Grundsicherung im Alter SGB XII Geld bis wann auf Konto?

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  • Quote from Mercury220;242141

    ...EIGENEN Anwalt ...lebt nur von dem immensen Wunsch für das übige Honorar eines ALG2 Beziehers zu arbeiten.



    Hallo Mercury220,

    für diese Wortschöpfung gibt's von mir heute 'nen Extrabonus, denn sie ist an Wahrheitsgehalt nicht zu überbieten.:)

    Ich hoffe, dass es sich nicht um den Fehlerteufel handelt, der sich bei mir so manches Mal schon eingeschlichen hat.:o

    Grüße von anabell

  • Ich bin total fassungslos,was es fűr aggressive Menschen gibt.
    Ich bin seit meiner sehr schweren Erkrankung erwerbsunfähig geworden.Das ist schon schlimm genug,aber auf staatliche Unterstůtzung angewiesen zu sein,ist wirklich sehr viel schlimmer!!!Ich habe ebenso keine Grundsicherung auf meinem Konto gehabt,obwohl es am Monatsende űberwiesen sein muss.Leider geht es mir grad wie dir!Ich hab mir den Jahreswechsel wirklich anders vorgestellt.Und nun diese aggressiven Leute,die keine Ahnung haben,wie es sich anfűhlt,unverschuldet auf staatliche Hilfe angewiesen zu sein,und dann noch vergessen werden.
    An alle unverständlichen und aggressiven Angreifer!!!!
    Wir sind trotzdem Menschen mit Gefűhlen und Bedűrfnissen!
    Wir wollen nur etwas essen+trinken,und etwas Freude am Leben,ohne ständig attackiert zu werden!!!!

  • Quote from kampfgeist;242159


    Wir wollen nur etwas essen+trinken,und etwas Freude am Leben,ohne ständig attackiert zu werden!!!!


    Dafür ist ja wohl genug im Regelsatz.
    Und wenn eine erwachsene Frau es nicht schafft, diesen so zu disponieren, daß man wenigstens ein Päckchen Nudeln für 39 Cent im Schrank hat,...


    dann darf doch hier wohl darauf hingewiesen werden, daß sie die Wirtschafterei umplanen muß.

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  • Ich wundere mich bei dem ganzen Geschreibe hier, dass sich noch niemand in dieser Form gemeldet hat, dessen Arbeitgeber wegen der Feiertage die Lohnüberweisung nicht pünktlich hinbekommen hat...

    Quote from kampfgeist;242159

    Ich bin total fassungslos,was es fűr aggressive Menschen gibt.


    Du verwechselst agressiv mit realistisch.

    Natürlich ist eine existenzminimumsichernde Sozialleistung nicht üppig und im Falle einer schweren Erkrankung wie bei Dir ist das Leben sehr schwer.
    Aber die Selbstverantwortung und die eigene Planung werden nun mal nicht vom Steuerzahler abgenommen. Man ist schon selbst dafür verantwortlich, sich sein Geld so einzuteilen, dass es für Unvorhergesehenes ausreicht. Ein paar Tage zu überbrücken muss ja mal möglich sein.

  • Quote from kampfgeist;242159

    Ich bin total fassungslos,was es fűr aggressive Menschen gibt.
    Ich bin seit meiner sehr schweren Erkrankung erwerbsunfähig geworden.Das ist schon schlimm genug,aber auf staatliche Unterstůtzung angewiesen zu sein,ist wirklich sehr viel schlimmer!!!Ich habe ebenso keine Grundsicherung auf meinem Konto gehabt,obwohl es am Monatsende űberwiesen sein muss.Leider geht es mir grad wie dir!Ich hab mir den Jahreswechsel wirklich anders vorgestellt.Und nun diese aggressiven Leute,die keine Ahnung haben,wie es sich anfűhlt,unverschuldet auf staatliche Hilfe angewiesen zu sein,und dann noch vergessen werden.
    An alle unverständlichen und aggressiven Angreifer!!!!
    Wir sind trotzdem Menschen mit Gefűhlen und Bedűrfnissen!
    Wir wollen nur etwas essen+trinken,und etwas Freude am Leben,ohne ständig attackiert zu werden!!!!


    Es ist sicherlich schwer mit so geringen Einkünften zu haushalten.


    Leider kann es durch Verzögerungen in der Bearbeitung bei der Behörde oder der Bank in seltenen Einzelfällen zu Verspätungen bei den Zahlungen kommen.


    Ihr könnt Euch sicher sein, dass dies keine böse Absicht ist. Menschen werden krank oder machen Fehler, auch sind mindestens genauso häufig Fehler der Antragsteller Schuld.


    Darum sollte jeder Monat vorausschauend geplant werden und zum Beispiel das Geld für die Silvesterparty gleich am 1. Dezember zur Seite gelegt werden.
    Alten Umschlag nehmen Sylvester drauf schreiben und zur Seite legen.


    Auch sollte man immer einen kleinen Notgroschen im Haus haben.
    Tipp: Der Februar hat nur 28 Tage. Am 1. Februar alten Umschlag nehmen [COLOR="Lime"]Notgroschen[/COLOR] drauf schreiben und pro Person 20€ reinlegen.


    Auch ein paar haltbare Lebensmittel sollte man auf Vorrat haben, entweder eingefroren oder als Konserven.

  • Quote from Fate;242170

    Monatsende, Weihnachten, Silvester, Feiertage...


    kommen halt auch immer so furchtbar ungeplant.:rolleyes:


    Na und dann noch Weihnachten und Sylvester in einem Monat, da staunt auch der Gehaltsempfänger, wenn er seine Kontoauzüge durchsieht.



    ..

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  • Quote from quaba;242167

    Tipp: Der Februar hat nur 28 Tage.


    Hallo kampfgeist,


    niemand hier bezweifelt, dass die Grundsicherung wirklich nur das Lebensnotwendigste abdeckt.


    Aber es ist doch irgendwie verwunderlich, dass niemand sich hier beispielsweise Ende Februar meldet:
    "Hallo, geht's noch! Es sind noch keine dreißig Tage um, und schon ist wieder neues Geld auf meinem Konto! Ist das überhaupt rechtens?"

  • Ich muss mich da auf die Seite des TE's stellen denn ich kenne die Probleme mit Geld, das nur für das notwendigste gedacht ist. Planen kann man immer, aber nicht immer geht eine Planung auf.
    Wenn dann die Leistungen nicht wie gedacht auf dem Konto sind bekommt man Panik.


    Wir hatten es vorletztes Jahr durch die Umstellung der Programme in unserem JC gehabt, das die Leistungen nicht rausgingen und erst am 7. Januar eintrudelten. Lustig war das absolut nicht und Rücklagen? Die kann man sowieso praktisch nicht bilden, schon gar nicht nach dem Monat Dezember der, egal wie sparsam man versucht durchzukommen, doch ins Budget geht...


    Zum TE: Momentan kann man wegen Silvester nichts mehr machen, daher versuch deinen Puls runterzubekommen und bis zum 2.1. zu warten. Sollte es da noch immer nicht verbucht sein würde ich mich am zuständigen Sachbearbeiter wenden um Licht ins Dunkel zu bringen. Mit Anwalt oder Klagen zu wedeln bringt dir aber nichts, bleib sachlich und ruhig erstmal.


    MfG

  • Quote from ParityInsanity;242192

    Wenn dann die Leistungen nicht wie gedacht auf dem Konto sind bekommt man Panik.

    So gesehen, verständlich, wie Du das schreibst.


    Aber auch unter Berücksichtigung der 'Mikrigkeit' dieser finanziellen Mittel muss doch endlich einmal das Bewustsein angekommen sein, dass die gezahlten Mittel im voraus ausgezahlt werden, und also eigentlich für das Ende des Folgemonats gedacht sind.


    Auf das Arbeitsleben bezogen heißt das doch:
    Wenn Dir der Chef zu Monatsbeginn einen Vorschuss gibt, dann kannst Du den doch nicht in dem Sinne 'verbraten', dass es am Monatsende dann nochmals das volle Geld gibt, oder?


    Auf den ALG-II-Bezug heißt das analog:
    Das Geld, welches am 30.11. auf dem Konto eintrifft, sollte tunlichst erst ab 30.12 verwendet werden. Sooo einfach ist das!

  • Quote from WalterWinter;242198


    Auf den ALG-II-Bezug heißt das analog:
    Das Geld, welches am 30.11. auf dem Konto eintrifft, sollte tunlichst erst ab 30.12 verwendet werden. Sooo einfach ist das!

    Ich versuche, aus den in diesem Thread geschilderten Erwägungen heraus immer eine "Planungsreserve" auf dem Konto zu halten, so in Höhe eines "Monatseinkommens", dank Nebenverdienst auch machbar mit einer gewissen Ansparzeit. Bem letzten WBA und der Vorlage der Kontoauszüge dann schiefe Blicke vom SB und die süffisante Bemerkung, das ich ja wohl keine Leistungen mehr bräuchte bei dem Kontostand am Monatsende.
    Ich habe dem guten Mann schnell und nachdrücklich klargemacht, das ihn mein Ausgabeverhalten und die Planung/Einteilung meiner schmalen Geldmittel garnix angehen - aber erschreckt hat mich das schon ein wenig.

  • Quote from WalterWinter;242198


    Auf den ALG-II-Bezug heißt das analog:
    Das Geld, welches am 30.11. auf dem Konto eintrifft, sollte tunlichst erst ab 30.12 verwendet werden. Sooo einfach ist das!


    Nein, wenn das Geld am 30.11. kommt, ist es für den 1.12. gedacht, nicht erst ab dem 30.12.


    Und auch mit den Ansparungen, die man aus dem Regelsatz zur Seite legen soll, wird das nicht mal eben in paar Wochen aufgebaut sein das man etwas auf der Hinterhand hat.

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  • Quote from ParityInsanity;242202

    Nein, wenn das Geld am 30.11. kommt, ist es für den 1.12. gedacht, nicht erst ab dem 30.12..

    Mit dieser Ansicht vertrittst Du die (nicht ganz unberechtigte) Sichtweise der ALG-II-Bezieher.

    Und zwar jener ALG-II-Bezieher, um das mal ganz deutlich zu sagen, die ihr Leben auf ALG-II-Bezug abgestimmt haben.

    Im Erwerbsleben ist es zweifelsfrei so, dass Geldzufluss erst am Ende des hierfür gedachten Monats erfolgt. Bei Rente übrigens auch.

    Demzufolge hat jeder ehemals Erwerbstätige beim Übergang in ALG-II-Bezug zunächst einmal doppelten Geldzufluss. Das mag ihm in vielen Fällen vielleicht nicht aufgefallen sein, weil das Geld manchmal einmalig rückwirkend kam, und weil ja auch die Beträge meist fernab der bis dato gewohnten Geldeingangs-Höhe liegen. Aber de facto ist es so.

    Und umgekehrt, bei Wiederaufnahme von Erwerbstätigkeit, bleibt ja dann in der Regel ein Zeitraum von rund zweimal dreißig Tagen ohne jeden Geldeingang. Mit der von Dir oben vertretenen These sieht es dann ganz schön mau aus.

    Was dann hier im Forum regelmäßig etwa so zu lesen ist: „Jetzt habe ich endlich Arbeit, und jetzt stehe ich einen Monat lang ohne jeden Cent da!“

    Ich weiß, dass diese meine Worte nicht unbedingt überall dort ankommen, wohin sie gerichtet sind.
    Aber da dieser Thread ja ohnehin bereits ins Allgemeine abgeschwenkt ist, wollte ich auf diese Tatsache einfach nochmals hingewiesen haben.

  • Quote from Endymion;242201

    ... die süffisante Bemerkung, das ich ja wohl keine Leistungen mehr bräuchte bei dem Kontostand am Monatsende.

    Da kann ich Dein Erschrecken sehr wohl verstehen.
    Und wie Du siehst, und Du es ja auch selbst geschrieben hast, darf auch ein ALG-II-Bezieher sein Selbstbewusstsein nicht einfach an der Pforte zum JC abgeben.


    Eine objektive Einschätzung zu allgemeinen Lebensdingen ist halt nicht jedem Menschen in jeder Situation gleichermaßen zu eigen. Wenn wir uns an die eigene Nase fassen, werden wir dies bei entsprechender Ehrlichkeit auch bei uns selbst nicht verleugnen können.


    Und (auch) deshalb bin ich froh, dass hier in diesem Forum diese Dinge halt angesprochen werden und auch angesprochen werden können und sollen, mit dem Ergebnis einer oft vielfältigen Reflexion, die die Wahrnehmung einer eigenen Situation auch aus verschiedenen Blickwinkeln gestattet.

  • Quote from Endymion;242201

    Ich versuche, aus den in diesem Thread geschilderten Erwägungen heraus immer eine "Planungsreserve" auf dem Konto zu halten, so in Höhe eines "Monatseinkommens", dank Nebenverdienst auch machbar mit einer gewissen Ansparzeit. Bem letzten WBA und der Vorlage der Kontoauszüge dann schiefe Blicke vom SB und die süffisante Bemerkung, das ich ja wohl keine Leistungen mehr bräuchte bei dem Kontostand am Monatsende.
    Ich habe dem guten Mann schnell und nachdrücklich klargemacht, das ihn mein Ausgabeverhalten und die Planung/Einteilung meiner schmalen Geldmittel garnix angehen - aber erschreckt hat mich das schon ein wenig.


    Die wenigsten Menschen können mit Geld gut umgehen. Du kannst es! Dein SB wahrscheinlich nicht, der hat sich wohl nur gewundert.
    Zick nächstes mal nicht rum, sondern sage einfach, dass Du eine kleine Rücklage angespart hast, da kannst Du durchaus Stolz drauf sein.

  • Quote from ParityInsanity;242192

    Ich muss mich da auf die Seite des TE's stellen denn ich kenne die Probleme mit Geld, das nur für das notwendigste gedacht ist. Planen kann man immer, aber nicht immer geht eine Planung auf.
    Wenn dann die Leistungen nicht wie gedacht auf dem Konto sind bekommt man Panik.



    MfG


    Ich in nicht gegen die TE!
    Es ist aber nötig eine kleine Reserve zu haben. Auch muss man bei einem knappen Budget dafür Sorge, dass man seine notwendigen Ausgaben auch noch am 28. decken kann.
    Ich habe es immer, wenn ich wenig Geld hatte mit meiner Umschlagmethode gemacht, ich hatte auch einen Haushaltsgeld-Umschlag und zwar deshalb, weil ich auch nicht der begnadete Sparmeister bin und gerne mal was schönes kaufe, z.B Bücher oder Klamotten.
    Wie viele Menschen kommen wegen eines ständig überzogenen Girokontos in die Schuldenfalle? Wenn man das letzte Wochenende des Monats zu hause bleiben muss, weil das Geld knapp ist, ist das Schade, schlimm wenn man dann noch nicht mal mehr ein Leberwurstbrot und ein Bier hat.