narzisstische Arbeitskollegin (Dipl. Psy., selbst in psychologischer Behandlung)

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    • narzisstische Arbeitskollegin (Dipl. Psy., selbst in psychologischer Behandlung)

      Hallo,

      seit Mai 2014 arbeite ich (32, alleinerziehend, 18 Monate altes Kind) als Sozialpädagogin in der "Coaching-Maßnahme - Aufsuchende Sozialarbeit" (schwer vermittelbare erwerbsfähige Leistungsberechtigte mit psychosozialen Vermittlungshemmnissen werden von uns aufgesucht, evtl. Probleme besprochen und Lösungswege aufgezeigt).

      Nach einiger Zeit bemerkte ich, dass meine Kollegin, Dipl. Psychologin, seit 1,5 Jahren bei diesem Arbeitgeber, im Betriebsrat) zugewiesene Teilnehmer von oben herab, ohne jegliches Mitgefühl geschweige denn Verständnis, nur wie eine Nummer behandelt - stets bei Fehlverhalten sofort mit Sanktionen drohte.

      (Bsp.:

      A (w, 58 Jahre, übergewichtig, nahm alle Termine wahr) erhielt Androhung einer Sanktion, weil sie nicht spazieren gehen wollte.

      B (m, 28 Jahre, Drogenkonsum, Alkohol, 6 Wochen lang nicht greifbar) erhielt Unterstützung durch sie in jeglicher Hinsicht (ähnelte ihrem "Beuteschema") und bekam keine Sanktion angedroht.

      Ich sprach sie auf ihre unterschiedliche Behandlungsweisen an, da sich noch weitere Vorfälle ereigneten. Gespräche auf der Chefetage mit positiven Ergebnis für mich folgten.

      Resultat: beginndes Mobbing (verbal attackiert, keine Weiterleitung von Informationen, Ignorieren, Lügen) 5 wöchtiger Krankschreibung meinerseits - stets erhielt ich Rückendeckung durch die Chefetage.

      Bis zu diesem Freitag: diese Kollegin bat nach Krankschreibung um ein Gespräch mit dem Chef.

      Ich hörte, dass sie ihn vor eine Entscheidung stellen möchte: sie kommt erst wieder, wenn...

      Dieser Chef entschied sich für sie, obwohl selbst die stellvertretende Chefin ihr wahres Ich sehen und erleben durfte.

      Ich bin nun bereits die fünfte Angestellte, die gehen darf oder selbst diesen Weg wegen ihr gehen wird. Ein Drittel unserer Teilnehmer verneint ein Gespräch mit ihr.

      Da ich sie bereits vor Antritt dieser Arbeitsstelle kannte, weiß ich, dass sie aufgrund ihrer Kindheit und somit männlich narzisstischer Persönlichkeit in psychologischer Behandlung ist - Verhalten entspricht vollständig - und somit laut Vergabeunterlagen nicht geeignet für diese Maßnahme ist.

      Ich bitte deshalb um Rat und Hilfe, welche Wege ich gehen kann und danke auch dem Leser!

      Liebe Grüße
      Anja
    • Welche Wege wofür? Du hast dir angemaßt, über die Qualität der Kollegin zu urteilen, danach gab es Unfrieden und jetzt muss einer gehen, das bist anscheinend du.

      Welche Sanktionen sollten eigentlich eintreten? Und mit welchem Recht meinst du, dass deine Meinung, dass ein Kranker (Suchterkrankungen sind nunmal als Krankheit anerkannt) nicht anders behandelt werden darf als eine gesunde Dicke die richtige Meinung ist?
    • Das spielt in Berlin?
      Warum betonst Du das alleinerziehend?

      Luzdelua;303281 schrieb:

      Nach einiger Zeit bemerkte ich, dass meine Kollegin, Dipl. Psychologin, seit 1,5 Jahren bei diesem Arbeitgeber, im Betriebsrat) zugewiesene Teilnehmer von oben herab, ohne jegliches Mitgefühl geschweige denn Verständnis, nur wie eine Nummer behandelt - stets bei Fehlverhalten sofort mit Sanktionen drohte.

      Du wirst eher in einem Fachforum für Psychologie Antworten darauf finden, ob und welche Herangehensweisen im Einzelfall richtig sind. Ich fürchte, dass Du das nicht abschließend bewerten kannst, weil Deine im Studium erworbenen Kompetenzen auf anderem Gebiet liegen. Jedenfalls solltest Du vorsichtig sein, Dinge als fehlerhafte Handlung zu bezeichnen.

      Luzdelua;303281 schrieb:

      Dieser Chef entschied sich für sie,...

      Tja, das darf er.

      Du hast allerdings bei Deiner Schilderung hier offengelassen, ob Du eine Kündigung bekommen sollst oder man erwartet, dass Du selbst kündigst. Das wäre natürlich wichtig für Deine Fragestellung im Forumsteil zum Arbeitsrecht...

      Luzdelua;303281 schrieb:

      Da ich sie bereits vor Antritt dieser Arbeitsstelle kannte, weiß ich, dass sie aufgrund ihrer Kindheit und somit männlich narzisstischer Persönlichkeit in psychologischer Behandlung ist - Verhalten entspricht vollständig - und somit laut Vergabeunterlagen nicht geeignet für diese Maßnahme ist.

      Wer zahlt die Maßnahme?
      Falls Du glaubst Beweise dafür zu haben, dass der Träger diese Maßnahme nicht ordnungsgemäß nach den Vergabebedingungen durchführt, dann könntest Du den Auftraggeber darüber informieren. Du selbst hast allerdings nichts davon, das rettet weder Deine Arbeitsstelle noch heilt es Deine Kollegin.
    • Ich denke das ist hier wirklich nicht die richtige Plattform.

      Wenn sie so schlecht ist, warum wurde sie in den BR gewählt?
      Sind das nur deine Einschätzungen oder sehen es andere Kollegen auch so?
      Du musst dir auch die Frage gefallen lassen, ob du selbst ein Problem hast und eine Konkurrenz loswerden willst.


      Und rein persönlich, wieso glaubst du -als Sozialpädagogin- das du solche doch sehr gewagte Diagnose stellen kannst? Ich finde das sehr anmassend, zudem ich sowas von dieser Berufssparte häufiger erlebt habe.

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