Einsatz von SAP bei der BA

    • Allegro hat Vor- und Nachteile.

      Vorteile z.B.:
      - man kann Bemerkungen schreiben
      - Speicherung von externen Dokumenten
      - Schulpauschale, Einkommen, Mehrbedarfe können auch über den Bewilligungszeitraum begrenzt werden

      Nachteile z.B.:
      - Verrechnungen in 1 Monat bei Mehrpersonen-BG (bei Zuzug einer Person) sind nicht möglich; für die zugezogene Person wird nachgezahlt und der EHB würde eine RüFo bekommen (total unsinnig, wenn Leistungen auf ein und dasselbe Konto gehen :mad:)
      - bei Barzahlungen wird nicht die Anordnungsnummer für ERP generiert, die AO muss man daher in ERP erst suchen
      - teilweise sehr unübersichtlich und das liegt bestimmt nicht nur daran, dass man sich dran gewöhnen muss
    • Turtle1972;298979 schrieb:

      Nö. Angesichts des Individualanspruchs ist das rechtlich gesehen sogar eine Verbesserung.


      Aber praktisch gesehen eine Katastrophe. Gegen solche Verrechnungen z. B. wegen Geburt oder Ein- und Auszügen, habe ich noch keinen Widerspruch erhalten, weil die Verrechnung für die Leistungsbezieher bisher immer logisch war.

      Nun droht euch in den Widerspruchsabteilungen eine noch höhere Widerspruchsflut, wenn wir nun ohne Verrechnung Aufhebungs- und Erstattungsbescheide erlassen müssen. Es gibt nunmal Leistungsbezieher die vom Prinzip her gegen jeden Aufhebungs- und Erstattungsbescheid Widerspruch einlegen.
    • Wir schon. Zur Genüge :mad:...

      Nun droht euch in den Widerspruchsabteilungen eine noch höhere Widerspruchsflut, wenn wir nun ohne Verrechnung Aufhebungs- und Erstattungsbescheide erlassen müssen. Es gibt nunmal Leistungsbezieher die vom Prinzip her gegen jeden Aufhebungs- und Erstattungsbescheid Widerspruch einlegen.


      Und? Da speichert man sich einmal einen WS-Bescheid als Formvorlage ab und greift dann immer auf den zurück, ändert nur die Daten und Zahlen... Damit hab ich kein Problem. Nur damit, eine Abhilfe machen zu müssen, weil nicht nach Idividualprinzip gerechnet wurde.
    • Wir hatten damit nie Probleme, selbst unsere "Lieblingsanwältin" hat da nie was zu gesagt.

      Jetzt ist das alles verwirrender für die Kunden. Einerseits zahlen wir auf das Konto z.B. 100 € ein, sagen aber im gleichen Atemzug das 50 € wieder zurück gezahlt werden müssen. Die zeigen uns nen Vogel.

      Ich kann es nur nachvollziehen, wenn die Leistungen auf getrennte Konten gehen. Und so denke nicht nur ich...