Bescheid ein Jahr im nachhinein geändert, wollen 6500 Euro zurück?

  • Hallo alle zusammen,
    will hier kurz meinen Fall beschreiben. Ich habe mich im Februar2013 leider beim Jobcenter melden müssen. Ich lebe in seit dem auch in einer WG Untermietvertrag etc besteht. Meine Mitbewohnerin wurde im April2013 durch eine Operation arbeitslos. Diese hatte nun ein Jahr Anspruch auf ALG1 und ist seit Mai2014 nun auch beim Jobcenter gemeldet.


    Ich habe vom Jobcenter seit Februar2014 ca 700 Euro monatlich bekommen, nach dem meine Mitbewohnerin sich nun auch beim Jobcenter gemeldet hat haben wir dann im Mai2014 einen Besuch bekommen vom Jobcenter...nun wurde entschieden wir sind eine Bedarfsgemeinschaft. Wie gesagt meine Mitbewohnerin ist seit April 2013 ALG1 gewesen, diese bekam 700 Euro Alg1 und noch monatlich 400 Euro von einer Versicherung wenn sie arbeitslos ist.


    Das Jobcenter hat nun meine Mitbewohnerin rückwirkend ab Mai2013 in meine Bedarfsgemeinschaft aufgenommen, wir haben nun Anspruch auf monatlich 1250 Euro, durch die 400 Euro wo meine Mitbewohnerin monatlich bekam, kam es zu einer Überzahlung von 500 Euro monatlich so stellt das Jobcenter nun das dar, und fordert von mir nun 6500 Euro zurück. Ist sowas rechtens eine Änderung ein Jahr im nachhinein?


    Und wie gesagt die Herren vom Jobcenter waren im Mai 2014 da, wenn sie zu diesem Zeitpunkt entscheiden das wir eine Bedarfsgemeinschaft sind ist da ja ok.Aber die wissen doch nicht wie wir davor gelebt haben und können das ja auch nicht beweisen. Ich habe eine Rechtsschutzversicherung udn wede morgen gleich den Anwalt aufsuchen, wollte aber trotzdem mal eure Meinung dazu hören.


    Grüsse und Danke

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  • Quote from zeljkoz;290618

    ...nun wurde entschieden wir sind eine Bedarfsgemeinschaft.


    Anhand welcher Fakten und Feststellungen und Erklärungen von Dir und Deiner "Mitbewohnerin" wurde das festgestellt?
    Ergeben sich Hinweise auf Falschaussagen in der Vergangenheit?