WG Gründen - Mutter (Grundsicherung) und Sohn

  • @ LoneRanger wieso liegt bei mir keine WG vor ? Kann man nur weil man mit seiner Mutter zusammen wohnt nicht für sich selber wirtschaften ? Ich betone noch mal das ich 23 Jahre bin und nicht auf meine Mutter angewiesen bin.


    Ich will mir auch nix ergaunern oder so. Anscheint hat nur MrSippi mein Anliegen richtig verstanden.


    Hab da mal was nettes im Netz gefunden. Erklärt eigentlich alles.


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  • Quote from alucard00;285553

    Kann man nur weil man mit seiner Mutter zusammen wohnt nicht für sich selber wirtschaften ?


    Doch sicher. Bestreitet ja auch niemand ernsthaft.
    Deine Frage ist aber die, ob die Miete kopfteilig angerechnet wird und was sich im Falle eines Untermietvertrages ändern würde.

    Quote from alucard00;285553

    Hab da mal was nettes im Netz gefunden. Erklärt eigentlich alles.


    Das erklärt alles, ja. Nämlich zur Frage, wann eine Haushaltsgemeinschaft vorliegt oder nicht.
    Und? Ist das Dein Problem? Vermutet das Amt eine Unterstützung Verwandter?
    Wäre das überhaupt relevant? Bezieht Deine Mutter ALG II oder warum zitierst Du aus SGB II-Vorschriften?
    Steht da, dass die Miete nicht nach Köpfen aufgeteilt wird? Nein, das steht da nicht und dass ergibt sich auch nicht daraus.

  • Ja genau DAS ist mein Problem. Wenn du mir helfen willst dann bin ich dir sehr dankbar aber dann lese bitte auch den ganzen Thread
    In der Zurückweisung unseres Widerspruchs steht wie ich ein paar Posts weiter zitiert habe, dass ich die Halbe Miete tragen muss weil wir angeblich eine HG bilden.


    Und zu dem Anderen : Ich bin kein Rechtsanwalt sonst bräuchte ich auch eure Hilfe nicht, aber mein Rechtsverständnis sagt mir, dass der Gesetzgeber in Gesetz X eine HG nicht anders definieren kann als in Gesetz Y.

  • So langsam komm ich rein


    Quote


    § 39 SGB XII Vermutung der Bedarfsdeckung


    Lebt eine nachfragende Person gemeinsam mit anderen Personen in einer Wohnung oder in einer entsprechenden anderen Unterkunft, so wird vermutet, dass sie gemeinsam wirtschaften (Haushaltsgemeinschaft) und dass die nachfragende Person von den anderen Personen Leistungen zum Lebensunterhalt erhält, soweit dies nach deren Einkommen und Vermögen erwartet werden kann. Soweit nicht gemeinsam gewirtschaftet wird oder die nachfragende Person von den Mitgliedern der Haushaltsgemeinschaft keine ausreichenden Leistungen zum Lebensunterhalt erhält, ist ihr Hilfe zum Lebensunterhalt zu gewähren. Satz 1 gilt nicht

  • Quote from pAp;285554


    Wäre das überhaupt relevant? Bezieht Deine Mutter ALG II oder warum zitierst Du aus SGB II-Vorschriften?
    Steht da, dass die Miete nicht nach Köpfen aufgeteilt wird? Nein, das steht da nicht und dass ergibt sich auch nicht daraus.


    Auch im SGB XII heisst es in §34:
    Leistungen für die Unterkunft werden in Höhe der tatsächlichen Aufwendungen erbracht.



    Wir können hier noch wochenlang rumeiern:D


    Ein Problem bei euren Widersprüchen ist sicherlich auch, dass ihr bisher noch keinen ordentlichen Untermietvertrag habt. Das also endlich nachholen, einreichen und abwarten, was eure letzten Schreiben bringen.

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  • Aber meinst du das ist wirklich notwenig ? In dem von mir zitierten Text aus dem Netz steht ja, dass man sogar eine HG, wenn sie den bestanden hat, für die Zukunft jederzeit auflösen kann. Ich frage mich ob der Untervermietvertrag überhaupt notwendig ist. Weil der Mietvertrag läuft auf meine Mutter und mich und somit ergibt sich ja quasi schon eine WG. Durch den Einzug und die Nutzung der Räume so wie es jetzt gerade vorliegt wurde ja auch stillschweigend die WG-Aufteilung definiert. Und wie gesagt ich habe seit Beginn meiner Ausbildung keinen Cent mehr von meiner Mutter erhalten. Wäre ja auch irrsinnig.

  • Öhm, jetzt wird es kompliziert.
    Nein, ein gemeinsamer Mietvertrag ergibt nicht automatisch eine WG, eher im Gegenteil. Und wenn ihr den gemeinsam, und ohne Einschränkungen oder Vereinbarungen, abgeschlossen habt, gilt 50/50.

  • Gemeinsamer Mietvertrag bedeutet z.B., dass du gar nicht so einfach ausziehen könntest. Bedeutet, wenn du ausziehst, musst du trotzdem weiter Miete zahlen, weil ihr gesamtschuldnerisch für die Miete haftet.
    Vielmehr könnt ihr beide nur gemeinschaftlich eine Kündigung aussprechen, oder aber Mitmieter und Vermieter stimmen einer Entlassung aus dem Vertrag zu. Da dürfte aber wiederum deine Mutter Ärger mit dem GruSi-Amt bekommen, denn dann würde sie sich wirklich vorsätzlich bedürftig machen.

  • Hmm das ist natürlich jetzt doof. Eine zusätzliche Vereinbarung bedeutet mit dem Vermieter oder meine Mutter und ich untereinander ?
    Ich müsste trotzdem Miete zahlen ? Also aus Sicht der Grundsicherung ?

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  • Langsam reicht es!


    1. Es wurde 2 x Widerspruch scheinbar eingereicht und diese wurden beschieden. Wenn man mit den Entscheidungen nicht zufrieden ist, dann muss man klagen. Steht im Rechtsbehelf der Widerspruchsbescheide. Wurde Klage eingereicht? Wenn nein, warum nicht?


    2. Sollte die Leistungsempfängerin sich mal eher um die Angelegenheit kümmern, denn nach Ansicht des TE bekommt sie ja zu wenig Geld. Warum man als Kind da so reinspringt, obwohl man direkt nichts damit zu tun hat, kann ich nicht verstehen. Aber vllt wurde auch deshalb keine Klage eingereicht :rolleyes:

  • Quote from alucard00;285571

    Hmm das ist natürlich jetzt doof. Eine zusätzliche Vereinbarung bedeutet mit dem Vermieter oder meine Mutter und ich untereinander ?
    Ich müsste trotzdem Miete zahlen ? Also aus Sicht der Grundsicherung ?


    Das hätte irgendwie, keine Ahnung wie, mit in den Mietvertrag aufgenommen werden müssen. Jetzt nachträglich kann das nicht mehr funktionieren.
    Nein, dass du trotzdem zahlen musst, hat nichts mit Grundsicherung zu tun. Das ist allgemeines Recht, ihr beide habt unterschrieben, also seid ihr beide auch gesamtschuldnerisch haftbar zu machen.


    Quote from jette;285575

    2. Sollte die Leistungsempfängerin sich mal eher um die Angelegenheit kümmern, denn nach Ansicht des TE bekommt sie ja zu wenig Geld. Warum man als Kind da so reinspringt, obwohl man direkt nichts damit zu tun hat, kann ich nicht verstehen. Aber vllt wurde auch deshalb keine Klage eingereicht :rolleyes:


    Natürlich hat er direkt damit zu tun. Er will nur noch den Teil bezahlen, den er auch bewohnt.


    Aber hat sich wohl ohnehin erledigt.

  • Ich lese sehr wohl und zwar von Anfang an.
    Das Problem ist, dass Du niemandem hier glauben willst, weil Du ein anderes Ergebnis wünscht. Dann denkst Du nicht richtig über das Gelesene nach, sondern googelst irgendwo nach Stichworten, die Dich nur verwirren.
    Das ist kein Vorwurf, Du schreibst zu Recht, dass Du kein Anwalt bist und auch ansonsten nichts mit dem Thema zu tun hattest. Dir bleiben daher nur zwei Möglichkeiten: Du glaubst das, was hier geschrieben wird. Oder Du gehst zu einem Anwalt.

    Quote from alucard00;285559

    So langsam komm ich rein


    Nein, Du liest einfach nicht, was geschrieben wird.
    Ob Ihr eine Bedarfsgemeinschaft oder eine Haushaltsgemeinschaft seid ist völlig egal, die Mietkosten werden so oder so kopfteilig aufgeteilt.
    Und zur Unterhaltsvermutung (das ist das, was Du da immer findest) haben weder das Amt noch irgendjemand hier was geschrieben. Denn es hat nichts mit der Aufteilung der Unterkunftskosten zu tun.

    Eine vom Kopfteilprinzip abweichende Aufteilung geht nur, wenn Ihr beide eine abweichende (untermiet-)vertragliche Vereinbarung getroffen habt, die nicht sittenwidrig ist.

  • Aber MrSippi, er könnte doch theoretisch auch nur das zahlen was er zahlen will. Dann bleibt es aber weiterhin das Problem der Mutter, die den Rest nicht vom Amt als Bedarf berücksichtigt bekommt. Sie muss sich dann darum kümmern, dass sie mehr bekommt. Aber eine andere Entscheidung wird sie wenn, nur auf dem Klageweg erhalten. Das Amt hat doch nun 2 x deren Standpunkt beschieden.

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  • Der Vermieter ist jetzt aussen vor. Ihr habt einen gemeinsamen Mietvertrag und da nützen auch keine Verinbarungen mehr mit dem Vermieter. Und aus sich der Grundsicherung sehe ich das auch nicht anders ihr habt gemeinsam unterschrieben und Du hast für die hälfte der Miete aufzukommen.