Vermieterwechsel

  • Ich habe heute ein Schreiben v. meinem Vermieter bekommen, dass er das Mietverhältnis mit mir beenden muss, aber der jetzige Besitzer der Wohnung wird mich als Mieterin übernehmen. Die genauen Details sind mir auch nicht bekannt (Verkauf oder Zwangsversteigerung o.ä.)
    Ich bekomme dauerhaft Grundsicherung wegen Erwerbsminderung.
    Der neue Vermieter wird mir einen Mietvertrag abschliessen, die Wohnung wird ca 20,00 mehr kosten, der Mietvertrag soll aber schon ab 01.05 laufen. Bekomme den Mietvertrag jetzt am Wochenende.
    Mache mir jetzt etwas Sorgen, wie ich das dem Amt alles erklären soll?
    Weil alles so plötzlich geht.
    Muss da nicht aus eine Kündigungsfrist von 3 Monaten sein?

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  • Hallo rodnik,


    Auch bei einem Hausverkauf bleibt das alte Mietverhältnis bestehen.


    Der jetzige Vermieter muss eine Kündigung begründen und dann normaler-
    weise eine Kündigungsfrist von mindestens 3 Monate einhalten (bei länger
    als 5 Jahre wohnen, 6 Monate).


    Ich würde also auf keinen Fall einen neuen MV abschließen.


    lg
    edy

    Eine freundliche Begrüßung und Verabschiedung , bei jedem Beitrag, ist immer angebracht.

  • Nur nicht bange machen lassen


    Hallo rodnik,


    als Grundsatz gilt : Kauf bricht nicht Miete, d.h. der neue Eigentümer kann den Mietvertrag nur in besonderen Fällen Kündigen, wie z.B Eigenbedarf.


    Das der neue Eigentümer gleich mit so einen Aktion versucht die Unwissenheit und Gutgläubigkeit seiner Mieter und Kunden! Auszunutzen und eine höhere Miete zu generieren will, um sein Investment möglichst schnell zu Optimieren, zeigt aus welchem Holz er geschnitzt ist -> reine Profitgier. :mad:


    Lass dich nicht in´s Boxhorn jagen du must deinen Rechtsgültigen Mietvertrag nur unter Umständen wir z.b oben genannt ggf. hinnehmen.
    Dies sollte aber immer überprüft werden.


    Warst du schon mal beim Mieterverein oder einem Anwalt ? ?


    Gib mal laut wie es weitergeht.



    Gruß HARKE :cool:

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  • Ganz stimmt der Satz "Kauf bricht nicht Miete" nicht.


    Bei einer Zwangsversteigerung hat der neue Käufer ein einmaliges Sonderkündigungsrecht von 3 Monaten.


    Der Weg zum Mietschutzbund ist jedenfalls nciht verkehrt. Der kann dann den neuen Mietvertrag richtig überprüfen.

  • Quote from Gucky;211564

    Ganz stimmt der Satz "Kauf bricht nicht Miete" nicht.


    Bei einer Zwangsversteigerung hat der neue Käufer ein einmaliges Sonderkündigungsrecht von 3 Monaten.


    Der Weg zum Mietschutzbund ist jedenfalls nciht verkehrt. Der kann dann den neuen Mietvertrag richtig überprüfen.






    Der stimmt - eine Zwangsversteigerung ist aber ein besonderer Vorgang der i.d.R durch den Zwangsverwalter vorab angekündigt wird.


    So what, der Gang zum MV sollte aber helfen den "Investor" auf den rechten Weg zurück zuführen.




    HARKE :cool:

  • Hier geht es aber ja gar nicht um eine Kündigung. Die Mieterin wird übernommen, soll aber einen neuen Mietvertrag mit gleichzeitiger Mieterhöhung aufgedrückt bekommen. Harke hat das schon sehr richtig geschrieben, da kann man sich schon denken, mit welcher Art Vermieter man es hier in Zukunft zu tun hat.
    Der alte Mietvertrag behält seine Gültigkeit.
    Ich habe es bisher auch noch nie erlebt, dass bei dem Versuch, einem Mieter einen neuen Vertrag unterzujubeln, die neuen Konditionen besser oder auch nur annähernd gleich geblieben wären.

  • Hallo,


    Und bei einen neuen Vertrag würde alles von 0 beginnen.


    Z.B. bei einer Wohndauer ab 5 Jahren steigt die Kündigungsfrist des
    VM von 3 auf 6 Monate.


    lg
    edy

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