Anhörung nach Überzahlung wurde in Wiederspruch umgelegt

  • Folgendes
    Leistungsbezieher neben mir ist meine Verlobte und 3 Kinder
    Ich habe am 18.02.2014 einen Job auf 165,00 Basis angenommen,und dieses einen Tag später gemeldet per Arbeitsvertrag .Darauf erfolgte eine neu Berechnung .Auszahlung folgt immer zum Monats Ende.


    Am 03.03.2014 habe ich das Geld auf mein Konto bekommen und habe neben der Lohnabrechnung auch den Kontoauszug vorgelegt .


    Im März wurde der Vertrag Rückwirkend zum 01.03.2014 auf 450 Euro auf gestockt was ich auch umgehend dem Job Center mit geteilt habe .Am 02.04.2014 habe ich so mit 1x 450 Euro bekommen für März und gleich zeitig meinen Regelsatz .Habe mich gemeldet um prüfen zu lassen ob mir dieser immer noch in der Höhe zu steht .Angeblich alles ok bis auf paar Euro .


    am 17.04 habe ich einen Weiter Bewiligungsantrag gestellt den ich am 15.05 wieder bekommen habe mit der neuen Berechnung .Laut dieser Berechnung bekomme ich nun ab 01.06.2014 12,00 Euro mehr wie vorher.Am 17.05 kam ein Brief das ich vom 01.02-01.05 zu viel Leistung erhalten habe ,und man dieses nun wieder haben will .Gleiche Brief ging an meine Verlobte .Berechnet worden sind ich meine Verlobte und 3 Kinder von den Sie Geld zurück fordern.Ich sollte mich zu dem Vorfall Schriftlich äussern bevor Sie Urteilen .


    Ich habe es gemacht und nun heute ein Schreiben bekommen das mein Wiederspruch abgelehnt wurde (unzulässig verworfen)Nach §62 SGB X in Verbindung mit §78 SGG .Ich habe doch aber kein Wiederspruch gestellt sondern nur gesagt das ich nicht verstehe wie eine Überzahlung sein kann,da ich ja nun nach neuem Bescheid bei selben Einkommen 12,00 Euro mehr bekomme wie zu vor .

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  • Kann es sein, dass man dort Dein Schreiben als Widerspruch gegen den Bescheid gewertet hat und nicht als Antwort auf die Anhörung?Du musst das Gespräch mit dem Jobcenter suchen. Da kann man hier nicht allzuviel zu sagen, dazu müsste man die Anhörungen und die Bescheide kennen.

  • Das Gespräch habe ich heute gesucht.Die Aussage war das das Schreiben von einer Rechtsstelle kommt,und man dort niemanden sprechen kann.Ich könnte gegen das Schreiben ein Wiederspruch einlegen was aber wieder nix bringen wird da man diesen zu gleich wie oben schon benannt wieder ablehnen würde.Für mich als Leihe klingt es nach verarsche .Ich wollte vor ab mal schauen ob hier einer gewusst hätte wie man am besten den Verhalt klären könnte da ich wohl zu blöd für die § bin ,und egal was ich sage oder schreibe es so ausgelegt wird ,das es wieder ein Fehler ist und es ein § gibt der besagt mein Schreiben ab zu lehnen da falsch gestellt oder wie auch immer.Trotzdem danke

  • Quote from icemc;288767

    Für mich als Leihe klingt es nach verarsche .


    Aus der Ferne und ohne Deine Unterlagen zu sehen kann man da nicht viel helfen. Gibt es bei Dir im Ort eine ALG II-Beratungsstelle, z. B. von Caritas, Diakonie oder eine Selbsthilfegruppe?

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  • Hi,


    wenn ich Dich jetzt nicht völlig missverstanden habe, ist ein Bescheid, in dem drin steht, dass Du was zurückzahlen mußt, noch gar nicht an Dich geschickt worden.
    Gegen einen solchen Bescheid kannst Du Widerspruch einlegen. Ein Widerspruch gegen eine Anhörung war dagegen unmöglich, bzw. unzulässig, denn eine Anhörung regelt noch gar nichts, ist also kein Bescheid.

  • So was ist nicht ungewöhnlich. Auf einer Anhörung wird "Widerspruch" eingelegt, der als unzulässig verworfen wird (schon richtig so). Gleichzeitig geben dann den Widerspruch an die Sachbarbeitung wor er dann richtigerweise als Äußerung zur Anhörung gewertet wird. Das ist keine "Verarsche" der Behörde, sondern der richtige Weg (wo Widerspruch drauf steht, ist auch Widerspruch drin). Jetzt gibt es irgendwann noch einen Bescheid von der Behörde daz, wogegen man dann (zulässigerweise) Widerspruch einlegen kann. Ich hoffe, das hilft soweit.