BAföG und Ehe ?

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    • BAföG und Ehe ?

      Hallo liebe Foren Mitglieder,
      Ich hoffe ich bin hier richtig.

      Ich hole mein Abitur nach ( bin mit 16 Mutter geworden )und beziehe derzeit Bafög.
      Zu dem BaföG bekomme ich noch Kindergeld fuer mich ( von der Bundeswehr, da mein Vater Berufssoldat ist ), das Kindergeld meines Sohnes, UVG und knapp 50€ vom Jobcenter.
      Der Vater meines Kindes hat sich noch nie gekuemmert, nie Kontakt hepflegt oder unterhalt gezahlt. Seit fast zwei Jahren kuemmert sich also mein neuer freund um das Kind und uebernimmt alle vaeterlichen Pflichten. Mein Freund geht jetzt ins zweite Ausbildungsjahr ( Kraftfahrer, 21 Jahre alt ) und lebt noch bei seinen eltern. Er verbringt so viel Zeit wie moeglich bei uns.
      Oft sprechen wir ueber eine moegliche Heirat. Wir moechten es fuer 'unser ' Kind moeglichst angenehm haben, und wir denken, dass es fuer den kleinen das beste ist. ( gleicher Nachnahme, spaetere Stiefkindsadoption etc ) Natuerlich wollen wir nicht allein deswegen heiraten.
      Meine Frage also :
      Was wuerde mit meinem Bafög passieren, wenn wir tatsaechlich heiraten wuerden?
      Wahrscheinlich wuerde das Bafoeg entfallen und mein Freund muesste durch seinen geringen Ausbildungsverdienst noch zusaetzliche Leistungen beantragen. Und eventuell wuerde ich noch etwas vom Jobcenter dabei bekommen, oder liege ich falsch ?

      Lebe ich derzeit mit dem Bafoeg besser, oder wuerde es sich am Ende doch nicht viel tun ?
      Ich hoffe, mir kann da jemand weiter helfen. Geld ist natuerlich nicht alles, aber man sollte schon wissen, was einem dann im Falle des Falles zusteht.
      Wenn wir dadurch weniger Geld haetten, wuerden wir mit einer heirat natuerlich warten wollen. Schoen waere es trotzdem.
    • Ein wichtiger Hinweis für Deine Planung:

      Phasmatodea;226302 schrieb:

      Oft sprechen wir ueber eine moegliche Heirat.

      Bedenke bitte, dass bei einer Heirat kein Unterhaltsvorschuss mehr für Dein Kind gezahlt wird. Frag nicht warum, es ist gesetzlich so geregelt.
      Das ist bei Dir möglicherweise auch egal, wenn das Kind dann schon 6 Jahre lang Unterhaltsvorschuss bezogen hat, das ist ja dabei die Höchstdauer.
    • Du machst Abitur? Dann feile mal ein bisschen an deiner Rechtschreibung! Macht sich nicht gut, wenn man mit Abitur solche Rechtschreibfehler (Nachnahme, Stiwkindadoption) macht. Auch mit der Groß- und Kleinschreibung hapert es. Es sei denn du leidest an Legasthenie. Dann kannst du meinen Hinweis getrost vergessen. Es ist auch nicht böse gemeint. Ich arbeite in einer Personalabteilung und wenn wir Bewerbungen bekommen, wo schon von vornherein Rechtschreibfehler enthalten sind, dann werden diese sofort ausgesondert.
    • Okay,
      Also dass ich den ein oder anderen Rechtschreibfehler mache, mag an dem Schrotthandy liegen, mit dem ich leider nur ins Internet komme. Man kann sich ja eigentlich auch denken, dass die Fehler versehentlich entstanden sind. Ich weiss auch dass man Nachname nicht mit h schreibt ;)
      Aber wenn du es genau wissen willst habe ich den zweit besten 20 Abschluss meines jahrgangs geschafft und habe jede der drei ZPs mit 1 bestanden und wurde auf der Abschlussfeier vom Buergermeister persoenlich geehrt, weil ich das alles trotz Kind mit 16 geschafft habe. In die Oberstufe kommt man ja nicht einfach so, das soll mir erstmal jemand in meiner Situation nachmachen.
      Ich finde es echt total unverschaemt, sowas hier zu schreiben und dann im Anschluss erst zu Fragen, ob jemand eine Rechtschreibschwaeche hat. Finde ich zimlich peinlich, da wuensche ich den Leuten, die unter dir arbeiten, echt nur alles Gute.
      Also entweder kannst du mir helfen und beantwortest meine Fragen oder du laesst es bleiben !
      Vielen Dank.
    • Das war nicht böse gemeint. Du kannst anscheinend keine Kritik vertragen. Im Übrigen ist es nicht peinlich eine Rechtschreibschwäche oder Rechenschwäche zu haben. Im Gegenteil, heute kann man darüber sprechen. Aber OK! Zu deiner Frage kann ich dir keine Antwort geben. Aber hier im Forum gibt es bestimmt noch Experten, die dir deine Fragen beantworten können.
    • Das hat nichts mit Kritik zutun. Man fragt zuerst ob jemand eine Rechtachreibschwaeche hat, bevor man so etwas von sich gibt. Das ist peinlich ! Zumindestens fuer jemanden in derPosition. Erst nachfragen, DANN reden ;) kommt naemlich sonst auch ueberhaupt nicht an !


      Danke und schoenen Tag noch !

      Wuerde mich freuen, wenn eventl jemand anders hier eine qualifiziertere Antwort geben kann.
    • Aus gegebenem Anlass weise ich auf die Regeln des Forums hin:

      sozialhilfe24.de/forum/forum-r…-forums-hinweise-141.html

      4) Bitte Beiträge unter Verwendung von Groß-/Kleinschreibung mit Interpunktion klar und verständlich in normaler deutscher Umgangssprache formulieren.


      Insoweit war und ist die Kritik von Birgit63 durchaus angebracht, wobei wir - es gibt genug Prüfprogramme- keine Unterscheidung machen, ob Legasthenie vorliegt oder nicht! Phasmotodea, wenn du dich nicht an die Regeln halten möchtest (auch mit einem alten Handy kann man -entsprechende Aufmerksamkeit vorausgesetzt- ordentlich schreiben) und dazu noch User, die auf die Regeleinhaltung aufpassen angehst, dann solltest du das Forum nicht nutzen!

      Und zu Bafög und Ehegatten findet man ziemlich viel. Schon allein im Gesetz:

      BAföG § 11 Umfang der Ausbildungsförderung - BAföG-FAQ - Geld+BAföG - Studis Online

      (2) Auf den Bedarf sind nach Maßgabe der folgenden Vorschriften Einkommen und Vermögen des Auszubildenden sowie Einkommen seines Ehegatten oder Lebenspartners und seiner Eltern in dieser Reihenfolge anzurechnen; die Anrechnung erfolgt zunächst auf den nach § 17 Abs. 2 Satz 1 als Zuschuss und Darlehen, dann auf den nach § 17 Abs. 3 als Bankdarlehen und anschließend auf den nach § 17 Abs. 1 als Zuschuss zu leistenden Teil des Bedarfs. Als Ehegatte oder Lebenspartner im Sinne dieses Gesetzes gilt der nicht dauernd Getrenntlebende, sofern dieses Gesetz nicht anderes bestimmt.
    • Hallo,

      also im Falle der Eheschließung, würde das Einkommen deines Freundes natürlich eine Rolle spielen. Da er jedoch ein Ausbildung ist, welche eventuell sogar durch BAB förderbar wäre, wenn er nicht zu Hause leben würde, bleibt da nichts zum anrechnen. D. h. dein Freund/Mann erzielt Einkommen nach § 21 (4) BAföG, das nicht zur Anrechnung kommt.

      Weiterhin ist zu beachten, dass das Einkommen des Ehegatten vom vorletzten Kalenderjahr maßgeblich ist. Für den BWZ 07/2013 - 07/2014 also das Kalenderjahr 2011.

      Gruß

      Cello

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