457,- € EM-Rente + X, worauf habe ich Anspruch?

  • Hallo,


    ich glaube, ich sehe gerade den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr!!


    Derzeit bin ich im ALGII Bezug ("Hartz IV"), habe aber einen Antrag auf volle Ewerbsminderungsrente gestellt.
    Damit ich nachher (sollte das wirklich durchgehen, bin schon im Widerspruch) nicht aus allen Wolken falle, wollte ich mich schon mal schlau machen, was ich wo, wie beantragen muss und was ich mehr oder weniger konkret finanziell erwarten kann.
    Dabei bin ich dann doch gerade aktuell aus allen Wolken gefallen ...
    In meiner Renteninformation steht, dass, wenn ich heute voll erwerbsgemindert wäre, ich 457,79 € bekäme. Okay, das wusste ich schon länger (hab die Rente ja schließlich auch nicht wegen des Geldes beantragt!), aber ...
    Ich habe gelesen, dass dann Wohngeld zu beantragen wäre (weil Wohngeld = vorrangige Leistung gegenüber Grundsicherung?!) ... mal eben einen Wohngeldrechner bemüht (ich habe Mietstufe 4), bei rund 470,- € Bruttomiete (355,- Kaltmiete, 40,- Garage, 65,- NK, 10,- Heizkosten (!), die Garage wurde vom Jobcenter nicht übernommen, ansonsten alles, obwohl eigentlich zu teuer, weil ich aus gesundheitlichen Gründen nicht umziehen kann, etwas vereinfacht ausgedrückt).
    Bei der Wohngeldberechnung kam dann (je nach Rechner) irgendwas zwischen 238,- bis 278,- € raus! Kann das so hinkommen? Da hätte ich ja plötzlich ein riesen finanzielles Loch! :(


    Oder ist es doch so, dass ich wegen zu geringen "Einkommens" Anspruch auf Grundsicherung habe?
    Könnte mir da mal bitte jemand kurz unter die Arme greifen (ich glaube, ich bin gerade echt zu niedergeschlagen, um noch sachlich recherchieren zu können! :o) ...
    Wie würde das dann gerechnet?


    Ich habe z.B. hier einen Rechner für Grundsicherung gefunden. Aber ich weiß nicht genau, was ich eintragen muss ...


    • Regelsatz: (nehme ich an 391,- €?)
    • Angemessene Mietkosten inkl. Nebenkosten: (soll ich dann da das eintragen, was das Jobcenter bisher auch übernommen hat, also 420,- €?)
    • Angemessene Heizkosten: (meine bescheidenen 10,- €?, wohne heiztechnisch günstig!)
    • Kranken- und Pflegeversicherungsbeitrag: (?, bisher hat das das Jobcenter übernommen)
    • Rente: (457,79 €)
    • Wohngeld: (??, bisher nichts, nur ALGII)
    • Sonstige Einkommen: (nichts)


    Ich bin 43, alleinstehend, also alleine in meiner "Bedarfsgemeinschaft" und habe kein Vermögen.

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  • Ich hätte halt gerne mal gewusst, was unterm Strich rauskommt!


    Nach meiner Recherche wird die Krankenkasse mit 8,2 % berechnet ("Beitragssatz für Renten aus der gesetzlichen Rentenversicherung", 15,5 %, aber 7,3 % zahlt wohl die Rentenversicherung).
    D.h. ich müsste 8,2 % von 457,79 € rechnen? = 37,54 € KV-Beitrag


    Pflegeversicherung wäre nach meiner Recherche 2,05 % = 9,38 €.


    Hieße also nach der Rechnung des Beitragrechners für Grundsicherung:


    Regelsatz: 391,- €
    + Angemessene Mietkosten inkl. Nebenkosten: 420,- €
    + Angemessene Heizkosten: 10,- €
    + Kranken- und Pflegeversicherung: 46,92 €


    = Gesamtbedarf: 867,92 €
    - Rente: 457,79 €


    = 410,13 € lt. Währungsrechner "ungedeckter Bedarf"*


    *Das wäre dann also das, was ich erwarten könnte?
    Habe ich das so richtig gerechnet?

  • Kann es sein, das 10 Euro Heizkosten im Monat stimmen ?


    und warum

    Quote

    + Kranken- und Pflegeversicherung: 46,92 €


    Das wird doch schon von deiner Rente abgezogen.

    Das Vergleichen ist das Ende des Glücks
    und der Anfang der Unzufriedenheit.

  • Heizung zahlen wir für 67 qm² auch nur 120,-- Euro im Jahr. Klingt unwahrscheinlich aber unsere Wohnung ist so topisoliert das wir in den ganzen Jahren die wir jetzt hier wohnen nie mehr gezahlt haben.


    In der Renteninformation ist die Bruttorente ausgewiesen. Er hat die Rente noch nicht durch, insofern wird noch die Kranken-und Pflegeversicherung runtergerechnet. Ansonsten mal den ALG 2 Rechner quälen weil Grundsicherung und ALG 2 keinen Unterschied machen.

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  • Quote from Schneeflocke;279898

    In der Renteninformation ist die Bruttorente ausgewiesen. Er hat die Rente noch nicht durch, insofern wird noch die Kranken-und Pflegeversicherung runtergerechnet. Ansonsten mal den ALG 2 Rechner quälen weil Grundsicherung und ALG 2 keinen Unterschied machen.



    Nun ja, beim ALG II gäbe es automatisch die Versicherungspauschale in Höhe von 30,00 Euro, die vom sonstigen Einkommen abgesetzt werden kann. Diese gibt es bei der Grundsicherung/Hilfe zum Lebensunterhalt nicht.

    Wäre es denn nur eine befristete EM-Rente? Wenn ja, so müsste doch Hilfe zum Lebensunterhalt und nicht Grundsicherung gezahlt werden?

    Andi



  • Im Ergebnis stimmt das. Zwar ist die Kranken- und Pflegeversicherung kein Bedarf nach § 32 SGB XII, wenn eine Pflichtversicherung in der Krankenversicherung der Rentner vorliegt, aber dafür wird als Einkommen nach § 82 SGB XII auch nur die Nettorente angerechnet, so dass sich das quasi aufhebt.

    Und ja, Grundsicherung wird dann geleistet, wenn dauerhafte volle Erwerbsminderung vorliegt, Hilfe zum Lebensunterhalt bei Alleinstehenden, wenn die Rente wegen voller Erwerbsminderung zeitlich befristet geleistet wird. Hinsichtlich der Berechnung ergibt sich aber keinen Unterschied.

  • Quote from nachtvogel;279894

    Kann es sein, das 10 Euro Heizkosten im Monat stimmen ?


    Ja, wie gesagt, liegt heiztechnisch günstig, so in der Mitte des Wohnhauses und ist offenbar gut isoliert (doppelte Wände mit Lufteinschluss dazwischen, Doppelverglasung). Wenn einem an den kälteren Tagen auch 19-20 ° C reichen, dann braucht man die Heizung nur wenige Tage im Jahr! :)


    Das war wahrscheinlich einer der Gründe, warum ich meine "unangemessen teure" Wohnung behalten durfte! In meinem Widerspruch (bez. Wohnung, bei ALG II Antrag damals) habe ich u.a. geltend gemacht, dass zwar die Kaltmiete zu hoch ist, dafür aber nur geringe Nebenkosten anfallen.
    Was mir nur Kopfzerbrechen macht: Geht dieser ganze "Kampf" um die unangemessen teure Wohnnung beim Antrag auf Grundsicherung, bzw. Hilfe zum Lebensunterhalt wieder von vorne los oder kann ich dort den stattgegebenen Widerpsruch vom Arbeitsamt/Jobcenter vorlegen?


    Quote from Schneeflocke;279898

    ... Ansonsten mal den ALG 2 Rechner quälen weil Grundsicherung und ALG 2 keinen Unterschied machen.


    Na ja, den ALG II Rechner brauche ich ja eigentlich nicht quälen, weil ich statt dessen ja nur meinen letzten Bewilligungsbescheid hernehmen muss.


    Quote from andi1985;279902

    Nun ja, beim ALG II gäbe es automatisch die Versicherungspauschale in Höhe von 30,00 Euro, die vom sonstigen Einkommen abgesetzt werden kann. ...


    Echt, und die ist schon in die 391,- € eingerechnet? Weil ansonsten habe ich die noch nie bekommen! :(


    Quote from andi1985;279902

    Wäre es denn nur eine befristete EM-Rente? Wenn ja, so müsste doch Hilfe zum Lebensunterhalt und nicht Grundsicherung gezahlt werden?

    Andi


    Ja, zumindest haben mir das so mal diverse Leute gesagt! U.a. ein ehrenamtlicher Rentenberater oder auch einer meiner Ärzte, der selbst auch als Rentengutachter tätig ist.
    Mir wurde das so vermittelt, dass es heute grundsätzlich nur noch noch Zeitrenten gibt, bis max. 3 Jahre und dann immer erneut geprüft wird (insofern man noch nicht die Altersrente erreicht hat).

  • Du hast doch wenn ich dich richtig verstanden habe außer ALG II derzeit kein sonstiges Einkommen. Also kann auch nicht die Versicherungspauschale in Höhe von 30,00 Euro von irgendwas abgesetzt werden.

    Andi

  • Irgendwie machst Du es Dir zu kompliziert;)

    Solltest Du eine befristete Rente erhalten, die auf Grund Deiner Gesundheit basiert, fällst Du in den Leistungsbereich des 3. Kapitel SGB XII - sprich Sozialhilfe.

    Der Bedarf wäre wie im Jobcenter:

    Regelsatz: 391,- €
    + Angemessene Mietkosten inkl. Nebenkosten: 420,- €
    + Angemessene Heizkosten: 10,- €
    abzgl. Nettorente

    = Leistungsbetrag

    Solltest Du noch Versicherungen, wie Privathaftpflicht oder Hausrat haben, werden diese in angemessener Höhe von der Rente in Abzug gebracht und erhöhen entsprechend Deine Leistungen.

    Viele Menschen sind zu gut erzogen, um nicht mit vollem Mund zu sprechen, aber sie haben keine Bedenken, es mit leerem Kopf zu tun.(Orson Welles)


    Es ist nicht nötig, mir eine PN zu schreiben, weil eine Verwarnung erfolgte, ein Beitrag oder Thread gelöscht oder ein Thread geschlossen wurde. Wenn dies geschah, hatte es einen entsprechenden Grund. Ich verweise insoweit auf die Regeln des Forums: [URL=http://www.sozialhilfe24.de/forum/thread/231-nutzung-des-forums-hinweise/]

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  • Ich habe sonst keinerlei zusätzliches Einkommen, das hast du richtig verstanden.
    Aber ich verstehe das mit der Versicherung wiederum nicht ... eine Versicherung (z.B. Zahnzusatzversicherung) ist doch kein zusätzliches Einkommen? Die bezahle ich doch, da kriege ich doch nichts raus (es denn natürlich im versicherten Behandlungsfall (Krone, Zahnersatz etc.)? :confused:

  • Ich versuche es dir mal an einem Beispiel zu erläutern.

    Beim ALG II hättest du theoretisch monatlich:
    391 Euro Regelleistung
    + angemessene Kosten für Unterkunft und Heizung (sagen wir mal 400 Euro)
    = 791,00 Euro

    Von diesem Bedarf würde z.B. deine Netto-Rente in Höhe von 400 Euro abzgl. 30,00 Euro Pauschale für Versicherungen abgezogen, sodass praktisch nur 370,00 Euro an Einkommen angerechnet würden.

    Bei der Hilfe zum Lebensunterhalt/Grundsicherung gilt derselbe Bedarf, es wird aber automatisch erst mal die volle Nettorente (400 Euro) als Einkommen angerechnet. Wie dir aber bereits geschrieben wurde, können nachgewiesene Versicherungen wie z.B. Privathaftpflicht im angemessenen Umfang vom Einkommen abgesetzt werden.

    Andi

  • Hmm ... ich habe eine private Haftpflicht und eine Zahnzusatzversicherung! Die habe ich bisher immer selbst bezahlt und nicht geltend gemacht!


    Das würde dann also im Falle der Gewährung einer befristeten EM-Rente von dieser abgezogen, dafür könnte ich es aber bei der Hilfe zum Lebensunterhalt (ist das jetzt das gleiche wie Sozialhilfe? :confused:) wieder geltend machen?

  • OK, noch mal als Beispiel

    Dein Bedarf 1000 €
    Rente 500 €

    Sozialhilfe 500 €

    Jetzt hast Du noch eine Privathaftpflicht, die 6 € im Monat kostet
    Also ziehen wir die von der Rente ab, so dass dein Renteneinkommen nur noch 494 € beträgt - ergo erhältst Du von der Sozialhilfe 506 €...

    Jetzt verstanden?

    Viele Menschen sind zu gut erzogen, um nicht mit vollem Mund zu sprechen, aber sie haben keine Bedenken, es mit leerem Kopf zu tun.(Orson Welles)


    Es ist nicht nötig, mir eine PN zu schreiben, weil eine Verwarnung erfolgte, ein Beitrag oder Thread gelöscht oder ein Thread geschlossen wurde. Wenn dies geschah, hatte es einen entsprechenden Grund. Ich verweise insoweit auf die Regeln des Forums: [URL=http://www.sozialhilfe24.de/forum/thread/231-nutzung-des-forums-hinweise/]

  • Okay, danke, den Teil habe ich jetzt verstanden! :)


    Was mir wohl keiner beantworten kann, ob meine unangemessen teure Wohnung, die ich nur aufgrund damaligem Widerspruch (ALGII) weiter bezahlt bekam/bekomme dann bei der Hilfe zum Lebensunterhalt auch so weiterbezahlt wird?!
    Oder ob ich dann da auch erst wieder einen Bescheid bekomme = unangemessen teuer und dann dagegen wieder von vorne Widerspruch einlegen muss, in der Hoffnung, dass das wie damals erneut anerkannt wird!
    Na ja, werd's wohl dann erleben müssen!


    Jetzt noch mal eine Sache: Besteht denn dann noch eine Chance auf Wohngeld bei meinen Einkommensverhältnissen?


    Das mit dem Wohngeld verstehe ich leider auch überhaupt nicht.
    Z.B. auf wohngeldantrag.de heißt es:

    Quote

    Daher gibt es ein Mindesteinkommen, welches bei dem Wohngeld erreicht werden muß. Wird dieses Mindesteinkommen nicht erreicht, kann ein Wohngeldanspruch verneint werden ...

    Dann wird erklärt, dass und wie man sich dieses Mindesteinkommen (was offenbar kein feststehender Betrag ist) selbst errechnen kann.
    Aber wie kann ein Mindesteinkommen, dass ich gerade selbst errechnet habe, zu niedrig sein (wenn es doch gar keine feststehende Grenze gibt)? Das Einkommen ist doch logischerweise immer genauso hoch, wie ich es gerade errechnet habe? Und nicht niedriger und damit nicht zu niedrig! :confused: Schätze, ich habe da irgendwie eine Denk-Blockade!

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  • Hier ist KEIN Wohngeldforum!!!


    Träger der Kosten der Unterkunft ist beim ALG 2 genauso wie in der Sozialhilfe die örtliche Kommune. Das Ergebnis eines Widerspruches gilt nur für den angegriffenen Zeitraum. Natürlich kann es passieren, dass man früher oder später dich wieder zur Kostensenkung auffordert, wenn die Miete unangemessen teuer ist.

    Es ist nicht nötig (und noch dazu regelwidrig!), mir eine PN zu schreiben, weil eine Verwarnung erfolgte, ein Beitrag oder Thread gelöscht oder ein Thread geschlossen wurde. Wenn dies geschah, hatte es einen entsprechenden Grund. Ich verweise insoweit auf die Regeln des Forums: Forenregeln.

  • Ich war ursprünglich gar nicht sicher, ob ich hier überhaupt im richtigen Forum bin (s. erster Beitrag), weil ich gelesen hatte, dass Wohngeld eine vorrangige Leistung gegenüber Grundsicherung sei.
    Aber in meinem Fall scheint das nicht so zu sein, zum Glück, sonst hätte ich ein ziemliches finanzielles Loch gehabt bei Bewilligung der EM-Rente.


    Sorry, wenn die Frage nach dem Wohngeld hier den Rahmen sprengt.
    Für mich ist wie gesagt ausschlaggebend, was insgesamt unterm Strich rauskommt, dabei muss/musste ich dann erst mal klar kriegen, in welche einzelnen Themenbereiche sich das splittet (bzw. welche für mich relevant sind).
    Mein erster Beitrag hier war ein kleiner Hilferuf, und mir wurde ja auch super Hilfestellung gegeben.
    @all: Vielen Dank dafür!


    Quote from Turtle1972;279920

    ... Das Ergebnis eines Widerspruches gilt nur für den angegriffenen Zeitraum. Natürlich kann es passieren, dass man früher oder später dich wieder zur Kostensenkung auffordert, wenn die Miete unangemessen teuer ist.


    Da Bewilligungsbescheide/-zeiträume (und somit auch die Höhe der Kosten für Unterkunft und Heizung immer nur halbjährlich gelten, wäre das dann mit "der angegriffene Zeitraum" gemeint?
    In dem Bescheid (in dem meinem Widerspruch entsprochen wurde) standen die Worte "vorläufig bis auf weiteres" und "vollumfänglich". "Vorläufig" bedeutet ja nun ziemlich eindeutig nicht "endgültig", "für immer" o.ä., heißt also, dass ich wohl jederzeit mit einer Neuauflage rechnen muss. Das Ganze ist aber schon ein paar Jahre her.

  • Ja, natürlich muss man immer damit rechnen. Der Wohnungsmarkt verändert sich, die Gründe, wieso damals dem Widerspruch statt gegeben wurde, können sich verändern usw. Nichts ist für die Ewigkeit.

    Es ist nicht nötig (und noch dazu regelwidrig!), mir eine PN zu schreiben, weil eine Verwarnung erfolgte, ein Beitrag oder Thread gelöscht oder ein Thread geschlossen wurde. Wenn dies geschah, hatte es einen entsprechenden Grund. Ich verweise insoweit auf die Regeln des Forums: Forenregeln.

  • Quote from Frank_D.;279919


    Jetzt noch mal eine Sache: Besteht denn dann noch eine Chance auf Wohngeld bei meinen Einkommensverhältnissen?


    Über Wohngeld brauchst Du Dir gar keinen Kopf zu machen.
    Deinen errechneten Sozialhilfebedarf von über 400 € würde Wohngeld nie im Leben decken können.

    Viele Menschen sind zu gut erzogen, um nicht mit vollem Mund zu sprechen, aber sie haben keine Bedenken, es mit leerem Kopf zu tun.(Orson Welles)


    Es ist nicht nötig, mir eine PN zu schreiben, weil eine Verwarnung erfolgte, ein Beitrag oder Thread gelöscht oder ein Thread geschlossen wurde. Wenn dies geschah, hatte es einen entsprechenden Grund. Ich verweise insoweit auf die Regeln des Forums: [URL=http://www.sozialhilfe24.de/forum/thread/231-nutzung-des-forums-hinweise/]