Sozialkosten: Immer wieder der Professor Sinn, der die Guten zum Rasen bringt

  • Das Programm der CDU erklärt auch nicht unbedingt, was es mit christlicher Politik zu tun hat, trotzdem heißt sie CDU.
    Natürlich benutzt man übertriebene Bezeichnungen und Namen um möglichst viele Anhänger zu finden (macht die Werbung m.E. nicht anders, um möglichst viele Käufer zu finden) Trotz allem kann ich eine Bewegung, zumindets von Seiten der offiziellen Politik nur nach ihrem Programm bewerten, ein anderes Programm ist aber offiziell nicht bekannt.


    Abgesehen davon finde ich eine religionsfeindliche Bewegung als Atheist auch irgendwie sympathisch.

  • Zitat von maria1956;302730


    Mir stellt sich die Frage, was die sogenannten Pegida-Forderungen mit der Bezeichnung zu tun haben, die sich diese Bewegung gibt:
    Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“.


    Sicherlich werden bei der Pegida nicht alle fromme Christenleute sein.


    Vielleicht habe sie nur was gegen den hochgradig sexistisch-segregativen Islamofaschismus, der sich an unseren Ruhrpott-Schulen breit macht.
    Und dem neuen Faschismus, der aus dem Balkan und der Türkei kommt, Stichwort Gülen, Graue Wölfe, AKP, UCK, wo das in staatlich finanzierten Moscheen zu einer grünbraunen Sosse zusammenläuft.

  • Zitat von mpumpe;302743


    Vielleicht habe sie nur was gegen den hochgradig sexistisch-segregativen Islamofaschismus, der sich an unseren Ruhrpott-Schulen breit macht.
    Und dem neuen Faschismus, der aus dem Balkan und der Türkei kommt, Stichwort Gülen, Graue Wölfe, AKP, UCK, wo das in staatlich finanzierten Moscheen zu einer grünbraunen Sosse zusammenläuft.


    Hi,


    man kann nur inständig hoffen, dass Bürger, die ein solch diffuses und wirres Weltbild vertreten, in der Minderheit bleiben.


  • Hi,


    herzlichen Glückwunsch: Meines Erachtens trifftst Du den Nagel auf den Kopf!

  • Zitat von gustl;302791

    Hi,


    man kann nur inständig hoffen, dass Bürger, die ein solch diffuses und wirres Weltbild vertreten, in der Minderheit bleiben.


    Mit Verlaub, deine Aussagen sind wenig substantiell und du solltest schon etwas mehr die Realität zur Kenntnis nehmen.


    Ich denke mal, die etablieren Parteien haben viel zu lange wegeguckt und sind um des lieben Friedens willen abgetaucht, und jetzt bricht sich die Empörung Bahn und Tausende gehen auf die Straße.


    Wie die Bevölkerung in Frankreich dem islamistischen Terror künftig begegnen wird, bleibt abzuwarten. 'Pegida' könnte dagegen nur ein laues Lüftchen sein.


    Hier in Deutschland lebt man auch nicht auf der Insel der Glückseeligen, bisher konnten größere islamistische Mordattacken verhindert werden.

  • mpumpe


    Ich habe bisher viele deiner Beiträge als recht informativ und interessant betrachtet, aber hier legst du einen echten Tiefschlag hin.


    Es geht und ging nie um "islamistische Mordattacken", es geht und ging immer um Terroranschläge von Extremisten. Das mit dem Oberbegriff "Moslem" oder "Islam" zu verallgemeinern ist wüstes Stammtischniveau.


    Das der AfD und Pegida hier bewußt Aussagen/ Ängste/ Unsicherheiten vermischen und damit so einen trüben bis bräunlichen Schlamm erzeugen, fällt jedem einigermaßen geradeaus denkenden Menschen auf.

  • Sicherlich geht es um Terroranschläge von Extremisten. Nur soweit die Extremisten sich irgendwelcher islamistischer Begründungen bedienen, was in die jetzt diskutierten Fällen durchweg der Fall ist, muß man sich auch mit der Frage auseinandersetzen, ob das reiner Zufall ist oder welche Mechanismne für die Mordtaten da noch begünstigend mitwirken können.


    Und da bin ich auf diesen Beitrag, einer wie ich meine seriösen Analyse von kompetenten Islamkennern gestoßen:


    http://www.islam-analyse.com/?videoid=XY68diBCDms

  • Zitat von Vegas;302732

    Die Religionsfeindlichkeit geht aber nur in eine Richtung und für mich z. T. schon Extrem-Christlich. Extremismus ist nie gut, egal in welche Richtung und in welchem Bereich (Politik, Religion etc.).


    Naja, in Deutschland sind die christlichen Religionen der beiden großen Kirchen inzwischen doch nur Folkloreveranstaltungen, deren Lehren keiner mehr ernst nimmt. Welcher Katholik in Deutschland verzichtet auf Kondome oder auf die Scheidung. Selbst Abtreibung ist bei der Mehrheit in den katholischen Ländern vertretbar.
    Die evanglische Kirche ist inzwischen eh mehr ein esoterisch angehauchter Wohlfühlverein, als ein Kirche, die die Lehren der Bibel vertritt.
    Da kann einem der noch tatsächlich von vielen Gläubigen ernst genommene Islam schon Angst machen, vor allem wo der Koran alles andere als ein friedliches Werk ist und das große Vorbild Mohammed ein übler Kriegsherr war, der ganze Stämme köpfen ließ oder Menschen die in beleidigt hatten umbringen ließ.

  • Zitat von yamato;302811


    Da kann einem der noch tatsächlich von vielen Gläubigen ernst genommene Islam schon Angst machen, vor allem wo der Koran alles andere als ein friedliches Werk ist und das große Vorbild Mohammed ein übler Kriegsherr war, der ganze Stämme köpfen ließ oder Menschen die in beleidigt hatten umbringen ließ.


    Die Katholische Kirche war bei den von ihr unterstützen Kreuzzügen auch nicht zimperlich, die Ungläubigen mit dem Schwert zu bekehren.
    Das ist, so sehe ich das auch, allerdings schon etliche hundert Jahre her und spielt heute bei den katholischen Gläubigen keine Rolle mehr.


    Wenn nun der Islam zu Deutschland gehört, wie die Kanzlerin meint, möchte man schon wissen, welchen Islam sie meinen könnte.
    Denn im Islam scheint es doch so zu sein, daß jeder Gläubige den Koran auslegen kann wie er will.


    Ich frage mich sowieso, was eigentlich die Moslem-Prediger so in den Moslemschulen in Deutschland erzählen, gelten dann die Suren, die im Beitrag http://www.islam-analyse.com/?videoid=XY68diBCDms am laufenden Band erscheinen, nicht mehr?


    Von den Schulen in den moslemischen Ländern will ich da garnicht reden. In Saudi-Arabien, wo noch ein Steinzeit-Wahhabismus-Islam praktiziert wird, dürfen heute noch die Frauen kein Auto fahren und ein Glaubenswechsel vom Islam zum Christentum steht unter der Todesstrafe. Schön, werden manche sagen, was hat das mit Deutschland zu tun?


    Sehr viel. Der Salafismus ist ein ideologischer Abkömmling des Saudisch-arabischen Islams, die Salafisten-Szene in Deutschland wächst rasant.
    Wie Kanzlerin Merkel meint, gehört der Islam zu Deutschland. Ob sie auch die Salafisten dazu zählt?
    Von denen wurde einer gerade in Dinslaken/Ruhrgebiet von einer Spezialeinheit festgesetzt.


    http://www.handelsblatt.com/po…estgenommen/11214620.html

  • Zitat von mpumpe;302824

    Die Katholische Kirche war bei den von ihr unterstützen Kreuzzügen auch nicht zimperlich, die Ungläubigen mit dem Schwert zu bekehren.
    Das ist, so sehe ich das auch, allerdings schon etliche hundert Jahre her und spielt heute bei den katholischen Gläubigen keine Rolle mehr.


    Ja, vielleicht sollten wir die Debatte wieder in das aktuelle Jahrtausend zurückholen. Wer aber gern die Geschichte aufwärmen möchte und dabei die Kreuzzüge anführt, der vergesse nicht die "Islamische Expansion", in deren Rahmen die Muslime in den 100 Jahren nach der Gründung des Islam den gesamten Mittleren Osten und die alten römischen Territorien in Nordafrika und letztendlich den heute als Andalusien bekannten Teil Spaniens erobert haben. Im Jahre 732 (aus dem Kopf zitiert, kann auch ein paar Jahre früher oder später gewesen sein) hat der Großvater von Karl dem Großen, Karl Martell, bei Tours und Poitiers ein islamisches Heer abgewehrt; hätte er verloren, wäre möglicherweise ganz Europa gefallen, da geht die Meinung der Historiker auseinander. Das war - wohlgemerkt - nur knapp 100 Jahre nach Entstehung des Islams in Saudi-Arabien und mehr als 300 Jahre vor dem Ersten Kreuzzug. Also wer die Kreuzzüge anführt, der darf die Islamische Expansion nicht vergessen.

    Zitat

    Ist auf die Beamtenschaft kein Verlaß mehr, so sind die Gesellschaft und ihr Staat in kritischen Situationen "verloren".
    - BVerfG, Beschluss vom 22.05.1975, 2 BvL 13/73

  • Zitat von Lecarior;302829

    Also wer die Kreuzzüge anführt, der darf die Islamische Expansion nicht vergessen.


    Da pflichte ich dir völlig bei. Die Christen sind ja auch nicht mehr da, wo der Apostel Paulus wandelte. Konstantinopel war das Zentrum der christliche Ostkirche, die Osmanen warfen die dort wohnenden Griechen aus dem Land und drangen vor bis Makedonien, Bulgarien, Serbien und die Herzegowina. Die Osmanen belagerten mehrmals Wien und sie konnten erst mit einer christlichen Militärkoalition zurückgedrängt werden.

  • Zitat von yamato;302811

    Naja, in Deutschland sind die christlichen Religionen der beiden großen Kirchen inzwischen doch nur Folkloreveranstaltungen, deren Lehren keiner mehr ernst nimmt. Welcher Katholik in Deutschland verzichtet auf Kondome oder auf die Scheidung. Selbst Abtreibung ist bei der Mehrheit in den katholischen Ländern vertretbar.
    Die evanglische Kirche ist inzwischen eh mehr ein esoterisch angehauchter Wohlfühlverein, als ein Kirche, die die Lehren der Bibel vertritt.
    Da kann einem der noch tatsächlich von vielen Gläubigen ernst genommene Islam schon Angst machen, vor allem wo der Koran alles andere als ein friedliches Werk ist und das große Vorbild Mohammed ein übler Kriegsherr war, der ganze Stämme köpfen ließ oder Menschen die in beleidigt hatten umbringen ließ.


    Siehst du. Das ist ein entscheidender Punkt. In den meisten Fällen wird in Deutschland Christentum geheuchelt. Die Institution Kirche verleugnet ihren Glauben. Das Evangelium von Jesus wird nicht mehr ernst genommen. Und dieser Zustand ist zum Kotzen (:eek:). Jesus sagt es selbst. Bietet aber auch einen Ausweg.


    Bei einem solchen weicheirigen und verleugnerischen geistlichen Zustand der Christenheit wundert es nicht, daß die muslimische Religion hereinbricht. Nur mal am Rande, es ist theologisch falsch zu meinen, Allah sei der gleiche Gott wie Jahwe oder Jesus.


    Das wird uns in den Sendschreiben der Offenbarung (Laodizea) bezeugt (Offb.3 14 ff). Num muß man bei der Offenbarung aber wissen, daß nicht nur die örtliche Gemeinde Laodizea als damalige Stadt gemeint ist (das zwar auch, aber nicht nur) in der die Verhältnisse zur damaligen Zeit recht gut waren. Diese Stadt war wohlhabend und angesehen. Könnte mann heute z.B. größeren Metropolen der westlichen Welt vergleichen.


    Im übrigen bedeutet Laodizea: Laodike (griechisch Λαοδίκη, von laos „Volk“ und dike „Recht“, lateinisch Laodice). Ob man das jetzt als Volksrecht, Volkes Recht, Volk des Rechts, Recht des Volks oder gar als Völkerrecht verstehen sollte, kann wohl nur aus der damaligen Zeit heraus genauer gedeutet werden.

    Jeder für sich allein :P - ist nichts . Zusammen aber ^^ , sind wir ein unschlagbares Team :thumbsup:

  • Zitat von Vegas;302850

    Das ist die Bibel aber auch nicht.


    Das wird u.a. in Römer 3 begründet:


    Zitat

    23 Alle haben gesündigt und die Herrlichkeit Gottes verloren.


    24 Ohne es verdient zu haben, werden sie gerecht, dank seiner Gnade, durch die Erlösung in Christus Jesus.

    25 Ihn hat Gott dazu bestimmt, Sühne zu leisten mit seinem Blut, Sühne, wirksam durch Glauben. So erweist Gott seine Gerechtigkeit durch die Vergebung der Sünden, die früher, in der Zeit seiner Geduld, begangen wurden


    26 er erweist seine Gerechtigkeit in der gegenwärtigen Zeit, um zu zeigen, dass er gerecht ist und den gerecht macht, der an Jesus glaubt.


    Aber hier zeigt sich auch der Unterschied zum Islam.

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