Finanziell Lebensunfähig

  • Hallo liebe Leserinnen und liebe Leser,


    wie der Titel es schon verrät, habe ich ein (meiner Einschätzung nach) dickes Problem. Ich fange erst mit ein paar Eckdaten zu mir an und schildere dann mein Problem.


    Ich bin 24 Jahre alt und wurde im Januar geboren, bin also nicht weit von der 25 entfernt.
    Ich habe im Juni diesen Jahres meine Ausbildung zum Fachinformatiker - Anwendungsentwicklung begonnen, nach 6 Jähriger suche nach einer Ausbildungsstelle (Nach wie vor mein Traumberuf, auch wenn es im folgenden vielleicht nicht so klingen mag).
    Nachdem ich fündig geworden bin, bin ich zum 2. mal von Zuhause aus- und nach Paderborn gezogen.
    Ich habe 4 Semester "Webdesign and -development" in Köln studiert (mein erster Auszug von Zuhause).
    Meine Eltern sind beide Ärzte. Sie haben sich scheiden lassen, als ich 1 Jahr jung war und ich habe meinen Vater das letzte mal mit 7 Jahren gesehen, seither gab es keinen Kontakt mehr zwischen ihm und mir.
    Meine Mutter ist mit 4 Kindern alleinerziehend gewesen, wovon ich der jüngste bin.


    Soweit zu meinen Eckdaten. Wenn Ihr noch mehr Informationen braucht, um meine Lage zu beurteilen, dann fragt ruhig. Nun aber zu meinem Problem.


    Seit Juni landen "round about" 515€ jeden Monat auf meinem Konto, als Ausbildungsvergütung. Ich bekomme aktuell jedoch von nirgendwo anders her Geld. Also muss ich mit dem gegebenen Betrag Miete, Strom, Wasser etc. und natürlich Futter bezahlen.
    Ich zahle pro Monat 16 m² Zimmer in einer 2er WG "all inklusiv" 253,50€ was ich angemessen finde. Dazu kommt ein Kredit bei meiner Schwester 50€ im Monat (noch die nächsten 3 Jahre) sowie eine Arbeitsunfähigkeitsversicherung 30€ im Monat und 20€ Riesterrente jeden Monat.


    Es fällt also schnell auf, dass nicht gerade viel hängen bleibt und sich was "leisten" den Rahmen komplett sprengt. Mir bleiben von 515 € also 161,50€ fürs Essen. Das ist aber nicht das Problem, damit könnte ich Haushalten.


    Das Problem ist folgendes:
    Ich bin seit ca. 2,5 Monaten durchgehend Krank und war innerhalb dieser Zeit öfter beim Arzt und wurde immer mal 3-5 Tage Krank geschrieben und mit Medikamenten zu gepumpt. Insgesamt habe ich dieses Jahr schon 33 Krankheitstage was (meiner Meinung nach) enorm viel ist und bin trotzdem "Ohne Befund". Mein Arzt hat mir jetzt gesagt, dass ich mich in eine Psychotherapie begeben soll, da er eine Psychosomatische Ursache als Grund vermutet. Da ich wieder 100% leisten können will, werde ich das auch machen, allerdings werde ich meine Chefin auch bitten, meine Ausbildung zumindest zeitweise, bis ich wieder gesund bin auf Teilzeit also von einer 40 auf eine 25 oder 20 Stunden Woche zu reduzieren. Wie gesagt, es ist mein Traumberuf und ich will nur das machen, aber ich kann aktuell nicht mehr als 4-5 Stunden am Tag arbeiten, ohne meine Konzentration komplett zu verlieren und mich Krank zu fühlen. Da meine Mutter es nicht verstanden hat, als ich es Ihr erklären wollte, versuche ich es hier so zu schildern, dass es jeder versteht. 8 Stunden am Tag zu arbeiten ist im Moment für mich genauso möglich wie 2 Stunden unter Wasser zu bleiben ohne Luft zu holen. Oder Aufzustehen, wenn ich im Rollstuhl sitzen würde. Es geht einfach nicht.


    Wie dem auch sei, abgesehen von diesem "Zustand" kommt die finanzielle Mehrbelastung auf mich zu, den Teilzeit heißt auch nur 50% des Geldes.
    Meine Mutter kann mir trotz Ihres Berufs nicht weiter helfen, als Sie es eh schon tut (Sie bezahlt die Autoversicherung, Handyvertrag und Haftpflichtversicherung), da Sie selbst in den Roten Zahlen ist.


    Meine Frage ist jetzt also, ob ich vom Staat irgendwas in Richtung Grundsicherung erwarten kann, falls ich einen Antrag stelle, damit ich in ruhe Gesund und wieder leistungsfähig werden kann?


    P.s. Falls jetzt jemand mit "Du bist nur Faul" oder so einem Dreck kommt, behalte es bitte für dich. Ich arbeite an meinem Problem und will normal und leistungsfähig arbeiten.


    Danke.
    Gruß,
    Tom

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  • Quote from Schneeflocke;298744

    und wie sieht es mit Unterhalt von Deinem Vater aus? Warum bekommst Du kein BAB? Verdienen Deine Eltern da zu viel?


    Hallo Schneeflocke,


    mein Vater ist nicht auffindbar. Als ich in Köln studiert habe, habe ich schon per Amtsweg versucht ihn ausfindig zu machen, da meine finanzielle Lage damals ähnlich war.


    BAB bekomme ich nicht, da meine Mutter alleine schon zu viel verdient. Was bzw. ob mein Vater was verdient ist dabei noch komplett raus, aus der Rechnung.


    Gruß,
    Tom

  • In Richtung Sozialhilfe hast du als Azubi nichts zu erwarten. Ggf. solltest du dein Ausgabeverhalten im Hinblick auf gewisse Versicherungen überdenken. Im Übrigen sind nunmal deine Eltern unterhaltspflichtig.

    Es ist nicht nötig (und noch dazu regelwidrig!), mir eine PN zu schreiben, weil eine Verwarnung erfolgte, ein Beitrag oder Thread gelöscht oder ein Thread geschlossen wurde. Wenn dies geschah, hatte es einen entsprechenden Grund. Ich verweise insoweit auf die Regeln des Forums: Forenregeln.

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  • Zahlt sie ja anscheinend:


    Quote

    Sie bezahlt die Autoversicherung, Handyvertrag und Haftpflichtversicherung


    Deshalb sollte ja mal das Ausgabeverhalten überdacht werden. Es muss natürlich alles sein: Handy, Auto etc... Bei irgendwas um 670 Euro Unterhaltsanspruch und bereits 515 Euro Azubilohn dürfte das schon fast dem entsprechen, was die Mutter da als "Rest" bezahlt.

    Es ist nicht nötig (und noch dazu regelwidrig!), mir eine PN zu schreiben, weil eine Verwarnung erfolgte, ein Beitrag oder Thread gelöscht oder ein Thread geschlossen wurde. Wenn dies geschah, hatte es einen entsprechenden Grund. Ich verweise insoweit auf die Regeln des Forums: Forenregeln.

  • Quote from Turtle1972;298747

    In Richtung Sozialhilfe hast du als Azubi nichts zu erwarten. Ggf. solltest du dein Ausgabeverhalten im Hinblick auf gewisse Versicherungen überdenken. Im Übrigen sind nunmal deine Eltern unterhaltspflichtig.


    Hallo Turtle1972,
    Ich übersetze mal eben, wie ich das verstehe, nur damit kein Missverständnis entsteht.
    Du sagst also, dass ich meine AU und meine Riesterrente abschaffen soll, damit ich 50€ mehr im Monat habe?
    Falls das zutrifft, ja, darüber habe ich auch schon nachgedacht, bin aber nach einer Unterredung mit Mutter und älterer Schwester zu dem Entschluss gekommen, dass ich das nicht tun sollte, da mein Zustand etwas dauerhaftes sein bzw. werden könnte und ich dann froh bin, wenn ich die Versicherungen habe und nicht am Fließband stehen muss oder alles auf den Staat abwälze. Daher denke ich nicht, dass das in Frage steht. Alle genannten kosten sind "Fixed" und Geld für Kleidung oder Reparaturen sind da nicht mal mit drin.


    Natürlich sind meine Eltern in der Pflicht mir bis ich 25 bin Unterhalt zu zahlen, aber meine Mutter tut Ihren Teil, auch wenn ich davon keinen Cent sehe. Was meinen Vater betrifft, habe ich da wohl nicht mehr zu erwarten, wenn selbst die Ämter ihn nicht finden können.


    Gruß,
    Tom

  • Quote from Floeckchen;298793

    Sofern Du nicht fahrlässig Deine Ausbildung verzögert hast, sind Deine Eltern Dir bis zum erreichen einer abgeschlossenen Ausbildung zum Unterhalt verpflichtet.


    Soweit ich weiß, habe ich das nicht getan. Bist du dir zu 100% sicher, dass es nicht so oder so mit 25 eh verfällt? Ich meine da mal was gelesen zu haben.

  • Quote from TomDeLux;298790


    Natürlich sind meine Eltern in der Pflicht mir bis ich 25 bin Unterhalt zu zahlen, aber meine Mutter tut Ihren Teil, auch wenn ich davon keinen Cent sehe.


    Nein, die 25 ist kein Datum für die Beendigung der Unterhaltspflicht. Die endet mit der abgeschlossenen Berufsausbildung. Inwieweit überhaupt eine Unterhaltspflicht noch existiert, kann man aus deinem Gesagten nicht ableiten.
    Schließlich fängst du mit Mitte 20 mit der zweiten Berufsausbildung an und hast schon etliche Jahre nach einem abgebrochenen 'Studium' von 4 Semestern "Webdesign and -development" vertändelt . Darum sei froh, wenn sich mütterlicherseits überhaupt die Bereitschaft zeigt, dich weiter zu unterstützen.
    Wenn man so spät ein weiteres Mal nochmal fast dasselbe, diesmal als 'Fachinformatiker Anwendungsentwicklung' startet, ists halt schwieriger, auf Kindergeld hättest du als Auszubildener Anspruch bis zum 25. Lebensjahr.


    Dass deine Mutter deinen Plan "nicht verstanden hat", dass du auch diese zweite Ausbildung erstmal um die Hälfte reduzieren willst (geht das ausbildungsmäßig überhaupt), ist für Dritte nachvollziehbar. Denn dann könnte der ergebnislose Abbruch der ersten Ausbildung hinsichtlich der Verwirkung des Unterhalts auch eine Rolle spielen.


    Vom Staat kanns du nur das erwarten, was jeder Auszubildende in Anspruch nehmen kann, Kindergeld und BAB oder Bafög. Fallen davon Teile wegen Altersgrenzen- und/oder Einkommensüberschreitungen der Unterhaltspflichtigen oder weil es sich nicht mehr um eine Erstausbildung handelt, weg, gibts da nichts mehr vom Staat.

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  • Quote from TomDeLux;298743

    Dazu kommt ein Kredit bei meiner Schwester 50€ im Monat (noch die nächsten 3 Jahre)


    Kann Deine Schwester während Deiner Krankheit nicht auf die Raten verzichten? Würde Dein Budget ja zumindest um 50 EUR/Monat erhöhen.


    Quote from TomDeLux;298743

    Meine Frage ist jetzt also, ob ich vom Staat irgendwas in Richtung Grundsicherung erwarten kann, falls ich einen Antrag stelle, damit ich in ruhe Gesund und wieder leistungsfähig werden kann?


    Für die Grundsicherung, um die es in diesem Forum geht, müsstest Du dauerhaft voll erwerbsgemindert sein und danach klingt es mir (bei Teilzeitmöglichkeit bis ca. 50 %) nicht. Sozialhilfe nach dem Dritten Kapitel SGB XII dürfte ebenfalls ausscheiden, da Du ja offensichtlich mehr als 3 Std./Tag erwerbsfähig bist.


    Wie lange ist Dein (Erst)Studium her, währenddessen Du versucht hast, Deinen Vater ausfindig zu machen? Hast Du danach nochmal versucht Deinen Vater zu finden? Mir ist bislang noch kein Fall untergekommen, in dem wir einen UH-Pflichtigen nicht ausfindig machen konnten.

  • Quote from mpumpe;298797

    Nein, die 25 ist kein Datum für die Beendigung der Unterhaltspflicht. Die endet mit der abgeschlossenen Berufsausbildung. Inwieweit überhaupt eine Unterhaltspflicht noch existiert, kann man aus deinem Gesagten nicht ableiten.
    Schließlich fängst du mit Mitte 20 mit der zweiten Berufsausbildung an und hast schon etliche Jahre nach einem abgebrochenen 'Studium' von 4 Semestern "Webdesign and -development" vertändelt . Darum sei froh, wenn sich mütterlicherseits überhaupt die Bereitschaft zeigt, dich weiter zu unterstützen.
    Wenn man so spät ein weiteres Mal nochmal fast dasselbe, diesmal als 'Fachinformatiker Anwendungsentwicklung' startet, ists halt schwieriger, auf Kindergeld hättest du als Auszubildener Anspruch bis zum 25. Lebensjahr.


    Dass deine Mutter deinen Plan "nicht verstanden hat", dass du auch diese zweite Ausbildung erstmal um die Hälfte reduzieren willst (geht das ausbildungsmäßig überhaupt), ist für Dritte nachvollziehbar. Denn dann könnte der ergebnislose Abbruch der ersten Ausbildung hinsichtlich der Verwirkung des Unterhalts auch eine Rolle spielen.


    Vom Staat kanns du nur das erwarten, was jeder Auszubildende in Anspruch nehmen kann, Kindergeld und BAB oder Bafög. Fallen davon Teile wegen Altersgrenzen- und/oder Einkommensüberschreitungen der Unterhaltspflichtigen oder weil es sich nicht mehr um eine Erstausbildung handelt, weg, gibts da nichts mehr vom Staat.


    Hallo mpumpe,
    anscheinend ist es nicht ausdrücklich gewesen, was ich geschrieben habe.
    Ich bin inzwischen schon so alt, weil ich Sonderschüler war und Sachen wie Chemie, Physik und so weiter nachholen musste, um meine FOR mit Q-Vermerk zu bekommen. Außerdem habe ich mich 3 mal an der Oberstufe versucht und bin 3 mal in der 11. Klasse gescheitert. Das hat nichts mit "vertändelt" zu tun. Ich bin einfach langsamer als andere. Wärend ich nicht in der Schule war, habe ich auch am Fließband gearbeitet, damit keine Lücken im Lebenslauf entstehen.


    Mein Studium IST abgeschlossen und ich habe mein Diploma als Webdeveloper gemacht. Ich darf also international als Webdeveloper arbeiten. Da mein Studium über eine englische Hochschule lief, wird mein Abschluss in Deutschland und einer Hand voll anderer Länder nicht anerkannt.


    Laut der deutschen Ämter gelte ich als ungelernt. Das Studium habe ich aber eh nur gemacht, um die Chancen auf die Ausbildung zum Fachinformatiker zu verbessern, nicht weil ich als Webdeveloper im In- oder Ausland arbeiten will. Außer dem Weg in die Selbstständigkeit wäre es eh schwer den Beruf als Webdeveloper in Deutschland zu machen, da fast ausschließlich Werbeagenturen Webdeveloper anstellt und diese Kritisch unterbezahlen (beispiel: 48h/Woche, 1200 € Brutto).


    Ich bin durchaus froh, dass meine Mutter und meine 3 älteren Geschwister mich unterstützen. Kindergeldantrag wurde wegen dem Studium abgelehnt. Die sind die einzigen, die den Abschluss in Deutschland anerkennen. (Behördenwillkür?!)


    Mein "PLAN" meine Ausbildung von Voll- auf Teilzeit umzustellen (Ja, ist generell erst mal möglich) hat nichts damit zu tun, dass meine Mutter nicht verstehen konnte, wie es mir geht. Es geht dabei um meinen körperlich bzw. psychischen "Zustand", welchen Sie nicht nachvollziehen kann. Die Tatsache, dass ich momentan zu etwas schlicht und ergreifend nicht in der Lage bin.


    Trotzdem danke für die Klare Aussage, dass ich vom Staat nichts zu erwarten habe. Das hilft mir weiter.


    Gruß,
    Tom

  • Hallo Sam F. Reech,
    Erstmal, auf die Idee den Kredit auszusetzen bin ich noch nicht gekommen, danke für den Denkanstoß, werde da mal nach harken. :)


    Quote from Sam F. Reech;298805

    Für die Grundsicherung, um die es in diesem Forum geht, müsstest Du dauerhaft voll erwerbsgemindert sein und danach klingt es mir (bei Teilzeitmöglichkeit bis ca. 50 %) nicht. Sozialhilfe nach dem Dritten Kapitel SGB XII dürfte ebenfalls ausscheiden, da Du ja offensichtlich mehr als 3 Std./Tag erwerbsfähig bist.


    Ok, also habe ich dann jetzt die Wahl meinen Traumberuf aufzugeben und finanziell auf der "sicheren Seite" zu sein oder arbeiten zu DÜRFEN, aber keine Hilfe vom Staat erwarten darf. Hab ich das richtig verstanden, dass klingt irgendwie falsch. Oo


    Quote from Sam F. Reech;298805


    Wie lange ist Dein (Erst)Studium her, währenddessen Du versucht hast, Deinen Vater ausfindig zu machen? Hast Du danach nochmal versucht Deinen Vater zu finden? Mir ist bislang noch kein Fall untergekommen, in dem wir einen UH-Pflichtigen nicht ausfindig machen konnten.


    Ich habe September 2011- Oktober 2013 studiert. Das müsste etwa im November/Dezember 2011 gewesen sein.
    Nein, ich habe es seither nicht noch mal versucht, ihn zu finden. Laut der Bürgerberatung haben Sie ihn deutschlandweit nicht im Register vermerkt. Sie vermuten, dass er Ausgewandert ist und daher nicht mehr Deutschem Recht unterliegt. (Nicht meine Aussage, ich gebe nur weiter, was mir gesagt wurde. Kann auch totaler Unsinn sein, kann es nicht nachprüfen.)

  • Wenn Du mit dem Geld nicht auskommst,dann musst Du eben wie viele Studenten mit und vor Dir,nebenbei arbeiten gehen.


    So einfach ist das,denn der Steuerzahler kommt nicht für Dein Handy,Kredite oder sonstige Dinge auf.

  • Quote from TomDeLux;298807


    Mein Studium IST abgeschlossen und ich habe mein Diploma als Webdeveloper gemacht. Ich darf also international als Webdeveloper arbeiten. Da mein Studium über eine englische Hochschule lief, wird mein Abschluss in Deutschland und einer Hand voll anderer Länder nicht anerkannt.


    OK, dann ist es dir zuzumuten, mit dieser Ausbildung zweijährigen Ausbildung, die dir offensichtlich deine Mutter schon bezahlt hat, auch arbeiten zu gehen. Das mit der 'Anerkennung' ist in der Branche nicht so wahnsinnig wichtig, es gibt sogar eine Menge Leute dort, die sind branchenfremde Quereinsteiger. Deine Mutter jedenfalls braucht dich nicht zum Herumschulen bis 30 zu unterstützen, zumal es in beiden Ausbildungen sehr viel deckungsgleichen Stoff gibt .


    Normalerweise wird Kindergeld wegen eines Studiums nicht abgeleht, sondern Ausbildung ist eine Voraussetzung, um Kindergeld zu bekommen.
    Wenn schon deine Mutter nicht so recht deine angabengemäßen gesundheitlichen Probleme nachvollziehen kann, was sollen da Dritte sagen? Beinharte Fakten diesbezüglich wie Klinikaufenthalte, fachärtzliche Stellungnahmen etc. lese ich auch nicht; Eigerndiagnosen sind da nicht besonders aussagekräftig.

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  • Hallo ,


    Mein Sohn 24 Jahre, Student bekommt natürlich noch Kindergeld.


    Ruf doch einfach mal bei der Kindergeldstelle an.


    Deine Mutter ist in Sachen " Aussagen " zuverlässig?


    lg
    edy

    Eine freundliche Begrüßung und Verabschiedung , bei jedem Beitrag, ist immer angebracht.

  • Kindergeld bekommt man aber wirklich nur bis zum 25.Lebensjahr, sofern der TE keinen Wehrdienst o.ä. geleistet hat. Daher wird es ihm nur kurz helfen.
    Turtles Vorschlag ist schon richtig, Ausgaben kürzen.
    Den Riestervertrag kann man ruhen lassen, also beitragsfrei stellen bis man wieder mehr Einkommen erzielt.
    Über eine BU Versicherung kann man geteilter Meinung sein, da es in der Regel sehr schwer und langwierig ist von dieser dann tatsächlich Geld zu bekommen, wenn der potentielle Leistungsfall eintritt. Man sollte einfach mal einen Monat ein ehrliches Haushaltsbuch führen und danach jede Ausgabe einzeln prüfen und hinterfragen

  • Quote from TomDeLux;298807


    Trotzdem danke für die Klare Aussage, dass ich vom Staat nichts zu erwarten habe. Das hilft mir weiter.


    Dein Gejammere kann einem auf den Senkel gehen., denn davon war nicht die Rede. Du kannst vom Staat soviel erwarten, wie jeder andere in Deutschland, wenn du eine Erstausbildung absolvierst. Das muss für Millionen Azubis und Studenten reichen, wenn du höhere Ansprüche hast, dann mußt du Jobben gehen. Machen auch viele, die sich mehr leisten wollen. Nur dafür ist die Allgemeinheit nicht zuständig.


    Persönlich beklagen kannst du dich auch nicht, wenn deine Mutter dich bis 25 im übertragenden Sinne gewickelt und genähret hat. In dem Alter stehen viele auf eigenen Füßen und haben zusätzlich Verantwortung für ihre Familie.

  • Quote from Henry;298854

    Wenn Du mit dem Geld nicht auskommst,dann musst Du eben wie viele Studenten mit und vor Dir,nebenbei arbeiten gehen.


    So einfach ist das,denn der Steuerzahler kommt nicht für Dein Handy,Kredite oder sonstige Dinge auf.


    Ich habe wirklich keine Ahnung, wie ich auf das hier reagieren soll ohne die Forum Regeln zu verletzen... Oo


    Quote from mpumpe;298860

    OK, dann ist es dir zuzumuten, mit dieser Ausbildung zweijährigen Ausbildung, die dir offensichtlich deine Mutter schon bezahlt hat, auch arbeiten zu gehen. Das mit der 'Anerkennung' ist in der Branche nicht so wahnsinnig wichtig, es gibt sogar eine Menge Leute dort, die sind branchenfremde Quereinsteiger. Deine Mutter jedenfalls braucht dich nicht zum Herumschulen bis 30 zu unterstützen, zumal es in beiden Ausbildungen sehr viel deckungsgleichen Stoff gibt .


    Normalerweise wird Kindergeld wegen eines Studiums nicht abgeleht, sondern Ausbildung ist eine Voraussetzung, um Kindergeld zu bekommen.
    Wenn schon deine Mutter nicht so recht deine angabengemäßen gesundheitlichen Probleme nachvollziehen kann, was sollen da Dritte sagen? Beinharte Fakten diesbezüglich wie Klinikaufenthalte, fachärtzliche Stellungnahmen etc. lese ich auch nicht; Eigerndiagnosen sind da nicht besonders aussagekräftig.


    Deinem ersten Punkt, klar könnte ich damit arbeiten, aber ich will nicht in die Selbstständigkeit. Dafür fehlt mir sowohl Erfahrung, als auch der Mut.
    Zu deinem zweiten Punkt, ich erwarte nicht das meine Mutter mich unterstützt, bis ich 30 bin. Ich will diese Ausbildung zu ende machen und dann in diesem Beruf arbeiten.
    Zu deinem dritten Punkt, Nein, die Berufe des Webdevelopers und des Fachinformatikers unterscheiden sich erheblich. Die einzigen Sachen die gleich sind, sind das vorausgesetzte logische denken und Programmierkenntnisse. (Abgesehen davon, fände ich es super, wenn du nicht von Sachen sprichst, von denen du nur wenig Ahnung hast, nur um recht zu behalten, um welches es mir nicht mal geht).
    Zu deinem Vierten Punkt, Ja, Kindergeld bekommt man während seiner ersten Ausbildung zugesprochen. Da die Kindergeldkasse aber das einzige deutsche Amt ist, welches mein Studium (warum auch immer) anerkennt, gilt eben dieses Studium als Erstausbildung und ich habe keinen Anspruch mehr auf Kindergeld.
    Zu deinem Fünften Punkt, es geht eben darum, das eine vernünftige Diagnose gestellt wird, weil ich (wie in meinem ersten Post steht) Ohne Befund bin. Ich rechtfertige mich jetzt aber auch nicht dafür, dass es mir schlecht geht.



    Hallo edy,
    Danke für den Tipp, aber das habe ich schon gemacht. Leider habe ich keinen Anspruch mehr. :(


    Gruß,
    Tom


    Quote from yamato;298865

    Kindergeld bekommt man aber wirklich nur bis zum 25.Lebensjahr, sofern der TE keinen Wehrdienst o.ä. geleistet hat. Daher wird es ihm nur kurz helfen.
    Turtles Vorschlag ist schon richtig, Ausgaben kürzen.
    Den Riestervertrag kann man ruhen lassen, also beitragsfrei stellen bis man wieder mehr Einkommen erzielt.
    Über eine BU Versicherung kann man geteilter Meinung sein, da es in der Regel sehr schwer und langwierig ist von dieser dann tatsächlich Geld zu bekommen, wenn der potentielle Leistungsfall eintritt. Man sollte einfach mal einen Monat ein ehrliches Haushaltsbuch führen und danach jede Ausgabe einzeln prüfen und hinterfragen


    Hallo yamato,
    Danke für deine Konstruktiven Vorschläge. Ich wusste nicht, dass man die Riester aussetzen kann.
    Ich werde das mal angehen.


    Gruß,
    Tom


    Quote from mpumpe;298876

    Dein Gejammere kann einem auf den Senkel gehen., denn davon war nicht die Rede. Du kannst vom Staat soviel erwarten, wie jeder andere in Deutschland, wenn du eine Erstausbildung absolvierst. Das muss für Millionen Azubis und Studenten reichen, wenn du höhere Ansprüche hast, dann mußt du Jobben gehen. Machen auch viele, die sich mehr leisten wollen. Nur dafür ist die Allgemeinheit nicht zuständig.


    Persönlich beklagen kannst du dich auch nicht, wenn deine Mutter dich bis 25 im übertragenden Sinne gewickelt und genähret hat. In dem Alter stehen viele auf eigenen Füßen und haben zusätzlich Verantwortung für ihre Familie.


    Wenn dir meine Probleme auf den Senkel gehen, dann halt dich doch einfach zurück.
    Es geht nicht darum, dass ich nicht zufrieden bin, mit dem was ich habe, es geht darum, dass ich Schulden mache, wenn mir nicht finanziell geholfen wird.
    Das mit dem Jobben ist doch wohl nicht euer ernst?! Ich gehe doch nicht das Risiko ein, meine Ausbildung zu verlieren, nur damit ich mehr verdienen kann. Bevor noch mal so ein unsinniges Kommentar kommt, bitte lest noch mal den gesamten verlauf des Themas durch und erkennt erst einmal den Kontext, in dem mein Problem steht! btw. Ich darf von meinem Betrieb aus nicht noch nebenbei Arbeiten, da das meine Ausbildung behindern könnte und ich werde erst recht nicht damit anfangen, wenn ich auf Teilzeit umstellen will um GESUND zu werden. Das wäre nicht nur illegal, sondern auch verdammt dumm.


    Ja, ich bin langsamer und ja, ich brauche deutlich länger als andere Menschen. Das ist aber auch nichts, was ich mir ausgesucht habe. Obwohl, dass Stimmt so nicht. Ich habe es mir ausgesucht. Ich habe mir ausgesucht, dass ich eine vernünftige Basis haben will, auf der ich mein Leben aufbauen kann, damit ich NICHT vom Staat abhängig bin. Und ja, ich bin nach wie vor meiner Mutter sehr dankbar für Ihre Unterstützung und es mag sein, dass andere in meinem alter Familie und Unterhalt komplett selber bestreiten können. Das ist aber nichts, wofür man sich mit 24 schämen muss, mit meiner Vorgeschichte und meinem momentanen "Zustand".


    Ich wiederhole noch mal, da du ja nur den ersten und den letzten Satz von jedem Post zu lesen scheinst. Wenn dir meine Probleme auf den Senkel gehen, dann halt dich doch einfach zurück.


    Gruß,
    Tom

  • So nun hast du alles aufgezählt was nicht geht und wir sind auf der 2. Seite.


    Mein Freund Mr. Pumpe hat völlig recht, du jammerst. Gehe zum Arzt, besorge dir die notwendigen Atteste und eine Überweisung und dir kann sicher geholfen werden. Aber gefühlte Krankheiten, ein Ratschlag vom Arzt sind definitiv weniger als nichts.


    Mehr kann man dir nicht raten. Ach ja, kaum ein AG verbietet grundsätzlich ALLE Nebentätigkeiten, sondern nur Tätigkeiten die die eigentliche Arbeit einschränken bzw. als Konkurenz anzusehen ist. Daher befürchte ich, du biegst dir doch einige Aussagen so hin wie du es brauchst.

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