Kündigung durch Arbeitnehmer - Wer hat Erfahrung?

  • Hallo alle zusammen!


    Ich habe folgendes Problem:


    Ich bin seit Juni dieses Jahres in einem Unternehmen als Telefonistin beschäftigt. Leider gefällt mir die Tätigkeit überhaupt nicht und der Arbeitsaufwand wird mir teilweise zu viel. Ich habe schon meine Wochenstunden reduziert, in der Hoffnung, dass sich die Situation bessert. Dem war leider nicht so.


    Mir geht es nun seit etwa zwei Monaten gar nicht gut. Wenn ich nach der Arbeit nach hause komme, fühle ich mich total leer und bin nicht fähig irgendetwas im Haushalt zu tun. Am Wochenende verlasse ich kaum noch das Haus und schlafe sehr lange (was für mich ungewöhnlich ist).


    Momentan stehe ich jeden morgen den Tränen nahe und mir wird schwindlig und übel, wenn ich auf dem Weg zur Arbeit bin. Aufgrund meiner Verfassung war ich auch des öfteren krank, weshalb mir eine Kündigung nach der Probezeit angekündigt wurde. Zuerst hatte ich Angst, vorallem davor arbeitslos zu sein, habe mich dann aber damit abgefunden. Heute habe ich Nachricht bekommen, dass der Arbeitgeber mit meiner Leistung zufrieden ist und ich eine Probezeitverlängerung bis Mai 2014 bekomme. Anstatt mich zu freuen, hätte ich am liebsten sofort losgeheult.


    Jetzt stellt sich mir die Frage, was passiert, wenn ICH kündige? Hat jemand Erfahrung damit? Würde ich dann diese 3-mönatige Sperre fürs ALG bekommen und wenn ja, wie sieht es dann mit meiner Krankenversicherung aus?

  • Deine Angaben sind etwas schwierig zu verstehen, wenn man mit jemanden NICHT zufrieden, ist kündigt man ihm innerhalb der Probezeit und nicht nach der Probezeit.


    Das Nächste, wenn der Arbeitgeber zufrieden ist verlängert er NICHT die Probezeit, sondern sie ist nach 6 Monaten beendet und es greifen die normalen Regularien des Arbeitsrechts.


    Der beste Weg ist, du bewirbst dich intensiv um eine neue Stelle und beginnst dort übergangslos.


    Nur eine Frage, was umfasst denn alles dein Aufgabengebiet. Vielleicht kann man dir weiterhelfen was alles nicht dazugehören solllte.

  • Gibt es gesundheitliche Probleme, geht man zweckmässiger Weise zum Arzt.


    Wenn du selbst kündigst, gibt es beim ALG I eine 3 Monatige Sperrzeit. Beim ALG II 30%- ige Sanktion.

    Gibt es gesundheitliche Probleme, geht man zweckmässiger Weise zum Arzt. Meine Schwester ging in einem ähnlich gelagerten Fall (aber anderer Beruf, andere Tätigkeit als hier beschrieben) zum Hausarzt, hat die Problematik ausgepackt und wurde erst einmal krank geschrieben. Wegen der psychischen Dinge kam eine Psychologin und Psychotherapeutin mit ins Spiel (Überweisung vom Hausarzt). Alles weitere wurde dort behandelt. Und permanenter Stress führt zu psychologieschen Problemem.

    Und ich denke, du hast ein psychologisches Problem. Ist einfach so und nicht böse gemeint.

    Natürlich kann man aber auch so handeln, wie Mercury220 sagte:

    Zitat

    Der beste Weg ist, du bewirbst dich intensiv um eine neue Stelle und beginnst dort übergangslos.



    Nur, das Gleiche oder Ähnliches kann dir auch an anderer Stelle passieren. Das solltest du bedenken.

    Jeder für sich allein :P - ist nichts . Zusammen aber ^^ , sind wir ein unschlagbares Team :thumbsup:

  • Zitat von Spejbl;271941

    Wenn du selbst kündigst, gibt es beim ALG I eine 3 Monatige Sperrzeit. Beim ALG II 30%- ige Sanktion.

    .



    sowie Rückzahlung sämtlicher Leistungen, die das Jobcenter gezahlt hat, weil Du wegen der Sperrzeit bedürftig bist.

  • Beiträge, welche bereits beantwortet wurden, musst Du nicht nochmal rauskramen und lediglich die Antworten wiederholen!:mad:

    Grüsse,

    Mandy

    [SIZE=1]Ich beantworte ab sofort KEINE PN mehr, weshalb Threads geschlossen und/ oder bearbeitet bzw. entfernt wurden oder man eine Verwarnung erhielt. Wenn dies der Fall ist, dann hat das seinen Grund -> [SIZE=2]Forumsregeln [/SIZE] ->LESEN!!!!!)![SIZE=2]. [/SIZE][/SIZE]