Möchte 2.schulische Ausbildung machen und Ausziehen - Bafög und mehr?

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    • Möchte 2.schulische Ausbildung machen und Ausziehen - Bafög und mehr?

      Hallo an alle,

      Ich hoffe, dass ihr mir helfen könnt.
      Es ist zwar ein langer Text aber ich weiß nicht wie ich meine Situation ziemlich kurzfassen kann, sodass jeder versteht was ich meine...

      Ich habe folgendes Problem:

      Ich bin 23. Jahre alt komme aus NRW und wohne (NOCH) bei meinen Eltern.
      Zur Zeit mache ich eine Ausbildung zur Kinderpfelegerin (dies ist eine 2.Jährige Aubsildung) an einer Berufsfachschule.
      Diese Ausbildung werde ich im Sommer 2014 als staatlich geprüfte Kinderpflegerin beenden.
      Zur Zeit bekomme ich das Schülerbafög mit 89 Euroim Monat.

      Ab Sommer 2014 möchte ich die sich anschließende Erzieherausbildung mit Fachabitur anfangen (dazu die erste Ausbildung (Kinderpflege vorraussetzung).
      Diese Ausbildung dauert 2 Jahre mit anschließendem Annerkennungsjahr.
      Im Annerkennungsjahr verdient man ja einen bestimmten prozentsatz des eigendlichen Verdienstes einer Erzieherin.

      Nach langem informieren und suchen habe ich zumindestens schoneinmal herausgefunden, dass ich für die 2 Jahre vor dem Annerkennungsjahr noch einmal Bafög oder das Meisterbafög ebantragen kann´?

      Aber das eigendliche Problem besteht nun darin:

      Ich habe ziemlich viel Stress in meiner jetzigen Wohnsituation mit meinen Eltern. Ich zanke mich ziemlich oft mit meiner mum, klar welche Töchter streiten sich nicht mit ihren Eltern?? :)

      Bei mir sieht es aber so aus.

      Meine mum hat eine 30%ige Behinderung (Restless-Legs-Syndrom)
      Zudem ist sie nun 50 jahre alt und möchte dauernd mit mir und meinen freudninnen shoppen gehen, party machen und einen netten typen für mich finden (sie möchte ja schonbald mal oma werden) und auch ihr Kleidungsstyl ähnelt dem meinen sehr stark.
      Dabei vergisst sie schnell wie alt sie mittlerweile ist und dass man nicht immer seine mum im schlepptau haben möchte, sobald ich ihr das klar machen will fangen die streitereien an. Zudem nimmt sie ihren Haushalt und ihre Umgebung nicht mehr war. Gekochtes Essen bleibt über Wochen im Kochtopf auf dem Herd stehen im Kühlschrank sind 10 selbe Wurstpackungen geöffnet und alle können schon mit einem reden.
      Müll, Essensreste und andere Sachen lagern sich in der Küche an.
      Aber nicht nur die Küche auch alle anderen Räume sind davon betroffen.
      Die arbeit bleibt also an mir hängen. Denn meine mum findet es angenehmer, wenn sie nach der arbeit (ca. 15 arbeitstage im monat) und in der restlichen freizeit schläft und tv guckt. (natürlich um sich zu erholen -.-)
      Die arbeit bleibt also an mir hängen . ich übernehme die mutterrolle einer 4 köpfigen familie. (ja ich muss auch kochen und wäsche waschen und so)
      Und als ob das nicht schon genug wäre, habe ich auch keine Privatsphäre und mein Leben ist bei meiner Familie, Freunden, Nachbarn, Arbeistkollegen meiner Mum und vielen vielen weiteren Personen die ich nicht kenne und die mich nicht kenne wie ein offenes Buch in dem jeder Blättern kann. Selbst Intime Dinge wie Periode, Geschlechtsverkehr, unzufriedenheit mit dem eigenen Körper und so weiter und so weiter bleiben kein Geheimnis für die Umwelt. Jeder kann davon Erfahren. Sie erzählt einfach ALLES!!!. Es ist einfachnur Schlimm.

      Doch nun habe ich die schnau** voll. Ich kann das nicht mehr.
      Und im hinblick auf mein fachabi brauche ich die zeitnunmal um zu lernen.
      Aber da wohnen bleiben kanni ch nicht. Denn der Zustand und die Umstände spiegeln sich in meiner Gesundheit wieder ich bin oft Krank und habe zudem auch noch Asthma seit anderthalb Jahren.

      Für die neue Ausbildung würde ich also gerne ausziehen um zeit für mich und das lernen zuhaben und wieder kräfte zusammeln und gesund zu werden.

      Ich habe aber keine Ahung wie ich das bewältigen soll. Den von dem bisschen Bafög geht das nicht. Ich gehe nebenbei noch arbeiten aber schaffe maximal 200 Euro pro Monat daurch. Das hilft mir aber alles nichts.
      Mein Kindergel nutzen meine Eltern, denn ohne das Kindergeld können sie sich ihre Eiegntumswohnung nicht mehr finazieren und müssten in eine mietswohnung ziehen. Deswegen traue ich mich nicht an das Kindergeld welches mir eigendlich zusteht. Immerhin möchte ich meine Eltern aj auch nciht in den ruin stürzen sie haben ja trotzdem genung für mich immer ausgegeben. (mein papa finanziert mir mein auto )

      Habe ich überhaupt die möglcihkeit Auszuziehen?
      Und wenn ja habe ich die Möglichkeit finaziell unterstützt zu werden?
      Wohngeld? ALG 2? Mitzuschüsse? Erstaustattung? etc...???
      Ich verzweifel wirklich und meine bisherigen selbstrecherchen bringen mich nicht weiter.
      :(

      Mit vielen Lieben Grüßen
      Mary Lou
    • Turtle1972;271669 schrieb:

      Kein Wohngeld, kein Alg2, kein Mietzuschuss, keine Erstausstattung. Wenn du ausziehen willst, musst du das mit BAföG, Job und Kindergeld allein finanzieren. Dass du zu der Frage nichts im Internet finden sollst, kann ich nicht nachvollziehen. Allein in diesem Forum kommen solche Fragen mehrmals wöchentlich. Bist doch nicht der einzige Azubi ohne viel Geld.


      Nein ich kann dazu nichts im Netz finden, weil es in erster Linie nicht darum geht, dass ich wegen Stress und so zu Hause ausziehen will, sonder weils gesundheitsgefährdent ist. Ich hab leider überhaupt keine Ahnung an wen man sich in solchen Fällen wendet, denn schließlich ist das meiner Meinung nach eher ein "Sonderfall" als der "Normalfall" ,dass man mit U25 nicht von zu Hause ausziehen kann nur weil mama mal ein bisschen Stress schiebt sowie das bei vielen Posts ist, dessen bin ich bewusst. Aber es muss doch möglichkeiten geben, dass ich nicht eines Tages in dieser Wohnung "elendich zugrunde gehe" schließlich behindert mich das ganze auch in meiner Selbstverwirklichung. Ich kann mein Fachabi nicht ordentlich machen und so und bleibe für den rest meines lebens ne dumme kleine kinderpflegerin? das kann es nicht sein... sowas nennt sich sozialstaat? *PF* Tut mir ziemlich leid aber da kann ich nur mit dem Kopf schütteln.. Nee sry, damit kann ich mich nicht abfinden... Und eigendlich habe ich mich an das Forum gewandt weil ich dachte jemand könnte mir mal sowas sagen wie: Am besten wendest du dich mal an das und das Amt, die schicken den und den, da wird dann das und das geprüft und dann könnte es möglicherweise und so.... Es gibt nämlich sonderregelungen woman trotz U25 ausziehen kann und Zuschüsse und so bekommt... Nur ICH HABE KEIN PLAN WIE UND WO UND WAS UND ÜBERHAUPT... ich dachte dass man darübe hier vielleicht mal aufgeklärt werden kann...


      Das ist keine Kritik an dich, denn im Normalfall hast du recht...
      aber in meinem Fall muss es etwas geben wo ich diese Hilfen bekommen kann...

      Und wenn es auch nicht in Form von ALG 2 ausfällt...
    • Mary Lou;271672 schrieb:

      Nein ich kann dazu nichts im Netz finden, weil es in erster Linie nicht darum geht, dass ich wegen Stress und so zu Hause ausziehen will, sonder weils gesundheitsgefährdent ist. Ich hab leider überhaupt keine Ahnung an wen man sich in solchen Fällen wendet, denn schließlich ist das meiner Meinung nach eher ein "Sonderfall" als der "Normalfall" ,dass man mit U25 nicht von zu Hause ausziehen kann nur weil mama mal ein bisschen Stress schiebt sowie das bei vielen Posts ist, dessen bin ich bewusst. Aber es muss doch möglichkeiten geben, dass ich nicht eines Tages in dieser Wohnung "elendich zugrunde gehe" schließlich behindert mich das ganze auch in meiner Selbstverwirklichung. Ich kann mein Fachabi nicht ordentlich machen und so und bleibe für den rest meines lebens ne dumme kleine kinderpflegerin? das kann es nicht sein... sowas nennt sich sozialstaat? *PF* Tut mir ziemlich leid aber da kann ich nur mit dem Kopf schütteln.. Nee sry, damit kann ich mich nicht abfinden... Und eigendlich habe ich mich an das Forum gewandt weil ich dachte jemand könnte mir mal sowas sagen wie: Am besten wendest du dich mal an das und das Amt, die schicken den und den, da wird dann das und das geprüft und dann könnte es möglicherweise und so.... Es gibt nämlich sonderregelungen woman trotz U25 ausziehen kann und Zuschüsse und so bekommt... Nur ICH HABE KEIN PLAN WIE UND WO UND WAS UND ÜBERHAUPT... ich dachte dass man darübe hier vielleicht mal aufgeklärt werden kann...


      Das ist keine Kritik an dich, denn im Normalfall hast du recht...
      aber in meinem Fall muss es etwas geben wo ich diese Hilfen bekommen kann...

      Und wenn es auch nicht in Form von ALG 2 ausfällt...


      Der Sozialstaat ist aber nicht dazu da, Selbstverwirklichung zu sponsern sondern eine vorübergehende Notlage zu beseitigen. Mit einer Ausbildung kann man arbeiten gehen. Weiterbildung wenn gewünscht dann halt nebenberuflich oder so lange sparen, bis das finanzierbar ist.
    • Du bist eine ganz normale 22-jährige junge Frau. 90 % aller Frauen (und auch Männer) in deinem Alter finden es aus irgendwelchen Gründen unzumutbar zu Hause zu wohnen. Wenn du es ändern willst, dann such dir neben deiner schulischen Ausbildung einen Nebenjob (abends, am Wochenende). Das machen viele Studenten auch. Dann kannst du mit Bafög, Kindergeld und Nebenjob eine kleine Wohnung oder auch ein WG-Zimmer finanzieren.
    • Hallo Mary Lou,

      selbstverständlich gibt es bessere Basis-Voraussetzungen für den Abschluss eines Fach-Abi, als Dir dies gemäß Deiner Schilderung in Deinem Elternhaus gegeben ist.

      Und selbstverständlich liegt da der Wunsch nahe, diese Voraussetzungen zu verbessern. Wenn die Eltern dann nicht in der Lage sind, diese Verbesserungen zu bieten, dann liegt rein subjektiv der Gedanke nah, dass der 'Sozialstaat' hier einspringen muss.

      Wenn dem aber so wäre, dann müsste der Staat quasi in jedem zweiten Elterhaus zu Hause sein und dort die Elternrolle übernehmen oder zumindest ergänzen.

      Das aber kann nicht unser Ziel sein, auch wenn die Abschaffung der Unterschiede zwischen 'Unterschicht', 'Oberschicht' oder 'Mittelschicht' ein vielseits beliebtes Thema ist - vor allem und auch irgendwie berechtigt natürlich von Seiten der sogenannten Unterschicht.
    • im Kühlschrank sind 10 selbe Wurstpackungen geöffnet und alle können schon mit einem reden.

      Pädagogisch äußerst wertvoll. Damit bereitet sie dich quasi schon auf das vor, was dich im Arbeitsleben erwartet, wenn du mal eben eine Cola kaltstellen willst, die du nachmittags trinken willst...
    • Hallo,

      Mary Lou;271672 schrieb:

      Ich kann mein Fachabi nicht ordentlich machen und so und bleibe für den rest meines lebens ne dumme kleine kinderpflegerin? das kann es nicht sein...


      Hast du mal mit den dummen kleinen Kinderpflegerinnen darüber

      gesprochen? Glauben die alle das sie dumm sind?

      lg
      edy
    • Du hast ein grundsätzliches Problem, du willst alles auf einmal. Sofern du einen -privaten- Sponsor hast ist das alles möglich.

      Ist das nicht möglich gibt es zwei Möglichkeiten:

      1. resignieren und glauben das alles über soziale Leistungen zu regeln ist

      oder

      2. schauen wo man sparen kann, ob ein Nebenjob möglich ist usw.


      Glaube mir das machten und machen viele. Ab jetzt ist es deine Entscheidung, den Schritt zu wagen,wirklich erwachsen zu werden oder zu glauben das die nächste Zeit irgendwer von irgendwo Geld auf dich regnen läßt.

      Einfache Geschichte und nicht so kompliziert.

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