Eingliederungsvereinbarung in der Elternzeit

  • Ich hoffe mal ich bin hier richtig in diesem Themenbereicht.

    Also gestern habe ich einen Brief der Arge bekommen, dass ich eine Eingliederungsvereinbarung unterschreiben soll. Wichtigste Punke sind, ich soll mich ausreichend Bewerben und immer erreichbar sein.

    Nun meine Frage. Ist das ein versehen oder muss das jeder unterschreiben. Ich bin nun im zweiten Elternzeitjahr, bekomme auch nun kein Elterngeld mehr und mein Mann ist zwischenzeitlich wieder arbeitslos und damit auch Hartz abhängig geworden.

    Ich habe einen festen Arbeitsvertrage, den ich eben nur durch die Elternzeit unterbreche und daher frage ich mich, ob die Arge das übersehen hat, oder ob man das immer unterschreiben muss, auch wenn man selbst keine Arbeit sucht?
    Mein Mann ist klar, der hat natürlich schon bei dem ersten Termin nach der Kündigung sowas unterschrieben.

    Dann habe ich nun noch eine Frage. Ich habe meinen Sohn extra etwas später bekommen, weil ich vorher noch etwas arbeiten wollte und nun hab ich Angst, dass ich die Elternzeit nicht nutzen darf, weil die sagen, dass ich nun ran muss. Würde das gehen?

    Ich schliesse es gar nciht aus, dass ich meine Elternzeit vielleicht nach 2 Jahren schon beende aber jetzt momentan noch nicht.

    Wir setzten eigendlich darauf, dass mein Mann bald was findet und wir dann aus Hartz wieder raus sind aber was ist in der Zwischenzeit?

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  • Da jetzt theoretisch aufgrund der Arbeitslosigkeit auch dein Mann auf das Kind aufpassen könnte, sieht die Sache eben so aus, dass auch du dich (übrigens auch während der Elternzeit) nach einer Arbeit umsehen könntest (oder halt wieder früher anfängst zu arbeiten).

    Die EV sollte aber IMMER im persönlichen Gespräch abgeschlossen werden, ich halte daher diese Verfahrensweise, dir das Ding kommentarlos zuzuschicken für ziemlich frech.

    Mach doch bitte einen Termin mit deinem zuständigen Vermittler, damit du abklären kannst, ob die wirklich jetzt Arbeitsbemühungen von dir wollen, weil auch dein Mann das Kind betreuen kann, oder ob es doch eher ein Versehen war.

    Turtle

    Es ist nicht nötig (und noch dazu regelwidrig!), mir eine PN zu schreiben, weil eine Verwarnung erfolgte, ein Beitrag oder Thread gelöscht oder ein Thread geschlossen wurde. Wenn dies geschah, hatte es einen entsprechenden Grund. Ich verweise insoweit auf die Regeln des Forums: Forenregeln.

  • Danke für die Antwort.

    Mensch dann bin ich nun richtig gegnickt. Falls die wircklich von mir verlangen, dass ich arbeiten gehen muss, dann weiss ich nicht was ist tun soll. Mein Sohn ist 15 Monate und ich habe erhrlich gesagt keine Lust extra nochmal jetzt schon umzuziehen und dann wieder den genazen Tag nicht da zu sein und meinen Sohn nur am Wochenende höchstens zu sehen.
    Also gilt der Mutterschutz bzw. die Elternzeit nicht für Hatz 4 Empfänger.
    Ich bin da richtig am Boden und könnt heulen, dass die Möglichkeit besteht, dass ich umziehen und arbeiten muss. Ich hab Ihm eingendlich nicht bekommen um Ihn dann die Woche über nicht zu Gesicht zu bekommen.

    Gesetz des Falles, dass eben umziehen und ich wieder zum alten Arbeitgeber muss. Ich würde ca 850 Netto verdienen bei Vollzeit. Darf ich das wenigstens auf Teilzeit umstellen, damit ich in 2-4 Stunden am Tag sehen kann?

    Und dann wie läuft das mit meinem Mann ab. Dann haben wir ja das Problem, dass wenn er was findet, dann müsste ich bei meinem Arbeitgeber kündigen, um die Betreung wieder bis zum Kindergartenalter zu übernehmen. Aber dadurch verliere ich den Anspruch auf meinen Platz für später.

    Hmm na ja. Ach so eins noch. Der Arbeitgeber liegt momentan ca 400 km weg. Übernimmt die ARGE dann den Umzug Renovierung etc.?

    Danke

  • Ich komm grad nicht mit. Geht es Männern anders? Es ist doch nunmal so, dass einer arbeiten gehen muss und einer nicht. Und Väter können ihre Kinder genausogut versorgen. Genau deshalb hat man ja auch das Elterngeldgesetz geändert.

    Aber ehe du hier jetzt vor Verzweiflung Dummes tust: Mach doch bitte erstmal einen Termin bei deinem Vermittler. Vielleicht war die EV ja doch nur ein Versehen!

    Und wenn du beim Termin warst und es kein Versehen war, dann melde dich bitte wieder!

    Turtle

    Es ist nicht nötig (und noch dazu regelwidrig!), mir eine PN zu schreiben, weil eine Verwarnung erfolgte, ein Beitrag oder Thread gelöscht oder ein Thread geschlossen wurde. Wenn dies geschah, hatte es einen entsprechenden Grund. Ich verweise insoweit auf die Regeln des Forums: Forenregeln.

  • Quote from PPKK;658


    Also gilt der Mutterschutz bzw. die Elternzeit nicht für Hatz 4 Empfänger.



    Mutterchutz gilt auch für ALGII-Empfänger, nur Elternzeit müssen nicht beide gleichzeitig haben.

    Quote


    Und dann wie läuft das mit meinem Mann ab. Dann haben wir ja das Problem, dass wenn er was findet, dann müsste ich bei meinem Arbeitgeber kündigen, um die Betreung wieder bis zum Kindergartenalter zu übernehmen. Aber dadurch verliere ich den Anspruch auf meinen Platz für später.



    Warum musst du kündigen, wenn du beim AG doch in Elternzeit bist bis zum Kindergartenalter?

    Quote


    Ach so eins noch. Der Arbeitgeber liegt momentan ca 400 km weg. Übernimmt die ARGE dann den Umzug Renovierung etc.?



    Wer hat denn den Umzug von deiner Arbeitsstelle weg bezahlt (der ja auch innnerhalb der letzten 1,5-2 Jahre gewesen sein muss)? Und warum zieht man so weit von seiner Arbeitstelle weg, wenn man vorhat, nach 3 Jahren Elternzeit wieder dort zu arbeiten?

    Meine hier eingestellten Beiträge stellen nur meine persönliche Meinung und KEINE Rechtsberatung dar. Ich erhebe nicht den Anspruch allwissend zu sein und lasse mich gerne korrigieren. Wer mich nicht mag, darf mich gerne ignorieren, persönliche Angriffe bitte ich zu unterlassen. Vielen Dank.

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  • Wir sind ungezogen damals als mein Mann noch gearbeitet hat und er musste aus beruflichen Gründen umziehen. Daher so weit weg. Da 3 Jahre ne lange Zeit ist und wir uns auch keine zwei Wohnungen leisten konnten, sind wir eben umgezogen. Drei Jahre, so haben wir gedacht, sind eine lange Zeit und dann sehen wir weiter, ob er zurück kann oder eben nicht. Wir waren eben so flexibel wie es jeder verlangt und sind der Arbeit wegen weg gezogen. Das dann die Kündigung kommt konnte keiner ahnen.

    Also jetzt bin ich verwundert wegen der Elternzeit. Die zählt drei Jahre. Aber wenn mein Mann die nehmen muss, weil ich arbeiten muss, wird mir die Zeit doch von meinem "Konto" abgezogen. Von daher kann ich sie auch nicht später nehmen.

    Zum anderen sind meine Informationen zum Thema Elternzeit und Arbeitgeber folgende.
    Man kann die Zeit bis zum 6 oder 7 Lebensjahr nehmen. Dies muss man entsprechend mit dem Arbeitgeber abklären. MeinChef ist damals auf mich zugekommen und hat mich gefragt, wie ich sie nehmen möchte. Da ich von dem Arbeitsortwechsel meines Mannes wusste und auch erstmal Mama sein wollte, habe ich mit Ihm vereinbart die drei Jahre am Stück zu nehmen. Demensprechend hat er nun Ersatz eingestellt.

    Gut ist könnte vielleicht Glück haben, dass er mich nimmt wenn die 2 Jahre rum sind (weil er vermutlich Jahresverträge mit der Mutterschaftvertretung vereinbart hat) aber ob er mich vorher einstellen kann weiss ich gar nicht.

    Wenn ich nun aber wieder für ein paar wenige Monate komme und dann wieder für paar Monate in den Mutterschutz will, denn muss er dem glaub ich nicht mehr zustimmen, den dir ursprüngliche Vereinbarung waren drei Jahre und es wird für ihn schwierig sein eine Vertretung zu finden die bereit ist so zu arbeiten wie ich es gerade kann.
    Also wird er denke ich mal kommen uns mir sagen, dass ich mich entscheiden muss. Entwerder ich bleibe nun für "immer" oder ich muss eben kündigen, denn einer weiteren Änderung der Vereinbarung in Bezug auf Elternzeit wird er nicht zustimmen können (wegen dem. o.g. Kuddelmuddel für Ihn mit einer Ersatkraft)

    Klärt mich auf wenn ich falsch liege, aber ich bin bisher davon ausgegangen und habe es so gelesen und verstanden, dass nachdem man eine Absprache mit einem Arbeitgeber trifft, wie die Elternzeit genommen werden soll, eine weitere Änderung nur noch seitens des Arbeitgebers freiwillig zugestimmt werden muss??? So hab ich das verstanden. Und wie gesagt wie in meinem Fall hat er eine Ersatzkraft eingestellt und daher wird es schwierig, dass er zustimmt, dass ich nur für wenige Monate wieder komme und dann wieder weg bin.

  • Wer sagt denn, dass du beim jetztigen AG wieder anfangen sollst?

    Du kannst auch während der Elternzeit bis zu 30 h/Woche bei einem anderen Arbeitgeber arbeiten. Das mal zur Info.

    Und ansonsten tu doch bitte erstmal, was ich dir geraten habe: kontaktiere deinen Vermittler.

    Turtle

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