Berechnung des elterlichen Unterhalts bei Antragstellung Bafög

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Berechnung des elterlichen Unterhalts bei Antragstellung Bafög

      Hallo alle miteinander,

      ich wende mich heute an euch mit einer Frage, die mich aktuell privat sehr interessiert.
      Bis jetzt war ich immer eine fleißige Leserin des Forums, aber zu dem Thema, dass mich aktuell bewegt, konnte ich nichts finden.

      Frage: Wenn eine Person einen Antrag auf Bafög-Leistungen stellt, wird ja das elterliche Einkommen überprüft, um evtl. Unterhaltsbeiträge der Eltern zu ermitteln.
      Nach welcher Grundlage wird die Unterhaltspflicht der Eltern bzw. der Eigenbedarf der Eltern berechnet? (Unterhaltsrecht in Verbindung mit Düsseldorfer Tabelle? oder andere?)

      In den Weiten des WWW gibt es zwar massenhaft Informationen, aber einen Rechner für Eltern, die evtl. herausfinden möchten, wieviel sie leisten müssen, habe ich bisher nicht gefunden.
      Außer des Hinweises, dass es eine komplizierte Berechnung ist.

      Hintergrund: Habe 3 Schulkinder, die alle die gymnasiale Schulbahn eingeschlagen haben.
      Mein Mann kann nachts nicht mehr schlafen, seit er vom Arbeitskollegen gehört hat, wieviel der an sein Kind während des Studiums zahlen musste.
      Und mein Chef hat mir erzählt, dass das Bedarf der Eltern soweit herunter gerechnet wird, dass es fast ALG II entspricht.

      Aus dem Grund würden mich die Einzelheiten bei der Berechnung interessieren.

      Vielen Dank im voraus

      maumau
    • Vielen Dank

      Vielen Dank für die Links, habe ich gleich ausprobiert aber ein paar Fragen sind noch offen.

      1. Im Rechner wird der Grundbedarf bei Studenten mit 373,00 € angegeben, müsste der aber von der Höhe her nicht mit ALG-II Satz bzw. Grundsicherung übereinstimmen? Oder ist der Rechner nicht ganz aktuell? Wenn der Betrag aber aktuell stimmt, finde ich das gegenüber den Studenten als nicht ganz fair.

      2. Warum musste nirgendwo das Kindergeld angegeben werden? Es wird zwar nach Einkommen der Kinder gefragt, aber damit war Erwerbseinkommen gemeint. Sind die Daten bezüglich des Kindergeldes bei der Berechnung bereits irgendwie anders berücksichtigt?

      3. Sind in dem anrechnungsfreien Einkommen der Eltern und den Freibeträgen auch Beiträge zu "Riester-Verträgen" und anderen Altersvorsorgemaßnahmen enthalten, oder können die noch gesondert berücksichtigt werden?

      Also so schlimm fand ich die Berechnung nun nicht. :)

      maumau
    • Lieber Musiker,

      ich danke Ihnen vielmals für die Auskünfte. Ich bin jetzt sehr beruhigt, der Rechner hat mir Zahlen genannt, mit denen ich einverstanden bin und in deren Höhe (oder etwas mehr) ich meine Kinder gerne während eines Studiums unterstützen würde.
      Ich hatte mir bloß Sorgen gemacht, da wir beide arbeiten (Mann Vollzeit, ich Teilzeit) und nicht auf staatliche Leistungen angewiesen sind, dass wir jedes Kind mit ca. 500,00 € hätte unterstützen müssen. Denn das wäre zu viel.

      Einen schönen Tag noch wünsche ich allen.

      maumau

    Impressum

    Datenschutz

    Ein Angebot des Vereins "Für soziales Leben e.V."