Zustimmung / Genehmigung zur (Probe)Arbeit?

  • Hallo zusammen ;)


    Da ich bisher nur sehr schwammige Antworten gefunden habe mal eine Frage an euch..


    Ich hatte vorgestern sehr spontan eine Möglichkeit zur Probearbeit - es geht dabei um einen Promotionsjob, für den ich dann natürlich auch einen Gewerbeschein bräuchte, blablubb.. auf eine Beratung bzw. einen Rückruf seitens der Leistungsstelle (SB) warte ich seit Anfang vergangener Woche (angeblich wird man ja innerhalb von 2 Werktagen zurückgerufen, allein das ist meiner Ansicht nach ein schlechter Witz, auch wenn mir so ein Telefonat natürlich keine Rechtssicherheit gibt, ich schweife ab..) aber ich bin zuversichtlich, dass das soweit klappen wird - weil eine Kollege wohl kurzfristig abgesagt hat, ich sollte meinem potentiellen AG also kurzfristig bescheid geben, ob ich am Nachmittag Zeit hätte.


    Was mache ich als arbeitswilliger Mensch, der keine dringenden Termine hat? Genau, natürlich sage ich zu!
    Da das evtl. sogar im Nachhinein vergütet wird (Weder ich noch der AG wusste, ob es möglich ist den Gewerbeschein in so einem Fall "rückwirkend" zu beantragen, weil das Ordnungsamt schon geschlossen hatte) rufe ich also bei der Jobcenter-Hotline an und komme beim 5. Versuch tatsächlich in die Warteschleife (nächstes Unding - wenn da ein "zu hohes Anruferaufkommen" ist, wird der Anruf einfach beendet ohne Warteschleife.. Frechheit!! Fehlt noch dass ich demnächst vor dem JC campieren muss, um eins der 50 Gespräche zu ergattern, die täglich vergeben werden) und spreche dann mit einem Typen, der mir erklärt, ich müsse mir das von meiner Arbeitsvermittlerin genehmigen lassen! Er würde das zwar vermerken, aber er glaubt nicht, dass sie noch zurückruft..


    Da ich zu meinem Wort stehe bin ich dann trotzdem gegangen, denn er hat auch auf Nachfrage davon gesprochen, ich bräuchte eine GENEHMIGUNG - nach meinem Rechtsverständnis wird diese, im Gegensatz zur Zustimmung - im NACHHINEIN ausgesprochen. Im Zivilrecht ist es so, und wenn ich mich nicht irre geht das VVerfG damit konform, ODER?? :confused:
    Oder sieht das Sozialrecht da eine andere Auslegung vor?


    Außerdem habe ich dann bei meinem (nunmehr neuen) Arbeitgeber angerufen und mitgeteilt, dass ich das absolut entgeltfrei und somit quasi als "Freundschaftsdienst" machen werde.. um zu sehen ob mir die Arbeit Spaß macht und wegen der Notlage etc..
    Ist das rechtlich soweit in Ordnung gewesen? Oder sollte ich das dem JC lieber "verschweigen" - Geld (Einkommen) wird nicht fließen und ich habe auch keins erhalten.



    Ganz generell verstehe ich die Welt nicht mehr, wie kann ich eine Erlaubnis brauchen um arbeiten zu gehen? Ich wollte denen freundlicherweise und um Irritationen vorzubeugen mitteilen, dass ich zur Probe arbeiten gehe (nicht dass es anschließend heißt ich wolle "schwarz" Geld verdienen) und dann will man mir das vorläufig verbieten?? Da krieg ich die Wut!! :mad:

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  • Das ist schön, dass du die Wut kriegst, aber hast du dir mal überlegt, wie du versichert bist, wenn dir während deiner Probearbeit was passiert? Oder was los ist, wenn zufällig der Zoll einfliegt und eine Schwarzarbeiterprüfung macht und du keinen Nachweis hast, dass du wirklich nur Probe arbeitest?


    Wobei es, wenn ich es richtig lese, um eine selbständige Tätigkeit geht. Da gibts keine "Probearbeit".

    Es ist nicht nötig (und noch dazu regelwidrig!), mir eine PN zu schreiben, weil eine Verwarnung erfolgte, ein Beitrag oder Thread gelöscht oder ein Thread geschlossen wurde. Wenn dies geschah, hatte es einen entsprechenden Grund. Ich verweise insoweit auf die Regeln des Forums: Forenregeln.

  • Wenn ich früher bei Mäcces, in der Fabrik oder sonstwo für ein paar Stunden zur Probe gearbeitet habe war ich dann ja auch nicht versichert.. wo hätte ich das denn angeben sollen? :confused:


    Oder was mache ich, wenn ich den Job wechsel und mein Sozialversicherungsausweis weg (und neu beantragt) oder bei meinem alten AG ist? Wie soll ich denn auch generell nachweisen, dass ich zur Probe arbeite, wenn nicht durch meine Aussage und die des Auftraggebers? :confused:
    Ich hab noch nie einen Probearbeitsvertrag oder so unterschrieben oder gesehen ;)


    Wieso sollte es bei einer "selbstständigen Arbeit" keine Probearbeit geben? Wonach soll ein Auftraggeber (Arbeitgeber) denn dann entscheiden, wem er einen Auftrag erteilt? ;)

  • Dein Arbeitgeber muss dich -ungeachtet fehlender Unterlagen etc. (die Nummer erfährt man garantiert auch von der Versicherung) anmelden. Bei der Probearbeit zumindest für die Unfallversicherung. Und der Zoll kann das nachprüfen. Wenn du ggf. bisher immer irgendwo schwarz gearbeitet hast, dann ist das dein Problem. Solltest du aber nicht unbedingt stolz drauf sein.


    Da es sich bei deiner Tätigkeit aber um eine Selbständigkeit handelt, wird dir eine Probearbeit (Maßnahme bei einem Arbeitgeber) sowieso nicht bewilligt werden. Weil du gar keinen Arbeitgeber hast als Selbständiger.

    Es ist nicht nötig (und noch dazu regelwidrig!), mir eine PN zu schreiben, weil eine Verwarnung erfolgte, ein Beitrag oder Thread gelöscht oder ein Thread geschlossen wurde. Wenn dies geschah, hatte es einen entsprechenden Grund. Ich verweise insoweit auf die Regeln des Forums: Forenregeln.

  • Von welcher Nummer sprichst du? Meiner Sozialversicherungsnummer?
    Wenn ich über einen Gewerbeschein abrechne, zahle ich doch nicht automatisch sozialabgaben, was will der denn dann damit?


    Ansonsten habe ich es bisher ausschließlich so erlebt, dass ich, bevor ich einen Arbeitsvertrag oder ähnliches zugeschickt oder ausgehändigt bekomme, ein paar Stunden unbezahlt zur Probe arbeiten komme.. das gilt als Schwarzarbeit?! Oder ändert es was, wenn ich statt "probearbeiten" "hospitieren" sage? Ich habe ja im Endeffekt keine tatsächliche Leistung erbracht, sondern nur (in privater Kleidung) danebengestanden und mir das angesehen..
    Bei diversen Callcenter haben die mich im Rahmen des Einstellungsverfahrens auch gerne mal ans Telefon gesetzt und da mit "Kunden" sprechen lassen.. selbst bei der Bundesbank oder dem Ministerium für Inneres haben die mich im Rahmen des Assessment-Center zu echten Mitarbeitern gesetzt und mich das anschauen lassen - alles Schwarzarbeit?!


    Ich verstehe meine Aufgabe als Bezieher von Sozialleistungen so, dass ich mich zu bemühen habe, eine Möglichkeit zu finden, meinen Lebensunterhalt selbst zu bestreiten. Es kann doch nicht Sinn der Sache sein, dass ich Arbeitsangebote (oder eine Chance zur Herbeiführung eines solchen Angebots) ausschlagen muss, weil es Nachmittag, Wochenende oder das Jobcenter (wie um Weihnachten) aus anderen Gründen geschlossen hat.. oder die zuständigen Mitarbeiter nicht erreichbar sind..


    Quote from Turtle1972


    Da es sich bei deiner Tätigkeit aber um eine Selbständigkeit handelt, wird dir eine Probearbeit (Maßnahme bei einem Arbeitgeber) sowieso nicht bewilligt werden. Weil du gar keinen Arbeitgeber hast als Selbständiger.


    Und dann? Bleib ich also lieber zu Hause sitzen, leg die Hände in den Schoß und warte, dass das Jobcenter mir einen Job anbietet? Denn dass ich mich selbstständig aus meiner Notlage befreie scheint ja nicht gewünscht zu sein..

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  • Von mir aus kannst du tun und lassen, was du willst. Ob dich ein AG zur Unfallversicherung angemeldet hat, wird er dir nicht unbedingt auf die Nase binden. Hast du aber die Genehmigung vom Amt, dann wird er es MÜSSEN (auch da, ohne dir davon zu berichten), so dass du INDIREKT die Sicherheit hast, zur Unfallversicherung angemeldet zu sein.


    Es steht dir und jedem Arbeitgeber frei, dich zur Probe anzustellen bzw. anstellen zu lassen oder einen Praktikumsvertrag abzuschließen etc. Eine Genehmigung ist beim ALG 2 eh nicht erforderlich, da es -anders als im ALG 1- nicht auf die Verfügbarkeit ankommt. Macht ihr das alles ohne jegliche Vereinbarung oder meldet der AG dich eben nicht zur Unfallversicherung, dann werdet ihr euch (also der AG und du) nunmal gegen den Vorwurf der Schwarzarbeit wehren müssen. Dass dürfte nicht unbedingt Spaß machen.


    Welche Schlüsse du jetzt aus den Informationen ziehst, ist allein deine Angelegenheit.

    Es ist nicht nötig (und noch dazu regelwidrig!), mir eine PN zu schreiben, weil eine Verwarnung erfolgte, ein Beitrag oder Thread gelöscht oder ein Thread geschlossen wurde. Wenn dies geschah, hatte es einen entsprechenden Grund. Ich verweise insoweit auf die Regeln des Forums: Forenregeln.

  • Was für eine Genehmigung ist das denn nun überhaupt?
    Ich hab da am Telefon das erste mal von gehört.. ich hab ja bisher auch andere "Jobvorschläge" bekommen auf die ich mich beworben habe und auch zum Probearbeiten gekommen bzw. geblieben bin (da ich handwerklich nicht sehr geschickt und körperlich eher schmächtig bin hat sich das meistens schnell erledigt) - das kenne ich gar nicht anders.. so nach dem Motto "Trauen Sie sich denn zu die Pakete aufzuladen? Die sind sehr schwer.. hier, laden Sie die hier doch mal auf den Laster da!"


    Muss ich dann theoretisch sagen "Tut mir leid, aber ich muss mir das erst vom JC genehmigen lassen" oder "Dann müssen Sie mich aber erst bei der Berufsunfallversicherung melden"?


    Ich habe das jetzt durchaus bewusst provokativ formuliert, aber wenn ich deinen Worten glauben soll läuft es doch darauf hinaus - oder wo verlaufen die Grenzen? Wann gibt es Ausnahmen, falls es welche gibt?


    Ich bin ein absolut gesetzestreuer Bürger, wenn das tatsächlich Schwarzarbeit war werde ich das sicher nie wieder tun, aber ich fürchte das sind Dinge, die ich weder in der Schule, noch während des Studiums gelernt habe und auch nicht von einem Sachbearbeiter mitgeteilt bekommen habe.


    Unwissenheit schützt vor Strafe nicht - aber woher bitte soll ich das denn wissen?

  • Quote

    Was für eine Genehmigung ist das denn nun überhaupt?
    Ich hab da am Telefon das erste mal von gehört.. ich hab ja bisher auch andere "Jobvorschläge" bekommen auf die ich mich beworben habe und auch zum Probearbeiten gekommen bzw. geblieben bin (da ich handwerklich nicht sehr geschickt und körperlich eher schmächtig bin hat sich das meistens schnell erledigt) - das kenne ich gar nicht anders.. so nach dem Motto "Trauen Sie sich denn zu die Pakete aufzuladen? Die sind sehr schwer.. hier, laden Sie die hier doch mal auf den Laster da!"


    SGB 3 - Einzelnorm


    Quote

    Muss ich dann theoretisch sagen "Tut mir leid, aber ich muss mir das erst vom JC genehmigen lassen" oder "Dann müssen Sie mich aber erst bei der Berufsunfallversicherung melden"?


    Wie wäre es mit der (berechtigten) Frage: "Wie läuft das, wenn mir während der Probearbeit bei Ihnen etwas passiert? Bin ich unfallversichert?" Und dass ein "armer" Mensch für eine Woche Probearbeit ggf. keine 100 Euro Fahrkosten allein aufbringen kann und deshalb die Probearbeit als Maßnahme beim Amt beantragen will, damit er seinen Fahrkosten wieder bekommt: auch das sollte einem normal vernünftig denkenden Arbeitgeber einleuchten.


    Quote

    Ich habe das jetzt durchaus bewusst provokativ formuliert, aber wenn ich deinen Worten glauben soll läuft es doch darauf hinaus - oder wo verlaufen die Grenzen? Wann gibt es Ausnahmen, falls es welche gibt?


    Worauf läuft es denn hinaus? Dass eine Genehmigung vom Amt immer eine Sicherheit für den AN wie den AG ist? Wenn das deine Zusammenfassung wäre: ja.


    Quote

    Ich bin ein absolut gesetzestreuer Bürger, wenn das tatsächlich Schwarzarbeit war werde ich das sicher nie wieder tun, aber ich fürchte das sind Dinge, die ich weder in der Schule, noch während des Studiums gelernt habe und auch nicht von einem Sachbearbeiter mitgeteilt bekommen habe.


    Aber den Unterschied zwischen Schwarzarbeit und VERDACHT auf Schwarzarbeit kennst du, oder? Oder verstehst du nur nicht, was ich schreibe?


    Quote

    Unwissenheit schützt vor Strafe nicht - aber woher bitte soll ich das denn wissen?


    Weil man sich immer erkundigen und beraten lassen kann. Insbesondere, wenn man keinen IQ im Bereich von "geistig behindert" hat.

    Es ist nicht nötig (und noch dazu regelwidrig!), mir eine PN zu schreiben, weil eine Verwarnung erfolgte, ein Beitrag oder Thread gelöscht oder ein Thread geschlossen wurde. Wenn dies geschah, hatte es einen entsprechenden Grund. Ich verweise insoweit auf die Regeln des Forums: Forenregeln.

  • Mach es Dir doch nicht so schwer.

    Quote from EvilPhilanthrop;242679

    Ich bin ein absolut gesetzestreuer Bürger...


    Und die Unternehmen, bei denen Du probearbeitest, sicherlich auch.
    Von daher ist - im beiderseitigen Interesse - ein Praktikumsvertrag zu empfehlen. Und dann besteht keine Gefahr mehr, dass das jemand für unerlaubte Tätigkeiten handelt.

    Der Sinn der Geschichte, dass Du solche Praktika beim Jobcenter und/oder bei der Arbeitsagentur melden musst, ist übrigens ein guter:
    Der Gesetzgeber will vermeiden, dass Arbeitskräfte durch Langzeitpraktika ausgebeutet werden.

  • Quote from Turtle1972;242687


    Okay, jetzt weiß ich was gemeint ist.. da steht aber nicht, dass ich diese Förderung in Anspruch nehmen, bzw. beantragen muss.. mir sind ja auch keine nennenswerten Kosten entstanden, abgesehen von einem bisschen "Freizeit"




    Quote from Turtle1972;242687


    Wie wäre es mit der (berechtigten) Frage: "Wie läuft das, wenn mir während der Probearbeit bei Ihnen etwas passiert? Bin ich unfallversichert?" Und dass ein "armer" Mensch für eine Woche Probearbeit ggf. keine 100 Euro Fahrkosten allein aufbringen kann und deshalb die Probearbeit als Maßnahme beim Amt beantragen will, damit er seinen Fahrkosten wieder bekommt: auch das sollte einem normal vernünftig denkenden Arbeitgeber einleuchten.


    Ich will das den "armen" Menschen ja auch gar nicht absprechen.. ich habe aber keine 100 Euro Fahrkosten aufbringen müssen, ich habe auch keine Woche Probearbeiten müssen, sondern maximal 3 oder 4 Stunden..
    Die Frage - das gebe ich gerne zu - hast du geschickt formuliert. Aber ich hoffe du weißt, dass das mit ziemlicher Sicherheit meine Chance auf einen Arbeitsplatz sehr reduzieren wird - die Arbeitsrealität sieht nunmal so aus. Aber um bei deinem Beispiel zu bleiben - was mache ich wenn der AG darauf sinngemäß erwidert "Nun stell dich mal nicht so an und pack die Pakete auf den LKW oder geh halt nach Hause" und mir zum Dank möglicherweise noch unterstellt ich wäre "arbeitsunwillig" gewesen - dann steht es Aussage gegen Aussage und ich kann mir schon denken wer am Ende eher den schwarzen Peter in der Hand hat..



    Quote from Turtle1972;242687


    Aber den Unterschied zwischen Schwarzarbeit und VERDACHT auf Schwarzarbeit kennst du, oder? Oder verstehst du nur nicht, was ich schreibe?


    Das Wort Vedacht fällt jetzt zum ersten Mal, bisher hast du es eher angedeutet.. aber tatsächlich hast du mich nun endgültig verunsichert - ist es nun Schwarzarbeit für ein paar wenige Stunden unentgeldlich zu arbeiten, um festzustellen, ob ich grundsätzlich geeignet bin die Arbeit zu verrichten? Oder entsteht so nur der VERDACHT dass es Schwarzarbeit sein KÖNNTE?



    Quote from Turtle1972;242687


    Weil man sich immer erkundigen und beraten lassen kann. Insbesondere, wenn man keinen IQ im Bereich von "geistig behindert" hat.


    Ich muss aber erstmal auf die Idee kommen möglicherweise etwas rechtswidriges zu tun.. vielleicht fällt mein IQ deiner Ansicht nach unter "geistig behindert", aber ich wäre nie auf die Idee gekommen, dass ich mir so eine Form von "Arbeitsbeschaffung" genehmigen lassen zu müssen.. einfach weil ich in meinem ganzen Leben noch nie ein anderes Verfahren erlebt habe.. egal ob ich mich bei Mäcces, UPS, Telegate, der Bundesbank oder sonstwo beworben habe - Vorstellungsgespräch, Probearbeit/Hospitieren, Vertragsunterzeichnung. Ich wäre nie auf die Idee gekommen sowas grundlegendes und elementares zu hinterfragen.. ich habe mir lediglich gedacht, da dabei ja auch möglicherweise Geld fließen könnte, bzw. Einkommen generiert werden könnte, teile ich das dem Jobcenter mal mit.. rein prophylaktisch..



    Edit:

    Quote from pAp;242714


    Der Sinn der Geschichte, dass Du solche Praktika beim Jobcenter und/oder bei der Arbeitsagentur melden musst, ist übrigens ein guter:
    Der Gesetzgeber will vermeiden, dass Arbeitskräfte durch Langzeitpraktika ausgebeutet werden.


    Hab ich ja grundsätzlich verstanden.. wenn ich da tage- und wochenlang arbeite, stehe ich ja auch dem Arbeitsmarkt nicht uneingeschränkt zur Verfügung etc.. aber ich spreche ja von wenigen Stunden. EINMALIG wenigen Stunden, nicht mehrmals täglich..

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  • EvilPhilanthrop

    gib doch mal bei google "probearbeit meldepflicht" ein. Bereits der erste Beitrag bzw. Link sollte einige Fragen beantworten...

    Kurz und knapp: ja, es besteht definitiv Meldepflicht.

    Die Gesamtbeiträe finde ich sehr amüsant. Vorallem Turtels Spaßeinlagen. Nerven aus Stahl sage ich da nur...:D



  • Ich zitiere aus dem ersten Beitrag:


    Quote from dehoga.org


    Keine Meldepflicht bei Schnuppertagen?


    Wollen sich Arbeitgeber und Bewerber kurzfristig im Betrieb kennenlernen, ohne dass eine Verpflichtung zur Arbeit oder Lohnansprüche bestehen, muss man nach Auskunft des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales nicht melden. Für die Praxis extrem wichtig ist die Abgrenzung von "Schnuppertagen", "Einfühlungsverhältnissen", "Arbeit auf Probe" (ohne Arbeitspflicht) von Probearbeitsverhältnissen (mit Arbeitspflicht). Bei Letzteren besteht Meldepflicht. Hierbei kommt es nicht auf die Bezeichnung im Vertrag, sondern auf die tatsächliche Durchführung an. Der DEHOGA rät daher zu einer kurzen schriftlichen Vereinbarung mit den Bewerbern, die dem Zoll bei der Kontrolle dann vorgelegt werden kann.


    Für mich ist das kein eindeutiges ja, sondern ein "kommt darauf an" .. was ist unter "Arbeitspflicht" zu verstehen? Oder, wie es später heißt die "Kriterien eines sozialversicherungsrechtlichen Beschäftigungsverhältnisses" - für einen Nicht-Juristen wie mich sind auch das Begriffe, die ich nicht ausreichend sicher definieren kann.. und auch wenn ich danach google stoße ich wieder auf Begriffe, die definiert oder ausgelegt werden müssen..
    In meinen Augen ist das gar nicht so einfach und selbstverständlich! :confused:

  • Quote

    Okay, jetzt weiß ich was gemeint ist.. da steht aber nicht, dass ich diese Förderung in Anspruch nehmen, bzw. beantragen muss.. mir sind ja auch keine nennenswerten Kosten entstanden, abgesehen von einem bisschen "Freizeit"


    Liest du denn überhaupt mal irgendwas, was man schreibt?!


    Quote

    Wobei es, wenn ich es richtig lese, um eine selbständige Tätigkeit geht. Da gibts keine "Probearbeit".

    Beitrag von 11:33 Uhr.


    Quote

    Da es sich bei deiner Tätigkeit aber um eine Selbständigkeit handelt, wird dir eine Probearbeit (Maßnahme bei einem Arbeitgeber) sowieso nicht bewilligt werden. Weil du gar keinen Arbeitgeber hast als Selbständiger.

    Beitrag von 14:19 Uhr


    Quote

    Eine Genehmigung ist beim ALG 2 eh nicht erforderlich, da es -anders als im ALG 1- nicht auf die Verfügbarkeit ankommt.

    Beitrag von 20:18 Uhr


    Soll ich jetzt zum gefühlt zweihundertfünfundzwanzigtausenddreihundertvierundachtzigsten Mal schreiben, dass du nix beantragen musst? Und daher auch nichts genehmigt werden muss? Maximal eine Anzeigepflicht entsteht dir aufgrund der allgemeinen Mitwirkungspflichten.


    Quote

    Das Wort Vedacht fällt jetzt zum ersten Mal, bisher hast du es eher angedeutet..


    Nein.


    Quote

    Macht ihr das alles ohne jegliche Vereinbarung oder meldet der AG dich eben nicht zur Unfallversicherung, dann werdet ihr euch (also der AG und du) nunmal gegen den Vorwurf der Schwarzarbeit wehren müssen.

    Beitrag von 20:18 Uhr.


    Ein Vorwurf ist nunmal keine Tatsache. Eben ein VERDACHT!


    Quote

    Ich muss aber erstmal auf die Idee kommen möglicherweise etwas rechtswidriges zu tun.. vielleicht fällt mein IQ deiner Ansicht nach unter "geistig behindert", aber ich wäre nie auf die Idee gekommen, dass ich mir so eine Form von "Arbeitsbeschaffung" genehmigen lassen zu müssen.. einfach weil ich in meinem ganzen Leben noch nie ein anderes Verfahren erlebt habe.. egal ob ich mich bei Mäcces, UPS, Telegate, der Bundesbank oder sonstwo beworben habe - Vorstellungsgespräch, Probearbeit/Hospitieren, Vertragsunterzeichnung. Ich wäre nie auf die Idee gekommen sowas grundlegendes und elementares zu hinterfragen.. ich habe mir lediglich gedacht, da dabei ja auch möglicherweise Geld fließen könnte, bzw. Einkommen generiert werden könnte, teile ich das dem Jobcenter mal mit.. rein prophylaktisch..


    Mir würde die Idee gefallen, die Sätze mal mit etwas zu garnieren, was sich "Komma" nennt. Das würde sie ggf. lesbarer machen. Ansonsten denke ich, dass jeder Mensch schonmal im Fernsehen Dokus über den Zoll und dessen Schwarzarbeiterfahndung "Heute den ersten Tag? Aha, sind Sie angemeldet?". "Ach, Probearbeiten, ist das gemeldet?" gesehen hat und sich auch vom Logischen her dann die Frage stellt: "Woher weiß so ein Zollfahnder, ob ich hier zur Probe arbeite oder schwarz?". Angeblich hast du doch einen recht hohen Bildungsabschluss. Insoweit traue ich dir solch naheliegende Gedankengänge zu und bin der Meinung, dass das Obige jetzt doch eher Vergackeierung ist.


    Quote

    Hab ich ja grundsätzlich verstanden.. wenn ich da tage- und wochenlang arbeite, stehe ich ja auch dem Arbeitsmarkt nicht uneingeschränkt zur Verfügung etc.. aber ich spreche ja von wenigen Stunden. EINMALIG wenigen Stunden, nicht mehrmals täglich..


    Siehe meine obigen Zitate vom ganzen Tag. Es kann niemand was dazu, dass du geflissentlich überliest, dass -insbesondere, wenn es um eine selbständige Tätigkeit gehen soll- du dir eine Probearbeit nicht genehmigen lassen musst im ALG 2. Nur im ALG 1.


    Und damit ist die Diskussion hier auch zu Ende. Es hat eh keinen Sinn.

    Es ist nicht nötig (und noch dazu regelwidrig!), mir eine PN zu schreiben, weil eine Verwarnung erfolgte, ein Beitrag oder Thread gelöscht oder ein Thread geschlossen wurde. Wenn dies geschah, hatte es einen entsprechenden Grund. Ich verweise insoweit auf die Regeln des Forums: Forenregeln.