Wann bekomme ich denn nun ALG1?

  • Hallo zusammen!


    Ich versuche es kurz zu machen.
    War fest angestellt bis September 2012.(fast 3 Jahre)
    Habe zu einer anderen Firma gewechselt. Kam nur raus mit Aufhebungsvertrag. Neue Stelle 400 eur mehr.
    Dann am 14.01.2012 gekündigt, wegen Schlechtwetter.
    Sofort arbeitslos gemeldet. Alles gemacht bis heute kein Geld.
    Jetzt bekam ich meinen Bescheid, mit einer Sperrfrist bis Angang April. Für was???
    Ich war zwischen meinem Firmenwechsel nicht arbeitslos. Es war nahtlos.
    Jetzt soll geprüft werden ob ich das extra gemacht habe? Darf ich in Deutschland meine Stellen nicht wechseln? Der neue Arbeitsgeber hat mich auch angelogen. Er hat mir mehrfach erklärt, das er fast jeden Winter durch Aufträge hatte.
    Jetzt steh ich hier. Meine Festanstellung aufgegeben für Ver***** und nun soll ich kein Geld bekommen, nur weil ich kein Wahrsager bin und wußte das er mich rausschmeißt?
    Ich habe absolut kein Geld mehr. Ich musste sogar 2 Bewerbungsgespräche ausfallen lassen, weil ich nicht einmal mehr Fahrgeld habe.
    Was soll ich machen? Kann ich mir auch ohne Rechtschutzversicherung einen Anwalt nehmen??


    Bitte, könnt ihr mir helfen? Habt ihr Tipps? Sowas hatte ich bisher noch nie, und verstehe das alles nicht.


    MfG


    Paddy

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  • Hast Du eine ordentliche Kündigung bekommen?

    Grüsse,

    Mandy

    [SIZE=1]Ich beantworte ab sofort KEINE PN mehr, weshalb Threads geschlossen und/ oder bearbeitet bzw. entfernt wurden oder man eine Verwarnung erhielt. Wenn dies der Fall ist, dann hat das seinen Grund -> [SIZE=2]Forumsregeln [/SIZE] ->LESEN!!!!!)![SIZE=2]. [/SIZE][/SIZE]

  • Hallo nochmal!

    War den ganzen Tag unterwegs, um irgendwie anderweitig an Geld zu kommen. Meine Steuerrückzahlung für 2011/2012 kann ich mir dank meines alten Chefs auch knicken. Verweigert mir die Betriebswechselbescheinigung fürs Finanzamt.
    Es ist so. Ich wollte bei meinem alten Chef eigentlich ganz normal zum Monatsende kündigen. Der neue wollte mich aber sofort. Also wurde ein Aufhebungsvertrag gemacht und ich bin nahtlos in die neue Stelle übergegangen. Ein Aufhebungsvertrag wird ja eben nur dann gemacht, wenn beide Parteien kein Beschäftigungsverhältnis weiter führen wollen.
    Es lief ja auch alles reibungslos bis zum 14.Januar 2013. Da gabs die Kündigung wegen Schlechtwetter. Ich bin am gleichen Tag zum Arbeitsamt gefahren und habe eben alles gemacht was man machen muss.
    Nun ist es aber so, das mein Beschäftigungsverhältnis 4 Monate bestand. Ich bekam vom Amt eine Arbeitsbescheinigung für den alten und den neuen Chef zugeschickt. Neuer Chef füllte alles aus, der alte nicht.Bei dem alten ging es auch im Streit auseinander.
    Das zögerte die ganze Sache heraus. Etliche Termine beim Amt selbst vereinbahnt, etliche Telefonate, die so teuer waren, das ich dafür eine Woche lang was zu essen gehabt hätte.
    Es passierte nix. Ich bekam heute meinen Bewilligungsbescheid(man beachte diese Schnelligkeit) wo drin stand, wieviel ich erhalten würde, und direkt der Vermerkt Sperre bis April. Nun kam gestern ein Brief, das ich ausführlichst erklären soll, wieso ich eine Festanstellung "weggeworfen" habe.
    Jetzt frage ich mich: Was hat mein vorheriger Arbeitgeber mit meiner jetzigen Kündigung zu tun? Ich habe am Telefon mehrfach erklärt, das ich dazwischen kein Arbeitslosengeld erhalten habe. Ich kann doch meine Stelle wechseln, wenn ich 400€ mehr bekomme, oder ist das hier in Deutschland schon verboten???Konnte doch keiner ahnen, das der mich im Januar wieder rausschmeisst.
    Ich sehe jetzt aber absolut nicht ein, weswegen ich eine Sperre habe, mir keiner Geld zahlt und erklären soll, weswegen ich meine Stelle beim Ex Ex Arbeitgeber beendet habe. Das hat mich der Sache jetzt nichts zu tun.
    Ich habe eher das Gefühl, die zögern das einfach nur hinaus, bis ich gar keinen Boden mehr unter den Füßen kriege, denn mittlerweile bin ich schon gewaltig am A****
    Kann ich mir wenigstens einen Anwalt nehmen? Oder muss ich den aus eigener Tasche zahlen?

    MfG

    Paddy

  • Etwas ominös. Wenn du ein Arbeitsverhältnis kündigst, um im unmittelbaren Anschluss daran ein neues unbefristetes aufzunehmen, ist das absolut kein Sperrzeittatbestand. Sperrzeit wäre es nur, wenn das neue Arbeitsverhältnis von vornherein befristet wäre.

    Lege gegen den Bescheid Widerspruch ein. Ein Anwalt will natürlich bezahlt werden. Wenn du keine Rechtsschutzversicherung hast, kannst du dir beim Amtsgericht einen Beratungsschein holen.

    "Nehmt die Menschen wie sie sind. Andere gibt es nicht." (K. Adenauer)

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  • Hallo Musiker!
    Vielen Dank, für deine Antwort.
    Was mich ja so fuchst, ist die Tatsache, das ich das am Telefon schon 1000 Mal erklärt habe, das ich nahtlos die Stelle bekommen habe, sonst hätte ich doch niemals gekündigt.
    Ich hatte jeden Monat über 1000€ Abzüge, und nun darf ich dem Geld hinterher rennen, was ich eingezahlt habe. Das ist nicht zu fassen.
    Was ist denn mit den Probezeiträumen in den Verträgen?
    Ich habe imme normale Arbeitsverträge bekommen, aber bei jedem Arbeitgeber gab es eine Probezeit. Beim vorletzten sogar 2x6 Monate und beim letzten 6 Monate Probezeit. Ist das auch schon ein Grund für eine Sperrfrist? Es war schliesslich keine Befristung, sondern eben die "Bewährungszeit" Ich weiß jetzt nur nicht ob das nur in meiner Berufssparte normal ist, oder generell....
    Wenn das auch schon verboten ist, dann darf man ja nie wechseln oder muss soviel auf die hohe Kante legen, das man bloss kein Arbeitslosengeld beantragen muss.
    Ich muss ganz ehrlich gestehen, das ich mir wirklich gegängelt vorkomme.
    Wie lange dauert es denn jetzt(wenn ich einen Anwalt einschalte) bis ich Geld bekomme? Ich bin mit mehreren Ratenzahlungen in Verzug, mein Vermieter ist sauer. Ich weiß nicht, wie ich das alles wieder ins Lot bringen soll.
    Ich werde dieses Schriftstück, worin ich erklären soll, warum ich kein Fall für eine Sperrfrist bin, nur reinschreiben, das ich nahtlos übergegangen bin, und mein Arbeitgeberwechsel hier nicht zur Debatte steht.
    Ich habe gestern bei mehrern Anwälten angerufen und einige erklärten mir, das sie meinen Fall ohne Rechtschutzversicherung nicht übernehmen könnten, das sie an mir nichts verdienen würden. Hmm, das heißt wohl ich muss meine Rechte selber vertreten. Ich denke, wenn Interesse bestünde, hätten sie ja wenigstens nach dem Schein gefragt.

  • Hallo porkpiepaddy,


    Du erwähntest mehrfach, dass Du eine Festanstellung gekündigt hattest, um die Arbeitsstelle mit den 400,-- E mehr im Monat anzutreten. Ich kann aber aus Deinen Äußerungen nicht ersehen, ob der neue Job auch als Festanstellung geplant war.


    400,-- E mehr im Monat ist ein Batzen Geld. Im Hinblick auf die schnell eingetretene Arbeitslosigkeit und den erwünschten Bezug von ALG 1 könnte ein Amt da schon mal sehr aufmerksam die Sachlage prüfen.


    Ich wünsche Dir, dass sich diese Sache schnellstens aufklärt!

  • Hallo!

    Naja, man kann diese Fakten ja auch weglassen, aber dann kann mir auch keiner helfen. Es kam ja die Frage auf, ob es befristet war, was ja nicht der Fall war.
    Ich war heute nochmal bei meinem AG(der mich im Januar gekündigt hat) wegen meiner Lohnabrechnung. Ich habe mit ihm gesprochen, und der fand das alles mehr als merkwürdig. Vor allem sagte er, das ich ja bald wieder eingestellt werde, wenn das schlechte Wetter vorbei ist:-)
    Ich habe ja meinen Arbeitsvertrag, worin eindeutig hervor geht, das es eine Festanstellung ist, eben mit 6 Monaten Probezeit. Dann habe ich noch meine Kündigung, wo auch der Grund meiner Kündigung aufgeführt ist, eben wegen Schlechtwetter. Was die 400€ mehr betrifft, sollte das Arbeitsamt mal die Gesetze studieren. Bei meinem Arbeitgeber, habe ich endlich Tariflohn bekommen, der vorherige hat mich arbeiten lassen von morgens 5 und zu Hause war ich abends um halb neun. Ohne alle Extras die man bekommen müsste, wenn man länger als 12 Stunden ausser Haus ist. Kein Urlaubsgeld, kein Weihnachtsgeld, kein Fahrgeld, eben nichts. Da kann sich jeder meinen Stundenlohn ausrechnen.. Dafür brauch ich dann wirklich nicht mehr arbeiten gehen. Mein alter Chef hat nicht einmal in die Soka eingezahlt. Wenn es jetzt nötig wird, muss ich eben einen Anwalt einschalten, aber es kann jetzt nicht sein, das ich gekündigt werde und keinerlei Hilfe erhalte. Ich habe mir absolut nichts zu schulden kommen lassen.
    Na klar, kann ich mir ein wenig Geld von meiner Mutter borgen(was ich echt nicht will), aber ich habe soviel zu zahlen und das macht mir gerade wirklich Angst! Das kann nicht mal meine Mutter zahlen.
    Mir wächst das im Moment alles über den Kopf. Ich habe vorgestern gedacht, bald ist Geld da, aber seit mein Bescheid da ist, merke ich erstmal wie tief ich im Ärger sitze.....
    Auch mit Anwalt wirds nicht schneller gehen.


  • Da bist Du wirklich in einer schlimmen Situation! Ich drücke Dir ganz herzlich die Daumen, dass es schnell zu Deinen Gunsten geregelt wird!

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  • Soll ich den Widerspruch per Einschreiben mit Rückschein absenden?

    Ich habe ja ein Formular bekommen, wo ich mich rechtfertigen soll, was gegen eine Sperrfrist spricht. Dieses wollte ich erstmal weglegen und stattdessen was eigenes schreiben.

    Etwa so:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich war sehr erstaunt, das Sie mir eine Sperrfrist bis April auferlegt haben.
    Allerdings verstehe ich ihre Gründe nicht.
    Es liegen meines Wissens keine Gründe für eine Sperrfrist vor.
    Ich habe zwischen meinen Firmenwechsel kein Alg1 erhalten.
    Arbeitsvertrag und Aufhebungsvertrag liegen in Kopie bei.

    MfG

    Der Typ der keine Kohle mehr hat

    Was ich jetzt aber absolut nicht kapiere: Mache ich deren Arbeit jetzt gerade mit? Bin ich aus deren System verschwunden, das man nicht mal reinschauen kann, ob ich in den letzten Jahren Arbeitslosengeld erhalten habe???

  • Ist die Sperrzeit überhaupt schon endgültig festgesetzt oder handelt es sich um eine vorläufig festgesetzte Sperre?

    So, wie du schreibst, hast du ja die Anhörung zeitgleich bzw. kurz nach dem Bescheid bekommen, so dass es wohl eher eine vorläufige Entscheidung ist, oder?

    Es ist nicht nötig (und noch dazu regelwidrig!), mir eine PN zu schreiben, weil eine Verwarnung erfolgte, ein Beitrag oder Thread gelöscht oder ein Thread geschlossen wurde. Wenn dies geschah, hatte es einen entsprechenden Grund. Ich verweise insoweit auf die Regeln des Forums: Forenregeln.

  • Hi :-)

    Ich habe erst den Anhörungsbogen bekommen, am nächsten Tag meinen Bescheid. Habe mich schon gefreut das sich das wohl geklärt hat und ich nun endlich Geld bekomme. Dann habe ich das Blatt gewendet, lass die Summe von 823€ und in der Spalte darüber 0€. Das ist der jetzige Zeitraum. Ich bin ja jetzt seit mitte Januar arbeitslos, das heißt ich befinde mich ja jetzt gerade in der Sperrfrist. Die haben mir ja schon mein Geld gesperrt, bevor überhaupt mal irgendwas gefragt wurde, und selbst diesen Bescheid hätte ich jetzt nicht, wenn ich nicht hartnäckig hinterher gewesen wäre. Ich würde jetzt mein Schreiben abschicken, aber wenn ich eine Sachbearbeiter habe, der jetzt alles ignoriert, warte ich noch länger.
    Im Prinzip wollen die erst diesen Anhörungsbogen und ich sehe nicht ein diesen auszufüllen, da ich ja jetzt das erste Mal Arbeitslosengeld beantragt habe.

  • Bitte beantworte, ob in deinem Bescheid etwas von VORLÄUFIG steht!

    Es ist nicht nötig (und noch dazu regelwidrig!), mir eine PN zu schreiben, weil eine Verwarnung erfolgte, ein Beitrag oder Thread gelöscht oder ein Thread geschlossen wurde. Wenn dies geschah, hatte es einen entsprechenden Grund. Ich verweise insoweit auf die Regeln des Forums: Forenregeln.

  • So wie es sich bis jetzt anhört handelt es sich bis jetzt um eine vorläufige Sperrzeit. Dies müsstest du auch erkennen wenn du dir deinen Bewilligungsbescheid anschaust. Gegen eine vorläufige Sperrzeit kannst du auch keinen Widerspruch einlegen, da es sich wie gesagt um eine vorläufige Sperrzeit handelt. Sobald du den Anhörungsbogen eingereicht hast wird dann geprüft ob die Sperrzeit eintritt oder nicht.


    Grundsätzlich ist es so, dass innerhalb der letzten 12 Monate geprüft werden muss. Ein wichtiger Grund für einen Aufhebungsvertrag liegt vor, wenn das neue Arbeitsverhältnis auf min. 12 Monate befristet ist. Dabei spielt es auch keine Rolle ob du in der Probezeit gekündig wirst.


    Sollte das neue Arbeitsverhältnis auf unter ein Jahr befristet gewesen sein, ist ein weiterer wichtiger Grund für einen Aufhebungsvertrag, wenn du unmittelbar (innerhalb von 1 Monat) in ein neues Arbeitsverhältnis, welches auf min. 2 Monate befristet ist und der Verdienst min 10% höher ist, gewechselt bist.


    Hier noch der Link zu der DA.
    http://www.arbeitsagentur.de/z…f#page=27&zoom=auto,0,842


    Du solltest also möglichst schnell auf deine Anhörung antworten, damit über die Sperrzeit entschieden werden kann.

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  • Hallo nochmal!

    Ich habe den ganzen Bogen, mit meinem Aufhebungsvertrag(den wollten sie haben) abgeschickt. Ich hatte dann noch einen ganz interessanten Artikel gefunden, der erklärte, wann eine Kündigung oder Stellenwechsel gerechtfertigt ist. Traf in fast allen Punkten auf mich zu. Gestern rief mich dann noch meine Mutter an, deren guter Bekannter ein Anwalt ist. Er sagte, er schaue sich das mal an, da er genau in diesem Amt eine hohe Person kenne und noch was gut bei ihr hat. Wenn ich Glück habe, habe ich auch bald wieder Geld.
    Letztens habe ich noch aus Scherz gesagt, das ich wahrscheinlich so eine lange Bearbeitungszeit beim Amt habe, das mich dann mein alter Chef schon wieder anruft. Ha, so wirds dann wahrschrscheinlich auch sein.
    Trotzdem kann ich das alles nicht begreifen. Es gab bisher keine Stelle, in der nicht eine Befristung oder Probezeit im Vertrag enthalten war. Die Chefs wollen sich eben auch absichern, aber in meinem Fall haben Sie einen immer übernommen. Es ist eben eine Kennlernzeit, und ich denke das Arbeitsamt muss langsam mal umdenken.
    Ich danke Euch für die Mühe, ich halte euch auf dem laufenden was dabei rauskam:-)

    Porkpiepaddy

  • Hallo Porkpiepaddy,


    warum gehst du nicht auf die Anfragen ein? Ist die Sperre vorläufig.


    Du schreibst irgendwann vorher das dein ex.Chef keine Sozialabgaben geleistet hat, besteht die Möglichkeit das du nicht richtig angemeldet warst.


    Ein weiterer Grund für die vorläufige Sperre kann zum Beispiel auch sein, dass du völlig passiv die Kündigung akzeptiert hast und keine Rechtsmittel eingelegt hast.


    Nach den Begriffen die du verwendest arbeitest du im Baugewerbe, warum hat deiner neuer AG nicht das Saison-Kurzarbeitergeld beantragt? Er hätte nicht kündigen müssen, von daher sieht das hier alles etwas eigenartig aus.


    Aber wenn deine Mutter jemanden kennt, der jemanden kennt der in einem Amt in hohes Tier ist und -nach deiner Logik- dann alle gesetzlichen Regelungen außen vor sind, wird es schon klappen :D:D

  • Hallo zusammen!

    Ich konnte mich nicht mehr melden, weil mein Internetzugang komplett hinüber war. Genau der richtge Zeitpunkt.
    Ich hatte ja gesagt, das ich gerne mitteile wie es ausgegangen ist.
    Also, ich habe meine Wohnung verloren. Ich habe etliche Mahnbescheide bekommen, im Moment kein Telefon, kein Internet rein gar nichts.
    Mittlerweile ist ein Anwalt eingeschaltet. Fakt ist, das die Sperre nicht rechtens war. Habe einen netten Kontakt zu einem Arge Mitarbeiter aus einer anderen Stadt.
    Ich habe Ende April 609€ bekommen von 823€ und Ende Mai einmal voll.
    Ich bin bombardiert worden mit Terminen und Stellenangeboten bei Leihfirmen. Die Arge hat Zeit bis Ende August auf meinen Widerspruch zu reagieren, bis dahin können die sich nach hinten lehnen und sich den Wamps streicheln.
    Ich bin schon richtig bedroht worden, also habe ich mich auf eine Leihfirma eingelassen: Fazit: Ich habe am 03.06.2013 angefangen, bekomme 12,15€ Stundenlohn. Ich arbeite 160 Stunden und bekomme 140 Stunden ausgezahlt. Meinen ersten Lohn bekomme ich am 20.07.2013!!!!!! Ja, ihr habt richtig gelesen, nach 6 Wochen. Noch mehr Mahnbescheide werden mir hinterher flattern. Ich lebe im Moment mal hier mal da. Meine gesamte Existenz ist im A**** Ich kenne Leute im Bekanntenkreis, die seit Jahren arbeitslos sind und nun besser dastehen als ich.
    Danke Deutschland! Du hast immer nur Geld für Leute die wirklich nie wtas eingezahlt haben.
    Auch wie mein Vater immer zu sagen pflegte: Gib einem Deutschen Macht und eine Uniform und du lernst das böse kennen: Tja, wie recht er doch hat. Arge Mitarbeiter an der Macht, und du hast ausgelacht. Es suchen sich grundsätzlich immer die gleiche Gattung Mensch Jobs bei der Arge.
    Mercury: Ich hatte deine letzte Frage nicht mehr gesehen. Mein Ex Chef war wohl nicht ganz rein, denn vor 3 Wochen sagte mir ein Kollege das Finanzamt und Polizei da waren. Wird noch mehr gewesen sein.
    Es war eine Schlechtwetter Kündigung. Ich habe gedacht er stellt mich danach wieder ein. Eine Schlechtwetterkündigung ist im Prinzip keine richtige Kündigung. Wenn er mich bei schlechter Auftragslage nicht mehr bezahlen kann, gegen was soll ich dann einen Rechtsanwalt einschalten?Für Kurzarbeitergeld ist ja mein Chef zuständig, warum er das nicht beantragt hat weiß ich nicht.
    Er macht Mist und ich darf es ausbaden. Denn er sah nicht aus, als wenn er am Hungertuch nagen muss.

  • Eine Schlechtwetterkündigung gibt es nur bei den Malern und Lackierern. In keinem anderen Gewerbe. Dazu sind die Vorgaben dort sehr eng gestrickt, so dass ein RA gegen die Umwandlung in eine normale Kündigung sofort vorgehen kann. Zudem eine Schlechtwetterkündigung an ein Zeitfenster gebunden ist (15.11. - 15.03.)


    Mein Freund ich glaube du bedauerst dich in einem sehr hohen Maße selbst. Es hätte schon mehr Sinn gemacht -wie es dir geraten wurde- umgehend ein Anwalt einzuschalten. Du hast im April Geld bekommen, also war es wohl nichts mit der Sperre.


    Ist halt so ein Ding wenn der Bekannte eines Bekannten jemanden kennt der irgendwas glaubt zu wissen.


    Vielleicht etwas für die Zukunft, der meiste Ärger beginnt mit "Ich hatte gedacht....". Gerade solche lebenswichtige Dinge sollten nicht mit "Ich hatte gedacht.." reguliert und geklärt werden.

  • Hallo Mercury!

    Die Sperre lief komplett durch. Ich habe genau erst wieder für den Zeitraum Geld bekommen, den sie angekündigt hatten.
    Ja, Anwalt wird demnächst sofort engeschaltet, aber ihr müsst auch bedenken, das nicht jeder Ärger mit den Argen hat oder hatte und manche einfach nicht wissen was auf sie zu kommt.
    Fakt ist: Es werden Probleme gemacht, wo vorher keine waren. Ich wäre schneller wieder in Arbeit gewesen, ohne den ganzen Ärger den die Arge ihrerseits betrieben hat. Das war unnötig!
    Man kann jemanden nicht das Geld streichen, und dann erwarten das er sich bei 1000 Stellen schriftlich und mit Bewerbungsmappen bewirbt. Das ist NICHT machbar!
    Es ist ja auch kein ARGE Mitarbeiter gewesen, der seine Existenz verloren hat, das war ja nur ich und ich musste zusehen, das ich noch was retten kann.
    Ich habe im nachhinein auch vom Anwalt bestätigt, alles richtig gemacht. Mehr hätte ich nicht tun können.
    Es liegt im Ermessen eines Arge Mitarbeiters und so, wie ich das jetzt erlebt habe, bin ich dafür das in regelmässigen Abständen eine neutrale Person den Mitarbeitern auf die Finger schaut.
    Was das Zeitfenster der Kündigung betrifft: Mehr als einen Anwalt einschalten kann ich nicht und wenn dieser dann nicht reagiert, kann ich auch nichts dafür.
    Sich selbst bedauern ist so eine Sache: Ich hatte ein geregeltes Leben und das ist weg. Solange ich regelmässig den Staat an meiner Lohnsteuer teilhaben lasse ist alles paletti, aber wehe wenn nicht.
    Trotzdem herzlichen Dank für eure Hilfe. Manchmal reicht auch Zuspruch.
    Ich sage Bescheid, wenn es in die nächste Instanz geht.

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    Hartz 4 Antrag
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