DGB-Studie kritisiert Milliardenausgaben für Hartz-IV-Aufstocker

  • Quote

    Laut DGB waren im Juli dieses Jahres 1,32 Millionen Bezieher von Arbeitslosengeld II erwerbstätig. Rund 350.000 Menschen arbeiteten demnach sogar Vollzeit, verdienten aber so wenig, dass sie ergänzend auf Hartz-IV-Leistungen angewiesen waren. Eine Senkung der Zahl der Aufstocker durch höhere Löhne würde die Kassen von Bund und Kommunen unmittelbar entlasten: 2010 wurden der Studie zufolge nur für sozialversichert beschäftigte Aufstocker knapp vier Milliarden Euro aufgewendet.


    Meldung: DGB-Studie kritisiert Milliardenausgaben für Hartz-IV-Aufstocker - Nachrichten Newsticker - News3 (DAPD) - DIE WELT

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  • Grundsätzlich bin ich für einen Mindestlohn, glaube aber nicht das der helfen würde die Aufstockerzahl beeindruckend zu verändern.
    Da ALGII abhängigkeit nicht immer nur am geringen Verdienst liegt, sondern auch
    an den Familienverhältnissen.

    Das Vergleichen ist das Ende des Glücks
    und der Anfang der Unzufriedenheit.

  • Keine Frage, eine Senkung der Aufstockerzahl würde den Haushalt zunächst entlasten.


    Wenn dann nicht auf der anderen Seite Niedriglohnjobs ganz wegfallen, weil kein Arbeitgeber Kunden findet, die 30 Euro Stundenlohn für den typischen Berlinschulabsolvent ohne richtigeen Schulabschluss, der häufig weder richtig Schreiben, Rechnen oder Lesen kann, auf den Tisch legen.


    (Der Stundenlohn beträgt etwa 30 % dessen, was der Kunde bezahlt)



    [Blocked Image: http://alkozei.de/pictures/handwerkerkosten/handewerkerkosten.png]


    Die OECD sieht in Mindestlohn generell einen Hemmschuh für Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung.
    In Frankreich mit seinem hohen Mindestlohn ist die Diskussion voll im Gange, das Handelsdefizit wächst und die Arbeitslosigkeit steigt auf zehn Prozent.


    Der franz. Ökonom Francis Kramarz behauptet, dass die Smic-Erhöhung (dort heißt der Mindestlohn so) „um ein Prozent dazu führen würde, dass die hauptbetroffenen Klein- und Mittelunternehmen 1,5 Prozent der Smic-Stellen abbauen würden“.

  • Hi,das ist viel zu undifferenziert. Natürlich gibt es Qualifikationen, die einfach keine hoch bezahlte Arbeit zulassen. Dagegen steht aber die Tendenz von Unternehmerseite, Löhne zu drücken und dies in der Erwartung zu tun, dass Aufstockung stattfindet. Klassisches Beispiel dafür sind die neuen Postunternehmen, deren einzige unternehmerische Idee darin besteht, Hungerlöhne zu zahlen. Und von 30 Euro Stundenlohn zu reden, ist in dieser Diskussion alberner Quatsch!

  • Quote from gustl;237355

    Und von 30 Euro Stundenlohn zu reden, ist in dieser Diskussion alberner Quatsch!


    Albern sind allenfalls deine Einlassungen.


    30 € ist etwa das, was der Handwerksmeister einem Kunden für einen Arbeitsstunde für ungelernte Tätigkeit abnehmen muß, wenn der Meister seinem ungelernten Arbeiter einen Stundenlohn von 10 € gibt.


    [url=http://www.google.de/imgres?hl=en&client=firefox-a&hs=j2i&sa=X&tbo=d&rls=org.mozilla:de:official&biw=1680&bih=927&tbm=isch&tbnid=n_IXvwy9Pzm6yM:&imgrefurl=http://alkozei.de/aktuell/Handwerkerkosten.html&docid=1CSx-DqmzeqTkM&imgurl=http://alkozei.de/pictures/handwerkerkosten/handewerkerkosten.png&w=400&h=223&ei=PYanUPfsEoTAtAbHzICoAw&zoom=1&iact=hc&vpx=403&vpy=476&dur=3993&hovh=167&hovw=301&tx=173&ty=92&sig=107345970396107108800&page=1&tbnh=137&tbnw=248&start=0&ndsp=42&ved=1t:429,r:19,s:0,i:128]Google Image Result for http://alkozei.de/pictures/han…ten/handewerkerkosten.png[/url]

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  • Hier wird aber von einem Stundenlohn von 8,50 € geredet. Also schonmal ein erheblicher Unterschied. Ebenso könnte man sich auch auf einen Mindestlohn von 7,50 € einigen.


    Nicht der Mindestlohn als solcher ist das Problem, sondern die richtige Höhe zu finden. Das mag in Frankreich nicht funktioniert haben. Aber weitere 26 EU-Staaten haben ebenfalls Mindeslöhne. Und insbesondere in den Beneluxstaaten oder Skandinavien funktioniert dieser ja auch.


    Ein Vertreter des DIW hat es vor kurzem mal auf den Punkt gebracht. Kein seriöser Analyst kann sicher vorhersagen, ob ein Mindestlohn in dieser oder jener Höhe Arbeitsplätze kostet. Man muss es eben erstmal versuchen. Moderat einsteigen und dann sukzessive den Mindeslohn an eine vetretbare Höhe heranführen. Dabei ist wichtig, dass die Festlegung der Politik weitesgehend entzogen wird, damit Erhöhungen nicht allein aufgrund von bevorstehenden Wahlen erfolgen.


    Im übrigen freunden sich immer mehr Branchen mit der Idee eines Mindestlohnes an. Seriöse AG beginnen nämlich zu verstehen, dass Wettberwerb derzeit häufig nicht über innovative Ideen oder bessere Leistungen geführt wird, sondern das allein durch versteckte Subventionen in Form von Aufstockung der gezahlten Löhne Wettbewerbsvorteile erreicht werden.


    Exemplarisch mag hier der Callcenter-Verband gelten, der sogar für einen Mindestlohn gekämpft hat. So schlimm kann dieser für seriöse AG also gar nicht sein.

  • Quote from George O Gore III;237367

    Seriöse AG beginnen nämlich zu verstehen, dass Wettberwerb derzeit häufig nicht über innovative Ideen oder bessere Leistungen geführt wird,


    Seriöse AG haben das schon immer verstanden und es gibt so manche die aus dem Grund auch gänzlich auf Zeitarbeiter verzichten.


    Zeitarbeit, etwas das ich als noch viel schlimmer empfinde als fehlenden Mindestlohn.
    Früher ging es auch ohne Zeitarbeit, es gibt ja auch immer noch sowas wie befristete Verträge.
    Warum muß ein Zwischenhändler/Zeitarbeitsfirma da auch noch Geld mit verdienen. Es geht ja immer zu Kosten der Arbeitskraft.

    Das Vergleichen ist das Ende des Glücks
    und der Anfang der Unzufriedenheit.

  • Hallo,

    ich denke aber auch, dass es viele Aufstocker gibt, die ein Kind nach dem anderen in die Welt setzen und deshalb die Frau nicht arbeiten kann.

    Oder eben diejenigen Aufstocker, welche schon genügend Kinder haben und die Ehefrau gar nicht arbeiten will/kann (aus unterschiedlichsten Gründen).

    LG

  • Es gibt von allem genug. Dabei auch eben diejenigen, die trotz Vollzeitarbeit zuwenig verdienen. Und das noch nichtmal unbedingt, weil sie unqualifiziert sind. Man sehe sich nur die Verdienste z. B. von Friseuren oder Floristen an.


    Und genau für dieses Klientel sollte es einen Mindestlohn geben, denn jemand, der Vollzeit arbeitet, sollte zumindest soviel haben, dass es für eine bescheidene Lebensführung für sich und die Familie reicht.


    Dass es auch Menschen gibt, die andere Motivationen im Leben haben, tut hier gar nichts zur Sache!

    Es ist nicht nötig (und noch dazu regelwidrig!), mir eine PN zu schreiben, weil eine Verwarnung erfolgte, ein Beitrag oder Thread gelöscht oder ein Thread geschlossen wurde. Wenn dies geschah, hatte es einen entsprechenden Grund. Ich verweise insoweit auf die Regeln des Forums: Forenregeln.

  • Wer sowenig Lohn zahlt,daß Menschen vom Staat eine Aufstockung benötigen,der wird direkt durch den Steuerzahler subventioniert.
    Der Steuerzahler zahlt quasi zweimal für ein Produkt.


    Und das ist eigenlich nicht Sinn der Sache.Ein Unternehmen,daß nicht betriebswirtschaftlich so aufgestellt ist,daß es normale Löhne zahlt,sollte vom Markt verschwinden,wie es überall in der Welt geschehen würde.


    Es gibt durchaus Länder mit einem Mindestlohn,von dem man wenigstens ohne weitere Hilfe leben kann,warum soll das bei uns nicht funktionieren.


    http://www.mindestlohn.de/w/fi…07wegewerk_infografik.pdf


    Zumal die niedrigen Löhne meist im Diensleistungssektor vorkommen,denn ein Mittelständler oder Konzern,der Qualität liefern muß,kommt mit schlecht bezahlten Mitarbeitern nicht weit.
    Wer wenig verdient,hat auch keine Motivation.

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  • Ein moderater Mindestlohn ist durchaus auch m.E. erforderlich, um eine untere Grenze zu setzen für die Geschäftsmodelle, die Nachtvogel meint.


    Das soll nicht daran hindern, auch negative Auswirkungen des Mindestlohns zu bedenken. Unternehmen haben kein Interesse an Arbeitskräften, deren Produktivität unter dem Mindestlohn liegt. In Frankreich sind die Mindestlöhne für die massenhafte Jugendarbeitslosigkeit verantwortlich. Und diese Arbeitslosen muss der Steuerzahler dann eben auch finanzieren.


    Also, wenn aus sozialen Gründen Alimentation des Staates erforderlich ist, muß der Staat mit und ohne Mindestlohn zahlen. Die Frage ist nur, was ist das günstigere Modell auf Dauer. Halte ich mit staatlicher Alimentation die Leute in ihren Jobs oder zahle ich ihnen eine Frühverrentung.


    Da kann übrigens auch von der Arbeitslosenverwaltung schon nach jetziger Gesetzeslage mehr gemacht werden, als einfach die Ausplünderungsgeschäftsmodelle durchzuwinken.


    Notlage Arbeitsloser schamlos ausgenutzt - Jobcenter Dahme-Spreewald stellt erstmals Geldforderungen an Arbeitgeber, die Hart-IV-Empfängern zu wenig Lohn zahlten*-*Märkische Allgemeine - Nachrichten für das Land Brandenburg

  • Quote from mpumpe;237380


    Das soll nicht daran hindern, auch negative Auswirkungen des Mindestlohns zu bedenken. Unternehmen haben kein Interesse an Arbeitskräften, deren Produktivität unter dem Mindestlohn liegt. In Frankreich sind die Mindestlöhne für die massenhafte Jugendarbeitslosigkeit verantwortlich. Und diese Arbeitslosen muss der Steuerzahler dann eben auch finanzieren.


    Stimmt auch wieder.
    Aber geh ich grundsätzlich aus es werden soviele Arbeitnehmer beschäftigt wie nötig, dann sind dafür mehr ältere Menschen in Arbeit.


    Ich meine damit, somit müßten dann ja in F ältere/normale Arbeitnehmer bevorzugt werden.
    Das altersverhältnis der Arbeitnehmer verändert sich, aber nicht die Gesamtzahl der Arbeitnehmer oder im Gegenzug die der Zahl der Arbeitslosen.


    Es werden dadurch ja nicht mehr Job, vielleicht eher weniger (weil Arbeitgeber noch knapper kalkulieren) aber im Großen und Ganzen glaube ich nicht das sich die allgemeine Arbeitnehmerzahl dadurch verändert.
    Rein hat sich wohl in F das Altergsgefüge der arbeitenden Gesellschaft geändert.

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  • Hallo,

    Mindestlohn hin oder her - mich würde trotzdem interessieren, wie viele Aufstocker es tatsächlich gibt, welche aufgrund eines geringen Lohnes in Vollzeit aufstockend H4 beziehen.

    Zählen zu den Aufstockern auch Personen, welche lediglich eines 400,00 EUR-Jobs nachgehen? Oder eben die Alleinerziehenden, welche einen versicherungspflichtigen Teilzeitjob haben.

    Und wieviel BG's es tatsächlich sind, welche aufstockend H4 erhalten, weil eben x Kinder vorhanden sind und die Partner nicht oder nur sehr eingeschränkt arbeiten können.

    LG

  • Es ist nicht nötig (und noch dazu regelwidrig!), mir eine PN zu schreiben, weil eine Verwarnung erfolgte, ein Beitrag oder Thread gelöscht oder ein Thread geschlossen wurde. Wenn dies geschah, hatte es einen entsprechenden Grund. Ich verweise insoweit auf die Regeln des Forums: Forenregeln.

  • Ich war früher auch grundsätzlich gegen jeden einheitlichen Mindestlohn, sehe ich inzwischen aber anders, da immer mehr Bereiche abrutschen.
    Problem ist sicher auch der Kunde, der eben zum Haarschnitt für 10 € greift o.ä.

    Wichtig an einem allgemein gültigen Mindestlohn ist aber, dass er nicht durch die Politik festgesetzt wird, sondern durch eine unabhängige Kommission in welche Arbeitgeber und Gewerkschaften jeweils Vertreter entsenden und die darüber abstimmen, sollte dort keine Einigung erzielt werden, könnte ein verpflichtender Schiedsspruch erfolgen. Die Erhöhungen könnten an die Erhöhungen des AlG2 Satzes gekoppelt werden (Lohnabstandsgebot)

    Die Eingriffe der Politik (Wahlgeschenke) sind in Frankreich nämlich das Problem, dadurch ist der Mindestlohn so hoch geworden, dass er neue Arbeitsplätze in minderqualifizierten Bereichen verhindert.

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  • Quote from yamato;237488

    Die Erhöhungen könnten an die Erhöhungen des AlG2 Satzes gekoppelt werden (Lohnabstandsgebot)


    Für einen großen Teil der Langzeitarbeitslosen lohnt sich Arbeit wegen des fehlenden Lohnabstandes nicht.


    Eine wissenschaftliche Studie zeigt diese Fakten:


    Fett hervorgehoben von mir, S. 7, 11


    http://www.ifw-kiel.de/wirtsch…entlichungen/hartziv-2010

  • In der Wirtschaft hat sich längst das "Kombi-Lohn-Modell" ...


    Das kann ich mir vorstellen. In der Wirtschaft hat sich längst das "Kombi-Lohn-Modell" mit ALG II als verkappter Lohnkostenzuschuss etabliert.
    Das drückt die Kosten, man kann also die Preise drücken und den Kunden freut's. Denn der fragt vorrangig nach dem Preis. Und das betrifft keineswegs nur die "Ungelernten".

    Hier muss der Gesetzgeber ran. Dem "freien Spiel der freien Marktkräfte" kann da nur per Gesetz Einhalt geboten werden. Und dann muss es auch durchgesetzt werden.

    Nur frage ich mich, ob der Kapitalismus da das richtige System ist. Das glaube ich aber ehr nicht. Denn da regiert, wie der Name ja schon sagt, das Kapital.

    Jeder für sich allein :P - ist nichts . Zusammen aber ^^ , sind wir ein unschlagbares Team :thumbsup:

  • Der Arbeitslose R. Boes macht 'Hungerstreik'. Er will das Bedinungslose Grundeinkommen und lehnt 'minderqualifizierte Tätigkeiten ab. So die angebotene Arbeitsstelle in einem CallCenter. Boes moniert laut Blog "Das von den H4-Schindern außer Kraft gesetzte Grundrecht auf freie Berufswahl soll auch hochqualifizierte Arbeitslose in 7-Euro-Callcenter-Jobs pressen".


    Auch die "Fixierung auf Erwerbsarbeit” lehnt Boes "in jeder Weise ab".


    Warum Boes überhaupt noch mit dem JC zu tun hat, ist mir unklar. Boes tingelt durch Deutschland und hält 'Vorträge'.


    Gelesen in einem Forums-Blog.

  • Der allgemeine Mindestlohn oder ein nach Branchen differenzierter plus eine allgemeine Untergrenze wird so oder so nach der Bundestagswahl kommen.
    Die FDP ist die einzige Partei die ihn nicht will was von ihrer Position auch vollkommen in Ordnung ist, wird aber wohl nach der Wahl nicht mehr Regierungspartei werden.
    Die CDU ist inzwischen soweit aufgeweicht, dass sie einem möglichen neuen Koalitionspartner mit so einem Angebot locken wird.

    Ich behaupte mal ab 01.01.2015 haben wir eine Untergrenze von 8,00 € und die bereits geltenden branchenspezifischen bleiben bestehen bzw. werden darauf angehoben.
    Dann aber nicht meckern, wenn der Haarschnitt 24 € kostet :rolleyes:

  • Hallo,

    eine Folge der Einführung des Mindestlohns wird sicherlich die Umlage auf den einzelnen Verbraucher sein.

    Als eine weitere Folge wird aber auch die Auslagerung von ganzen Betriebszweigen in Zweit- und Drittländer zu erwarten sein, was hier in Deutschland zu neuem Unmut führen wird! Zumindest wird das deutsche Recht wieder für die Arbeitgeber "Hintertürchen" offenhalten, die ihnen die Möglichkeit geben, nicht den Mindestlohn zahlen zu müssen.

    Gruß von anabell, die sich grundsätzlich den Mindestlohn wünscht

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