Erstausbildung mit 27 - Finanzierung? Zufinanzierung? Aufstocken?

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    • Erstausbildung mit 27 - Finanzierung? Zufinanzierung? Aufstocken?

      Hallo,

      eine Freundin ist 27 und beginnt im August eine schulische Ausbildung zur Erzieherin bei einem privaten Bildungsträger, unbezahlt, kostet 70€ im Monat. Bisher hat Sie nur ihr Fachabitur in der Hand, es gab mal eine begonnene Ausbildung (ohne Bafög), aber die wurde nach kurzer Zeit abgebrochen.
      Baför ist beantragt. Was, wenn kein Unterhaltsanspruch mehr besteht oder der Unterhalt oder das Bafög zum leben nicht reicht? Kann aufgestockt werden? Wohngeld? Eventuell BAB, in dem Alter? Oder können die Ämter sagen: Werden Sie Kellnerin, davon kann man auch leben?

      Sind über jeden Hinweis dankbar. Großes Dankeschön!

      Schöne Grüße
    • blindfury;306969 schrieb:


      Baför ist beantragt. Was, wenn kein Unterhaltsanspruch mehr besteht oder der Unterhalt oder das Bafög zum leben nicht reicht?


      Als erstes würde ich mich erkundigen, ob die Privatschule bafögfähig ist.
      Wenn sie dann Schülerbafög bekäme und es nicht reicht, weil sie ja auch kein Kindergeld mehr bekommt und das Schulgeld bezahlen muss, ist leider das Ende der Fahnenstange erreicht. Vom Staat bekommt sie nichts zusätzlich.
    • blindfury;306990 schrieb:

      Aber mir will nicht in den Kopf, dass der Staat nicht aufstockt, falls das BAFöG-Geld unterhalb des Hartz-IV-Satzes liegen sollte, zumal es eine Erstausbildung ist.


      Hartz 4 liegt hinsichtlich der Höhe an der Spitze der Sozialleistungen, Azubis und Studenten können nur davon träumen, auch so hoch alimentiert zu werden.
      Das Problem ist hier, dass es kein Kindergeld mehr gibt und sie zusätzlich eine private Schule bezahlen muss. Die 'Schülerin' ist schlicht 10 Jahre zu spät mit ihrer Ausbildung dran.

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