3+4 Wochen Ortsabwesenheit - führt das zur Rückforderung?

  • Tag zusammen,


    ganz einfache Frage: Ich war schon 21+2 Tage ortsabwesend (genehmigt, mit Leistungsbezug außer in den letzten beiden Tagen). Vermittlungsaktivitäten gibt es nicht, weil ich schon eine Stelle habe und nur auf ein US-Arbeitsvisum warte. Das zieht sich etwas hin, ich möchte nun weitere, sagen wir, 28 Tage ortsabwesend sein. Auch mit Genehmigung. Klar ist, dass der Leistungsanspruch in der Zeit ruht.


    Unklar ist, ob eine der 6-Wochen-Regeln [1,2] hier etwas zu sagen hat. Alle Fundstellen dazu machen mir nicht klar, ob es immer um zusammenhängende 6 Wochen geht oder ob die einzelnen Ortsabwesenheiten auch addiert werden können, um zu bestimmen, ob 6 Wochen überschritten sind.


    1. Will jemand die Leistungen für die ersten drei Wochen Ortsabwesenheit zurückhaben, wenn ich jetzt 4 Wochen weg bin, weil es insgesamt 7 Wochen sind?


    2. Läuft der Leistungsbezug nach der Rückkehr automatisch weiter oder erst nach Rückmeldung?


    Danke sehr!


    [1] http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_3/__141.html, (2) 1
    - "bei einer mehr als sechswöchigen Unterbrechung der Arbeitslosigkeit"


    [2] http://www.arbeitsagentur.de/w…ntId=L6019022DSTBAI671915
    - "Die Agentur für Arbeit kann einer Abwesenheit für die Dauer von längstens sechs zusammenhängenden Wochen innerhalb eines Kalenderjahres zustimmen."
    - "Wer länger als sechs Wochen ortsabwesend ist, erhält ab dem ersten Tag kein Arbeitslosengeld mehr."
    - "Nach einer mehr als sechs Wochen dauernden Ortsabwesenheit ist eine erneute persönliche Arbeitslosmeldung erforderlich."


    Vielen Dank!

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  • Hier noch ein Link dazu, der wiederum meinen Fall nicht abdeckt. Denn ich bin weder nur 3+3 Wochen abwesend, noch bin ich "von vorneherein länger als 6 Wochen abwesend". Davon gibts es wirklich zahlreiche. Vielleicht weiß hier jemand genaueres.


    "Der Zeitraum von drei Wochen mit Geld und drei Wochen ohne kann innerhalb eines Kalenderjahres auch in mehreren Abschnitten genommen werden. Wer von vornherein länger als sechs Wochen zusammenhängend verreist, kann für den gesamten Zeitraum kein Geld erhalten."
    http://www.berlin.de/jobcenter/ortsabwesenheit.html

  • Du schreibst:


    Quote

    [2] http://www.arbeitsagentur.de/web/con...22DSTBAI671915
    - "Die Agentur für Arbeit kann einer Abwesenheit für die Dauer von längstens sechs zusammenhängenden Wochen innerhalb eines Kalenderjahres zustimmen."


    Zusammenhängend brauchen die Tage der Ortsabwesenheit nicht sein.


    Wenn also die 6 Wochen innerhalb des Kalenderjahres überschritten werden, gibt es für die siebente Woche keine Zahlung mehr.


    Für eine Weiterzahlung wird eine persönliche Antragstellung vereinbart.

    Für die Richtigkeit und Vollständigkeit meiner Angaben kann ich keine Gewähr übernehmen.


    Nobody is perfect

  • Quote from lopo;297893

    Zusammenhängend brauchen die Tage der Ortsabwesenheit nicht sein.


    Das sagen auch weder ich noch meine (von Dir genannte) zitierte Textstelle. Die sagen nur, dass ein zusammenhängender Zeitraum nicht länger als sechs Wochen sein kann.


    Quote from lopo;297893

    Wenn also die 6 Wochen innerhalb des Kalenderjahres überschritten werden, gibt es für die siebente Woche keine Zahlung mehr.


    Das gilt schon nach 3 Wochen, also ab dem 22. Kalendertag.