniger bekomme als Jetzt und vor allem muss man ja bei den 1€ Job viel viel mehr Arbeiten um überhaupt an die 100€ zu kommen.


      Zu beachten ist auch: Durch den Mini-Job verringerst du deine Hilfebedürftigkeit, wenn das Einkommen über 100 € im Monat ist. Der 1 €-Job wird nicht auf das Alg II angerechnet. Somit erhöht sich die Hilfebedürftigkeit durch die Kündigung des Mini-Jobs.
    • Machen wir uns nichts vor: auch bei einem Job auf Abruf müssen die Arbeitszeiten rechtzeitig festgelegt werden. Und bei der geringen Stundenanzahl kann ein Arbeitgeber nicht erwarten, dass du daneben nicht noch einen Job ausübst. Verdienst du 100 Euro im Monat sind das bei 8,50 Euro Mindestlohn noch nichtmal 12 h/Monat, bei 200 Euro im Monat dann noch nichtmal 24 h/Monat, also 3 bis 6 Stunden in der Woche! Was genau ist das überhaupt für eine Tätigkeit?

      Ich kann mir schon vorstellen, was der 1 Euro Job soll: nämlich kontrollieren, ob du nicht in Wirklichkeit noch xx Stunden in der Woche SCHWARZ arbeitest.
    • darkhomie;307129 schrieb:


      Die frage ist ja wieso soll ich nun 1€ Job Annehmen wo ich weniger bekomme als Jetzt und vor allem muss man ja bei den 1€ Job viel viel mehr Arbeiten um überhaupt an die 100€ zu kommen.

      Unsinn. Bei dem 1€Job handelt es sich nicht um eine ARBEIT. Also auch nicht um LOHN für Arbeit.
      Du kannst also den Minijob behalten und wenn sich die Zeiten mit der 1€-Maßnahme nicht überschneiden, dann kannst du BEIDES machen und kriegst 1€ pro Stunde und noch den Lohn fürn Minijob.

      100-150,- im Monat ist ja nun auch wirklich nicht so dolle.

      Was meinst du überhaupt mit: Nun will man mit ein Job von Arg2 aufbrummen
      Soll das heißen: Nun soll ich auch noch einen 1€-Job machen. ?
      Was soll das denn für eine Maßnahme sein? Was meinst du mit "aufbrummen"? Hast du eine ZUWEISUNG?
    • Da kann man nix Schwarz Arbeiten !


      Ich lach mich tot! Da kann man nicht schwarz arbeiten?! Auf dem Bau sicherlich auch nicht, weil, es gibt ja immer nur eine Baustelle, oder wie?!

      Vielleicht machst du dich mal mit der gesetzlichen Regelung der Arbeit auf Abruf vertraut:

      dejure.org/gesetze/TzBfG/12.html

      Das geht nämlich eben gerade nicht, dass du mal so und mal soundsoviel Stunden arbeitest oder 5 Minuten nach Anruf anzutanzen hast!

      Bis zu 20 Stunden im Monat arbeitest du? Also maximal 170 Euro wären das. Das würde deinen Angaben, dass du auch mal höher verdienst, nun wiederum widersprechen. Du solltest dich mal auf eine Version festlegen.

      Fakt ist, dass das so einfach nicht geht. Im Übrigen solltest du aufpassen, dass du bei soviel Arbeit im Monat nicht noch an Burn-Out erkrankst. Ist ja echt die Masse....
    • darkhomie;307170 schrieb:

      Also mir wäre neu wenn man 100€ dazu verdienen kann mit sein Mini Job und dann zusätzlich den Lohn von 1€ Ohne Abzug aufstocken kann! das ist nämlich nicht der fall !

      Aus dem 1€-Job kriegst du doch keinen Lohn.
      Und außerdem darf man als Hartz4-Bezieher auch sehr viel mehr als nur 100,- dazu verdienen. Soviel wie möglich. Immer. Mit jeder Erwerbsarbeit!!
      Wo hast du denn nur solchen Unsinn aufgeschnappt?

      Und was hast du nun schriftlich vorliegen zu dieser 1€-Maßnahme?
      Bringt wohl nichts, dir hier zu erklären, was eine Mehraufwandsentschädigung ist, oder?

      Reinigungsbranche. Wow. Da geht nix schwarz? Achso! Meinst du, wir sind blöd?
      Du arbeitest also 13-20 Stunden im Monat in der Reinigungsbranche?
      Und stöhnst wegen des 1-€-Jobs?
    • Turtle1972;307162 schrieb:

      Machen wir uns nichts vor: auch bei einem Job auf Abruf müssen die Arbeitszeiten rechtzeitig festgelegt werden. Und bei der geringen Stundenanzahl kann ein Arbeitgeber nicht erwarten, dass du daneben nicht noch einen Job ausübst. Verdienst du 100 Euro im Monat sind das bei 8,50 Euro Mindestlohn noch nichtmal 12 h/Monat, bei 200 Euro im Monat dann noch nichtmal 24 h/Monat, also 3 bis 6 Stunden in der Woche! Was genau ist das überhaupt für eine Tätigkeit?

      Ich kann mir schon vorstellen, was der 1 Euro Job soll: nämlich kontrollieren, ob du nicht in Wirklichkeit noch xx Stunden in der Woche SCHWARZ arbeitest.


      Und Deine Rechnung stimmt noch nicht mal, da der Mindestlohn im Reinigungsgewerbe in 2013 schon bei 9,00 EUr lag (neueres habe ich gerade nicht gefunden). Es sind also noch weniger Stunden, die gearbeitet werden.
    • Vegas;307258 schrieb:

      Und Deine Rechnung stimmt noch nicht mal, da der Mindestlohn im Reinigungsgewerbe in 2013 schon bei 9,00 EUr lag (neueres habe ich gerade nicht gefunden). Es sind also noch weniger Stunden, die gearbeitet werden.

      Ob der TE nun im "tariflichen Reinigungsgewerbe" ab und an mal putzt, wenn er gebraucht wird, oder wie er überhaupt in der "Branche" tätig ist---ist das nicht vollkommen egal für eure Diskussion?:confused:

      Der TE äußert sich nicht mehr. Er versteht es nicht. Kein Wunder.
      Er wollte eigentlich auch nur wissen, ob er neben seinem Minijob auch noch einen EEJ machen muß.
      Das wurde doch längst beantwortet.
    • Ich kann mir vorstellen, dass Du das tatsächlich tun musst. Schließlich kommst Du ja in den Genuss von staatlichen Leistungen. Dementsprechend können die Dir begrenzt schon vorschreiben, was Du zu diesbezüglich zu tun hast. Aber halte doch einfach nochmal Rücksprache und schildere denen die Situation. Deren Ziel ist ja, dass Du arbeitest. Deshalb könnte das schon funktionieren.
      Fang nie an aufzuhören, hör nie auf anzufangen. – Marcus Tullius Cicero

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