Zwangsumzug Möbelzuschuss

  • Hallo,
    es geht um die Mutter meines Freundes. Ihre Wohnung wird zwangszurückgebaut (ähnlich wie abgerissen) und deswegen muss sie ihre Wohnung verlassen. Sie (Hartz4) hat auch eine neue Wohnung, das Amt hat sein ok gegeben und bezahlt auch den Umzug (die Frau ist 60Jahre und alleine).Das Problem ist, in der neuen Wohnung ist keine Küche, die alte gehört zur alten Wohnung. So weit ich mich belesen habe, hat sie wohl keine Chance auf einen Zuschuss?! Ansparen war schlecht, da nie genug übrig blieb. Hat sie - da sie gezwungen wird umzuziehen - bessere/andere Chancen?


    Lg,

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  • Was heißt Zwangsrückgebaut? Durch den Vermieter? Ich würde sagen, dann ist der Vermieter für die Umzugskosten und allem, was damit zusammenhängt, zuständig.Er stellt die vermietete Sache ja nicht mehr wie gemietet zur Verfügung.

    Ich würde zumindest mal auf einem Mietrechtsforum nachfragen.

  • Hallo faubeh,

    ist aus dem alten/jetzigen/bisherigen Mietvertrag ersichtlich, dass die Wohnung mit einer Küche ausgestattet war? Dies sollte dem ALGII-Leistungsträger dann ausreichend sein, damit auf Antrag eine Beihilfe für eine Küche gewährt werden kann.

    Andere Frage: Wenn das Haus abgerissen wird, was passiert dann mit der jetzigen Küche (auch wenn diese dem Vermieter gehört, kann es ja sein, dass sie günstig an "diese rankommt")?

    LG

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  • Hallo,
    ich glaube auch, dass sie unter diesen Umständen Hilfe bekommen kann, denn sie hat den Umzug ja nicht selbstverschuldet. Außerdem gehört eine Küche ja auch zu den lebenswichtigen Sachen.

  • Quote from familienvater2;216124

    ich glaube


    Glaubst Du, dass "glauben" in diesem Falle hilft?

    Quote from familienvater2;216124

    ...denn sie hat den Umzug ja nicht selbstverschuldet.


    Es geht im SGB II nicht um "Verschulden"...

  • Quote from familienvater2;216124

    Hallo,
    ich glaube auch, dass sie unter diesen Umständen Hilfe bekommen kann, denn sie hat den Umzug ja nicht selbstverschuldet. Außerdem gehört eine Küche ja auch zu den lebenswichtigen Sachen.



    Und was sagt der Mieterverein, wer die Kosten zu tragen hat?

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  • Quote from Fate;216172

    Niemals, bitte Poggenpohl-Einbauküche.


    Hallo Fate,


    die Verbissenheit, mit welcher Du in letzter Zeit Deine verbitterten Kurzkommentare einfließen lässt, lässt auf gewissen Bedarf an Frustabbau schließen.


    Kann es nicht sein, dass familienvater2 - aus reinem Bedürfnis, hier halt einfach auch mal hier mitreden zu wollen - sich einfach nur auf die Räumlichkeit 'Küche' hat beziehen wollen?


    Von einer diesbezüglichen Einrichtung war - soweit ich es lesen konnte - nicht die Rede.


    Insofern wollen wir doch einfach mal, solange noch vorhanden, die Kirche im Dorf lassen. Und die Küche dort, wo sie hingehört.

  • Es wird darauf hingewiesen, dass hier der Vermieter eigentlich in der Pflicht wäre, es wird angeraten, sich an einen Mieterverein zu wenden, es wird gefragt, was denn mit der alten Küche passiert, wenn die Wohnung eh plattgemacht wird. All das wird ignoriert und es kommt die Antwort

    Quote

    ich glaube auch, dass sie unter diesen Umständen Hilfe bekommen kann, denn sie hat den Umzug ja nicht selbstverschuldet. Außerdem gehört eine Küche ja auch zu den lebenswichtigen Sachen.


    Sowohl die Bekannte des TE, die bereits das OK des Jobcenters bekommen hat, als auch der familienvater, der meint, hier wäre die Hilfe des Steuerzahlers gefragt, suchen sich den einfachsten Weg aus.
    Auch bei mir kommt hier sowas wie Frust auf. Ich halte sehr viel vom Solidaritätsprinzip, aber wie du schon sagst, sollte man die Kirche im Dorf lassen. Bei mir hört die Solidarität da auf, wo sich einer (hier der Vermieter) durch erfolgreiches Abwälzen die Hände erfreut reiben kann und andere (hier familienvater2) dies auch noch, aus einer mir nicht verständlichen „sozialen Einstellung“ heraus unterstützen.

  • Hi,

    diese fehlgeleitete Vorstellung, dass es bei einem Problem nicht geboten ist, sich mit dem Verursacher, hier dem Vermieter, auseinanderzusetzen, verbreitet sich immer mehr.
    Ich denke, dass hat eine ganze Menge mit schlichter Bequemlichkeit zu tun.