Selbstkündigung aus dem Öffentlichen Dienst

  • Bin seit 32 Jahren im Öffentlichem Dienst als Arbeiter tätig und bin 60 Jahre alt und habe einen Handwerksberuf.Seit 5 Jahren versuche ich einen Altersteilzeitvertrag zu bekommen.Ich habe jedes Jahr einen Antrag geschrieben,
    immer wurde abgelehnt,da kein Nachfolger da ist. Mehrere Aussprachen
    mit dem Personalrat ergaben auch keine Lösung. Es ist eben eine "kann"
    Bestimmung. Wenn ich nun sehe ,wie andere Koll. jetzt mit 60 Jahren zu
    Hause bleiben können, mit 88% vom Bruttolohn,so macht mich das phychisch fertig. Von meinem Hausarzt habe ich jetzt AD-Tabletten bekommen.
    Ich finde ,daß es von Arbeitgeber eine Ungleich- behandlung ist und von
    menschlicher Seite ein Diskriminierung,nur weil ich einen bestimmten Beruf
    habe.
    Ich kann mich mit dieser Situation nicht mehr abfinden ,da sie mich
    psychisch krank macht.
    Habe nun vor,durch Selbstkündigung ,dieser Ungerechtigkeit ein ende
    zu setzen.
    Wird mir das Abeitsamt ein Sperre geben und wie lange?:confused:
    Oder hat jemand einen anderen Tipp,wie ich aus diesen Teufelskreis
    raus komme.:confused:

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  • Und was kommt dann nach den paar Monaten ALG 1? Willst du wirklich bis zur Rente von ALG 2 leben, anstelle mit deinem Verdienst aus der Tätigkeit im ÖD? Hast du dir das gut überlegt?


    Zur Altersteilzeit kannst du dich hier: TVöD: Neue Altersteilzeit ? Wer darf noch? informieren. Die Rücksprache mit dem Personalrat war korrekt, allerdings schreibst du ja nicht, was dieser gesagt hat. Ob die Quote bereits voll ist, ob es abweichende Dienstvereinbarungen gibt usw.


    Wenn der PR nicht hilft, dann solltest du die Sache ggf. erstmal von einem auf Arbeitsrecht spezialisierten Anwalt prüfen lassen, ehe du dich in eine finanziell ungewisse Zukunft stürzt.


    Turtle

    Es ist nicht nötig (und noch dazu regelwidrig!), mir eine PN zu schreiben, weil eine Verwarnung erfolgte, ein Beitrag oder Thread gelöscht oder ein Thread geschlossen wurde. Wenn dies geschah, hatte es einen entsprechenden Grund. Ich verweise insoweit auf die Regeln des Forums: Forenregeln.

  • Selbstkündigung aus dem öffentlichen Dienst


    Der Personalrat hat keinen Einfluß,die Quote ist überall schon übererfüllt.
    einenAnwalt hatte ich schon vor 2 Jahre angesetzt.Er hat das überprüft und nichts konnte er machen.Gut,daß ich eine Rechtsschutzversicherung
    habe,sonst wäre es teuer geworden.
    Der Übeltäter ist die PERSONALABTEILUNG,die kann meinen Posten nicht
    nachbesetzen. Von draußen darf im öffentlichen Dienst/bund keiner
    eingestellt werden.
    Bekomme ich eigentlich 24 monate Alg.:confused:
    Da ich ja 6 monate Kündigungsfrist habe und für 12 Wochen kein Alg.
    bekomme bei Selbstkündigung, kann ich auch gleich zu hause bleiben,
    und lasse mich wegen Arbeitsverweigerung kündigen.
    Für mich gibt es keine andere Möglichkeit.

  • Wenn es Dir tatsächlich so an die Psyche geht und Du vom Arzt schon medikamentiert wirst, würde ich mit diesem mal abklären, ob er Dir nicht ein entsprechendes Attest ausstellt und Dir aus ärztlicher Sicht zur Kündigung rät. Dann wäre es ggf. ein wichtiger Grund zu kündigen und es würde keine Sperrzeit eintreten. Das würde ich aber auch direkt mit der Agentur für Arbeit mal klären.


    1. Schritt: Nimm Kontakt mit der Agentur für Arbeit auf und melde Dich dort arbeitsuchend. Das kannst Du jederzeit machen, auch ohne arbeitslos zu sein bzw. direkt von Arbeitslosigkeit bedroht zu sein.


    2. Das Gespräch mit dem Arbeitsvermittler bzgl. wichtigem Grund der Selbstkündigung.


    Nur so am Rande: Wenn die Quote übererfüllt ist, kann auch die Personalabteilung nix machen. Selbst wenn sie wollten simd ihnen aus haushaltsrechtlichen Gründen die Hände gebunden.

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  • Wenn der AG kündigt wird er i.d.R. von der Arbeitsagentur gefragt wieso er gekündigt hat.
    Sollte dann in der Antwort des Ag stehen: Kündigung wegen ungerechtfertigter Arbeitsverweigerung, dürfte es erst recht eine Sperre geben.

  • Quote from dieterle;205034


    Für mich gibt es keine andere Möglichkeit.


    Und warum schreibt dich dein Hausarzt nicht arbeitsunfähig?


    Quote from dieterle;205005

    so macht mich das phychisch fertig. Von meinem Hausarzt habe ich jetzt AD-Tabletten bekommen.

    Meine hier eingestellten Beiträge stellen nur meine persönliche Meinung und KEINE Rechtsberatung dar. Ich erhebe nicht den Anspruch allwissend zu sein und lasse mich gerne korrigieren. Wer mich nicht mag, darf mich gerne ignorieren, persönliche Angriffe bitte ich zu unterlassen. Vielen Dank.

  • Also ganz ehrlich, ich verstehe dich nicht. Ich arbeite selbst im ÖD. Ich kenne keinen, der sich im ÖD wirklich tot arbeitet. Warum kannst du nicht bis zu deiner offiziellen Rente arbeiten? Weil du im Bekanntenkreis welche hast, die das nicht müssen? Ist es der Neid? Ich kann das wirklich nicht nachvollziehen. Im Übrigen gibt es ALG I nur noch für 12 Monate. Die 24-Monate-Regelung wurde abgeschafft. Überlege es dir gut. ALG I sind nur 63 % deines Nettogehaltes. Kommst du damit über die Runden? Was ist nach dem einen Jahr (wobei es bei dir wegen der Sperre nur 9 Monate sind)? Bis zu deinem Renteneintrittsalter ist es noch ein wenig hin. Wenn du gespartes Geld hast, musst du dann davon leben, bevor du Hartz IV bekommst. Evtl. musst du aus deiner Wohnung ausziehen, weil sie nicht angemessen ist. Ist es wirklich das was du willst?

  • Quote from dieterle;205005

    Wenn ich nun sehe ,wie andere Koll. jetzt mit 60 Jahren zu
    Hause bleiben können, mit 88% vom Bruttolohn,so macht mich das phychisch fertig. Von meinem Hausarzt habe ich jetzt AD-Tabletten bekommen.
    Ich kann mich mit dieser Situation nicht mehr abfinden ,da sie mich
    psychisch krank macht.



    Für mich am interessantesten ist der obige Passus. Es ist also nicht so, dass Dich die Arbeit krank macht, sondern die Tatsache, dass einige Kollegen die ATZ durchbekommen haben und Du nicht...hhmmm.

    Viele Menschen sind zu gut erzogen, um nicht mit vollem Mund zu sprechen, aber sie haben keine Bedenken, es mit leerem Kopf zu tun.(Orson Welles)


    Es ist nicht nötig, mir eine PN zu schreiben, weil eine Verwarnung erfolgte, ein Beitrag oder Thread gelöscht oder ein Thread geschlossen wurde. Wenn dies geschah, hatte es einen entsprechenden Grund. Ich verweise insoweit auf die Regeln des Forums: [URL=http://www.sozialhilfe24.de/forum/thread/231-nutzung-des-forums-hinweise/]

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  • Quote from Birgit63;205211


    Ich arbeite selbst im ÖD. Ich kenne keinen, der sich im ÖD wirklich tot arbeitet. Warum kannst du nicht bis zu deiner offiziellen Rente arbeiten?


    Es gibt durchaus im öffentlichen Dienst verdammt anstrengende und anspruchsvolle Tätigkeiten die einen an die Belastungsgrenze bringen können. Das dies nicht überall der Fall ist, ist klar. Aber so ist es auch in der freien Wirtschaft. Von sich auf andere zu schliessen ist vielleicht etwas daneben!


    Quote from Birgit63;205211


    Im Übrigen gibt es ALG I nur noch für 12 Monate. Die 24-Monate-Regelung wurde abgeschafft. Überlege es dir gut. ALG I sind nur 63 % deines Nettogehaltes.


    Wie schon festgestellt: Es geht sehr wohl auch länger (§127 SGB III) und es sind nicht 63 % sondern 60 % (ohne Kinder auf der Lohnsteuerkarte) bzw. 67 % (mit mindestens 1 Kind nach EStG) - ($129 SGBIII)


    Quote from Birgit63;205211


    (wobei es bei dir wegen der Sperre nur 9 Monate sind)? Bis zu deinem Renteneintrittsalter ist es noch ein wenig hin. Wenn du gespartes Geld hast, musst du dann davon leben, bevor du Hartz IV bekommst. Evtl. musst du aus deiner Wohnung ausziehen, weil sie nicht angemessen ist. Ist es wirklich das was du willst?


    Hier wird ja wohl ein Schreckensszenario aufgebaut. Es ist erstens bei der angegebenen Fallkonstellation nicht klar ob tatsächlich eine Sperrzeit verhängt wird und zweitens ohne tiefergehende Hintergründe zu kennen schon mit *Evtl. musst du aus deiner Wohnung ausziehen, weil sie nicht angemessen ist.* zu kommen ist schon etwas heftig.


    Warum die angegebene psychische Erkrankung vorliegt ist möglicherweise gar nicht genau festzustellen - zumindest nicht hier.

  • Quote from Birgit63;205211

    Also ganz ehrlich, ich verstehe dich nicht. Ich arbeite selbst im ÖD. Ich kenne keinen, der sich im ÖD wirklich tot arbeitet.


    Diese Aussage finde ich schon unverschämt. Darf ich dich mal einladen, z.B. 1 Tag im Klinikalltag mitzuerleben? Wir arbeiten uns dann von den niedrigsten Lohngruppen weiter hoch und ich garantiere dir, du wirst hier und da deine Meinung leicht ändern dürfen.


    Quote from gfr;205213

    Für mich am interessantesten ist der obige Passus. Es ist also nicht so, dass Dich die Arbeit krank macht, sondern die Tatsache, dass einige Kollegen die ATZ durchbekommen haben und Du nicht...hhmmm.


    Warum hhmm? Es ist ja nicht der Neid auf die Kollegen. Er versucht seit Jahren, die ATZ zu bekommen und nur weil kein Nachfolger in Sicht ist, wird diese verwehrt. So kann man es sich als Arbeitgeber auch einfach machen. Und darin ist der ÖD ja nun wirklich gut. Wenn es denn so wäre, dass man als solch unersetzliche Arbeitskraft auch die entsprechende Anerkennung bekäme, aber das wäre ja wieder ein anderes Thema.

  • Selbstkündigung aus öffentl. Dienst


    Also,bevor hier einige ihre Meinung schreiben,sollten diese sich erst einmal
    in meine Situation versetzen.

    MrSippi
    deine Meinung ist wiklich gut.

    Ich muß noch dazu sagen,daß mit der 55ziger Regelung alle Beamten und
    Angestellten in der Verwaltung bei uns auf Antrag einen Altersteilzeitver-
    trag bekommen haben.
    Warum wohl?
    Antwort: weil genügend Jüngere Nachrücker da sind.
    bei den Arbeitern sieht das etwas anders aus.
    Es gibt keine Häuptlinge mehr,wenn keine Indianer mehr da sind,also muß
    man unbedigt die Indianer halten.
    Bei mir ist es auch kein Neid,es ist einfach eine Ungerechtigkeit,aber wo
    gibt es denn in der BRD noch Gerechtigkeit.
    Es gibt auch menschen, die so etwas abschütteln können,die haben eben
    eine andere Mentalität.Ich aber nehme mir sowas zu Herzen und kann es
    nicht verarbeiten.
    Außerdem werde ich nicht gleich am Hungertod leiden,denn ich habe eine
    Frau die gut verdient.
    Habe mir überlegt,daß ich bis 61 J. arbeite und dann mich arbeitslos
    melde. 21 Monate AL1 und dann Rente mit 63 natürlich mit 9% abschlag.
    Hoffe nur,daß mich das Arbeitsamt in ruhe läst.
    Einige Maßnahmen werde ich schon machen müssen,aber die Zeit läuft.

  • Hi,

    ich werde das Gefühl nicht los, dass ein ALG II Empfänger, der aufgrund eines etwas diffus anmutenden Gerechtigkeitsgefühls beschliesst, sich aus dem Erwerbsleben zu entfernen, auf wesentlich weniger Verständnis stößt. Nur: Warum eigentlich?

  • Ich versuche mal zu erklären, warum der TE bei mir auf Verständniss stösst. Ich denke, es geht ihm ähnlich wie mir und ich sehe das, was er vorhat, als eine Art Notwehr. Ich arbeite inzwischen 28 Jahre im öD, ich habe meinen Traumjob und die Arbeit macht mir Spass. Was mir allerdings schon lange keinen Spass mehr macht, sind die Entwicklungen drumrum. Das Arbeitspensum hat sich vervielfacht, der Druck hat sich erheblich erhöht, durch z.B. Zertifizierung sind ganz neue Aufgaben zusätzlich dazugekommen. Während die Kurve der Belastungen rapide nach oben geht, geht die der besetzen Stellen aber steil nach unten. Wird dann eine dringend benötigte Stelle endlich besetzt, kann es passieren, dass diese Stelle mit jemandem besetzt wird, der behindert ist. Nicht, dass wir uns falsch verstehen, ich finde diese Regelung grundsätzlich gut und wichtig, aber aufgrund der angespannten Personalpolitik bedeutet das für den Arbeitnehmer wiederum Mehrarbeit. Natürlich ist es für mich selbstverständlich, Rücksicht zu nehmen und einen Kollegen mit Handicap zu unterstützen, aber es ist für mich nicht einzusehen, dass der Arbeitgeber sich gleichzeitig zurücklehnt und sagt: na, klappt doch.

    All das wird durch lustige Lohnerhöhungen im Minimalbereich und mit Erhöhung der wöchentlichen Arbeitszeit honoriert.

    Diese ATZ sollte ein Mittel sein, um den älteren, unter finanziellen Einbußen, einen früheren Ausstieg und gleichzeitig jungen Arbeitnehmern einen Einstieg zu ermöglichen. Bei uns ist es so, wie auch beim TE. Die, die in der Verwaltung arbeiteten, hatten mit der ATZ keine Probleme, auch unsere Schreibkräfte, ausnahmlos halbtags arbeitende Frauen, haben sofort die Bewilligung bekommen und die Stellen wurden neu besetzt. Das medizinische Personal allerdings wurde größtenteils hingehalten, solange, bis der reguläre Renteneintritt begann. Und diese Stellen wurden dann erstmal wieder gesperrt, womit wir wieder bei der Mehrbelastung wären.

    Ich bin jetzt um die 50 und diese ATZ wird es für mich nicht mehr geben. Deshalb werde ich es ähnlich wie der TE machen, in spätestens 10 Jahren ist für mich Schluss.

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  • @Mr.Sippi

    fein, Dir geht es also wie fast allen Bediensteten im ÖD - immer mehr Arbeit bei immer weniger Personal und dazu die schon erwähnten, absolut unzureichenden Gehaltserhöhungen.

    Bei mir und, ich vermute, den hier schreibenden Kollegen ist es nicht anders.

    Bei mir ist der Zug ATZ bei der derzeitigen Regelung auch abgefahren, deshalb fange ich noch lange nicht an, in Selbstmitleid zu versinken - ich muss halt damit leben (auch damit, dass Kollegen in den Nachbarbüros ihre ATZ durchbekommen haben).

    Des weiteren hat der TE in einem späteren Threat ja noch angegeben, dass es wohl doch nicht an irgendwelchen Nachfolgeregelungen scheitert, sondern hauptsächlich an der Quotierung.

    Tut mir leid, Verständnis habe ich da nicht - wenn es ihm zuviel wird, soll er kündigen, seine Sperre kassieren und gut ist...

    Viele Menschen sind zu gut erzogen, um nicht mit vollem Mund zu sprechen, aber sie haben keine Bedenken, es mit leerem Kopf zu tun.(Orson Welles)


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  • Der eine packt diese Zustände in Selbstmitleid, andere in Wut oder Resignation.
    Gustl hat aber nach dem Verständnis für eine Selbstkündigung gefragt. Darauf hab ich, so wie du auch

    Quote

    wenn es ihm zuviel wird, soll er kündigen, seine Sperre kassieren und gut ist...


    geantwortet.

  • Hi,

    man kann natürlich mit gutem Grund über die Entwicklung des öffentlichen Dienstes im Allgemeinen und der ATZ im Besonderen sauer oder gar erbittert sein.
    Was mich allerdings befremdet, ist die Einschätzung, dass sich scheinbar die gesamte Schlechtigkeit der Welt in der fehlenden Möglichkeit konzentriert, nicht in ATZ zu können. Ich bin überzeugt, dass dies gegenüber wirklich existentiellen Problemen eine Banalität darstellt, die nur dann dramatisch wird, wenn sich jemand in diese Sache über alle Maßen hineinsteigert. Man könnte es auch - etwas abgedroschen vielleicht- als Jammern auf hohem Niveau bezeichnen.
    Und mit dem Alter hat so eine Einschätzung wirklich nichts zu tun!

  • Fass es doch zusammen: Das ist Jammern auf hohem Niveau. Tausende Menschen kämpfen täglich um die reine Existenz.


    Sicher kommen mir bei dem Gedanken, dass ich - nach 20 Jahren ÖD - noch 27 weitere Jahre vor mir habe, öfter mal die Tränen (sinnbildlich), aber Verständnis für eine Kündigung bringe ich schlichtweg nicht auf.


    Turtle

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