Private Insolvenz /Mietkaution

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Private Insolvenz /Mietkaution

      Hallo, ich habe eine Frage zum Thema Insolvenz und Mietkaution.
      Im Juni 2010 habe ich eine Wohnung bezogen für die das Jobcenter die Kaution Darlehnsweise gezahlt hat.
      Nun wurde ich vom Jobcenter aufgefordert umzuziehen und die Auszahlung der Kaution stand an. Da der Betrag noch nicht komplett abbezahlt war hat das Jobcenter den Teil der noch offen war direkt vom Vermieter erhalten. Den Betrag den ich abbezahlt habe(ca. 340,- Euro) sollte ich vom Vermieter zurück bekommen und als Anteil für die Kaution der neuen Wohnung einsetzen. Die neue Kaution Beträgt 1050 Euro und vom Jobcenter habe ich ein Darlehn in Höhe von 715 Euro bekommen. Zusammen mit dem Betrag der alten Kaution würde es passen. Nun hat aber mein Insolvenzwerwalter dieses Geld angefordert.
      Irgendwie bin ich damit doppelt bestraft. Erst wird es monatlich von meinen Regelleistungen einbehalten und im Falle einer Auszahlung geht es an den Insolvenzverwalter weil es ein Vermögen darstellt?
      Da vermutlich in den nächsten 12 Monaten ein erneuter Umzug ins Haus steht, habe ich dann wieder das gleiche Problem. :confused:
      Die Regelleistungen wurden mal erhöt und einmaige Beihilfen abgeschafft, laut Jobcebter bin ich verpflichtet für Anschaffungen zu sparen, aber laut Insolvenzverwalter darf ich es nicht. :confused::confused::confused:
      Bisher bin ich davon ausgegangen das wenn ich eine Rückzahlung jeglicher Art bekomme und diese + monatliche Leistungen meinen monatlichen Freibetrag nicht übersteigen das mir dann dieses Geld auch zufliesst. Vor allem dann wenn es sich um Gelder handelt die ich zuvor von meinen Regelleistungen abgespart habe.
      Ich hoffe ich habe mich verständlich ausgedrückt.
      Ehrlich gesagt weiß ich nicht mal wie hoch mein Freibetrag ist, gibt es da auch einen Rechner für?
      Für hilfreiche Antworten wäre ich sehr dankbar.
      Vielen Dank
    • Irgendwie bin ich damit doppelt bestraft.

      So einer unsinnigen Aussage kann nur eine momentane Frustsituation zugrunde liegen.
      Wenn ich an der Supermarktkasse für 19,80€ einkaufe, und einen Zwanziger gebe, und mir fällt dann das Rückgeld in den Gully, bin ich dann doppelt bestraft, weil einerseits zwanzig Cent zu viel 'bezahlt', und dann anderseits diese Cents verloren?

      Und wieso spricht man überhaupt von 'Bestrafung', wenn man mit eigen erwirtschaftetem Geld Schulden begleicht, so wie das bei Dir ja der Fall ist?

      Schließlich ist die Insolvenz doch keine Veranstaltung, wo man als Gegenleistung zu einem umfangreichen Antragsverfahren von allen Schuldausgleichsversuchen befreit wird.

      Du hast, wie auch immer, aus eigenen Mitteln einen Betrag in Form einer Mietkaution anlegen können. Im Insolvenzverfahren - ich nehme an, die WVP hast Du noch nicht erreicht - ist jeder vorhandene Cent konsequent zur Schuldenabtragung einzusetzen. Also an den Insolvenzverwalter (oder ist es Treuhänder?) abzuführen.

      Schade, dass Du Dich im Vorfeld über dieses Thema anscheinend nicht ausreichend informiert hast.

      Allerdings nehme ich an, dass Deine persönliche Situation sich kürzlich entscheidend verändert hat, was so nicht vorausschaubar war. Dies bringt u.U. dann auch solche Tiefschläge mit sich, welche zugegebenermaßen vor allem im ALG-II-Bezug nicht leicht verdaubar sind.

      Die vielfach verbreitete Meinung, im ALG-II-Bezug ohnhin am Limit zu leben, und da kann mir keiner was wegnehmen, also nutze ich diese Zeit, mittels Insolvenz meinen Klotz vom Bein zu kriegen - sooo einfach ist das nicht im wahren Leben. Daran ändert auch nichts der Einsatz von Smileys, die wohl als Ersatz für lesefreundliche Leerzeilen zwischen den Absätzen herhalten sollen.

      weiß ich nicht mal wie hoch mein Freibetrag ist, gibt es da auch einen Rechner für?

      Was Du hiermit genau meinst, musst Du mal erläutern.
    • OberzickeNRW;293775 schrieb:

      ... zu sparen, aber laut Insolvenzverwalter darf ich es nicht.
      Hat er das gesagt? Wirklich??

      Das wäre ja so, als ob das Jobcenter Dir verbietet, arbeiten zu gehen.

      Für's eig'ne Wohlergehen wäre es wohl ratsam, nicht nur in solchen Phrasen zu denken bzw. zu schreiben. Oder manche Dinge mit etwas Menschenverstand selber zu hinterfragen.

      Natürlich darfst Du ansparen - und das Angesparte dann natürlich verwenden für die vergangene Zeiten, wo Du nicht angespart und Schulden gemacht hast.

      Für die Zeit nach Ende des Eröffnungsverfahrens, also in der Wohlverhaltensperiode, da hat der Gesetzgeber dem Schuldner ein zusätzliches Brückenteil gebaut, um in eine neue, sorgenfreiere Zukunft zu investieren. Dann nämlich darf man ansparen, ohne es (zwangsweise) zur Schuldenbegleichung verwenden zu müssen.

      Aber wem erzähle ich das? Wenn jemand so einen entscheidenden Einschnitt wie die Privatinsolvenz beschreitet, dann will dieser Schritt auch verdammt gut vorbereitet sein. Und da gehören solche Informationen natürlich dazu.

      Bei Dir war das wohl anders, oder täuscht mich da Dein Nickname?
    • Hallo,

      der Insolvenzverwalter darf deine Mietkaution anfordern beim Vermieter da ist es auch egal ob du es gespart hast oder nicht den zum zeitpunkt deines Auszuges ist es für den Insolvenzverwalter Geld was in die Insolvenzmasse mit ein geht so lange du nicht in der Wohlfühlphase bist.

      Das ist die Info die ich habe.
    • Gismo1981;293820 schrieb:

      Hallo,

      der Insolvenzverwalter darf deine Mietkaution anfordern beim Vermieter da ist es auch egal ob du es gespart hast oder nicht den zum zeitpunkt deines Auszuges ist es für den Insolvenzverwalter Geld was in die Insolvenzmasse mit ein geht so lange du nicht in der Wohlfühlphase bist.

      Das ist die Info die ich habe.


      Und wenn Du jetzt noch ein paar Satzzeichen verwendest, könnte man die Info auch lesen:mad:
    • Naja, Gismo, es mag ja sein, dass nach Beendigung des Vorlaufverfahrens man sich gewissermaßen einem Wohlfühl-Gefühl hingeben mag.

      Worauf man sich allerdings nicht ausruhen sollte, denn in Wirklichkeit nennt man diese Zeit 'Wohlverhaltens'-Phase.
      Und dies nicht ohne Grund, denn schließlich gilt es, sich in dieser Zeit so zu verhalten, dass es keine Kollision gibt mit den in §295 InsO klar verankerten Vorgaben.
    • WalterWinter;293792 schrieb:

      So einer unsinnigen Aussage kann nur eine momentane Frustsituation zugrunde liegen.
      Wenn ich an der Supermarktkasse für 19,80€ einkaufe, und einen Zwanziger gebe, und mir fällt dann das Rückgeld in den Gully, bin ich dann doppelt bestraft, weil einerseits zwanzig Cent zu viel 'bezahlt', und dann anderseits diese Cents verloren?

      Und wieso spricht man überhaupt von 'Bestrafung', wenn man mit eigen erwirtschaftetem Geld Schulden begleicht, so wie das bei Dir ja der Fall ist?

      Schließlich ist die Insolvenz doch keine Veranstaltung, wo man als Gegenleistung zu einem umfangreichen Antragsverfahren von allen Schuldausgleichsversuchen befreit wird.

      Du hast, wie auch immer, aus eigenen Mitteln einen Betrag in Form einer Mietkaution anlegen können. Im Insolvenzverfahren - ich nehme an, die WVP hast Du noch nicht erreicht - ist jeder vorhandene Cent konsequent zur Schuldenabtragung einzusetzen. Also an den Insolvenzverwalter (oder ist es Treuhänder?) abzuführen.

      Schade, dass Du Dich im Vorfeld über dieses Thema anscheinend nicht ausreichend informiert hast.

      Allerdings nehme ich an, dass Deine persönliche Situation sich kürzlich entscheidend verändert hat, was so nicht vorausschaubar war. Dies bringt u.U. dann auch solche Tiefschläge mit sich, welche zugegebenermaßen vor allem im ALG-II-Bezug nicht leicht verdaubar sind.

      Die vielfach verbreitete Meinung, im ALG-II-Bezug ohnhin am Limit zu leben, und da kann mir keiner was wegnehmen, also nutze ich diese Zeit, mittels Insolvenz meinen Klotz vom Bein zu kriegen - sooo einfach ist das nicht im wahren Leben. Daran ändert auch nichts der Einsatz von Smileys, die wohl als Ersatz für lesefreundliche Leerzeilen zwischen den Absätzen herhalten sollen.


      Was Du hiermit genau meinst, musst Du mal erläutern.




      Ich habe höflich um Hilfe/Antworten gebeten!
      Zum einen finde ich es frech zu unterstellen ich lebe von ALG 2 und will so meinen Klotz vom Bein bekommen.
      Ja ich lebe von ALG 2, weil mein Verdienst nicht ausreicht!
      Warum und weshalb muss ich hier wohl nicht erläutern.
      Das mir die Arge sagt ich muss den Teil der Kaution den ich zurückerstattet bekommen hätte für die neue Kaution einsetzen und der Insolvenzverwalter das Geld dann einfordert ist für mich nicht nachvollziehbar.
      Mag sein das ich nicht gut informiert bin, aber deshalb muss man mich nicht vorverurteilen!
      Mir fehlt dieses Geld um die neue Kaution auszugleichen. Es geht also nicht darum das ich von dem Geld shoppen gehen wollte! Ich wollte dieses Geld nicht für mich beanspruchen.
      Mir war nicht bewusst das man hier nicht fragen darf wenn man etwas nicht versteht.
      Aber keine Sorge wird nicht mehr vorkommen!
    • OberzickeNRW;293867 schrieb:


      Das mir die Arge sagt ich muss den Teil der Kaution den ich zurückerstattet bekommen hätte für die neue Kaution einsetzen und der Insolvenzverwalter das Geld dann einfordert ist für mich nicht nachvollziehbar.


      Sprich mit deiner Sb beim Jobcenter, diese kann dir weiterhelfen. Vielleicht kannst du mit ihr sprechen, das sie dir den rest, der dir ja nun fehlt bei stocken. Natürlich Darlehensweise.

    Impressum

    Datenschutz

    Ein Angebot des Vereins "Für soziales Leben e.V."