Frau schwanger, Mann in der Ausbildung - finanzielle Lage?

  • Dann geh bitte wieder!

    Grüsse,

    Mandy

    [SIZE=1]Ich beantworte ab sofort KEINE PN mehr, weshalb Threads geschlossen und/ oder bearbeitet bzw. entfernt wurden oder man eine Verwarnung erhielt. Wenn dies der Fall ist, dann hat das seinen Grund -> [SIZE=2]Forumsregeln [/SIZE] ->LESEN!!!!!)![SIZE=2]. [/SIZE][/SIZE]

  • Alter


    Zitat von RHHTSG;284994

    [FONT=&quot]Hallo zusammen[/FONT]


    [FONT=&quot]Meine Frau (27) und ich (27) sind seit Oktober 2013 verheiratet und führen einen eigenen Haushalt. Meine Frau ist in einer Vollzeit Beschäftigung und verdient 1700 brutto. Ich war bis 28. Februar Vollzeit beschäftigt und bin im Moment arbeitssuchend bzw. ich suche aktiv nach einer Ausbildungsstelle die voraussichtlich im August 2014 beginnt. Könnte sein das sie aber auch Mitte April schon anfängt. Es wird meine 2. Ausbildung sein und ich würde übliche Ausbildungsvergütung erhalten – ca. 850 brutto im 1. Jahr, danach steigend. Im Prinzip würde es uns so wie es ist reichen – zum Überleben. Nach 3 Jahren wenn ich ausgelernt bin sieht es finanziell sicherlich besser aus![/FONT]
    [FONT=&quot]Wir wünschen uns aber auch Kinder. Das gehört zum Familienglück dazu. Und da wir auch nicht mehr so jung sind, wollen wir nicht allzu lange warten. Angenommen meine Frau wird in den nächsten Monaten schwanger, gewollt! Wie würde unsere finanzielle Lage aussehen, wenn meine Frau aufgrund von Schwangerschaft vom Arbeitgeber nach Hause geschickt wird (Gefahr einer Infektion des Ungeborenen auf der Arbeit hoch) und ich nur Ausbildungsgehalt kriegen würde, bzgl. Mutterschaftsgeld, Elterngeld, Kindergeld usw. Ist das überhaupt finanziell zu stemmen? Könnte man Hilfen beantragen? Wenn ja, welche?[/FONT]


    wenn man mit 30 Kinder bekommt ist man nicht im Großelternalter.
    Ihr könnt also drei Jahre warten.

  • Zitat von mainzerin;285173

    wenn man mit 30 Kinder bekommt ist man nicht im Großelternalter.
    Ihr könnt also drei Jahre warten.


    Man will aber abgreifen, was möglich ist. Und je eher man damit anfängt, desto mehr Übung hat man^^.:D


    Wann ist es eigentlich aus der Mode gekommen, sich erst dann fortzupflanzen, wenn man sein Leben auf die Reihe kriegt, zumindest finanziell?

  • Zitat von Fate;285180


    Wann ist es eigentlich aus der Mode gekommen, sich erst dann fortzupflanzen, wenn man sein Leben auf die Reihe kriegt, zumindest finanziell?


    Ich schätzte mal so ungefähr ab 2005. :D

    Meine hier eingestellten Beiträge stellen nur meine persönliche Meinung und KEINE Rechtsberatung dar. Ich erhebe nicht den Anspruch allwissend zu sein und lasse mich gerne korrigieren. Wer mich nicht mag, darf mich gerne ignorieren, persönliche Angriffe bitte ich zu unterlassen. Vielen Dank.

  • Ich glaube nichtmal, dass es generell Abgreifermentalität ist. Ich fürchte, es ist viel eher so, dass der Sinn des Sozialstaates mit erschreckender Selbstverständlichkeit immer mehr abdriftet in Richtung Eigenverantwortung abgeben, man es also auch nicht mehr als Sozialleistungen empfindet, sondern eher als BGE. Hier bin ich, also macht mal.
    Ich bin 20, was steht mir als Erstausstattung zu?
    Ich habe ein Kind, wie lange habe ich das Recht nicht arbeiten zu müssen?
    Wieviele Bewerbungen muss ich schreiben?
    Ich will mein Kind rauswerfen, übernimmt dann das Jobcenter?
    Meine Wohnung verschimmelt, muss das Jobcenter mir einen Umzug finanzieren?
    Ich will jetzt Kinder, aber erst später arbeiten, wer zahlt?
    usw.

    Wann es in Mode gekommen ist? Ganz einfach. Seitdem man es kann.

  • Wenn du die Beiträge genauer liest, dann wirst du sehen das es genügend Hilfe gegeben hat.


    Ansonsten befürchte ich, dass du eher nur glaubst das es in den genannten Ländern besser ist.


    Ist übrigens immer wieder schön das dieses "Ich habe deutsche Vorfahren" immer dann akut wird, wenn der wirtschaftliche Vorteil überwiegt.


    Leider ist es -wie bei so vielen Dingen im Leben- es gibt kein Paradies oder die perfekte Welt. Also ist die Entscheidung recht einfach, entweder man akzeptiert die Lebensweise in seiner Wahlheimat oder man geht wieder zurück. Aber alles gleichzeitig geht nicht und wird auch nie funktionieren.


    Übrigens deine Vorstellungen über die skandinavischen Länder, kann ich dir zumindest für ein Land mit absoluter Sicherheit nicht bestätigen.

  • Zitat von RHHTSG;285168


    [FONT=&quot]Ich habe eher das Gefühl, dass ihr schon selber nicht mehr wisst was euch genau an mir stört. Ob es nun die Denkweise ist, die Fragen die ich gestellt habe, was ich den hier in Deutschland noch will oder auch die Art wie ich schreibe. Jedes Wort wird nun auf die Goldwaage gelegt um Angriffsfläche zu finden. Es wird über alles diskutiert, alles mögliche wird unterstellt, aber keine konstruktive Hilfestellung gegeben. Ihr seid unfair! Es war ein Fehler sich in diesem Forum anzumelden.[/FONT]


    Du regst dich künstlich auf und merkst bisher nicht, daß man dir/euch beim besten Willen gar keine definitive Auskunft geben kann.
    Was und wie finanziell zu stemmen wäre??
    Es sind alles nur Konjunktive.
    Alles könnte sein oder nichts.
    Deine Frau ist noch nicht schwanger, wieviel Einkommen, Vermögen und Ausgaben (Wohnen) ihr derzeit habt, ist vollkommen unbekannt.
    Du weißt noch nicht einmal, ob die 2. Ausbildung jetzt gleich beginnen könnte.
    Ob deine Frau wegen ihrer evtl. Schwangerschaft dann nicht mehr arbeiten dürfte, ist noch unbekannt. Könnt ihr aber selbst herausfinden, noch bevor sie überhaupt schwanger wird.
    Ob die Wohnung, die ihr jetzt habt, passend bzw. ausreichend für 3 wäre, ist auch unbekannt.
    Nochmals gefragt:
    Welche Hilfestellung zu welchen Punkten wolltest du haben? Das ist noch immer nur ---Nebel---.
    Was ihr im Fall der Fälle von wo und wem als Unterstützung bekommen könntet, ist ein dermaßen weites Feld, das es einfach nicht möglich ist, konkretes zu nennen.
    Eine Möglichkeit: Wir haben seinerzeit von unseren Eltern ziemliche Unterstützung unserer jungen kleinen Familie bekommen. In ganz unterschiedlicher Weise.

  • Früher war "von Sozialhilfe leben" ein Makel, welches man möglichst vermeiden wollte. Heute ist "Hartzen" in. Das machen doch fast alle. Dem Staat auf der Tasche liegen. Warum auch nicht wir.

    So ist das heute leider. Als unsere Tochter geboren wurde, ging es meinem Mann und mir finanziell verdammt schlecht. Seine Firma ist während meiner Schwangerschaft in Konkurs gegangen. Mein Mann war also arbeitslos und eigentlich wollte ich die ersten 3 Jahre bei unserer Tochter bleiben. Aber dann hätten auch wir von Sozialhilfe leben müssen. Also bin ich nach 6 Monaten wieder arbeiten gegangen und gleichzeitig hat mein Mann einen, wenn auch minderwertigen, Job bekommen. Ich musste, weil dieser Job halt nicht so gut bezahlt wurde, trotzdem arbeiten gehen. Unsere Tochter haben wir jeden Tag zu meinen Eltern gebracht. Es hat ihr nicht geschadet (ist mittlerweile 28). Heute würde man mir den Kopf abreißen, von wegen, man bekommt keine Kinder, um sie dann von den Großeltern erziehen zu lassen. Nein heute bekommt man eben Hartz IV und bleibt bei seinem Kind.