Falsche ALG I Berechnung - zuviel

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    • Falsche ALG I Berechnung - zuviel

      Hallo an alle.

      ich habe heute mein ALG I Bescheid bekommen und bin der Meinung, das mir zuviel ALG I Berechnet wurde (fast doppelt so viel als jeder ALG I Rechner im Internet angezeigt hat).

      Darauf hin habe ich heute gleich bei der AfA angerufen und gesagt, das ich bei der Berechnung nicht durchsehe und sie mir es einmal zeigen sollen.

      Die Dame am Telefon war sehr nett, hat mein Profil aufgerufen und mir alles Schritt für Schritt erklärt. Auch anhand meines Arbeitszeugnisses, welches ich leider nicht habe, das es der AG direkt an die AfA geschickt hat.

      Ich habe mir das AZ aber gleich anfordern lassen und der Dame auch gesagt, das ich keines Besitze.

      Trotzdem kommt es mir immer noch zu hoch vor.

      Was kann ich jetzt noch tun? Ich habe ja nun schon da angerufen und darauf hingewiesen, das etwas nicht stimmen könnte. Ich will nicht, das es irgendwann mal heißt, ich muss zuviel gezahltes zurück zahlen.

      Ich gerate langsam in eine leichte Panik denn zur Not müsste ich jeden Monat das zuviel gezahlte extra Sparen um für den Fall einer Rückforderung gewappnet zu sein.

      :confused:
    • ich habe heute mein ALG I Bescheid bekommen und bin der Meinung, das mir zuviel ALG I Berechnet wurde (fast doppelt so viel als jeder ALG I Rechner im Internet angezeigt hat).


      Hi,

      dann lege gegen den erhaltenen ALG I Bescheid bezüglich der Höhe Widerspruch ein.
      Die Arbeitsagentur wird deinen Bescheid nachrechnen und du bekommst einen neuen (oder alten) Bescheid.
    • Anrufen ist zwar gut und schön, aber helfen tut dir das nichts.
      Ganz frisch ist dieser Bescheid? Dann steht auch dabei, daß du innerhalb 1Monat Widerspruch einlegen kannst.
      Das solltest du auch tun, aber möglichst ohne jede Panik. Vor allem schriftlich!

      Bei der Arbeitsagentur gibt es Kundennummern, oder? Was meint AZ? Arbeitszeugnis wohl.
      Was hat ein Arbeitszeugnis mit der ALG-Höhe zu tun? Nichts.

      Leg doch das vermeintliche "Zuviel" beiseite. Das klärt sich schon bald.
    • Sorry, statt Arbeitszeugniss meinte ich natürlich die Arbeitsbescheinigung.

      Ich warte jetzt erstmal ab, bis ich das in den Händen halte und werde dann Einspruch einlegen.

      Was wäre denn, wenn meine alte Chefin eine falsche Arbeitsbescheinigung abgegeben hat? Wie verhalte ich mich denn dann?


      Danke erstmal für die Info... :)
    • Aha, die Arbeitsbescheinigung.
      Ich denke, die bekommst du auch vom AG zugeschickt.
      Der Einspruch heißt Widerspruch und du solltest die 1-Monats-Frist wirklich nicht verpassen. Außerdem hast du ja weit mehr Geld, als du meinst, beanspruchen zu können. Andersherum wäre dramatischer.;)

      Um zu lesen, ob die Arbeitsbescheinigung falsch ist, mußt du sie erst haben.
      Schreib deinen AG doch an und verlange die A-Bescheinigung und ein qualifiziertes A-Zeugnis. Auf beides hast du einen Anspruch. Schließlich brauchst du das Zeugnis für die nächste Bewerbung. Setze der Chefin eine angemessene Frist, z.B 2-3 Wochen, damit du möglichst noch vor Weihnachten die Dok. hast.
    • So, heute habe ich endlich die Arbeitsbescheinigung (AB) erhalten und diese scheint etwas Klarheit zu schaffen.

      In der AB wurde nämlich angegeben, das es sich um eine Teilzeitstelle gehandelt hat (stimmt auch so bei 36h/Woche im Durchschnitt).
      Und hier scheint es sich wohl durch die Agentur für Arbeit um eine Sonderregelung zu handeln, dem sogenannten Teilzeitbonus.

      Denn bevor ich meine letzte Stelle bekommen habe war ich in Vollzeit beschäftigt bei einem großem Unternehmen und habe da natürlich weit mehr verdient.

      Offensichtlich hat die AfA das ALG I nach dem alten Verdienst berechnet (das würde bis auf ein paar Euro auch mit dem Internetrechnern übereinstimmen).

      Mir war garnicht bewusst, das es eine solche Regelung überhaupt gibt aber man lernt ja nie aus.

      :D
    • § 150 SGB III: "(2) Bei der Ermittlung des Bemessungszeitraums bleiben außer Betracht ... Zeiten, in denen die durchschnittliche regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit auf Grund einer Teilzeitvereinbarung nicht nur vorübergehend auf weniger als 80 Prozent der durchschnittlichen regelmäßigen Arbeitszeit einer vergleichbaren Vollzeitbeschäftigung, mindestens um fünf Stunden wöchentlich, vermindert war, wenn die oder der Arbeitslose Beschäftigungen mit einer höheren Arbeitszeit innerhalb der letzten dreieinhalb Jahre vor der Entstehung des Anspruchs während eines sechs Monate umfassenden zusammenhängenden Zeitraums ausgeübt hat."

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