Gibt es Neues von bzw. über Inge Hannemann?

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    • Die Lage in Sachen Hannemann ist in der Tat etwas unübersichtlich.

      Im Jobcenter Hamburg-Altona hatte sich Hannemann geweigert, Sanktionen gegen Langzeitarbeitslose zu verhängen. Sie wurde daraufhin dort vom Dienst suspendiert und versetzt. Nun soll sich die 46-Jährige um die Integration Behinderter in den Arbeitsmarkt kümmern, bei gleichem Gehalt. Der Rechtsstreit zwischen Hannemann.. ist damit noch nicht völlig vom Tisch. Es gibt eine weitere Klage, mit der sich Hannemann gegen ihre Suspendierung im Jobcenter wendet. Ein Termin dafür steht aber noch nicht fest.



      spiegel.de/wirtschaft/soziales…dt-hamburg-a-1008597.html

      Sanktionen, das hat der Bundestag erst kürzlich noch einmal bestätigt, sind eine notwendige Bedingung, das ganze H4-Konstrukt überhaupt aufrecht zu erhalten. Wenn Hannemann sich weigert, die vom Gesetzgeber vorgesehenen Sanktionen als weisungsgebundene Arbeitskraft umzusetzen, begeht sie einen nicht hinnehmbaren Vertrauensbruch gegenüber ihrem Arbeitgeber.

      Da stellt sich mithin die Frage nach der Verantwortlichkeit derjenigen, die Hannemann lediglich "suspendiert" und nicht gekündigt haben.
    • mpumpe;305607 schrieb:

      Die Lage in Sachen Hannemann ist in der Tat etwas unübersichtlich.
      spiegel.de/wirtschaft/soziales…dt-hamburg-a-1008597.html
      Sanktionen, das hat der Bundestag erst kürzlich noch einmal bestätigt, sind eine notwendige Bedingung, das ganze H4-Konstrukt überhaupt aufrecht zu erhalten. Wenn Hannemann sich weigert, die vom Gesetzgeber vorgesehenen Sanktionen als weisungsgebundene Arbeitskraft umzusetzen, begeht sie einen nicht hinnehmbaren Vertrauensbruch gegenüber ihrem Arbeitgeber.

      Da stellt sich mithin die Frage nach der Verantwortlichkeit derjenigen, die Hannemann lediglich "suspendiert" und nicht gekündigt haben.

      Achso? Weil der spiegel-online da 3 Sätze zusammenfassend hinschreibt, nimmst du dir heraus, die Verantwortlichkeit ihres Arbeitgebers zu kennen? Wird ja immer absurder hier.:rolleyes:

      Ich habe wirklich keinen Grund, irgendwas von dem, was Frau Hannemann betrifft, gut zu finden, aber du bringst hier wieder "Argumente", die mich fast verleiten, Frau Hannemann zu verteidigen. Kapierst du nicht, daß nicht du in diesem Lande Recht sprichst? In keinem einzigen Fall?
      Sondern, daß jeder Arbeitnehmer auch Rechte hat, die im Zweifel von einem ordentlichen Gericht zu bewerten sind?

      Der Bundestag hat bestätigt, nur Sanktionen halten Hartz 4 aufrecht?---Quelle für diese Aussage bitte!
    • norstone89;305614 schrieb:


      Der Bundestag hat bestätigt, nur Sanktionen halten Hartz 4 aufrecht?---Quelle für diese Aussage bitte!


      Debatte im BT am 19.12.2014:"Gute Arbeit und eine sanktionsfreie Mindestsicherung statt Hartz IVDrucksache 18/3549". In der Debatte wurde sich mehrheitlich gegen eine Abschaffung von Sanktionen ausgesprochen, es erfolgte aber keine Abstimmung sondern Überweisung in die Ausschüsse.

      dip21.bundestag.de/dip21/btp/18/18077.pdf



    • norstone89;305614 schrieb:


      Sondern, daß jeder Arbeitnehmer auch Rechte hat, die im Zweifel von einem ordentlichen Gericht zu bewerten sind?


      Keine Nebelkerzen bitte.
      Es geht um eine meines Erachtens problemlose Durchsetzung einer fristlosen Kündigung der Hannemann wegen gravierendem geschäftschädigenden Verhalten. Dass H. dann anschließend wie jeder andere Arbeitnehmer das Arbeitsgericht anrufen kann, ist doch unbestritten.

      Ist doch ein Stück aus dem Tollhaus, da sabotiert eine Sachbearbeiterin der Öffentlichen Sozialfürsorge die Grundfesten der H4 Gesetzgebung und läßt den Willen des Gesetzgebers leerlaufen, auch auf Kosten der anderen SB's, die den Mist dann anschließend gerade biegen müssen, und es erfolgt lediglich eine 'Suspendierung' statt ein fristloser Rausschmiss.

      Und anschließend jahrelange Freistellung zu Lasten des Steuerzahlers. Und Herumgekasper über "gesundheitliche Beeinträchtigungen", weil der Damem dieses und jenes nicht behagt.

      Man sieht, wie weit es in Sozialamtsdeutschland schon gekommen ist, da werden solche Figuren aus politischer Rücksichtnahme mit Wattehandschuhen angepackt und jede kleine Kassiererin im Supermarkt fliegt, wenn sie ihre Pfandmarken nicht korrekt abrechnet.
    • mpumpe;305625 schrieb:

      Keine Nebelkerzen bitte.

      DU bist doch der mit den Nebelkerzen. DU erachtest hier, was hätte gemacht werden müssen 1. vom Arbeitgeber, 2. vom Gericht. Wer bist du denn? Nebelkerzenwerfer?
      Schreib doch einfach: meiner Meinung nach hätte der AG dies und das Gericht das machen sollen. Und das wäre deine Meinungsäußerung. Fertig damit.
      Schau dir gern nochmal meine Frage ganz oben an!

      Gehts noch? gravierendes geschäftsschädigendes Verhalten? Woher willst DU denn das nur wissen? Aus der Presse? Oder woher? Holst du mal wieder deine Meinung aus der Presse und verkaufst sie dann auch noch als "Wissen"? Und maßt dir sogar an, was AG und Gerichte nun zu tun gehabt hätten.
      Gehts auch noch? Sabotage der Grundfeste der Hartz4-Gesetzgebung? Woher weißt du das? Wie oft, in welchem Umfang, welche Summe ging der Stadt HH durch die Lappen, weil sie (wie oft und welche) Sanktionen nicht beschied? Weißt du das denn? Weißt du denn, ob und wie viele andere das machen, ohne sich damit noch im www zu brüsten und wahrlich die Frau Robin Hood der Neuzeit zu spielen?
      Wer hat denn danach etwas gradegebogen? Woher weißt du das denn nun wieder? Und was denn überhaupt?

      mpumpe;305625 schrieb:

      Und anschließend jahrelange Freistellung zu Lasten des Steuerzahlers. Und Herumgekasper über "gesundheitliche Beeinträchtigungen", weil der Damem dieses und jenes nicht behagt.
      Jahrelang? Von wann bis wann freigestellt (nicht suspendiert)? sie hat doch ihren leidensgerechten Platz nun. Wär ja noch schöner, wenn ausgerechnet eine Mitarbeiterin des Integrationsamtes, die für die Integration Behinderter in den Arbeitsmarkt zuständig sind, nicht selbst entsprechend "integriert" werden. Die nötigen Atteste wird sie schon haben, sonst wären dem Amt dort auch die Hände gebunden.
      Frage: Weißt du etwa auch, was sonst noch in dem Vergleich stand?

      mpumpe;305625 schrieb:

      Man sieht, wie weit es in Sozialamtsdeutschland schon gekommen ist, da werden solche Figuren aus politischer Rücksichtnahme mit Wattehandschuhen angepackt und jede kleine Kassiererin im Supermarkt fliegt, wenn sie ihre Pfandmarken nicht korrekt abrechnet.

      Da kommt sie wieder, deine pauschale Keule:
      Alle solchen werden mit Wattehandschuhen angefaßt und alle Kassiererinnen fliegen, die Pfand nicht richtig abrechnen.
      Schön pauschal und extrem unterbelichtet, völlig vernebelt, um mit deinem Sprachschatz zu antworten...
    • Ach, norstone89, was regst du dich auf?

      Meine Meinung:

      Hannemanns Position, gerade zum Thema Sanktionen und dem Umgang damit, war ihrem Arbeitgeber seit Jahren bekannt.
      Zum Problem wurde das Ganze erst, als Hannemann verstärkt an die Öffentlichkeit ging – nicht nur mit ihrer Einstellung zu Sanktionen, sondern auch mit der Benennung von Missständen (aus ihrer Sicht).
      Sie hat eine Überzeugung und tritt (mit einer Menge Durchhaltevermögen) für sie ein - nicht versteckt hinter einem Pseudonym, sondern unter ihrem Namen – für jedermann sicht- und lesbar.
      Das finde ich mutig und dafür hat sie meinen Respekt; völlig unabhängig davon, ob ich ihre Meinung teile oder nicht.


      In Foren anonym rumpampen und sich zum Richter aufwerfen kann jede/r :cool:
    • maria1956;305639 schrieb:


      Hannemanns Position, gerade zum Thema Sanktionen und dem Umgang damit, war ihrem Arbeitgeber seit Jahren bekannt.


      Das ist doch Mumpitz. Niemand hat was dagegen, wenn Hannemann zusammen mit ihren Brüdern und Schwestern im Geiste von der Linkspartei umd dem Faullenzer Boes sich in ihrer Freizeit für ein paradiesisches Alimentationssystem einsetzt, wo nur noch abgegriffen und nichts mehr gefordert werden kann.

      Aber hier geht es doch darum, dass Hannemann als Sachbearbeiterin in einer Behörde die gültige Gesetzgebung sabotiert, wenn sie die im Gesetz vorgesehen Sanktionen bei Arbeitsverweigerung nicht anwendet und sich deswegen noch als Mutter Johanna aufspielt. Dieses schädliche und unakzeptable Verhalten eines weisungsgebundenen Sachbearbeiters muß arbeitsrechtlich adäquat geahndet werden.
    • maria1956;305639 schrieb:

      Hannemanns Position, gerade zum Thema Sanktionen und dem Umgang damit, war ihrem Arbeitgeber seit Jahren bekannt.
      Zum Problem wurde das Ganze erst, als Hannemann verstärkt an die Öffentlichkeit ging – ...

      Nein.
      Eine Position, die den elementaren Geschäftsgrundlagen des Arbeitgebers konträr gegenübersteht, darf man sicherlich haben, aber nicht so äußern, dass man öffentlich darstellt, diese Geschäftsgrundlagen zu boykottieren. Und man darf nicht gegen diese Grundsätze des Arbeitgebers handeln. Schon gar nicht in der Exekutive einer Demokratie.
      Und auch wenn eine Frau H. denkt, im Recht zu sein: Als öffentlich Bedienstete hat sie den Willen des Gesetzgebers zu befolgen. Alles andere ist Behördenwillkür. Und was dabei rauskommt, wenn "Beamte" ihre eigene Meinung über das Gesetz stellen, das kannst Du in einigen südamerikanischen oder osteuropäischen Ländern sehen.


      norstone89 schrieb:

      Gern nochmal:

      Du nervst mich ganz massiv mit Deiner rotzigen Rechthaberei...
    • pAp;305646 schrieb:

      Nein.
      Eine Position, die den elementaren Geschäftsgrundlagen des Arbeitgebers konträr gegenübersteht, darf man sicherlich haben, aber nicht so äußern, dass man öffentlich darstellt, diese Geschäftsgrundlagen zu boykottieren. Und man darf nicht gegen diese Grundsätze des Arbeitgebers handeln. Schon gar nicht in der Exekutive einer Demokratie.
      Und auch wenn eine Frau H. denkt, im Recht zu sein: Als öffentlich Bedienstete hat sie den Willen des Gesetzgebers zu befolgen. Alles andere ist Behördenwillkür. Und was dabei rauskommt, wenn "Beamte" ihre eigene Meinung über das Gesetz stellen, das kannst Du in einigen südamerikanischen oder osteuropäischen Ländern sehen.[...]

      Öffentlich äußern, dass man Geschäftsgrundlagen boykottiert, darf man schon. Nur muss man sich dann nicht wundern, dass dieses Verhalten Folgen hat. Hannemann ist durchaus bewusst, dass sie nicht durfte, was sie tat; jedenfalls nicht in allen Fällen.
      Sie bestreitet die Vorwürfe ihres damaligen Arbeitgebers ja auch nicht in vollem Umfang, sondern nur einige Fälle betreffend (wo sie - aus eigener Sicht - selbst nach gültiger Rechtslage keine Sanktionen verhängen durfte) und rechnet auch nach eigener Aussage nicht damit, zu gewinnen.
      So, wie ich sie verstanden habe, geht es ihr um die öffentliche Diskussion der Gesetzesgrundlagen und sie denkt, dass diese Diskussion umso stärker/effektiver geführt wird, je weiter sie mit ihrer Klage kommt, je mehr Öffentlichkeit also hergestellt wird.
      Sie hat im Vorfeld den Weg gewählt, offen gegen Vorschriften/Grundlagen zu handeln.

      Ich finde diesen Weg nicht richtig (ich bin auch nicht der Meinung, dass das SGB II ohne Sanktionen auskommt und bin auch nicht für ein bedingungsloses Grundeinkommen), kenne ihn aber auch aus anderen Zusammenhängen, in denen Menschen der festen Überzeugung sind, sie könnten aus einem System heraus besser etwas am System ändern (indem sie bewusst gegen Grundlagen verstoßen) als von außen.
      Das sind immer harte Kämpfe, weil diese Leute, um ihr Ziel zu erreichen, erst mal in Kauf nehmen, sich bewusst ins Unrecht setzen. Verstöße gegen geltendes Recht bleiben eben Verstöße, auch wenn Gewissensgründe angeführt werden.

      Allerdings bin ich auch der Meinung, dass ein Verstoß aus Gewissensgründen anders zu bewerten ist als einer aus z.B. finanziellen oder anderen Motiven heraus. Auch das ist Demokratie.
    • Hi,

      die gute Frau handelt illoyal gegenüber ihrem Arbeitgeber und bekennt sich ausdrücklich dazu. Dies geschieht offenkundig auch nicht für einen Moment, sondern auf Dauer.
      Für ca. 99,99 % aller Arbeitnehmer reicht dies für eine fristlose Kündigung. Der Gedanke von mpumpe, dass der Arbeitgeber hier vor allem opportunistisch handelt, liegt nahe.
      Und die Ansicht, Frau Hannemann, verdiene Respekt, teile ich ganz und gar nicht. Zu respektieren wäre, wenn sie konsequenterweise den Arbeitgeber, dessen Grundsätze sie ablehnt, verlässt. Sich auf Kosten der Allgemeinheit durchzuschlauchen und dabei keine Gegenleistung zu erbringen, ist um keinen Deut besser als die jenigen SGB II empfänger, die sich vor jeder Arbeit drücken.
      Man könnte es dekadent nennen: Desperado sein gerne, aber bitte ohne materielles Risiko!
    • maria1956;305685 schrieb:

      So, wie ich sie verstanden habe, geht es ihr um die öffentliche Diskussion der Gesetzesgrundlagen [...]

      Meine Vermutung: Inge Hannemann geht es um nichts mehr als um Inge Hannemann. Nachdem nun ihr Bekanntheitsgrad zumindest in der Zielgruppe aufgrund der Auseinandersetzung mit ihrem Brötchengeber zugenommen hat, erscheint im kommenden Mai ihr Buch. Ein Schelm, wer Kalkül wittert...
    • norstone89;305777 schrieb:

      Du wirst aber sicher nicht der Meinung sein, daß ein User @mumpe zu bestimmen hat, was ein Arbeitgeber machen MUSS.


      Da sind deine Sorgen unberechtigt, dafür gäbe es keine Rechtsgrundlage. Allerdings kann man als Steuerzahler und Bürger monieren, daß im Fall Hannemann eher nach dem politischen Opportunitätsprinzip als nach der Rechtslage gehandelt wurde.

      Bin gespannt, was sich Hannemann künftig als SED/PDS/Linkspartei-Abgeordnete noch leisten wird, gleichzeitig gegen die gültige Rechtslage zu hetzen und sich ihre Füße im Öffentlichen Dienst zu wärmen. Schließlich ist das Sozialgesetzbuch vom Gesetzgeber ordnungsgemäß verabschiedet worden und hat seine verfassungsgemäße Gültigkeit.
      Die Anerkennung des Gesetzgebungsverfahrens gehört m.E. zu den zentralen Verfassungsgrundsätzen. Wer letztere nicht respektiert, hat m.E. im Öffentlichen Dienst nichts zu suchen.

      P.S:
      Gibt es irgendwo eine Übersicht über die Tausende von Toten, die laut Hannemann das H4 System bisher verursacht hat? H. wurde deswegen ja von Stern und RTL befragt, aber da kam nur heiße Luft von ihr.
      Will sie vielleicht für ihr Büchl als Homestory aufheben.
    • mpumpe;305783 schrieb:


      Bin gespannt, was sich Hannemann künftig als SED/PDS/Linkspartei-Abgeordnete noch leisten wird, gleichzeitig gegen die gültige Rechtslage zu hetzen und sich ihre Füße im Öffentlichen Dienst zu wärmen. Schließlich ist das Sozialgesetzbuch vom Gesetzgeber ordnungsgemäß verabschiedet worden und hat seine verfassungsgemäße Gültigkeit.

      Da sie nun in der Hamburger Bürgerschaft zur Opposition gehört, darf sie wohl gegen diverses in der gültigen Rechtslage "hetzen". Das tun andere in der Opposition auch und schon lange und in ganz anderen Dimensionen. Das zeichnet übrigens auch eine Demokratie aus, daß man anderer Meinung sein kann, obwohl man im Parlament sitzt UND bei der Stadt bzw. im ÖD angestellt ist.
      Frau H. ist gut beraten, jetzt in ihrer Stelle beim Integrationsamt nun nicht gleich wieder die himmelschreienden Ungerechtigkeiten herauszuklauben. Das würde ihr AG wahrscheinlich nicht mehr so milde sehen.

      mpumpe;305783 schrieb:

      Die Anerkennung des Gesetzgebungsverfahrens gehört m.E. zu den zentralen Verfassungsgrundsätzen.
      wie bitte?

      Ansonsten vermute ich ähnliches wie @Lecarior.
      Und sie hat ja schon verlauten lassen, daß sie ihre Arbeitszeit im Integrationsamt verkürzt hat, um Kollisionen zu vermeiden.
      Ich vermute weiter, daß sie über kurz oder lang mithilfe von K.Kipping nach oben stolpert und bald nicht mehr bei der Stadt angestellt sein wird.
    • Die Sprüche von Hannemann von den vielen "Hartz 4 Toten" würde ich schon als Gehetze bezeichnen. Ich habe nur von H4 Toten gehört, die nicht mehr rechtzeitig den Alarmknopf bedienen konnten.
      Wenn H. nun dasitzt im 'Integrationsamt' und freihändig nach ihrer Dienstauffassung wie zuvor bei H4 die Gesetze interpretiert wäre das wohl was anderes, als wenn eine Partei über das Parlament versucht, die Gesetze zu verändern. Aber da scheinst du besonders hartleibig zu sein.

      Ob sie zusammen mit Hilfe von Kipping "nach oben stolpert", ich glaube es eher nicht. Das Hamburger Freizeitparlament erfordert doch, noch was berufliches zu tun. Und so ein monothematisches Unterfangen, die Sozialversorgung in Deutschland, eine der üppigssten in der Welt, endlos zu bejammern, wird schnell zur Realsatire, da kann sie sich bei dem Genossen in Griechenland erkundigen.

      Kipping selbst ist ja heilfroh, daß sie als glühende Vertreterin des Bedingungslosen Grundeinkommens bisher dem Klassenfeind erfolgreich ein Schnippchen geschlagen hat und in ihrem angabengemäßen Beruf als "Slavistin" noch keinen Cent an Steuern an den Staat abdrücken musste, sondern sich tapfer als GewerbsLinke durchs Berufsleben mäanderte.
      Eine Journalist hatte Kipping mal gefragt, was sie eigentlich machen will, wenns mit der Politik nicht mehr so läuft, ein Büchl würde sie schreiben, meinte Kipping.
      Hannemann will ja auch noch ein Büchl schreiben.
    • Und dass man sich einer Frau Hannemann als Kronzeuginbedient hat, ist ein weiterer großer Schwachpunkt gewesen, auch wenn diese sich in der Vergangenheit heroisch eigenen Kollegen in den Weg gestellt hat, wenn diese mal wieder arme Arbeitslose verprügeln wollten


      kommentiert André Zimmermann, Personalratsvorsitzender Jobcenter BerlinSteglitz-Zehlendorf, im vbba_magazin die RTL-Sendung Team Wallraff am 16. März.
      Ist bekannt, wieviel Arbeitslose trotz des heroischen Einsatzes von Hannemann anschließend medizinisch versorgt werden mußten?

      vbba.de/fileadmin/vbba/pdf/magazin/vbba_magazin_1502.pdf
    • Dass es einen statistischen Zusammenhang zwischen Langzeitarbeitslosigkeit und Suizid gibt, könnte ich mir auch vorstellen. Wird insbesondere zur Zeit aus Griechenland berichtet, weil dort nach einem Jahr Schluss ist mit der Sozial-Unterstützung, im Gegensatz zu Hartz 4, welches zeitlich nicht begrenzt ist.

      Es gibt auch einen statistischen Zusammenhang zwischen stressiger Arbeit und Suizid oder verfrühter Sterberate. Der Chef meiner Frau war noch keine 50, da starb er durch Herzinfarkt. Hat sich totgearbeitet, wie man so im Volksmund sagt.

      Auch deine Seite gibt da keinen sicheren Aufschluss, und es wird auf deiner "Sozialen Zentrums Seite" dazu ausgeführt:

      In wie weit andere Todesursachen wie Krebs, Herz-/Kreislauferkrankungen, Übergewicht, Nikotinabusus durch Arbeitslosigkeit und Verarmung gefördert werden ist kaum zu erfassen.


      Ob nun gerade die im internationalen Vergleich üppige und zeitlich unbegrenzte H4 Sozialversorgung die Todesursache darstellt, ist dann wohl etwas gewagt.


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