19Jähriger braucht Hilfe(Rausgeworfen/Abgehauen)

  • Ich bin 19 (in wenigen Tagen 20) und möchte von zuhause ausziehen.Ich komme zuhause einfach nicht mehr klar.Ich lebe seit August allein mit meiner Mutter in einer Wohnung(vorher in einem Einfamilienhaus mit meinem Vater),und seitdem gibt es Regelmäßig Streit.Anfangs waren das noch ganz normale Sachen zB mein Zimmer ist ihr zu unordentlich oder ich soll doch mal endlich den Keller aufräumen(Da sie das nicht mehr Atemtechnisch schafft).Aber mit der Zeit wurde es immer Schlimmer.Eines Tages werde ich aus heiterem Himmel angemotzt das ihr nicht gefällt wie ich meine Zimmermöbel hingestellt habe obwohl diese einfach anders keinen Platz gehabt hätten.Daraufhin gab es öfters Streit der immer schlimmer wurde.Mittlerweile hat meine Mutter keinen Kontakt mehr zu irgendwem,sie hat keine Freunde und redet auch nicht mehr mit meinen Geschwistern(Die beide über 30 sind und voll im Leben stehen).Ich bin der einzige der "sich noch mit ihr abgibt". So bekomme ich natürlich als einziger ihre schlechte Launen ab.An sich keine große Sache,streit gibts zwischen Jugendlichen und Eltern immer.Wenn wir streiten schafft es meine Mutter jedes mal gezielt mich so zum ausrasten zu bringen das ich gegen Wände und Möbel schlage und mich dabei jedesmal Verletze,ich schlag Türen und Schränke kurz und klein,und habe Angst das ich meine Wut irgendwann gegen meine Mutter richte und sie Verletze.Und da ich mich sehr gut selber kenne weiß ich das ich davor auch keine Skrupel habe jemanden zu verletzen nur ist es immer noch meine mutter und im nachhinein würde es mir ja leid tun (weils die mutter ist und mein seiner Mutter ja eigentlich nicht wehtun will). nur soweit will es nicht kommen lassen und ich weiß im Voraus schon das wenn ich da noch länger wohne am ende ich im Gefängnis sitze und meine Mutter dann unter der Erde.Ich hab auch schon mehr als einmal das Gespräch gesucht und ihr deutlich gemacht das sie mich nicht soweit Reizen darf,da sie sonst Verletzt werden könnte,worauf ich jedesmal nur die Antwort bekomme das ich doch gehen kann ,doch weiß ich nicht wohin. Zu meinem Vater habe ich kaum Kontakt und dort wohnen würde aufgrund seiner neuen Freundin auch nicht gehen,da ich lieber meine Lunge verkaufen würde als mit dieser Frau und ihrer Familie zusammen zu wohnen.Jetzt bin ich vor 2 Tagen wiedereinmal von zuhause raus,jedoch diesmal ohne Auto,Haus& Wohnungsschlüssel. Ich würde ja erst einmal in meinem Wagen schlafen jedoch hat sie meinen Autoschlüssel (unter anderem der Grund für den letzten Streit).Nun schlafe ich zZ bei meiner Freundin die Wochenendurlaub von ihrer Therapie hat und zuhause ist,jedoch muss ich am Sonntag Mittag(Heute) wieder raus,da sie wieder in die Klinik geht und ihre Eltern mich auch nicht mögen und ich nicht da bleiben möchte ohne sie.Ihr geht es mit ihren Eltern so ähnlich,nur mobben ihre Eltern sie und stecken sie in irgendwelche Therapien die sie gar nicht will und braucht.Sie macht ja schon alles für sich allein zuhause.Wäscht ihre Wäsche,macht sich selber jede Mahlzeit und kocht auch vernünftig und nicht immer nur aus der Tüte oder vom BurgerKönig,kümmert sich um ihren Hund(der aber sobald meine Freundin was "angestellt"hat nicht mehr ihr sondern plötzlich der Mutter gehört aber wenn der Hund Pinkeln muss oder was kaputt gemacht hat wieder meiner Freundin gehört) und macht die Schule,alles nur um ihren Eltern zu zeigen das sie doch ihr Leben besser selber meistern kann jedoch versuchen ihre Eltern mit allen mitteln sie als Durchgeknallt dastehen zu lassen.Sie hat schon das Jugendamt bzw einen Mitarbeiter einmal die Woche zuhause,jedoch steht die "Olle vom Jugendamt"100%hinter den Eltern meiner Freundin.Gibt es da auch eine Möglichkeit sie da rauszuholen da sie erst 16 ist? Sie ritzt sich weil sie mit den Problemen mit ihren Eltern nicht klar kommt,ich möchte das nicht groß auspacken aber jeder der mal mitbekommen hat wie ihre Eltern zu ihr sind kann bestätigen das sie da nicht bleiben kann. Das schlimme ist wenn andere offensichtlich dabei sind(Im selben Raum) benehmen sich die Eltern wie die reinste Bilderbuchfamilie und stellen meine Freundin als schlimmste Tochter und absoluten Unmenschen hin.Das besch**** ist das wie gesagt das Jugendamt auf der seiter ihrer Eltern steht,mich bei ihr schlecht macht und es gut heißt wenn sie in einer Klinik mit Medikamenten vollgepumpt wird die sie nicht braucht und wo sogar die Pfleger sagen das sie dort nichts zusuchen hat weil ihr nichts fehlt ausser vernünftige Eltern.Die Eltern sagen dazu nur das sie schon wissen was das beste für ihre Tochter ist und die mal in der Klinik bleiben soll.Meine Freundin kann das alles nicht mehr und liegt mir einfach jedesmal wenn sie Besuchszeit hat heulend in den Armen und will einfach nurnoch weg von ihren Eltern.Das ist auch der einzige Grund warum sie in der Klinik bleibt,damit sie ihre Eltern nicht sehen muss.Das ihre Eltern nicht zum Besuch kommen dürfen und sich nicht melden sollen war ihre einzige Bedingung warum sie zur Klinik überhaupt eingewilligt hat.Meine Frage ist daher an Welches Amt muss ich mich wegen Unterstützung wenden?Und was kann ich für meine Freundin unternehmen?Wenn schon das Jugendamt diesen ganzen Mistgutheißt und meiner Freundin einfach nicht wirklich Hilft sondern nur das tut was die Eltern wollen. Und an wen muss ich mich Wegen einer Wohnung und in Finanzieller Sicht wenden?. Ich möchte auch nicht unbedingt in eine Wohngruppe oder ähnliches,da ich mein Leben am liebsten direkt in meiner ersten Wohnung starten will und von Tag 1 an mein Leben selber führen bzw ohne Mitbewohner mit denen ich eventuell nicht auskomme.Ist so etwas überhaupt möglich? Also Unterstüzung bekommen und trozdem noch vorderungen wie eine eigene wohnung oder auf keinen fall zu meinen Vater? Ich will ja auch nicht lange so leben.Ich möchte ja eine Ausbildung finden,absolvieren und selber ins Leben starten,jedoch wie es momentan ist funktioniert es einfach nicht und vom Ausbildungsgehalt eines Tischlers (mein Wunschberuf) kann man auch keine Wohnung mit allem drumm und drann finanzieren.Mit freundlichen GrüßenYankyPSIch weiß das ist eventuell ein wenig viel Text und falls etwas nicht ganz verständlich ist bitte fragt einfach nach.Ich sahs nur ein wenig lange an dem Text und mittlerweile bin ich so müde das ich auch keinen Kopf mehr für Rechtschreibung und Grammatik habe

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  • Wenn deine Freundin ritzt, sind Therapien sicher nicht grundlos.
    Allerdings kann ich verstehen, dass sie ungern ihr Leben in Kliniken verbringt.
    Sie könnte diese Aufenthalte jedoch nutzen, um in eine Wohngruppe zu ziehen. Die Therapeuten sollten diesen Wunsch, sollte sie ihn hegen, doch unterstützen, um eine stabilere Psyche zu gewährleisten.


    Zu deinem Problem weiß ich leider keinen Rat, da gibt es hier Fachleute.

  • Gehen wir einmal von der "Ich will meine Rechte" etwas weg und wechseln auf die Seite "Was sind meine Pflichten". Ich bin 46 Jahre und mehrfacher Familienvater, da stellt sich mir die Frage "Wo stehst du gerade in deinem Leben, also ausbildungstechnisch?".


    Was machst du gerade an Ausbildung oder eventuell Studium?


    Davon schreibst du leider nichts.

  • Der lange Text ist nicht so das Problem, aber ein paar Absätze wären schon ganz nett gewesen.


    Du bist volljährig, kannst also jederzeit ausziehen - wenn du es dir leisten kannst.
    Was hast du bisher gemacht? Was machst du jetzt? Deine Fragen, Vorstellungen und dass du mit 19 zwar keinen Job, aber scheinbar bereits ein Auto hast, klingen leider sehr nach "von Beruf Sohn".


    Du gehst es verkehrt herum an. Erst Wohnung und dann irgendwann Ausbildung wird nicht funktionieren.
    Such dir erst eine Ausbildung, wenn du die hast, kannst du dir auch eine günstige Bleibe suchen, die du dann mit Ausbildungsgeld, Kindergeld und Unterhalt finanzieren kannst. Bis dahin kannst du jobben und schon mal für deinen Neustart sparen.

  • Ich denke, Yanky, Du bewegst Dich in einem nervtötendem Kreis, den Du zu durchbrechen versuchen musst.


    Du versuchst, Dich für die Belange Deiner 16jährigen Freundin einzusetzen, und hast außer einem Auto (woher?) selber nichts, was Du vorweisen kannst, um die Zusammenhänge in der Familie Deiner Freundin wirklich beurteilen zu können. Im Gegenteil: Du dringst mit Deinen eigenen Problemen noch zusätzlich in diese Familie ein.

    Okay, Du vermittelst Deiner Freundin damit sicherlich eine Stärke, Dich im Rücken zu wissen. Und dies geschieht aus Deiner Sicht auch sicherlich aus selbstlosem Antrieb. In Wirklichkeit aber bringst Du zusätzliche Unruhe, und das schon alleine aus dem Grund, weil Du selbst Dein Leben nicht in den Griff bekommst.

    Überlege Dir besser mal, was Du für DICH tun kannst, ohne Dich in die Arme Deiner Freundin zu flüchten, die ja aufgrund ihres Alters noch umso mehr nicht auf eigenen Füßen steht wie Du dies mit knapp zwanzig Jahren noch nicht mal geschafft hast.

    Die Aussage „Ich möchte ja eine Ausbildung finden“ ist einfach viel zu dürftig, als dass man hieraus schließen könnte, Du wolltest Dein junges Leben wirklich selber in den Griff bekommen.

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  • Was mir noch aufgefallen ist:


    Du kommst mit Deiner Mutter nicht zurecht, Du kommst mit Deinem Vater nicht zurecht, mit seiner (neuen) Frau schon mal garnicht.
    Du kommst mit der 'Ollen vom Jugendamt' nicht zurecht, Du kommst mir Freundins Eltern nicht zurecht - und in einer WG wirst Du mit Deinen Mitbewohnern nicht zurecht kommen, schreibst Du selber.


    Kann dies der Grund sein, weshalb Du noch keine Lehrstelle gefunden hast, weil Du auch mit dem Ausbildungsbetrieb nicht zurecht kommst?

  • Quote from Yank;302655

    Ich will ja auch nicht lange so leben.Ich möchte ja eine Ausbildung finden


    Das scheint doch nur Palaver zu sein. Die Schulpflicht ist schon deslängeren vorbei. Was hast du denn bzgl. 'Ausbildung finden' konkret unternommen? Merkwürdig bei solchen Darstellungen ist stets die Dürftigkeit der eigenen Bemühungen.


    Du bekommst doch selbst dein Leben nicht in den Griff, was spielst du dich als der barmherziger Samariter auf?


    Das einzige, was ich erkenne, ist, du suchst eine Möglichkeit, dass andere deine Ansprüche, hier eine 'Wohnung' für dich bezahlen, dem Herrn sagt etwas Schlichteres nicht zu, "nicht unbedingt in eine Wohngruppe".