bald arbeitslos und keine Ahnung

  • Hallo ihr Lieben,
    ich bin neu hier und suche dringend Antworten auf meine fundierte Unwissenheit :o
    Also: Ich habe einen Sohn (geboren im September 2007), habe seit Februar diesen Jahres mit dem Kindsvater zusammengelebt. Da dieser aber durch seine Montagearbeit kaum Zeit für uns hatte und so gut wie nie zu Hause war, habe ich mich von ihm getrennt und bekomme jetzt auch seit Oktober 164 Euro Unterhalt (das hat das Jugendamt so ausgerechnet). Und wenn es Sch... kommt, dann richtig, denn seit Oktober gehe ich auch wieder arbeiten (nach einem Jahr Elternzeit) und wurde erstmal zu Ende Januar 2009 gekündigt :mad: Da habe ich mich für eben für Februar als arbeitssuchend gemeldet und wollte ALG1 beantragen aber das wird mir nicht gewährt, obwohl ich seit nunmehr 11 Jahren durchgehend gearbeitet habe. Die Bründung seitens der ARGE ist, dass ich keine Kinderbetreuung sicherstellen kann und deswegen nicht vermittelbar bin. Bislang wurde mir von der Stadt eine Kinderfrau gestellt, damit ich meinen Job wieder aufnehmen kann, Diese wird mir aber durch meine Kündigung zum Februar hin gestrichen und einen Krippenplatz bekomme ich laut Warteliste erst ab Oktober 2009. Das Amt für die Kinderbetreuung sagte mir, solange mein Sohn keine zwei Jahre alt ist, wird er bei der Vergabe von Krippenplätzen nicht berücksichtigt und ich könne ja solange selbst die Betreuung übernehmen. Aber woher soll ich denn das Geld zu Lebensunterhalt nehmen :confused:
    Meinem Ex habe ich jetzt aufgefordert, aus der (noch laut Mietvertrag) gemeinsamen Wohnung auszuziehen. Eigentlich ist er das ja schon aber er ist eben noch im Mietvertrag und polizeilich will er sich jetzt bei seiner Oma melden, weil er meint, dass sich eine eigene Wohnung für ihn allein durch seine Montagearbeit nicht lohnen würde. Aus dem Mietvertrag lasse ich ihn rausnehmen und habe entsprechende Antrag an meinen Vermieter gestellt und bekomme unter Einhaltung dieser Änderungskündigungsfrist zum März hin einen neuen Mietvetrag, welcher nur mich und meinen Sohn beinhaltet. Bislang mußte ich mir keinen Kopf machen, ob er noch bei mir gemeldet ist oder im Vertrag steht, denn ich habe noch nie soziale Leistungen wie ALG erhalten. Würde er denn jetzt noch zu Bedarfsgemeinschaft zählen oder spielt mein Ex für meinen Bedarf keine Rolle mehr? Wir haben getrennte Konten, getrennte Haushalte und er zahlt mir (glücklicherweise) Unterhalt für das gemeinsame Kind. Aber da ich gar keine Ahnung habe, weiß ich nicht, wie das jetzt alles berechnet wird und ob ich meine Wohnung laut Amt behalten darf (sie kostet 470 Euro warm und hat 69qm)
    Könnt ihr mir da ein bisschen mehr zu sagen?

    Lieben Dank :)

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  • also als erstes bekommst du auf jeden fall eine erhöhte mietsregelsatz angerechnet (10% ) mehr da du alleinerziehend bist
    das heisst der regelsatz beträgt bei 2 leuten 440 € +deine 10% macht 484 € also bei weiteren mietserhöhungen könnte es eng werden .
    das mit der bedarfsgemeinschaft wird sicher wieder eine bauchentscheidung des entsprechenden sachbearbeiters aber ich würde kündigung unterhaltszahlung alles vorlegen auch die polizeilich abmeldung die ja aussagt das er sich dort nicht mehr aufhält aber wie dann entschieden wird steht wohl eher in den sternen ist aber im schlimmsten fall nur ein monat und danach würde alles sein gang gehen denke ich
    ich wünsche dir auf jeden fall viel erfolg und würde dir empfehlen den antrag schon zu den feiertagen fertig zu machen und einzureiche da die bearbeitung einige zeit dauert

  • Quote from big_bear;450


    das heisst der regelsatz beträgt bei 2 leuten 440 € +deine 10% macht 484 € also bei weiteren mietserhöhungen könnte es eng werden .



    Hör bitte endlich auf deine Halbwahrheiten zu streuen. Die Kosten der Unterkunft sind von Arge zu Arge unterschiedlich. Woher willst du wissen, was bei der TE angemessen ist? :mad:

    @ mathilda: Du müsstest dem Arbeitsamt eine verfügbare Betreuung für den Kind nachweisen, dann bekommst du auch ALGI in dem Umfang, wie du dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehst. Das muss keine Krippe sein, das kann auch eine Tagesmutter sein (namentlich angeben!), die du erst bezahlst, wenn du auch einen Job hast.

    Meine hier eingestellten Beiträge stellen nur meine persönliche Meinung und KEINE Rechtsberatung dar. Ich erhebe nicht den Anspruch allwissend zu sein und lasse mich gerne korrigieren. Wer mich nicht mag, darf mich gerne ignorieren, persönliche Angriffe bitte ich zu unterlassen. Vielen Dank.

  • ganz großes Danke an dich :)
    Ich hoffe ja immernoch, bis Februar einen neuen Job zu finden aber das ist alleinerziehend mit kleinem Kind gar nicht so einfach.
    Ich habe jetzt gelesen, dass mir das Amt sogar an meine private Altersvorsorge darf :confused: Ich habe nämlich seit ich sechzehn bin und arbeiten gehe in eine Solche investiert und habe nun Angst, dass mir das Amt an mein hart Erstartes geht. Ich habe nie in Luxus gelebt und mir sogar nen Urlaub verkniffen, um von meinem schmalen Gehalt noch etwas für meine Altersvorsorge abzuzwacken. Sogar meine Wohnung habe ich mit gebrauchten, aber dennoch chicen ;), Möbeln eingerichtet um zu sparen und nun wollen die mich für meine Sparsamkeit bestrafen?!? Da hätte ich ja auch gleich alles auf den Kopf knallen können und würde mir jetzt keinen Kopf machen müssen, dass die an meine Altersvorsorge wollen. Und Lebensversicherungen nehmen die mir ja auch weg, oder?

  • oh, das wußte ich nicht, dass ich mir ne Tagesmutti 'bereitstellen' kann. Da muss ich mich direkt mal kümmern. Aber so leicht bekommt man hier keine Tagesmutti - zu wenig vorhanden. Die wenigen die es gibt sind voll ausgebucht - da habe ich damals schonmal geschaut. Und auf Bereitstellung eines Platzes bei Bedarf habe ich wenig Hoffnung, da sie ja dann nen Platz freihalten müßten ohne Geld dafür zu bekommen. Aber ich mache mich auf jeden Fall mal schlau diesbezüglich

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  • Quote from mathilda;455

    Ich habe jetzt gelesen, dass mir das Amt sogar an meine private Altersvorsorge darf :confused: Ich habe nämlich seit ich sechzehn bin und arbeiten gehe in eine Solche investiert und habe nun Angst, dass mir das Amt an mein hart Erstartes geht.



    Beim Bezug von ALGII gibt es Vermögensfreibeträge und auch Freibträge für die Altersvorsorge.

    :eek: Jetzt wollte ich gerade schreiben "Benutze mal die Forensuche", aber da gibt es ja noch nicht so viel zu.

    Vermögensfreibeträge pro Person € 750 pauschal zzgl. € 150 je Lebensjahr, Freibeträge für Altersvorsorge weiß ich jetzt nicht so genau, schreibt vielleicht noch ein anderer User hinterher.

    Wie gesagt, kümmere dich um eine verfügbare Betreuung und beantrage ALGI, die Vermittlungschancen sind jetzt bestimmt besser als wenn du erst monatelang ALGII beziehst. Außerdem spielt da das Vermögen erstmal keine Rolle.

    Meine hier eingestellten Beiträge stellen nur meine persönliche Meinung und KEINE Rechtsberatung dar. Ich erhebe nicht den Anspruch allwissend zu sein und lasse mich gerne korrigieren. Wer mich nicht mag, darf mich gerne ignorieren, persönliche Angriffe bitte ich zu unterlassen. Vielen Dank.


  • Hallo,


    die Rentenvorsorge darf 250 Euro pro Lebensjahr sein.


    Grüße
    Fenya

  • Quote from Fenya;461

    Hallo,

    die Rentenvorsorge darf 250 Euro pro Lebensjahr sein.

    Grüße
    Fenya


    Beachtet werden muss dabei aber, dass die Verwertung vor Rentenantritt ausgeschlossen ist.

  • Quote from jette;468

    Beachtet werden muss dabei aber, dass die Verwertung vor Rentenantritt ausgeschlossen ist.


    Ah okay, Danke. Das wusste ich nicht bzw wurde mir beim Arbeitslosenverband so nicht mitgeteilt.


    Grüße
    Fenya