Mein persönlicher Erfahrungsbericht

  • Hallo,


    vorab - ich möchte hier niemanden anprangern oder sonstiges sondern einfach nur mal niederschreiben wie es mir bei meinem ALG2 "Termin" ging und wie es sich anfühlte.


    Nachdem ich mich Arbeitslos/suchend meldete (war die letzten Jahre Vollzeit beschäftigt) wurde mir mitgeteilt das ich ergänzend ALG2 beantragen könnte. Also bin ich hoch in die nächste Etage zum Jobcenter. Die nette Dame die mich empfing schien zu wissen was sie macht, nahm meine Daten auf und verwies mich entsprechend zu ihrer Kollegin zwecks Bedürftigkeitsprüfung.


    Nun diese Dame schien ,sorry, recht angepisst zu sein war sehr patzig und hielt es nichtmal für nötig micht entsprechend zu begrüßen als ich ihr nach betreten des Raumes die Hand reichte und mich vorstellte. Nun ratterte sie ihr Pflichtprogramm völlig trocken runter und ging garnicht auf Fragen ein mit der Begründung das sie nur den Antrag aufnimmt und ich dann innerhalb von drei Werktagen bei meiner zuständigen Nebenstelle des JC zu melden habe.


    Als ich dann pflichtgemäß bei der zuständigen Nebenstelle (dort steht überall ARGE,sogar auf den Schriftstücken ...was denn nun ARGE oder JC???) meldete hatte ich Glück das ich direkt dran kam bei der entsprechenden Bearbeiterin. Wieder das gleiche Spiel, total trocken,unfreundlich. Als ich ihr dann einen Berg an Papierkram einreichte - wie verlangt alles in Kopie - war sie noch unfreundlicher weil sie nun noch ALLE Orginale wollte diese ich natürlich nicht dabei hatte da ich ja nur Kopien einreichen sollte. Also füllte sie einen laaaaangen Zettel aus mit den noch fehlenden Unterlagen den ich am Tag X einreichen solle.


    Anschließend ging ich noch flott zur Wohngestelle um über die neue Sachlage zu berichten (Kündigung etc...) dieser war sehr sehr freundlich, rechnete sogar flott mein Wohngeld durch etc .... und wir kamen zu dem Entschluss das ALG2 nun nicht nötig ist bzw garkein Anspruch bestehe.


    Einige Tage Später reichte ich nun einen Dreizeiler ein das ich meinen ALG2 Antrag zurückziehe und gerne meine Unterlagen wieder hätte. Da erlebte ich zum ersten mal eine richtig glückliche,freundliche & zuvorkommende Frau hinter ihrem Schreibtisch - sie suchte sofort meine Akte raus - Hammer was für ein Berg^^ - und fügte diesen Dreizeiler direkt bei und sagte: Vielen dank!!! Sie haben mir den Tag gerettet!!!


    Tja heute war mein Termin für die Antragsabgabe ALG1, direkt danach ein Termin beim Arbeitsvermittler des Jobcenters - dieser war aber nun nicht mehr für mich Zuständig da ich ja meinen Antrag zurück zog - dennoch ging ich hin (wusste ja nicht ob er noch zuständig ist oder nicht) er wusste noch garnix von der neuen Sachlage. Dieser nette Mann begrüßte mich sogar (WOW!!!!) recht freundlich und beantwortete sogar meine Fragen obwohl er eigentlich nicht mehr zuständig ist.



    Mein persönliches Fazit aus der Sache:
    ALG2 ansich mag hilfreich sein, dennoch fühlte ich mich wie der letzte - sorry - Arsch. Man wird behandelt wie ein Verbrecher, muss sich - wörtlich genommen - komplett ausziehen und bekommt wie ein Mastschwein eine Nummer auf die Stirn gedrückt.
    - Ist es üblich das man sogut wie garnicht über Alternativen (zb Wohngeld,Kinderzuschlag etc) beraten wird?
    - Warum wird ein wenig Freundlichkeit einfach außen vor gelassen?
    - Ist man kein Mensch bzw Mitglied der Gesellschaft wenn man ohne eigenverschulden in die eventuelle Lage kommt ALG2 zu beantragen?


    Ein wenig Menschlichkeit,Freundlichkeit eventuell sogar Einfühlungsvermögen empfinde ich als selbstverständlich! Egal ob ich VOR oder HINTER dem Schreibtisch sitze und egal WER mir gegenüber sitzt oder steht.


    So ihr lieben, das war MEIN Bericht ob es überall so ist und ob es andere auch so empfinden oder empfunden haben weiß ich nicht.

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  • Hallo ineedahero,

    konstruktive Kritik sollte immer auch positives hervorheben. Deshalb ergänze ich:

    Quote from ineedahero;258319

    Also bei mir der JC,vom Kreis, bietet ein Mobilticket für seine Empfänger an...



    anabell

  • liebe/r ineedahero,


    zwar überschreibst du deinen Text mit "mein persönliches Fazit", fällst aber dann von der "ich" in die "man" Form, verallgemeinerst also deine ganz persönlichen Erfahrungen. Schlimm, das du sie in der geschilderten Form machen musstest.
    Sicher ist aber auch, das das nicht der normale JC-Alltag ist. Nicht nur ich habe z.B. beste Erfahrungen mit mehreren JC's und einer Optionskommune und deren Mitarbeitern und Arbeitsweisen. Freundlich, in der Regel auch kompetent, schnell, höflich und auch Rat erteilend. Geht also auch und ist nach meiner Kenntnis auch eher die Regel wie die Ausnahme. Ich könnte lange über überwiegend gute und positive Erfahrungen berichten.
    Foren wie diese nähren naturgemäß Vorurteile und Aggressionen gegen das "Amt" und das JC, weil hier logischerweise über die negativen Seiten der Medaille berichtet und beraten wird. Positive Meldungen, die von der Statistik her mit Sicherheit weit überwiegen würden, kommen in Foren wie diesen und vor allem in den sog. Jammerforen so gut wie garnicht vor. Leider!

  • Naja ob das Mobilticket nun was mit dem Zwischenmenschlichen zu tun hat ist mir nicht ersichtlich. Hat etwa den Vergleichswert wie zb die Suppe schmeckt total schrecklich aber die Butter auf dem Brot dazu war ganz lecker.
    Es ging mir einfach um mein Empfinden, wie ich mich fühlte. Das, meiner Meinung nach, gesellschaftliche selbstverständliche Umgangsformen total außer acht gelassen wurden. Und nicht um irgendeine Form der Leistung.


    Es kam mir einfach so vor als ob die Leute dort einfach total frustriert sind und das der Mensch der ihnen gegenüber sitzt ,also ich, total egal ist.

  • Mein Guter, du solltest den Beitrag von Endymoin noch einmal ganz genau lesen.


    Du hast einige ganz wenige Leute vom Amt kennengelernt, daher ist die Schlussfolgerung das "man" dort frustriert ist doch sehr gewagt. Ich denke was man als freundlich wertet ist von Person zu Person unterschiedlich.


    Ich habe z.B. ein Abneigung gegen fremde Leute die mir ihre Pfoten in die Hand drücken wollen. Eine weit verbreitete Unsitte, da ich nicht zuordnen kann wo der oder die vorher ihre Pfoten hatten bin ich kein Fan von so was. Liegt daran das ich den Klassiker schon hinter mir habe, erst ordentlich in die Pranke rein niesen und dann artig die Hand geben.


    Bleibe in der ICH-Form und bei deinen persönlichen -subjektiven- Feststellungen und verallgemeinere nicht.

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  • Hallo ineedahero,

    Du hast doch selbst geschrieben, dass Du den "Berg" Arbeit gesehen hast - hat Dich anscheinend ein bisschen schockiert oder? Das ist das eine - das Andere - bei den Mitarbeitern kommen alle möglichen Leute an und wenn Du höflich warst, spricht dies zwar für Dich, aber häufig ist es auch anders - da wird vom Antragsteller gleich gesagt, was er darf, was die SB darf und tun muss usw., usw., usw... Wenn die Mitarbeiter dann jeden Kunden gleich behandeln - evtl. wirkt dies auch unterinteressiert bzw. kühl, unfreundlich oder.... - dann schützen sich die Mitarbeiter selbst.

    Stell Dir mal vor, die Mitarbeiter würden auf alle Schicksale, die sie erfahren mitleidig reagieren - da könnten sie ihren Job bald an den Nagel hängen. Dann gibt es die Fordernden - für den Mitarbeiter ist es dann das beste, er reagiert kühl und gesetzeskonform. Am besten ist es meistens, er lässt sich auf gar keine Gespräche ein, welche nicht für den Antrag wichtig sind. Und dann vergiss nicht die Kundschaft, welche rabiat wird - vor kurzem fand erst wieder ein tätlicher Übergriff auf eine SB statt.

    Und wenn die Tür aufgeht und ein neuer Kunde kommt, weiß die Mitarbeiterin auch nicht, wer jetzt kommt - der Randalierer, der Nette, der "Besserwisser", der "Verlierer" usw..... Und zu Allem kommt noch die Menge der Arbeit dazu (der Berg:)).

    Du bist jetzt auf Arbeitssuche - arbeite mal in einem JC und Du weißt, was tatsächlich in solchen JC's "abgeht".

    LG

  • Mercury220
    in der Tat, den Beitrag übersah ich sogar da ich nebenbei meinen anderen verfasste - aber ich gehe gerne darauf ein.


    Ich will und wollte nix verallgemeinern oder ALLE unter einem Tisch kehren.
    Dieser Beitrag soll und sollte MEINE PERSÖNLICHE Erfahrung spiegeln. Falls ich es versehentlich verallgemeinert habe tut es mir leid dem soll natürlich nicht so sein! Mir fehlt es auch glücklicherweise an jahrelanger Erfahrung mit dem Jobcenter/ARGE oder wie auch immer es nun heißen mag.




    neu76
    ein Berg an Arbeit ist für mich keine Ausrede die normalen Umgangsformen nicht beizuhalten. Es ist halt ihr Job so wie es meiner war in Kanälen rumzukrabbeln.
    Ich erwarte auch nicht das mich irgendjemand dort in den Arm nimmt und ganz feste drückt und mir meine Tränen wegwischt. Aber es reichte teilweise nichtmal für ein Hallo,Guten Tag,Guten Morgen,Auf wiedersehn.... .


    Das es leider manchmal, muss man doch sagen, Spinner gibt die ihr "Recht" versuchen mit Gewalt durchzusetzen ist mir auch bekannt jedoch ein anderes Thema.

  • Danke für Deinen Erfahrungsbericht.

    Quote from ineedahero;259270

    Ich will und wollte nix verallgemeinern oder ALLE unter einem Tisch kehren.


    Hast Du nach meiner Wahrnehmung auch nicht. Im Gegenteil hast Du den ersten Kontakt beim Jobcenter als freundlich, nett und kompetent empfunden und geschildert. Deswegen sehe ich das durchaus als differenzierte Betrachtung und nicht als "einprügeln auf alle".

    Meiner Meinung nach hast Du einmal Glück und zweimal Pech gehabt. Hätte genauso gut anders rum kommen können.
    Ich persönlich finde es auch gut, höflich und freundlich bedient zu werden. Egal wo, ob Jobcenter, Autowerkstatt, Frisör oder sonstwo. Wichtiger ist mir aber Kompetenz und Effizienz. Höflichkeit ist optional :)

  • Quote

    Nachdem ich mich Arbeitslos/suchend meldete (war die letzten Jahre Vollzeit beschäftigt) wurde mir mitgeteilt das ich ergänzend ALG2 beantragen könnte.


    Bei ALG II ist es egal, ob du jemals gearbeitet hast, du stehst sofort auf der gleichen Stufe wie der stadtbekannte Säufer. Nein, du bist sogar schlechter dran, denn bei dem stadtbekannten Säufer ist Hopfen und Malz verloren, da man den nicht totschlagen darf, kann man den nur noch versorgen, dich aber kann man noch richtig verarzten.




    Quote

    Nun diese Dame schien ,sorry, recht angepisst zu sein war sehr patzig und hielt es nichtmal für nötig micht entsprechend zu begrüßen als ich ihr nach betreten des Raumes die Hand reichte und mich vorstellte.


    Gute Laune und Freundlichkeit steht nicht im Leistungskatalog und muss daher nicht erbracht werden.


    Ausserdem: Protokollfehler: Der Hausherr begrüsst den Gast, und nicht umgekehrt, wenn die Jobcentermitarbeiterin dir nicht die Begrüssung per Handschlag anbietet, entfällt diese. Es bleibt dann bei dem üblichen "Guten Tag".




    Quote

    Nun ratterte sie ihr Pflichtprogramm völlig trocken runter und ging garnicht auf Fragen ein mit der Begründung das sie nur den Antrag aufnimmt und ich dann innerhalb von drei Werktagen bei meiner zuständigen Nebenstelle des JC zu melden habe.


    Wenn du von einer anderen Nebenstelle betreut wirst, erübrigt sich eine Konversation, in Verbindung mit der nicht zu erbringenden Freundlichkeit entsteht dann der Eindruck einer brüsken Abfertigung.




    Als ich dann pflichtgemäß bei der zuständigen Nebenstelle (dort steht überall ARGE,sogar auf den Schriftstücken ...was denn nun ARGE oder JC???)


    Korrekt ist: Jobcenter




    Quote

    meldete hatte ich Glück das ich direkt dran kam bei der entsprechenden Bearbeiterin. Wieder das gleiche Spiel, total trocken,unfreundlich. Als ich ihr dann einen Berg an Papierkram einreichte - wie verlangt alles in Kopie - war sie noch unfreundlicher weil sie nun noch ALLE Orginale wollte diese ich natürlich nicht dabei hatte da ich ja nur Kopien einreichen sollte.


    Eigentlich ist klar, dass auch die Originale vorzulegen sind, denn sonst könntest du ja eine Menge gefälschter Unterlagen vorlegen.




    Quote

    Also füllte sie einen laaaaangen Zettel aus mit den noch fehlenden Unterlagen den ich am Tag X einreichen solle.


    Für die Zukunft: das war eine Mitwirkungsaufforderung, ein Nichtmitwirken hätte Folgen.



    Quote

    Anschließend ging ich noch flott zur Wohngestelle um über die neue Sachlage zu berichten (Kündigung etc...) dieser war sehr sehr freundlich, rechnete sogar flott mein Wohngeld durch etc .... und wir kamen zu dem Entschluss das ALG2 nun nicht nötig ist bzw garkein Anspruch bestehe.


    Da du aufstocken wolltest, hättest du zuerst zur Wohngeldstelle gehen sollen. Denn ALG II ist eine nachrangige Leistung, bevor ALG II in Anspruch genommen wird, sind alle vorrangigen Leistungen auszuschöpfen.


    Siehe dazu auch den § 12 a SGB II.


    Dieser Paragraph ist auch dem Sachbearbeiter der Wohngeldstelle bekannt, dass er also gleich mal nachrechnete, wie es mit dem Wohngeld ausschaut, hatte also einen Grund.




    Quote

    Mein persönliches Fazit aus der Sache:
    ALG2 ansich mag hilfreich sein, dennoch fühlte ich mich wie der letzte - sorry - Arsch. Man wird behandelt wie ein Verbrecher, muss sich - wörtlich genommen - komplett ausziehen und bekommt wie ein Mastschwein eine Nummer auf die Stirn gedrückt.


    Justizvollzugsbeamte sind professioneller. Würden die so auftreten wie die Jobcenter, müssten die täglich die Prügelgarde anrollen lassen und Aufstände niederschlagen.


    Erkenntnis: würden die Jobcenter die Kunden wie Verbrecher behandeln, würde einiges besser ablaufen.


    So aber läuft das ab, wie du das erlebt hast: muffelige geringschätzige Behandlung.


    Wobei ich ausdrücklich sage, dass du nioch Glück gehabt hast. Es hätte noch schlimmer kommen können.


    Quote


    - Ist es üblich das man sogut wie garnicht über Alternativen (zb Wohngeld,Kinderzuschlag etc) beraten wird?


    Es kommt darauf an, wie man das als Kunde aufzieht.


    Wer nicht danach fragt, bekommt natürlich auch keine Auskunft.


    Aber abgesehen davon: bei ALG II müssen vorrangige Leistungen in Anspruch genommen werden, das bedeutet, dass während des Prüfungsvorganges die Aufforderung an dich ergeht, vorrangige Leistungen wie ALG I, Wohngeld, Kindergeld usw. zu beantragen.



    Quote

    - Warum wird ein wenig Freundlichkeit einfach außen vor gelassen?


    Weil es dazu keine amtliche Dienstvorschrift - soweit mir bekannt - gibt.


    Du kannst nichts einfordern, worauf du kein einklagbares Recht hast.




    Quote

    - Ist man kein Mensch bzw Mitglied der Gesellschaft wenn man ohne eigenverschulden in die eventuelle Lage kommt ALG2 zu beantragen?


    Nein, bist du nicht. Du bist dann vor allem eine Kostenstelle, eine Belastung.


    Quote


    Ein wenig Menschlichkeit,Freundlichkeit eventuell sogar Einfühlungsvermögen empfinde ich als selbstverständlich!


    Beschäftige dich mal mit dem Thema Sozialbegräbnis.


    Dann weisst du, was der Mensch wert ist.



    Quote


    So ihr lieben, das war MEIN Bericht ob es überall so ist und ob es andere auch so empfinden oder empfunde


    Man wird die Jobcenter nicht nach der Rasenmähermethode beurteilen können.


    Schlussendlich hängt alles am dortigen Personal und wie das Personal als Individuum fühlt und handelt.


    Es scheint auch so zu sein, dass zwei oder drei Namen immer wieder auftauchen und in der Lage sind, ein komplettes Jobcenter zu vergiften und in Verruf zu bringen.


    Man bemüht sich, Abläufe zu optimieren und Erkenntnisse aus Beschwerden auszuwerten. Man veranstaltet Befragungen.


    Nur: die Tendenz geht wohl dahin, dass die Bedürftigen nicht weniger werden, die Berechnungen komplizierter, und die Technik, mit der sich das Personal herumschlagen muss, nicht besser wird.


    Grundsätzlich liegt die Problemlösung auch nicht unbedingt bei den Jobcentern, sondern bei der Politik.


    Wenn sich massgebliche Politiker, die sich aber selber wohlversorgt haben, pauschal abfällig über ALG II-Hilfeempfänger äussern, ist das insgesamt wenig hilfreich und setzt falsche Signale, auch in den Jobcentern.

  • Tachschen,


    das die Politik einiges versaubeutelt ist klar - weiß wohl jeder. Vorallem diese oft sinnlosen Ausgaben....... . Anderes trauriges, irgendwo absurdes teilweise sogar lustiges Thema


    Aber ob nun auf Bundes,Landes oder Kommunalebene fällt mir immer wieder dieser tolle Politikerleitspruch wieder ein:


    Quote

    Nicht das Erreichte zählt, sondern das Erzählte reicht!


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  • Manche reden ohne zu wirken. Andere wirken ohne zu reden.


    Und bei Politikern gilt aber auch das: Manche reden ohne zu wirken. Andere wirken ohne zu reden.

    Jeder für sich allein :P - ist nichts . Zusammen aber ^^ , sind wir ein unschlagbares Team :thumbsup:

  • Herrlich, unser Briefträger:D


    Den gesamten Müll musste ich unbedingt mal aus seinem Post herausfiltern:cool:






    Viele Menschen sind zu gut erzogen, um nicht mit vollem Mund zu sprechen, aber sie haben keine Bedenken, es mit leerem Kopf zu tun.(Orson Welles)


    Es ist nicht nötig, mir eine PN zu schreiben, weil eine Verwarnung erfolgte, ein Beitrag oder Thread gelöscht oder ein Thread geschlossen wurde. Wenn dies geschah, hatte es einen entsprechenden Grund. Ich verweise insoweit auf die Regeln des Forums: [URL=http://www.sozialhilfe24.de/forum/thread/231-nutzung-des-forums-hinweise/]

  • Jeder Mitarbeiter kann mal im Stress sein oder einfach schlecht drauf sein, da bleibt nicht immer Zeit alles ausführlich zu besprechen.


    Die Hand gebe ich im übrigen auch nicht, aber nicht aus Unhöflichkeit, sondern aus Schutz. Leider werden durch Körperkontakt einige Krankheiten übertragen und ich hab auch keine Lust nach jedem Gespräch zum Klo zu rennen um meine Hände zu waschen.
    Ein "Moin", "Hallo", "Guten Tag" und "Tschüß" bekommt aber jeder von mir.


    Jeder kann mal auf eine Person treffen, die beim einen Mal super nett ist und beim anderen Mal vielleicht forsch, wenig einfühlsam oder wie auch immer ist. Das sollte man auch nicht unbedingt persönlich nehmen.

  • Stimmt, hat hygienische Hintergründe.


    Stimmt, hat hygienische Hintergründe.

    Im Übrigen gibt es solche Dinge u.a. auch in einem Steuerbüro. Ist also nicht nur im JC so.

    Jeder für sich allein :P - ist nichts . Zusammen aber ^^ , sind wir ein unschlagbares Team :thumbsup:

  • Wäschst du dir auch die Hände nachdem dein Kunde dir deinen Kulli zurückgibt? Oder nach jedem Türgriff?


    Ich sag mal so, wenn da jetzt einer total stinkend und muffelig reinkommt und ne Fahne hat kann ich es ja verstehen das man jeglichen Körperkontakt meidet^^...


    Im großen kann ich mich auch nicht über unser Amt beschweren, sogut wie alle anderen Stellen (Bauamt,Standesamt usw....) kenne ich garnicht schlechtgelaunt - liegt vielleicht aber auch daran das sie sich nicht jeden Tag mit den sozialen Brennpunkten befassen müssen. Dementsprechend kann ich mir schon vorstellen, jenachdem wer vorher da war, das der/die Bearbeiter/in einfach die Schnauze voll hat für den Tag :D



    Spejbl,
    leider sind die wirkenden meist die die hinterm Vorhang stehen. Mir ging es um unsere "Starpolitiker".

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  • Quote from gfr;259350

    Herrlich, unser Briefträger:D


    Den gesamten Müll musste ich unbedingt mal aus seinem Post herausfiltern:cool:


    Danke, gfr.


    Es ist immer gut, wenn meine Beiträge auch fleissig gelesen werden.


    Es ist leider eine Tatsache, dass in manchen Jobcentern die Kunden gedankenlos bis verächtlich behandelt werden, und dass dies Folgen hat.


    Nach Neuss macht man sich in den Jobcentern Gedanken, wie man die Sicherheit des Personals gewährleisten kann, aber komischerweise verhallt Kritik ungehört.


    Wenn das nächste grosse Unglück geschehen ist, kannst du dir meinen Text ja nochmal durchlesen.


    Darfst meine Texte auch in Zukunft als Müll;) bezeichnen, es herrscht ja Meinungsfreiheit.

  • Für die Kunden liegt ein eigener Kuli auf dem Tisch. Und die Bürotür wird nach dem Gespräch offen gelassen. Also ich habe die Klinke nur morgens bei Dienstbeginn und nachmittags/abends zum Dienstschluss in der Hand. Und selbst da könnte ich da anfassen, wo die Kunden nicht anfassen.


    Aber ganz unabhängig von der Hygiene: ich bin nicht verpflichtet die Hand zu geben. Wenn ich in irgendwelche Ämter gehe, dann gebe ich den dortigen Mitarbeitern auch nicht die Hand. Es reicht ein "hallo" oder ähnliches vollkommen aus und ist trotzdem freundlich.

  • Genauso sehe ich das auch. Insbesondere zu Zeiten der (Vogel)Grippewelle und dieser letzten (wie hieß die grad wieder?) hingen sogar Plakate auf jedem Flur, dass aus Hygienegründen keine Hände gereicht werden sollen. Und auf den Toiletten die Hinweise, wie man sich die Hände richtig waschen soll. Verbunden mit dem Ratschlag, die Türgriffe auch möglichst zu meiden.


    Der Hinweis des Briefträgers auf Neuss bringt mich ins Grübeln. Man könnte die "verhallende Kritik" dahingehend deuten als ob man das in den Jammerforen verbreitete "Die sind doch selbst schuld, wenn ihnen einer ein Messer in den Rücken rammt." als KONSTRUKTIVE KRITIK hätte werten sollen.


    Ich bin grad auf dem Weg, richtig sauer zu werden. :mad:


    Dass in einer Behörde (wie so ziemlich überall) Menschen arbeiten und dass diese Menschen durchaus Launen und Gemütszustände haben, das denke ich, weiß hoffentlich jeder. Und dass man da auch mal an ein Prachtexemplar von "So sollte es nicht sein." geraten kann, wohl auch. Daraus jetzt einen Aufriss a la "Mein Gott, ich wurde behandelt wie eine Filzlaus." zu machen, halte ich jedoch für übertrieben.


    Offensichtlich hat hier eine SB emotionslos ihr 0815 Programm runtergerattert. Es gibt weiß Gott Schlimmeres.

    Es ist nicht nötig (und noch dazu regelwidrig!), mir eine PN zu schreiben, weil eine Verwarnung erfolgte, ein Beitrag oder Thread gelöscht oder ein Thread geschlossen wurde. Wenn dies geschah, hatte es einen entsprechenden Grund. Ich verweise insoweit auf die Regeln des Forums: Forenregeln.

  • Hallo ,


    Meine Meinung:


    Bei Leuten die in Arbeit stehen, ist der Chef immer freundlich?


    Sind die Arbeiter/Angestellten immer freundlich zueinander/ miteinander?


    Sind Busfahrer immer freundlich?


    Gehen Mann + Frau immer freundlich miteinander um?


    Sind Verkäufer immer freundlich?


    Kann jeder , immer sofort, seine Stimmung unterdrücken und freundlich sein?




    lg
    edy

    Eine freundliche Begrüßung und Verabschiedung , bei jedem Beitrag, ist immer angebracht.

  • Quote


    Der Hinweis des Briefträgers auf Neuss bringt mich ins Grübeln. Man könnte die "verhallende Kritik" dahingehend deuten als ob man das in den Jammerforen verbreitete "Die sind doch selbst schuld, wenn ihnen einer ein Messer in den Rücken rammt." als KONSTRUKTIVE KRITIK hätte werten sollen.


    Ich bin grad auf dem Weg, richtig sauer zu werden. :mad:


    DAS ist aber keine Aussage von mir und ich lege Wert auf die Tatsache, dass ich sowas auch nicht mal annähernd behauptet habe.


    Meine Meinung ist ganz klar die, dass manche Jobcenter so schlecht geführt sind, dass die nicht mal das Führungsniveau einer JVA erreichen.


    Es geht in solchen Häusern auch nicht mehr darum, ob da ein einzelner Mitarbeiter missgelaunt ist und auch mal einen Kunden anpampt.


    Wenn in der örtlichen Beratungsstelle Jobcenterkunden auflaufen und Rotz und Wasser heulen, weil sie ja vom Jobcenter so nett betreut werden, spricht das Bände.


    Wenn dann eine Sache entgleist und sowas passiert wie in Neuss oder Frankfurt/Main, dann will keiner Schuld sein.


    Aber wenn meine Hinweise nicht gefallen, dann nehmen wir einen anderen. Man lese sich mal zu der Attica-Rebellion ein.


    Warum entgleisen Sachverhalte: weil es "oben" Leute gibt, die die Menschen "unten" nicht als Menschen ansehen.


    Ich bin sicher: die Sachbearbeiter, die ineedahero so nachlässig behandelt haben, würden ihren Arzt oder ihren Boss nicht so behandeln.

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