Deutschland schneidet bei der Kinderfreundlichkeit in Europa sehr schlecht ab

  • Die Stiftung für Zukunftsfragen sieht die Lebensqualität von Kindern in Deutschland am Sinken.

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    Deutschland ist nicht kinderfreundlich. Nur etwa jeder siebte Bundesbürger (15 Prozent) stufte 2012 seine Heimat noch als kinderfreundlich ein, zwei Jahre zuvor war es noch etwa jeder fünfte (21 Prozent). Das teilte die Stiftung für Zukunftsfragen am Montag in Hamburg mit.
    Dänemark hingegen ist ein Paradies für den Nachwuchs und Spitze in Europa. Dort halten neun von zehn Befragten ihr Land für kinderfreundlich. Dies sagte auch knapp die Hälfte der Spanier, Niederländer und Griechen über ihre jeweilige Gesellschaft.
    Deutschland einsames Schlusslicht

    Quelle:

    Trübe Aussichten: Studie: Deutschland liebt seine Kinder nicht - B.Z. Berlin

    Jeder für sich allein :P - ist nichts . Zusammen aber ^^ , sind wir ein unschlagbares Team :thumbsup:

  • Nein. Verwundert bin ich darüber nicht. Aber es spricht Bände.


    Nein. Verwundert bin ich darüber nicht. Aber es spricht Bände, zumindest was den moralischen und ethischen Zustand in Deutschland betrifft. Und, das ist nur ein Teil des Eisberges.

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  • Ich finde solche Studien immer sehr interessant.


    Deutschland ist kinderfeindlich,antisemitisch, rassistisch-ausländerfeindlich, bildungsfern (PISA), in Deutschland ist alles nur mies und Schei..e, aber komischerweise wollen alle in diese grässliche Land mit lauter No-Gos und No-Go-Areas.

  • Was eine dämliche Blödsinnsstudie *annen Kopf greif*:rolleyes:



    Zitat

    Bei Kinderfreundlichkeit geht es nach Auffassung des wissenschaftlichen Leiters der Stiftung, Prof. Ulrich Reinhardt in Deutschland nicht allein um mehr Krippenplätze und Ganztagsschulen, die Einführung eines Betreuungsgelds oder ein gesplittetes Elterngeld. „Kinderfreundlichkeit im Alltag umfasst aber auch Kleinigkeiten, von der Wurstscheibe beim Metzger bis zum Nachbarn, der sich nicht gleich beschwert, wenn es nebenan einmal lauter zugeht“, sagte Reinhardt.


    Sehr sinnvoll, alles nur persönliche Eindrücke.


    Wurstscheibe beim Metzger? Ich glaubs ja nicht^^.

  • Ich frage mich eher:

    Welches Interesse verfolgt ein Tabakkonzern mit der Gründung und Finanzierung einer solchen Stiftung?

  • Frage: Liegt Deutschland im Europa-Vergleich weit hinten ?


    Naja, es ist ja nicht nur eine Stiftung, die von einem Tabakkonzern gesponsert wird, die das sagt.

    Im Focus z.B. wurde 2011, wenn auch nicht unbedingt der mit Abstand schlechteste Platz im Ranking, zumindest jedoch ein schlechtes Abschneiden bescheinigt. Gut, diese Umfrage erfolgte im Herbst 2011.

    Studie zu Kinderfreundlichkeit: Deutschland liegt im Europa-Vergleich weit hinten - Deutschland - FOCUS Online - Nachrichten

    In Ordnung, über Studien kann man sich streiten. Will ich jetzt aber nicht machen.

    Dennoch die Frage, wer kann diese Umfragen widerlegen bzw. den Gegenbeweis antreten? Und mit welcher Quelle?

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  • Wie stellst Du Dir das vor, die Umfrage widerlegen wollen zu können, mein lieber Spejbl?


    Aber einen (kleinen) Gegenbeweis mag ich antreten wollen:
    Zumindest hier bei uns im Ort wird JEDEM Kind an der Fleischtheke eine Scheibe Wurst angeboten - auch wenn z.B. Fate andere Erfahrung zu haben scheint.

  • Tut mir leid, lieber Spejbl,

    aber dein link in Beitrag #1 verweist auf eine Studie der Stiftung für Zukunftsfragen. Wissenschaftlicher Leiter und Vorsitzender des Kuratoriums dieser Stiftung ist Prof. Dr. Ulrich Reinhardt.

    Auf der website der Stiftung:
    "...Die Stiftung für Zukunftsfragen, eine Initiative von British American Tobacco, will einen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft leisten..."

    Daher meine Anmerkung im Beitrag #6.

    Dein link in Beitrag #7 verweist ebenso auf die Studienergebnisse der BAT-Stiftung für Zukunftsfragen und beruft sich auf den Leiter der Studie Prof. Ulrich Reinhardt.

    grüße von anabell

  • Wenn Deutschland kinderfeindlich ist, dann liegt das vor allem daran, dass es mittlerweile 2 Generationen schlecht erzogener Eltern und Großeltern gibt, die es für selbstverständlich erachten, dass jedermann wann und wo auch immer mit Entzücken und Verständnis auf die Unarten ihres Nachwuchses zu reagieren hat.

  • Zitat von Mammut68;246550

    .. dass es mittlerweile 2 Generationen schlecht erzogener Eltern und Großeltern gibt...


    öhm, liebes(r) Mammut


    ich kann nicht hellsehen, aber ich will mal deuten:


    Du bist 68 Jahre alt, also der Generation "schlecht erzogener" Großeltern zuzurechnen, schreibst/sprichst also aus eigener Erfahrung bzw. gibst diese hier bereitwillig wieder?


    oder


    Du bist Jahrgang 1968, gehörst also zur Generation "schlecht erzogener" Eltern. Auch hier sprichst/schreibst du dann also aus eigener Erfahrung?
    Das bedeutet, in deinem Beitrag verallgemeinerst Du Deine persönlichen Erfahrungen, einfach mal so für alle?


    Wie geschrieben, ich deute und vermute nur, weiß ja nicht, ob deine 68 im Nick vieleicht ganz was anderes bedeuten und du erst 20 Jahre alt bist und in Wirklichkeit zur Generation der "schlecht erzogenen" Kinder gehörst.
    In dem Falle bist du dann allerdings unschuldig:D, weil du für deinen Zustand nix kannst, wegen der o.a. und von dir ins Feld geführten Eltern und Großeltern.


    Lieber(s) Mammut 68, ich gehöre zur Generation "schlecht erzogene" Großeltern mit drei erwachsenen, nicht nur meiner Ansicht nach "gut erzogenen" Kindern und sieben ebenfalls nicht nur meiner Meinung nach gut "erzogenen" Enkelkindern und mag dem, was du da oben schreibst so überhaupt nicht zustimmen. Pures Stammtischgelaber, Stimmungsmache und gepflegte Vorurteile, mehr nicht, zumindest in dieser von dir praktizierten Verallgemeinerung. An einem Stammtisch hätte ich Dich für diese Bemerkungen in der Luft zerissen, hier im Forum appelliere ich an Dich:
    :)Vor dem Betätigen der Schreibtasten und öfffentlicher Forumschreibe erstmal nachdenken und dann loshämmern.:)

  • Hallo,

    ich finde es gibt solche und solche Erziehungen, Eltern und Kinder, Jugendliche. Ich finde es nicht gut, wenn man ALLE über einen Kamm schert.

    Und Kinder sollten auch Kinder bleiben, so lange wie es "nötig" ist. Aber es gibt eben Eltern, die behandeln ihre Kinder wie Erwachsene - ob dies klug ist??

    Was mich besonders stört, sind Veranstaltung (Ausstellungen, Messen usw), wo sowieso schon viel los ist und man dort hingehen muss, wo die Masse einem hindrückt. Da kommen dann die Eltern mit ihren Kleinen im Kinderwagen und schieben den Kinderwagen wie einen Rammbock vor sich her. Ich frage mich immer, was die Kinder davon haben, wenn diese aus ihrer Perspektive "nur" Menschenmassen sehen, die aufpassen müssen, dass sie sich nicht auf das Kind setzen.

    Dies stört mich - andere Personen stört was anderes. Aber ich würde nie sagen, dass es Generationen von schlecht erzogenen Eltern und Kinder gibt.

    Die Kinder werden heutzutage anders erzogen, als vor 30 oder mehr Jahren, aber dies ist ja nicht unbedingt schlechter - anders halt. Und "schlecht" erzogene Fratzen hats auch schon immer gegeben - was eben die Frage ist, was genau ist ein "schlecht erzogenes" Kind.

    LG

  • Aber, es könnte doch sein, dass in Deutschland das geliebt wird, was Geld bringt.


    Zitat von Mammut68;246550

    Wenn Deutschland kinderfeindlich ist, dann liegt das vor allem daran, dass es mittlerweile 2 Generationen schlecht erzogener Eltern und Großeltern gibt, die es für selbstverständlich erachten, dass jedermann wann und wo auch immer mit Entzücken und Verständnis auf die Unarten ihres Nachwuchses zu reagieren hat.



    Liebes Mammut,

    Das glaube ich so in der Absolutheit allerdings auch nicht. Sicher gibt es auch diese Fälle. Aber man kann es nicht verallgemeinern.

    Aber, es könnte doch sein, dass in Deutschland das geliebt wird, was Geld bringt. Kinder aber kosten zunächst Geld. Viel Geld. Dann brauchen sie Zeit, Zuwendung und Liebe. Das sind alles Disziplinen, die heutzutage durch die Arbeitswelt abtrainiert werden. Es zählt die Ökonomie. Und das wird sogar als modern verkauft.

    Ich denke die Stimmung: Erst Karriere, erst Geld, erst "mein Haus, mein Auto, mein Vermögen", dann das Kind (das erste vielleicht, wenn überhaupt, ab 40). Erst: Ich will mein Leben leben, dann,... Das ist die Haltung, die Deutschland den Nachwuchs nimmt. Grenzenlose Individualisierung, tendenziell steigender Egoismus, zunehmende Existenzängste, zunehmende Kommerzialisierung des Lebens, die Unterwerfung unter dem Mammon Geld, etc.

    Ich könnte den Faden jetzt noch weiter spinnen, mache ich aber mal nicht. Es würde nur zu unntötigen Disputationen verführen.

    Nur so viel: Die Werbung sagt: "Geiz ist geil." Ein fataler Irrtum. Geiz ist Sünde, und deren Folgen bekommen wir langsam zu spüren.

    Jeder für sich allein :P - ist nichts . Zusammen aber ^^ , sind wir ein unschlagbares Team :thumbsup:

  • Die Erkenntnis, dass das Problem bei "Problem"kindern fast immer die Eltern sind, ist mir im Laufe der Jahre durch viele Erlebnisse im Familien-, Freundes-Bekanntenkreis, in Elternbeiräten, Vereinen und der Nachbarschaft gekommen.


    Natürlich ist das kein allgemeines Phänomen. Aber leider eins das sich meiner Beobachtung nach immer weiter verbreitet.





    PS: Und bei der 68 fehlen natürlich 3 oder 4 Nullen. :D

  • Hallo Mammut,

    ich gebe Dir schon recht, die Erziehungsmethoden ändern sich, die Gesellschaft ändert sich usw. Wenn dem nicht so wäre, dann würden wir noch in Höhlen wohnen, würden zur Jagd gehen (Fast food - nix) und wir würden vermutlich auch keine 68 Jahre alt werden - auch nicht 76! :D

    Aber ich finde trotzdem, das nicht alle Kinder schlecht erzogen werden. Und was eine "schlechte" Erziehung ist, ist auch ziemlich subjektiv.

    Nur z. B. Früher - zu meiner Zeit - falls ich 76 Jahre alt bin - hatten die Lehrer in "allgemeinen" Schulen immer recht. Die Kinder bekamen - wenn sie was angestellt haben - Ohrfeigen und andere Schläge, auf welche ich jetzt nicht näher eingehen möchte.

    Die Prügelstrafe in Schulen ist schon seit Jahrzehnten abgeschafft. Ich finde das gut. Was ICH nicht gut finde, ist die Tatsache, dass Eltern ihren Kindern sagen, was der Lehrer darf und nicht darf und wenn er was macht, was er nicht darf, sie dies zu Hause sagen sollen. Auch gut. Aber ich finde es nicht gut, wenn es schon fast so ist, dass die Schüler bestimmen, wie ein Lehrer den Unterricht zu gestalten hat - das geht dann doch zu weit, den der Lehrer hat diese Ausbildung, nicht die Kinder und nicht die Eltern der Kinder.

    Ich hoffe, Du weisst was ich meine - ich drücke mich manchmal ein bisschen umständlich aus.

    LG