Wie Alkoholkranker Person helfen die Verwahrlost?

  • Ich habe selbst einmal versucht, einer schwer alkoholabhänigen Frau zu helfen, in dem ich für sie den Haushalt geführt und mich um alle Belange des täglichen Lebens gekümmert habe.

    Mit dem Erfolg, daß sich anschließend noch eine Aggressivität gegen mich eingestellt hat, da ich sie ja - alleine durch meine Anwesenheit - am Trinken gehindert habe. Ein Anruf bei den Anonymen Alkoholikern hat dann ergeben, daß man einem alkoholkranken Menschen so lange nicht helfen kann, bis daß er selbst die verheerenden Auswirkungen seines Tuns begreift und von sich aus Hilfe will. Ich würde mich also auch in diesem Falle dort beraten lassen.

    Die Anregung von NagNagNag finde ich grundsätzlich richtig, allerdings besteht dann die Gefahr, daß jemand - wenn er keine Hilfe mehr braucht - u.U. niemals mehr aus einer einmal verhängten Betreuung heraus kommt.

    Liebe Grüße

    Diana

  • Sicher ist, der Betroffene muss selber aus seiner Sucht heraus wollen.


    Sicher ist, der Betroffene muss selber aus seiner Sucht heraus wollen. Anderenfalls kann vom Süchtigen Hilfe missverstanden werden. Das muss man wissen. Leider ist es so, dass der Weg erst einmal über "den Schweinestall" geht, bevor eine Umkehr erfolgt.

    Aber auch Helfende können sich bei einer Suchtberatung (z.B. Diakonie) beraten lassen. Gleiches gilt im übrigen auch hinsichtlich einer Co- Abhängigkeit.

    Jeder für sich allein :P - ist nichts . Zusammen aber ^^ , sind wir ein unschlagbares Team :thumbsup: