Mann ersticht Mitarbeiterin in Neusser Jobcenter

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Meine Anteilnahme gilt den Angehörigen der jungen Kollegin sowie allen Besuchern und Mitarbeitern der Behörde, die die Tat offenbar direkt mitbekommen haben.

      Übrigens erschreckend, was einige Irrlichter in den Chaotenforen wieder vom Stapel lassen. Derartige Idioten sollten den Täter begleiten, wenn er für hoffentlich sehr, sehr lange Zeit hinter dem Gefängnistor verschwindet!
    • Mandy;231883 schrieb:

      [...]Die im Krankenhaus gestorbene Sachbearbeiterin ist verheiratet und hat ein Kind.[...]

      Bluttat in Neuss: Mann ersticht Mitarbeiterin im Jobcenter - Nachrichten Regionales - Düsseldorf - DIE WELT




      Mein Beileid an die Angehörigen.

      Eine so sinnlose Tat,die einem Kind die Mutter nimmt und dem Mann die Ehefrau.
      Und ich könnte ko**** wenn ich einen Teil der wirklich kranken Beiträge in den Jammerforen lesen.
      Diese Typen,die sich ständig auf das GG berufen,es aber nur für sich selbst einsetzen wollen,nicht aber für JC Mitarbeiter,die einfach nur ihre Arbeit verrichten und ihre Familie ernähren wollen.
      Die nicht ununterbrochen nach Gründen in Foren suchen,wie man einer Arbeit geschickt ausweichen kann.
      Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.
      Art. 2 Abs. 2 GG
    • Mandy;231906 schrieb:

      Aus diesem Grund lese ich nie nie und niemals in besagten Foren. Es ist mir einfach zuwider asozialen Müll zu lesen. Und etwas anderes steht da sowieso nicht. Ist echt nervenschonender solche Seiten zu meiden.


      Schrecklich, was da passiert ist. Unfassbares Leid für die Angehörigen, mein Beileid. Und für den menschenverachtenden Müll an Kommentaren muss man gar nicht erst in gewisse Foren, da reichen leider auch schon die Kommentare in Nachrichtenportalen... kann mir das auch nicht lange geben. Manche Leute haben echt nicht mehr alle Kerzen im Leuchter.

      "Bei der in Deutschland herrschenden Rechtsprechung wird der Täter wahrscheinlich ohnehin wieder als Opfer dargestellt und kommt mit einer Bewährungsstrafe davon:mad:"

      Das erste wird wohl passieren, das zweite sicher nicht. Bei einem Tötungsdelikt kommt dann doch niemand mit einer Bewährungsstrafe davon. Schlimm nur dass in Deutschland "lebenslänglich" nicht wirklich lebenslänglich bedeutet (oder meintest du das?).
      Bei sowas muss man klar die Verantwortung - auch in der öffentlichen Diskussion - dem Täter zuschreiben. Ich befürchte dass, ähnlich wie bei Amokläufen, es gewisse Tendenzen geben wird a la "armer Mann, was muss diesen Menschen soweit getrieben haben".
    • Henry;231933 schrieb:

      Und wenn man schreibt,der Täter kommt aus einem Kulturkreis,(Marokko)in dem das Messer etwas lockerer sitzt als bei uns,gilt man schon als Nazi.
      Die Frau mit dem Messer im Frankfurter JC,die in Notwehr von einer Polizistin erschossen wurde,stammte aus Nigeria.
      Es macht schon nachdenklich.


      Hat ja nicht lang gedauert, bis solche Äußerungen kommen. :rolleyes:

      In welchem Kulturkreis sitzt das Messer denn "etwas lockerer"? Und in welcher Form gehörten der mutmaßliche Täter sowie die getötete Person in Frankfurt einem gemeinsamen Kulturkreis an? Musst auch nicht antworten - denn dann würde das Thema sicher ausarten.

      Ich frage mich wirklich, ob man dieser Tragödie gerecht wird, indem man irgendeine seltsame Suppe aus Mutmaßungen zusammenrührt.

      Ich finds einfach nur unsagbar traurig was da geschehen ist. Widerwärtig wird es allerdings, wenn nun erstmal reflexartig auf gewisse "Kulturkreise" eingegangen wird.
    • Hab ich auch gerade gelesen.

      Hab ich auch gerade gelesen.

      Hab ich auch gerade bei web.de gelesen.

      Mitarbeiterin von Arbeitsagentur mit Messer getötet - WEB.DE

      Macht einen schon sprachlos. Und zornig macht mich dann, wenn dem Täter mehr Aufmerksamkeit zuteil wird als dem Opfer. Denn das wird ja oft praktiziert.

      Mein Beileid an die Hinterbliebenen. Am Sonsten schliesse ich mich 1 zu 1 dem hier an:

      Agent Of Liberty;231857 schrieb:

      Meine Anteilnahme gilt den Angehörigen der jungen Kollegin sowie allen Besuchern und Mitarbeitern der Behörde, die die Tat offenbar direkt mitbekommen haben.

      Übrigens erschreckend, was einige Irrlichter in den Chaotenforen wieder vom Stapel lassen. Derartige Idioten sollten den Täter begleiten, wenn er für hoffentlich sehr, sehr lange Zeit hinter dem Gefängnistor verschwindet!
    • Frage: Warum kein ausreichend für Schutz ?

      Frage: Warum kein ausreichend für Schutz ?

      Henry;231946 schrieb:

      Daß der Täter Marokkaner ist,kann man den TV-Nachrichten entnehmen.
      Also nichts mit "reflexartig".


      Mag ja sein, nur wird genau damit das forciert, was wir eigentlich nicht wollen: Die Stärkung des rechtsextremen Lagers.

      Für mich stellt sich die Frage, warum es dem Staat nicht gelingt, für seine Bediensteten ausreichend für Schutz zu sorgen. Denn es ist ja nicht das erste mal, dass es solche Übergriffe gab.

      Ich sag es mal so: Man muss wohl im Anforderungsprofil der Stellenbeschreibung für eine Tätigkeit im JC hinzufügen, dass es lebensgefährlich werden kann. Denn die Tatsachen sprechen für sich.
    • Spejbl;231948 schrieb:

      Man muss wohl im Anforderungsprofil der Stellenbeschreibung für eine Tätigkeit im JC hinzufügen, dass es lebensgefährlich werden kann.


      Nur ganz am Rande: Im Rahmen einer im vergangenen Jahr durchgeführten Stellenbewertung durch ein externes Unternehmen wurde bei uns (Kommunalverwaltung, Optionskommune => Sozialamt mit ALG II-Sachbearbeitung) festgestellt, dass das "Führen von konfliktträchtigen Gesprächen" nicht zum Tätigkeitsprofil eines Sachbearbeiters im Sozialamt gehöre, obwohl kein einziger Kollege Back-Office arbeitet, sondern alle jeden Tag ihren Publikumsverkehr abarbeiten. Gutachter war ein pensionierter Richter am Bundesarbeitsgericht. Soviel dazu.

      Ansonsten weiß ich natürlich, dass hier und jetzt weder der richtige Ort noch die richtige Zeit ist, um über die Stellenbewertungen in der Sozialverwaltung zu debatieren.
    • Spejbl;231948 schrieb:


      Für mich stellt sich die Frage, warum es dem Staat nicht gelingt, für seine Bediensteten ausreichend für Schutz zu sorgen. Denn es ist ja nicht das erste mal, dass es solche Übergriffe gab.


      Wie stellst Du Dir das vor?

      Schalterbeamte hinter Glas wie früher bei Bank und Post?
      Einlasskontrollen mit Scannern und Schleusen?
      Security in jedem Büro?

      Nein, das ist der falsche Ansatz.
      Statt dessen sollten die Personaldecken so weit aufgestockt werden, dass die Kollegen mal wieder ihre Tätigkeit als Sachbearbeiter ausüben können und nicht mehr nur Verwalter von Arbeitslosen sind.

      Wenn man wieder die nötige Zeit und Ruhe hat, auf sein Klientel einzugehen, etwaige Probleme zu hinterfragen und vllt. gemeinsam zu lösen, oder einfach mal 10 Min. zuzuhören, wenn sich jemand Luft machen muss, würden solche Situationen wahrscheinlich gar nicht eskalieren.
    • gfr;231980 schrieb:

      Wenn man wieder die nötige Zeit und Ruhe hat, auf sein Klientel einzugehen, etwaige Probleme zu hinterfragen und vllt. gemeinsam zu lösen, oder einfach mal 10 Min. zuzuhören, wenn sich jemand Luft machen muss, würden solche Situationen wahrscheinlich gar nicht eskalieren.

      Kannst Du das bitte noch mal lesen und ggfs. überarbeiten?
      Dieses Verständnis könnte man als "Der Vorsatzmörder aus Neuss konnte ja gar nichts dafür." auffassen. Ich weiß aus dem Kontext, dass Du das nicht so meinst, aber hier lesen auch andere.