Überbrückungsgeld oder etwas anderes?

  • Hallo,


    ich habe im Juli einen neuen Job gefunden und natürlich auch angenommen.


    Ich lebe hier mit meiner Partnerin und ihrer behinderten Tochter in einer Bedarfsgemeinschaft. Die Tochter bekommt Grundsicherung.


    Folgendes Problem:
    Wir haben im Juli eine Zahlung (ALGII) erhalten, die ich nun sehr wahrscheinlich zurückzahlen muss. Vorab wusste ich nicht, dass man eventuell ein Überbrückungsgeld beantragen könne und dieses nicht zurückgezahlt werden muss. Das Problem ist einfach, dass man bei dem ganzen Wust aus Gesetzen nicht immer den Durchblick hat und auf Nachfragen wurde mir diese keine Möglichkeit genannt.


    Wenn ich das Erhaltene ALGII zurückzahlen muss? Wie soll man das denn machen? Ich habe das Geld natürlich für das monatliche Leben ausgegeben. Und das was ich dann im Juli verdient habe musste ich im August für das monatliche Leben ausgeben usw...


    Ich war damals auch schon bei einer "Arbeitslosen Initiative" die uns eigentlich immer gut beraten hatte. Diese meinte Sie kümmere sich drum und schaut sich den Fall mal an. Das Problem hierbei ist nun, dass die Hilfe LEistungen für diese Einrichtung gestrichen wurden und die LEute nun selbst Arbeitslos sind. Und daher kann mein Fall dort auch nicht mehr bearbeitet werden.


    Gibt es eine Möglichkeit, dass im Juli erhaltene Geld irgendwie nicht zurückzahlen müssen (Überbrückungslged oder anderes)? Oder nur einen Teil? Was muss ich beachten, wenn das gehen sollte. Einen entsprechenden Antage gibt es nicht auf den Seiten der Arbeitsagentur.


    Falls dies im falschen Subforum stehen sollte verschiebt es bitte.


    Sorry, wenn ich mich etwas merkwürdig ausdrücke, aber ich bin selbst ein wenig Verwirrt. Wenn ich wüsste, wie ich nun das ganze zu nennen habe, dann würde ich sicher auch selbst eine Lösung raussuchen können. Nur mal heißt es man kann Überbbrückungsgeld bekommen und mal heißt es anders, dann gehts wieder nicht. Dann nur im Vorfeld der Arbeitsaufnahme etc...


    Sollte es nur im Vorfeld möglich sein. Kann ich irgendwie geltend machen, dass ich angefragt hatte, aber mir keine "Lösung" genannt wurde?


    Danke für eure Mühen.


    MFG :)

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  • Wann genau hast Du das erste Geld aus dem Job bekommen?

    Nachträglich kann man kein Überbrückungsgeld bzw. Mobilitätszuschuss beantragen.

    Grüsse,

    Mandy

    [SIZE=1]Ich beantworte ab sofort KEINE PN mehr, weshalb Threads geschlossen und/ oder bearbeitet bzw. entfernt wurden oder man eine Verwarnung erhielt. Wenn dies der Fall ist, dann hat das seinen Grund -> [SIZE=2]Forumsregeln [/SIZE] ->LESEN!!!!!)![SIZE=2]. [/SIZE][/SIZE]

  • Danke für deine Antwort Mandy.


    Quote from Mandy;1115

    Wann genau hast Du das erste Geld aus dem Job bekommen?


    Am 30.07 laut Kontoauszug.


    Quote

    Nachträglich kann man kein Überbrückungsgeld bzw. Mobilitätszuschuss beantragen

    Das trifft sich wieder sehr gut, da man auf Nachfrage hin keine Lösung Angeboten bekommt, sonst hätte ich das im Vorfeld beantragt... Leider wurde mir nur gesagt, sie bekommen für diesen Monat Juli ALG II und weiterhin nichts. Man soll sich ja auch nur Arbeit suchen und seine Arbeitslosigkeit nicht damit verbringen die "Hartz4" Gesetze zu studieren. Könnte man es dennoch versuchen? Am Freitag habe ich einen Termin in der LEistungsabteilung, könnte ich dort eventuell etwas bewirken? Natürlich brauche ich dafür Argumente. Nur genau diese sind nicht gerade einfach herauszufiltern. (Wust aus Gesetzen) :-)


    MFG

  • Quote from sekra;1113

    Wir haben im Juli eine Zahlung (ALGII) erhalten, die ich nun sehr wahrscheinlich zurückzahlen muss. Vorab wusste ich nicht, dass man eventuell ein Überbrückungsgeld beantragen könne und dieses nicht zurückgezahlt werden muss.
    MFG :)



    Irrtum. Das Überbrückungsgeld (genau Übergangsbeihilfe nach § 53 SGB III) wird ebenfalls nur als Darlehen gezahlt. Somit ist es letzendlich egal, ob du nochmal Alg II erhalten hast oder statt dessen die Übergangsbeihilfe.

    "Nehmt die Menschen wie sie sind. Andere gibt es nicht." (K. Adenauer)

  • Das einzige was Dir bleibt, ist Ratenzahlung zu vereinbaren. Und wie Gerald schon schrieb, es sind am Ende beides Darlehen.

    Grüsse,

    Mandy

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  • Mit anderen Worten: Ich muss das im Juli erhaltene Geld zurückzahlen und daran führt kein Weg vorbei.


    Nehmen wir mal an ich würde keine Ratenzahlung machen, dann würde ich im Januar kein Geld haben. Irgendwie erscheint das für mich recht Unlogisch. Es entsteht einfach ein Loch. Es sei denn man bekommt soviel, dass man kein Problem damit hat dies zurückzuzahlen. Da ich mit meinem Gehalt meine Partnerin mitfinanzieren muss und ihr sozusagen die Leistungen gekürzt worden sind. Ist das ja auch kein Problem etwas zurückzuführen. Ist ja nicht so, dass man das verdiente Geld einfach zum Leben benötigt. Ich frage mich sowieso, warum ihr das Geld gekürzt wurde und ich steuern als "Single" (Klasse I) zahlen darf. Auf der einen Seite sind wir quasi Verheiratet (eheähnliche Gemeinschaft) und auf der anderen Seite bin ich alleine. Selbst mit Ratenzahlung wird es schwierig. Und ich möchte natürlich nicht in drei Jahren noch abstottern.


    Wozu soll man denn Arbeiten gehen? Wenn einem sofort das Geld von allen Seiten aus den Taschen gezogen wird. Traurig ist das alles. :(


    Und was kann man dagegen machen? Nichts. Naja vllt. werden ja bald wieder die Diäten erhöht, dann kann sich das Volk für seine Politiker freuen. Aber die Steuern werden ja gesenkt. Sind ja auch bald Wahlen. Ein Schelm wer böses dabei denkt...


    MFG

  • Ob Du komplett oder nur teilweise das ALG II vom Juli zurückzahlen musst, das hängt Deinem Verdienst ab und der Höhe des ALG II für den Monat Juli.

    Grüsse,

    Mandy

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  • Quote from Mandy;1124

    Ob Du komplett oder nur teilweise das ALG II vom Juli zurückzahlen musst, das hängt Deinem Verdienst ab und der Höhe des ALG II für den Monat Juli.


    Das dachte ich mir. Es wird "nur" ein Teil sein, da meine Partnerin ja "ihren" Teil bekommt.


    Leider habe ich hier nicht die Antwort bekommen die ich gewünscht habe. :-)


    Dafür habe ich nun Klarheit. Ich versuche am Freitag trotzdem mal irgendwie so zu Argumentieren, dass mir die Sachbearbeiterin etwas entgegenkommt. Ob das klappt ist eine andere Frage. Wahrscheinlich nicht.


    Euch jedenfalls schon mal Danke. :-)


    MFG

  • Dir kann keiner den Betrag in einer Summe abziehen, so dass du am Ende gar nichts hast. Über die Höhe der Raten kann man verhandeln.

    "Nehmt die Menschen wie sie sind. Andere gibt es nicht." (K. Adenauer)