ALG-II Empfänger leben zu "gut"!

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    • mpumpe;219871 schrieb:

      Zugegebenermaßen geschätzt, wenn ich so sehe, was in den einschlägigen Foren nachgefragt wird, und wie dort die Bemühungen aussehen, konkreten Jobzuweisungen auszuweichen, weil man empört feststellt, man hat dann nur unwesentlich mehr, als wenn man weiter von der Öffentlichen Unterstützung lebt.
      Verdacht auf Betrug: Salafist Abou Nagie wird Hartz IV gestrichen - Nachrichten Politik - Deutschland - WELT ONLINE


      Hi,

      hast Du mal die Möglichkeit bedacht, dass es eine erhebliche Zahl von Betroffenen geben könnte, die wirklich bemüht sind, ihre (Wieder)eingliederung in das Berufsleben zu erreichen und von den einschlägigen Foren noch nie was gehört haben?
      Eine Zahl in die Welt zu setzen, der jede Grundlage fehlt und das dann noch mit dem Hinweis auf einen Extremfall, nämlich einen Salafisten zu untermauern, ist schlicht und einfach Demagogie.
    • gustl;219960 schrieb:

      Hi,

      hast Du mal die Möglichkeit bedacht, dass es eine erhebliche Zahl von Betroffenen geben könnte, die wirklich bemüht sind, ihre (Wieder)eingliederung in das Berufsleben zu erreichen und von den einschlägigen Foren noch nie was gehört haben?


      Kein vernümftiger Mensch würde dies bestreiten.

      Aber genaue Zahlenrelationen hast du leider auch nicht, oder?
    • gustl schrieb:

      [...] dass es eine erhebliche Zahl von Betroffenen geben könnte, die wirklich bemüht sind, ihre (Wieder)eingliederung in das Berufsleben zu erreichen und von den einschlägigen Foren noch nie was gehört haben?


      Keine Zahlen, aber Erfahrungswerte aus der eigenen beruflichen Tätigkeit: Die meisten Kunden scheinen jene Foren nicht zu kennen. Aber selbst diejenigen, von denen ich durch entsprechende Gespräche weiß, dass sie sie kennen, sind meist nicht sonderlich erbaut von dieser besonderen Art der Hilfestellung. Insbesondere das Bonner Forum scheint zwar einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht zu haben. Gerade dieses wird nach meinem Eindruck aber nur sehr bedingt als Hilfeforum, sondern eher als Hass- und Hetzforum wahrgenommen. Wer selber mal dort mitliest, erkennt auch schnell, warum....

      Vegas schrieb:

      Genaue Zahlen nicht, aber es ist schon so, daß die meisten Neukunden nicht lange bleiben. Erhalten bleibt uns in erster Linie der "Sozialhilfeadel".


      Das unterschreibe ich so.
    • Meine Meinung zu Hartz IV und den Diskussionen, es gebe zu wenig Geld:

      Ich finde es ehrlich gesagt ein wenig unverschämt, dass man sich jetzt auch noch über die Höhe des ALGII beschwert. Ich rede jetzt nicht von allen, aber durch einigen, die sich darüber aufregen, dass sie zu wenig Geld bekämen statt sich eine Arbeit zu suchen. Ich verstehe gar nicht, wieso man das als selbstverständlich hinnimmt, dass man jeden Monat sein Geld bekommt, obwohl man nichts dafür tut. Sich dann noch darüber zu beschweren, es sei zu wenig, finde ich einfach nur dreist. Viele denken nur daran, wie sie an Geld kommen und nicht daran, wie sie an Arbeit kommen. Das ist ein Teufelskreis.
    • keinassi;221818 schrieb:

      Sich dann noch darüber zu beschweren, es sei zu wenig, finde ich einfach nur dreist.

      und
      dreist finde ich auch die meinen, wenn sie nicht mehr mit Arbeit verdienen wie sie auch ohne Arbeit an ALGII bekommen, bleiben sie lieber zuhause.

      ALGII ist eine Übergangslösung für Notfälle und nicht dazu gedacht sich lebenslang darin einzurichten.
      Es gibt genügend Menschen die nichts dafür können das sie krank, erwerbsunfähig, verlassen (Trennung) sind und übergangsweise oder womöglich für lange ins ALGII oder gar Grundsicherung fallen.
      Für all die würde mehr übrig bleiben wenn andere das System nicht schamlos ausnutzen würden, weil sie keinerlei Willens sind selbst Geld zu verdienen oder
      denken - nach 10 Jahren Dauerarbeitslos hab ich es nicht nötig einen Job anzunehmen der keine 2000 Netto bringt.
    • Hallo,

      was ich als.... (finde nicht wirklich Worte dafür vielleicht unverschämt) finde, sind diejenigen Hilfeempfänger, welche den Staat oder auch die Bearbeiter des H4 als Stasi usw. bezeichnen, weil für diese Empfänger Arbeit gefordert wird. Dies finde ich eine Unverschämtheit und dann noch mit "Überschriften" wie z. B. "Arbeit macht frei" die Geldgeber des H4, also den Steuerzahler, zu verhöhnen.

      LG
    • neu76;222089 schrieb:

      und dann noch mit "Überschriften" wie z. B. "Arbeit macht frei" die Geldgeber des H4, also den Steuerzahler, zu verhöhnen.


      Einfach kein Hirn dafür das der blöde Arbeiter (selbst schuld) überhaupt das ganze am laufen hält.
      Wo wären wir denn, würden alle auf ALGII machen ?

      Am meisten krieg ich bei den typischen Sozialhilfeadel den Vogel.
      Erst die Tage hat eine Bekannte von mir, SB, nach Elternzeit wieder zu arbeiten angefangen und was hat sie da wieder ?
      Ein paar Durchgänge und zu 100% den Sozialhilfeadel den sie schon von der Vorgängerin übernommen hat - jetzt nur noch deren Kinder auch schon mit dazu.
      Der Apfel fällt halt nicht weit vom Stamm.
    • Hallo,

      ehrlich, ab und an glaube ich auch, dass H4-Empfänger zu gut leben und zwar dann, wenn diese (wie in anderen Foren zu lesen ist) wegen jeden Pups klagen und hierfür Prozesskostenhilfe, d. h. einen Rechtsanwalt auf Staatskosten erhalten.

      Ich bin daher der Meinung, dass der Personenkreis, welcher ständig klagt, die Kosten des Anwalts selbst tragen soll. Ich finde es nämlich schon sonderbar, dass diese Personen soviel Energie aufwenden, solche Verfahren anzukurbeln, andererseits zu schwach sind, sich in eine Arbeit zu begeben.
      Und zu der gesamten "Klagerei" kommt noch hinzu, dass diese Personen dann Kosten für die Fahrt zum Leistungsträger möchten, um Akteneinsicht zu erhalten und die Kosten für die Fahrt zum Sozialgericht, weil dies aus dem H4 nicht zu bezahlen ist.
      Bei solchen Sachen bin ich dann auch der Meinung, dass die AlgII-Empfänger zu gut leben.

      Früher hatten eben die hochrangigen Personen einen eigenen Rechtsanwalt - und wahrscheinlich auch heute noch. Aber manchmal gewinnt man den Eindruck, dass sich auch H4-Empfänger einen eigenen Anwalt leisten - dies allerdings auf Kosten der Allgemeinheit.

      LG
    • Vegas;222107 schrieb:

      In einem anderen Forum klagt sich jemand durch die Instanzen wegen 0,20 EUR (in Worten: zwanzig Cent). .


      Na sowas aber auch....

      WER klagt denn da und hat Revision eingelegt...nachdem das SG bereits contra Jobcenter entschieden hat, weil die Rechtslage eindeutig ist???:rolleyes:

      und das LSG die Berufung zurückgewiesen hat????

      DAS JOBCENTER!!!! durch die Instanzen...:rolleyes:

      ===> Termintipp des Bundessozialgerichts

      Du kritisiertst also - zu Recht - das Jobcenter. Das finde ich gut..:cool:

      Man hätte auch einfach dem Widerspruch abhelfen können..und alles wäre gut gewesen..ohne Justiz..einfach nach dem Gesetz die Bescheide erstellen..
    • Hallo,


      ... und wegen den 20 Cent wurde PKH gewährt? Auch wenn in diesem Fall das JC im Unrecht war - wie wahrscheinlich auch häufiger -, finde ich trotzdem, das es doch einen Mindeststreitwert geben sollte, falls der Kläger sich diesen Betrag mithilfe der PKH "erobert" hat.
      Trotzdem, dass der Kläger "Recht" hatte, hätte dieser die 20 Cent auch leicht einsparen können - z. B. eine Zigarette weniger, einen Tropfen Benzin weniger verfahren, keine Einkaufstasche zum Einkauf dazu kaufen, sondern eine gebrauchte mitnehmen und benutzen und vieles mehr.

      LG
    • Das LSG Thüringen hatte die Beschwerde nicht zugelassen, der Anwalt des beklagten Jobcenters hat NZB eingelegt und das BSG hat diese zugelassen, obwohl es den Rundungsparagrafen gar nicht mehr gibt. Das zeigt, dass selbst das BSG entschieden hat, dass es höchstrichterlich geklärt werden muss, also eine hohe Bedeutung der Sache vorliegt.

      Und es gibt durchaus SGs und LSGs, die die Rundungsregelung anhand der Gesetzesbegründung als Verwaltungsvereinfachung betrachten, aus der dem HE kein subjektives und damit einklagbares Recht entsteht.

      Diese Frage ist in hunderten, wenn nicht in tausenden Rechtsstreiten anhängig und in der Form noch nicht höchstrichterlich geklärt. Wäre es so einfach, wie Hr. Grünspan in Jammerforenmentalität hier weismachen will, hätte das BSG die NZB überhaupt nicht angenommen und es gäbe gar keinen Rechtsstreit!

      Wenn man keine Ahnung hat zu den Hintergründen (und in dem vorliegenden Fall habe ich das tiefgründige Wissen zur Historie des Falles), sollte man seine Stammtischweisheiten für sich behalten.

      Im Übrigen heißt es "Unstrut-Hainich-Kreis".

      Turtle
    • Nein, da steht dann bei besagtem Anwalt immer schön drin, dass aus Vertrauensschutzgründen für die Personen zu x, y und z nicht zurückgefordert werden darf und nur die Personen a und b Geld nachgezahlt bekommen müssen, sich Widerspruch und Klage selbstredend nur auf die Minderleistungen bezieht.

      Also im Endeffekt (gerundet) der BG vielleicht 560 Euro zustehen, sie in bereits 560,68 Euro bekommen haben und er jetzt trotzdem noch 20 Cent will, weil a und b einen Individualanspruch von xx,90 Euro haben...

      Mit Warmwasserpauschalenabzug gibt es das Spielchen übrigens auch noch...

      Turtle
    • Es geht im Übrigen weniger um die 20 Cent, denn um die Kosten des Verfahrens. Also ob ein normal vernünftiger Bürger, der sein Kostenrisiko selbst trägt für 20 Cent einen Rechtsanwalt beauftragt hätte. 20 Cent ist schon viel. Der besagte Anwalt würde auch wegen einem Cent klagen. Der klagt auch wegen NULL Cent, mit der Begründung, der Bescheid wäre nicht hinreichend begründet worden, so dass er nicht nachvollziehbar sei. Dem hat das LSG Thüringen gottlob aber einen Riegel vorgeschoben.
    • Neues vom Piraten-Geschäftsführer Ponader.

      Er bekam vom JC die Mitteilung, Zahlungen würden eingestellt. Als Grund wurde genannt, so Ponader, er sei „Politischer Geschäftsführer der Piratenpartei“.

      Eigentlich kein Grund wenn es ein Ehrenamt ist. Aber offensichtlich wollte Ponader dann doch nicht dagegen angehen.

      Er verdiene jetzt 'genug' und ggf. helfen ihm Freunde, und er kündige 'dem Amt'.

      Piraten-Geschäftsführer Ponader: ?Ich habe genug? - taz.de

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