EU-Rentenantrag

  • Hallo allerseits,


    Habe jetzt nach Rücksprache mit meinem Hausarzt mir heute einen EU-Rentenantrag zuschicken lassen. Ich bin seit 1 1/4 Jahren krankgeschrieben und Krankengeld wird entsprechend auslaufen. Bin zwar immer noch im öffentlichen Dienst angestellt, allerdings hat mich die dortige Arbeit effektiv erst so krank gemacht (habe die Arbeit von ca. 3-4 Personen erledigt, habe jeden Monat meistens 30-50 Überstunden gemacht, bekam jedes Jahr fast meinen vollständigen Jahresurlaub ins nächste Jahr aus betrieblichen Gründen verschoben, ständig massivster Stress, Mobbing etc. pp). Habe dort aktuell noch nicht gekündigt, allerdings eher weil ich keine Lust habe mich mit der AA auseinandersetzen zu müssen.


    War wegen meiner Krankheit letztes Jahr 3x stationär (insgesamt 2 1/2 Monate), bekam zum Schluß 3x Remicade (Chemotherapie), wirkte erst gut, dann hatte ich meine Reha in einer inkompetenten Klinik, die mich unter massiven Stress gesetzt hat (Klinik war nicht für mein Krankheitsbild ausgelegt, nicht mal halbwegs) nach 4 Tagen einen weiteren Schub der mich fast ein recht wichtiges Organ meines Körpers gekostet hätte. Habe dann durch sehr viel Glück ein noch nicht zugelassenes Medikament außerhalb der Studien erhalten und seitdem ich dies regelmässig einnehme gehts mir immer besser, geht nur allerdings langsam vorran.


    Bin immerhin bereits auf 8mg Prednisolon runter, es wird allerdings noch Ewigkeiten brauchen bis ich komplett davon los bin.


    Da ich mir wegen der Situation einen neuen Arbeitgeber suchen müsste und dies -sofern ich einen Job bekommen würde- erneut Stress auslösen würde, kann ich dies aktuell nicht riskieren. Mir ist meine übrige Gesundheit deutlich wichtiger.


    Meine Fragen wären jetzt:


    - Kann es sein, daß trotz dieser Vorgeschichte die Rentenanstalt von mir verlangt erneut in eine Reha zu gehen? mein Hausarzt sowie mein Facharzt würden dies niemals zulassen, ich weiss allerdings nicht inwieweit diese ggf. übergangen werden können.


    - Meine Rente wäre wohl um die 470EUR, das reicht natürlich hinten und vorn nicht, speziell da ich aktuell noch in einer 750EUR Mietwohnung wohne. Wie läuft das überhaupt nach Aussteuerung? Bekomme ich die Miete zumindest für einige Zeit bezahlt? Bin wie gesagt chronisch krank und da sich netterweise alle meine Freunde von mir letztes Jahr verabschiedet haben und meine Oma/Opas und Eltern tot sind, kann ich auch keinen Umzug selber durchführen, von meiner Krankheit ganz zu schweigen. Netterweise versucht zusätzlich der Wohnungseigentümer bereits seit letztem Jahr meine Wohnung zu verkaufen (immerhin nicht wegen meiner Krankheit) und wenn jemand kauft werde ich sicherlich mit Eigenbedarfskündigung früher oder später rausgeworfen.


    - Habe von Fällen gehört, daß die Rentenanstalt ggf. sagt, daß ich nicht krank genug wäre, die AA sagt, daß ich zu krank zum Arbeiten wäre und sich das Sozialamt ggf. auch nicht zuständig fühlt. Was passiert dann?


    Kann mir jemand helfen?

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  • Hallo,


    ich bin zu 70 % Schwerbehindert, voll Erwerbsunfähig, Renter.


    Ganz ehrlich? Arbeite solang du kannst!


    Klar, klingt nicht toll aber so sehe ich das heute!


    Du hast einen Dienstherren, den musst du darauf aufmerksam machen das dein Arbeitspensum zu hoch ist. Er ist verpflichtet das er dir Hilfe zukommen lässt. Gehe davon aus das du es weißt aber Sicher ist eben sicher, da schreibe ich es eben lieber extra auf.


    Ich würde im öffentlichen Dienst bleiben solange es irgend geht! Wenn du daher öfter krank bist, bist du eben krank. So weit wie ich weiß hast du einen besseren Kündigungsschutz. Behalte ihn!


    Es ist nicht einfach sich ein, entschuldige den Ausdruck, "Scheißegalgefühl" an zu gewöhnen aber genau das wäre das richtige. Drehe inerlich den spieß um und lache über die welche dich ärgern, mobben. Denk dir wie Dumm man sein muss um sich derart zu verhalten und wie viel eigene Probleme sie damit verstecken, kaschieren. mach noch Witze darüber was sie tun. Wenn sie bemerken das sie dich nicht klein kriegen geben sie irgendwann auf. Besonders dann wenn du das ganze noch ins Lächerliche ziehst!



    Wenn dein Dienstherr noch reagiert und dir Hilfe zukommen lässt dann informiere dessen Dienstherren , die leiter immer weiter hoch bis einer da ist der reagiert. Du hast einen sicheren Arbeitsplatz, lass ihn dir nicht nehmen solange du arbeiten kannst!


    Ich weiß nicht ob dir das nun hilft .... .


    Ich habe Narkolepsie, sehr seltene Krankheit und für die meisten Unverständlich, auch für viele Fachärzte. Wenn ich heute die Wahl hätte dann würde ich lieber weiter arbeiten. leider geht das bei mir nicht mehr.


    Ach ja, die wohnung müsstest du wechseln, zu teuer!


    Alles gute dir!


    Liebe Grüße


    schlafdrang


  • Hallo schlafdrang,


    Danke für deine Antwort.
    Ich habe nicht vor für alle Zeiten in Rente zu gehen, allerdings habe ich aktuell nicht viele Möglichkeiten.


    Ich wäre aktuell 30% maximal 40% schwerbehindert (habe keinen Ausweis, gibt bei den Prozenten keine wirklichen Vorteile) und bin froh, daß ich letztes Jahr zum Schluss noch soviel Glück hatte - ansonsten wären es jetzt mindestens 80% und mein Leben wäre total zerstört. Und die Krankheit ist im schweren Schubzustand schlimmer als ein Bein weniger zu haben, ich scherze nicht.


    Mein Zustand ist jetzt in der Form richtig gut, das kommt allerdings auch daher weil ich keinerlei Stress ausgesetzt bin. Ich bin bereits alle verfügbaren zugelassenen Medikamente durch und nichts hatte geholfen d.h. wenn erneut ein Schub passieren würde, dann wäre es ggf. vorbei. Ich muss also ganz genau überlegen was ich mache.


    Quote


    Du hast einen Dienstherren, den musst du darauf aufmerksam machen das dein Arbeitspensum zu hoch ist. Er ist verpflichtet das er dir Hilfe zukommen lässt. Gehe davon aus das du es weißt aber Sicher ist eben sicher, da schreibe ich es eben lieber extra auf.


    Ich würde im öffentlichen Dienst bleiben solange es irgend geht! Wenn du daher öfter krank bist, bist du eben krank. So weit wie ich weiß hast du einen besseren Kündigungsschutz. Behalte ihn!


    Um mal ein wenig ausführlicher zu werden. Ich lag stationär im "eigenen" Haus. War sogar teilweise auf der Privatstation und das als billiger Kassenpatient (so weit so gut), aber was da teilweise gemacht wurde ging wirklich zu weit.


    Ich hatte Anfang Dezember 2008 eine Sepsis, lag insgesamt fast einen Monat dort. Mir ging es damals seltsamerweise richtig gut und man versprach mir damals von oberster Stelle, daß man alles ändern würde etc. pp. Bin dann dummerweise Mitte Januar 2009 wieder arbeiten gegangen, da ich davon ausging, daß jetzt was gemacht werden würde. Zusätzlich habe ich zu der Zeit wirklich nur bis 16:00 geschafft - also effektiv soviel wie ich normalerweise hätte überhaupt arbeiten müssen ohne Überstunden.


    Das ging allerdings vollkommen nach Hinten los. Ich habe dadurch natürlich nicht mal halbwegs mein voriges Arbeitspensum geschafft, wurde deshalb immer mehr von allen Seiten angemacht. Zu der Zeit gab es genau 2 Personen für die IT des gesamten Hauses (ca. 800 Computer), eines weiteren Krankenhauses und noch 3 Altenheime. Dieselbe Anzahl von Mitarbeitern wie im Jahre 2001, seit damals wurde niemand mehr zusätzlich eingestellt. Und damals lief nicht mal Outlook richtig. Man kam 2009 sogar auf die grandiose Idee u.a. auch noch ein Ärztehaus zusätzlich zu übernehmen und noch weiteres. Ich dachte mir damals nur "sind die völlig verrückt? die können das nicht ernst meinen".


    Dann gab es auch noch Mobbing von meinem damaligen (und leider immer noch aktuellen) Abteilungsleiter - ich sollte seit Mitte 2008 aus der Abteilung gezogen werden, das teilte man ihm damals mit und seitdem war ich dann der "Verräter". Es gab eine Situation im März 2009, in der ein externer Mitarbeiter der kurzfristig eingesetzt wurde eine Entwicklung von meiner Seite mit der Notaufnahme durchgegangen ist und hatte dies nicht mit mir besprochen, er wusste nicht mal wie alles zu bedienen ist. Damit nicht genug, danach hat er ernsthaft alle möglichen Leute angeschrieben, daß da alles nicht richtig funktionieren würde, wobei er es nur falsch bedient hatte. Habe darauf dann geschrieben, daß es so nicht gehen kann und das er das doch bitte mit mir das nächste Mal durchsprechen könnte. Ich bekam auf diese E-Mail ernsthaft eine Antwort meines *Abteilungsleiters* mit "Jawohl mein Führer". Ich wollte an diesem Tag sofort fristlos kündigen und hatte dann 2 Tage später einen massivsten Schub.


    Daraufhin gings dann erneut stationär und ich hatte massiven Blutverlust. Während diesem stationären Aufenthaltes schickte mich einmal die Schwester zu einem angeblichen EKG. Habe mich dann dorthin geschleppt um rauszufinden, daß dort jemand von der Pflegedirektion sass und von mir ein Problem gelöst haben wollte! Ich hatte damals nicht mal die Kraft mich aufzuregen oder zu realisieren wie unverschämt das war. Während diesen Aufenthaltes versprach man mir erneut, daß sich alles ändern würde und das es ja offensichtlich am Job liegen würde. Mein Hausarzt sagte bereits damals, daß er mich jetzt bis in alle Ewigkeiten krank schreibt. Es war dann eine AHB geplant, die dann zu einer regulären Reha umgestellt wurde. Bis diese genehmigt war, hat es insgesamt 4 oder 5 Monate gedauert. d.h. bei einer AHB wäre ich bereits im Mai oder Juni 2009 erneut arbeitsfähig in derselben Situation gewesen wie zuvor.


    Die nächsten Monate waren grausam. Der Schub war nicht weg, ich konnte keine einzige Nacht mehr als 1 Stunde am Stück schlafen. Ich bin fast psychisch zerstört worden. Währenddessen hat man mich natürlich regelmässig angerufen um irgendwelche Probleme gelöst zu bekommen.


    Habe dann eine Wiedereingliederung mitgemacht, nur weil ich noch 2 mir sehr wichtige Dinge erledigen wollte. Dies war so vom Arzt festgelegt und ich hatte es auch mit der betreffenden Person so vereinbart. Die ersten 2 oder 3 Tage kam mir dann genau diese Person an, daß ich doch noch ein paar weitere Dinge erledigen könnte. Ich sagte immer wieder, daß der Arzt es festgelegt hat und man kam mir mit "das könnte man mir anordnen" (was natürlich Humbug war, ich hätte sogar selber die Wiedereingliederung innerhalb von 5 Minuten abbrechen können). Auch das hat mich psychisch ganz schön mitgenommen. Wieder wurde mir von oberster Stelle versprochen, daß sich alles ändert. Ich erkundigte mich bzgl. der Ausschreibung(en) bzgl. meiner übrigen Aufgabengebiete und es hiess es würde "sofort" gemacht werden.


    Nach 1-2 Wochen gings dann erneut stationär. Innerhalb von 24 Stunden rief erneut die Pflegedirektion an - nicht um sich zu erkundigen wie es mir geht, sondern weil eine Digitalkamera Probleme machte (!!!). Mein Zustand war so schlecht, daß man mir damals eine Chemo verpasst hat - viele andere Möglichkeiten gab es nicht mehr, ansonsten nur noch OP. Die hat dann netterweise innerhalb von 2-3 Tagen gewirkt. Ich war danach insgesamt noch ungefähr 3 Wochen stationär. Währenddessen schlug man mir u.a. vor, daß ich doch mit einem Chefarzt auf meinem Krankenzimmer eine Arztbrief-Vorlage durchgehen könnte. Ich meine zu diesem Zeitpunkt hätte ich die Chemos alle 2 Monate mein Leben lang bekommen müssen und hatte deutlich andere Sorgen. Wieder versprach man mir von oberster Stelle, daß das alles umgeändert wird.


    Ich sollte direkt nach dem Aufenthalt in Reha. Die wurde dann aber kurzfristig von der Reha-Klinik abgesagt bzw. einen Monat verschoben. Während diesen Monats hat man mich wieder regelmässig angerufen und mit Problemen zugeschüttet, sogar innerhalb der letzten Woche direkt vor der Reha. Ich hatte in diesem Zeitraum sogar einmal das gesamte Haus vor dem Totalausfall bewahrt und das obwohl ich nichts hätte machen müssen. Als Dank durfte ich dann einige Tage später erfahren, daß mein Abteilungsleiter offiziell behauptet hätte "man wüsste nicht was ich tue" obwohl er das ganz genau wusste. eine Woche vor der Reha wurden dann endlich 2 Stellen ausgeschrieben - allerdings auf den 1.1.2010. d.h. egal wie, ich wäre in jedem Fall wieder einige Monate in der alten Situation gewesen, eine andere Möglichkeit gab es gar nicht. Die hätten mich damit rückwirkend gesehen umgebracht.


    Dann gings zur Reha, dort wurde ich dann so sehr gestresst (und Klinik war für meine Krankheit in keinster Weise augelegt), daß es erneut einen neuen Schub auslöste innerhalb von 4 Tagen und das trotz frischer Chemo 2 Wochen davor.


    Zu diesem Zeitpunkt stand dann fest - es gibt kein Medikament mehr, es ist vorbei. Ich war ein OP-Kandidat. Mir war das sofort klar, habe die Reha nach Rücksprache sofort abgebrochen, mir einen Facharzt ausserhalb des Hauses gesucht, Telefonnummern abgeändert und alles ausgesperrt. Habe dann mit dem erneut die 08/15 Medikamente durchprobiert, aber nichts hat gewirkt, es ging alles wieder seinen furchtbaren Verlauf. Dann hat der Chefapotheker unseres Hauses (einer der wenigen Personen die gescheit sind und auf die man sich verlassen kann) es irgendwie hinbekommen, daß ich ein noch nicht zugelassenes Medikament ausserhalb der Studie erhalte. Für dieses Medikament war ich zwar zur Studie bereits akzeptiert, die hätte allerdings erst im Dezember 2009 begonnen. Bis dahin wäre es vorbei gewesen.


    Jedenfalls - das Medikament hat erstaunlicherweise geholfen (allerdings extrem langsam, dauerte insgesamt sicherlich 3 Monate), vermutlich war auch der totale Kommunikationsabbruch vorteilhaft und aus diesem Grund geht es mir aktuell wieder gut - relativ halt, mein Körper ist immer noch unter Kortison, allerdings komme ich immer mehr davon los. Und mein Körper hat durch diesen ganzen Quark ganz schön was abbekommen. Mein Immunsystem war bis einschliesslich Januar 2010 durch den Wind.




    Es ist nicht so, daß ich nicht mehr arbeiten möchte. Ich will wieder arbeiten. Ich bin sogar aktuell aktiv in einem Open Source Projekt als Entwickler. Allerdings ist mir klar geworden, daß meinem Arbeitgeber meine Gesundheit offensichtlich völlig egal ist und ich definitiv meine restliche Gesundheit nicht wegwerfe.


    Das wirklich Erschreckende ist, daß der Oberarzt der mich aus unserem Hause behandelt hat, vom neuen noch nicht zugelassen Medikament überhaupt nichts gehalten hat. Er tat so, als wäre es Heilpraktiker-Wein o.ä. (möchte niemand mit positiven Heilpraktiker-Erfahrungen verärgern) Wäre ich nicht selber darauf gekommen, wäre es jetzt bereits vorbei.


    Quote


    Es ist nicht einfach sich ein, entschuldige den Ausdruck, "Scheißegalgefühl" an zu gewöhnen aber genau das wäre das richtige. Drehe inerlich den spieß um und lache über die welche dich ärgern, mobben. Denk dir wie Dumm man sein muss um sich derart zu verhalten und wie viel eigene Probleme sie damit verstecken, kaschieren. mach noch Witze darüber was sie tun. Wenn sie bemerken das sie dich nicht klein kriegen geben sie irgendwann auf. Besonders dann wenn du das ganze noch ins Lächerliche ziehst!


    Meine Krankheit reagiert auf Stress und mir ist meine Gesundheit lieber. Das Problem ist ja auch, daß die Leute nicht mal mitbekommen wie sehr sie mich mit sowas stressen. Die haben keinerlei Respekt (siehe Anrufe während stationärer Aufenthalte, etc.). Ich sagte zur Psychologin auf der Reha noch "die hätten selbst angerufen, wenn ich bereits tot gewesen wäre".


    Quote


    Wenn dein Dienstherr noch reagiert und dir Hilfe zukommen lässt dann informiere dessen Dienstherren , die leiter immer weiter hoch bis einer da ist der reagiert. Du hast einen sicheren Arbeitsplatz, lass ihn dir nicht nehmen solange du arbeiten kannst!


    Ich bin bereits so weit oben wie nur möglich angelangt und trotzdem ist Ewigkeiten überhaupt nichts passiert. Es geht nicht mehr weiter hoch. Es scheint halt so als ob derjenige entweder nichts zu sagen hat oder ihm die Geschichte nicht so wichtig ist. Der weiss zwar nichts von einigen Geschichten z.B. dem Mobbing, aber das dürfte auch nicht viel ändern.


    Quote


    Ich weiß nicht ob dir das nun hilft .... .


    Ich habe Narkolepsie, sehr seltene Krankheit und für die meisten Unverständlich, auch für viele Fachärzte. Wenn ich heute die Wahl hätte dann würde ich lieber weiter arbeiten. leider geht das bei mir nicht mehr.


    Meine Krankheit kommt auch nicht sonderlich häufig vor. Bei den ersten Symptomen hatte ich mich selber übers Internet diagnostiziert, der Oberarzt sagt damals "ne, das kann nicht sein, auf keinen Fall" - nur hatte ich recht. Spassigerweise habe ich jetzt auch ein wirksames Medikament gefunden, wieder auf eigene Kappe. Internet sei dank.


    Wie gesagt, ich möchte unbedingt arbeiten. Nur schon, daß ich für 1 Jahr EU-Rente beantrage - das nervt mich ganz schön an - es verletzt meinen Stolz. Auf der anderen Seite ist mir klar, daß es so besser ist. Aktuell "schnell" zu machen bringt nichts bzw. wäre nur kontraproduktiv.


    Quote


    Ach ja, die wohnung müsstest du wechseln, zu teuer!


    Das ist mir klar. Ich wüsste eben nur nicht, wie ich einen Umzug alleine gestalten soll, speziell wegen der Stresssensibilität. Sind wohl noch 3 Monate bis zur Aussteuerung und ich habe immerhin noch einiges Erspartes. Wichtig ist nur, daß ich nicht mehr totkrank bin.

  • Huhu jimi,


    was hast du denn nun für eine Krankheit? Wenn du es nicht öffentlich schreiben möchtest dann schreibe es mir halt privat. Ich habe 8,5 Jahre nach dem gesucht was bei mir anders ist als bei Anderen und fand es am Ende selbst heraus. Nicht weil mein Körper nicht mehr gekonnt hätte sondern weil mein Hirn es einfach nicht mehr verkraften konnte .... . Falsche Behandlungen die für mich äußerst übel waren und vollkommen falsche Medikamente die auch alles nur noch schlimmer machten! Ich kann es also sehr gut verstehen wenn Ärzte bicht das tun was sie sollten .... . Ich kann dich also bestens verstehen!
    Warst du schon mal in der charite in Berlin? Höre mal das die ganz gut sind bei dingen die keiner kennt aber Garantien kann ich dir nicht geben.
    Wie lange könntest du dich denn noch krankschreiben lassen?


    Meine krankheit wird auch sehr von Stress beeinflusst und ich bekomme zur Rente auch noch Grundsicherung .... schlimmer kanns eigentlich nicht sein ..... . ich würde einfach mal behaupten das die das sogar gerne mal ausnutzen .... .


    Das problem ist, das sage ich ganz offen, das wenn man krankheiten hat die sehr selten sind hat man die Vorreiterrolle und muss da Alles erstmal durchkämpfen allerdings ist die Rentenkasse da verständlicher als Andere. Und ein guter Amtsarzt bei den kassen, landesdingsda, ist auch viel besser als die in praxen oder krankenhäusern, denen kann man schon verständlich machen wo das problem ist und warum es da ist. sie urteilen oft anders da sie ihren kopf zum denken anstrengen. man kann ihnen allerdings auch nicht einfach etwas vormachen!


    Ich empfehle dir auch Portal - Menschen mit Behinderungen schau dort mal rein! denke aber bitte dran - chatbox ist nur zum chatten da ;-)


    Hast du einen nachweis für deine krankheit, genaue Bezeichnung etc.?


    Wenn du damit eine behinderung anerkannt hast ist es nicht so einfach wegen eigenbedarf, das kann man eine längere zeit herauszögern.


    mir rente auf zeit kenne ich mich nicht so gut aus. hatte glück das es bei meiner krankheit dann wirklich sehr schnell ging und ich alles binnen 6 monaten durch hatte.


    umzug wird gezahlt, zwar widerwillig aber wenn du es gesundheitlich nicht kannst muss ein amt die kosten übernehmen - aber nur wenn du nicht zu viel erspartes hast! weiß die freigrenze leider grad nicht.


    meine konzentration ist leider mal wieder total down .... . kann mich mit einem thema immer nur eine gewisse zeit beschäftigen, ist heut nicht so toll ... .


    aber so wie du es schreibst gehe es mal an! suche am besten auch renten und behindertenforen auf, da gibt es viele kluge köpfe! am besten ist es auch eine vorstellung zu schreiben damit man nicht immer alles ins thema packen muss sondern sich um die amtlichen dinge direkt kümmern kann, empfehle ich dir auch hier. die mesiten mögen nicht lange texte scheint mir aber o.k., ich akzeptiere es ;-)


    alles gute dir!lg schlafdrang

  • Also ich bin auch seit Mail 2009 mit meinen 34 Jahren in Rente (Volle Erwerbsminderungsrente auf Dauer) gekommen und kann Dir Sagen, Finanziell ist es eigentlich eine Ober Katastrophe.
    Wenn Du weder Ersparnisse noch eine Private Vorsorge hast, bis Du Richtig Arm Dran. Bekomme 277 Euro Rente & 277 Euro Grundsicherung bei Erwerbsminderung.
    Man kann da Schon Leben damit, weiß aber, das sonst komplett nix mehr Drinn ist.

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  • Ja, Dominik, mit mal rausgehen oder so ist oft Nichts mehr weil man es sich einfach nicht mehr leisten kann. Man kommt sich da wirklich schon richtig bestraft vor ..... . Und wenn man dann noch solche wie Westerwelle oder Koch hört, das noch mehr gespart werden soll und das ebenso Behinderte betrifft die überhaupt Nichts dafür können .... da kommt Einem schnell mal die Galle hoch!


    Wenn ich heute die Zeit noch mal zurück drehen könnte würde ich mein Geld vorher in Sicherheit bringen so das Niemand wüsste das ich jemals welches hatte .... .

  • Quote from schlafdrang;109121

    Huhu jimi,


    was hast du denn nun für eine Krankheit?


    Hallo Schlafdrang,


    Habe eine schwerste CED. Gibt da ja nur 2 Varianten.


    Quote


    Falsche Behandlungen die für mich äußerst übel waren und vollkommen falsche Medikamente die auch alles nur noch schlimmer machten! Ich kann es also sehr gut verstehen wenn Ärzte bicht das tun was sie sollten .... . Ich kann dich also bestens verstehen!


    Das war ja auch bei mir der Fall. Ich bin selber erst beim 3ten stationären Aufenthalt letzten Jahres selber auf das neue Medikament gekommen.


    Das wirklich Gute daran ist, daß es effektiv keinerlei Nebenwirkungen hat und effektiv gegen die Ursache vorgeht. d.h. der Körper hört selber mit den ganzen Entzündungen auf.


    Quote


    Warst du schon mal in der charite in Berlin?


    Gott-Sei-Dank wurde mir dies erspart. Wäre fast dort hingekommen wegen der netten OP.


    Quote


    Wie lange könntest du dich denn noch krankschreiben lassen?


    Meine Ärzte schreiben mich wegen der ganzen Situation bis in alle Ewigkeiten krank. Sie halten es Beide für Erwiesen an, daß meine Arbeitssituation diesen Alptraum ausgelöst hat und werden mich definitiv nie mehr dorthin gehen lassen.


    Wobei ich ja selber nicht Ewigkeiten krank geschrieben werden möchte. Ich will ja arbeiten, nur aktuell wäre es deutlich zuviel mir einen anderen Job zu suchen. Ich kann ja nicht ankommen mit "Nett, daß ich jetzt einen Job bei Ihnen habe - aber bitte lassen Sie mich mal die ersten Monate in Ruhe wegen meiner chronischen Krankheit".


    Quote


    Meine krankheit wird auch sehr von Stress beeinflusst und ich bekomme zur Rente auch noch Grundsicherung .... schlimmer kanns eigentlich nicht sein ..... . ich würde einfach mal behaupten das die das sogar gerne mal ausnutzen .... .


    Wer nutzt das aus? Das Sozialamt?


    Wobei auch da habe ich mir genügend Gedanken gemacht - schlimmer als mein damaliger Job kann es nicht sein. Ich wurde ja nicht mal während stationärer Aufenthalte in Ruhe gelassen. Die ARGe würde sicherlich nicht verlangen, daß man während stationärer Aufenthalte bei denen vorbeiläuft. Das ist ja das Verrückte. Mich hätte mein Arbeitgeber direkt März 2009 entlassen können und selbst das wäre besser für mich gewesen.


    Quote


    Ich empfehle dir auch Portal - Menschen mit Behinderungen schau dort mal rein! denke aber bitte dran - chatbox ist nur zum chatten da ;-)


    Nein, wirklich nicht. Trotzdem danke.
    Meine Krankheit gilt als "unheilbar", allerdings mit dem neuen Medikament wird die Ursache beseitigt (wobei man das Medikament trotzdem für immer einnehmen muss, da die Ursache ansonsten wieder zurückkommen würde). Dadurch wird es sich früher oder später vollständig damit erledigt haben. Ich habe mich noch letztes Jahr gefragt, warum so wenig Patienten mit dieser Erkrankung und diesem Medikament im Internet zu finden sind. Ich hatte gerade nur mit einem Studienteilnehmer Kontakt.


    Es ist mir seit Januar/Februar klar geworden. Wenn man wirklich die Hölle durchgemacht hat und genau weiss wie übel das sein kann und dann so ein Medikament erhält welches die Situation um 180° umdreht und zurückdreht, dann möchte man sich nicht mit gleichermassen betroffenen Menschen mehr austauschen. Man weiss was die zum Teil durchmachen dürfen und man weiss auf der anderen Seite wie viel Glück man hatte, daß man überhaupt an das Medikament gekommen ist - wie gesagt es ist immer noch nicht zugelassen. Außerdem möchte man auch davon Abstand gewinnen, weil es massivst auf die Psyche geht.


    Quote


    Hast du einen nachweis für deine krankheit, genaue Bezeichnung etc.?


    Natürlich. So sehr selten ist sie nicht. Sie ist allerdings auch nicht sonderlich bekannt.


    Quote


    Wenn du damit eine behinderung anerkannt hast ist es nicht so einfach wegen eigenbedarf, das kann man eine längere zeit herauszögern.


    Habe ich ja nicht und will ich auch nicht. Wie gesagt bei meinen ggf. 30% bzw. maximal 40% lohnt sich das nicht und ich möchte nicht entsprechend das Ganze per Stempel bestätigt haben.


    Es gibt Leute bei denen geht die Geschichte sogar ohne Medikamente einfach weg und ist für Jahrzehnte vollkommen erledigt.


    Quote


    umzug wird gezahlt, zwar widerwillig aber wenn du es gesundheitlich nicht kannst muss ein amt die kosten übernehmen - aber nur wenn du nicht zu viel erspartes hast! weiß die freigrenze leider grad nicht.


    Das Problem wäre bereits nur schon der Fakt, daß ich umziehen müsste. Das ist entsprechend eine Stresssituation und dies ist effektives Gift für meinen Körper.


    Nur mal so als Vergleich - ich habe letztes Jahr ungefähr einen Monat nach Einnahme des neuen Medikaments für 3-4 Stunden ein Autorennspiel gespielt. Alleine dies hatte damals bereits genügend Stress ausgelöst, so dass die damaligen Blutungen schlimmer wurden. Vor einigen Monaten habe ich ein deutlich stressigeres Spiel gespielt, da hat mein Körper schon nicht mehr so reagiert.


    Quote


    alles gute dir!lg schlafdrang


    Bis dann!!


    Quote from DominikH;109400

    Finanziell ist es eigentlich eine Ober Katastrophe.
    Wenn Du weder Ersparnisse noch eine Private Vorsorge hast, bis Du Richtig Arm Dran. Bekomme 277 Euro Rente & 277 Euro Grundsicherung bei Erwerbsminderung.
    Man kann da Schon Leben damit, weiß aber, das sonst komplett nix mehr Drinn ist.


    Ich erwarte auch nicht, daß ich irgendwelche Luftsprünge damit mache. Bin aktuell eh so gut wie nur daheim, das liegt aber auch daran was ich letztes Jahr erleben durfte - die Krankheit zwingt einen zu einem solchen Verhalten. Das Wichtigste ist für mich aktuell: Dach über dem Kopf, absolute Ruhe und Zeit zur Genesung. Alles andere ist und muss mir egal sein.


    Ich würde auch lieber einen gescheiten Arbeitgeber haben, der entsprechend reagiert hätte und der ganze Schluntz wäre nicht passiert.


    Mein Körper erholt sich aktuell von den ganzen Strapazen letzten Jahres, ich gehe also mal davon aus, daß ich in einem Jahr wieder komplett fitt sein werde. Allerdings was habe ich aktuell für Alternativen außer EU-Rente - kann mich auch arbeitslos melden und dann Hartz IV beziehen, mich zusätzlich noch von der ARGe schickanieren lassen, d.h. Stress und nachher geht das Ganze wieder ab und mit mir wäre es dann endgültig vorbei.

  • Hallo Jimi,


    wenn ich das so lese, dann bin ich der Meinung, Du solltest die EU-Rente nehmen und schluss.
    Es ist bestimmt schwer mit diesem Gedanken zu spielen, wenn man der Meinung ist, dass man noch arbeiten könne.
    Bekommst du keine VBL (Zusatzrente des öffentl.Dienstes)?


    Auch mir gefällt der Gedanke überhaupt nicht, doch ich muss mir einfach überlegen was ist wichtiger.....meine Gesundheit oder meine Arbeit?
    Seit 4 Jahren bekomme ich EU-Zeitrente (dritte Verlängerung steht jetzt an).
    Nach den ersten 1,5 Jahren wollte ich wieder arbeiten gehen. Als ich meinem Psychiater meine Entscheidung mitteilte, sagte er mir......O.K. ich mach dann schon mal die Einweisung fertig.
    Ich war vollkommen erschrocken aber er erklärte mir, das wenn ich wieder arbeiten gehe, alles wieder schlimmer wird und ich wieder von vorne anfangen kann. Bei längerem nachdenken über seine Worte....musste ich ihm recht geben und nicht nur dies, ich hatte einfach angst davor alles nochmal zu durchlaufen. Wo ich es doch geschafft habe mich in einen halbwegs struckturierten Tag zu quetschen.


    Auch ich habe einen Dienstherrn....mein Rentenzahler ist auch mein Arbeitgeber (DRV).
    Mobbing ist für mich auch kein Fremdwort.
    3x haben sich "nicht ausgelastete" Kollegen dazu entschieden.
    Trotzdem wir alles haben von Mobbingstelle bis Sozialarbeiter hat sich keiner darum gekümmert.....da es bei der DRV KEIN Mobbing gibt.
    Letztendlich haben meine Kollegen Wetten darüber abgeschlossen wann ich wieder auf Arbeit erscheine oder ob ich überhaupt nochmal komme.


    Mit der Geschichte im Hinterkopf und dem Verlauf meiner Krankheit bin ich zu dem Entschluss gekommen.....das mein Hemd mir am nächsten sitzt.


    LG TeeFix

  • Quote from TeeFix;110480

    Hallo Jimi,


    Hallo TeeFix,


    Quote


    wenn ich das so lese, dann bin ich der Meinung, Du solltest die EU-Rente nehmen und schluss.
    Es ist bestimmt schwer mit diesem Gedanken zu spielen, wenn man der Meinung ist, dass man noch arbeiten könne.


    Ich bin erst 32 und habe definitiv nicht vor für alle Ewigkeiten auf Rente zu gehen. Natürlich werde ich den alten Job keine 2 Minuten mehr machen, aber ich bin geistig topp fit. Ich bräuchte eben nur Glück einen gescheiten Arbeitgeber zu finden und das wird schon früher oder später.


    Quote


    Bekommst du keine VBL (Zusatzrente des öffentl.Dienstes)?


    Ich bekam ja nicht mal Krankengeldzuschuss. Das ist mir jetzt erst beim Ausfüllen des EU-Renten-Antrags aufgefallen, davor wusste ich nicht einmal das sowas existiert. Der Krankenkassenmitarbeiter sagte nur, daß er sowas noch nicht erlebt hätte.


    Quote


    Auch mir gefällt der Gedanke überhaupt nicht, doch ich muss mir einfach überlegen was ist wichtiger.....meine Gesundheit oder meine Arbeit?


    Das ist mir natürlich klar. Letztes Jahr bin ich trotz voriger Sepsis innerhalb von gerade mal 2 Wochen nach dem stat. Aufenthalt wieder arbeiten gegangen. Das war natürlich sehr dumm von mir.


    Quote


    Seit 4 Jahren bekomme ich EU-Zeitrente (dritte Verlängerung steht jetzt an).
    Nach den ersten 1,5 Jahren wollte ich wieder arbeiten gehen. Als ich meinem Psychiater meine Entscheidung mitteilte, sagte er mir......O.K. ich mach dann schon mal die Einweisung fertig. Ich war vollkommen erschrocken aber er erklärte mir, das wenn ich wieder arbeiten gehe, alles wieder schlimmer wird und ich wieder von vorne anfangen kann. Bei längerem nachdenken über seine Worte....musste ich ihm recht geben und nicht nur dies, ich hatte einfach angst davor alles nochmal zu durchlaufen. Wo ich es doch geschafft habe mich in einen halbwegs struckturierten Tag zu quetschen.


    Das Problem war eben bei mir, daß ich einen absolute Alptraum-Job sehr lange gemacht habe. Sowas würde ich definitiv nie mehr machen. Hast du Angst davor in einer anderen Firma auch gemobbt zu werden?


    Meine Situation war eben Pech in der Konstellation. Ich habe effektiv die Arbeit von mindestens 3 Personen gemacht, das war natürlich viel zu viel. Normalerweise hätte man schon vor Ewigkeiten etwas machen müssen, da ist halt nichts passiert, obwohl selbst die Geschäftsleitung ganz genau wusste wie der Hase hoppelt. Aber das ist typisch für unser Haus. Als ich einer neuen Ärztin bei meinem Hausarzt davon erzählt habe (sie kam auch von diesem Arbeitgeber) kam auch nur als Reaktion "sowas wundert sie gar nicht".


    Ich meine das ist der Arbeitgeber, welcher auch die Altenpflegerin wegen 4 Maultaschen entlassen hat und der ist wohl deutschlandweit bekannt. Und mich persönlich hat der Fall in keinster Weise gewundert.


    Als ich Ende 2008 noch eine Woche zur Arbeit bin (war 2 Wochen davor krankgeschrieben gewesen, weil zu der Zeit das ganze wieder anfing - war so dumm und dachte mir "eine Woche, das kann nicht so übel werden", danach hatte ich eigentlich Urlaub) - hatte ich wirklich ständig Telefonanrufe (auflegen, sofort wieder geklingelt, etc.), massivsten Stress und habe einer Dame, die mich sehr wüst behandelt hat und der auch egal war, daß ich 2 Wochen lang krankgeschrieben war und Arbeit deshalb nicht erledigt hatte, gesagt daß ich an einer schweren stresssensitiven Krankheit leide und sie bitte nicht so übel mit mir umspringen soll - die hat mich damals so behandelt, als wenn ich simulieren und lügen würde.


    Nja, bei der darauffolgenden Untersuchung direkt einige Tage später sah es dann nicht gut aus. Und einige Wochen später mit Immunsuppressiva gabs dann die Sepsis.


    Quote


    Auch ich habe einen Dienstherrn....mein Rentenzahler ist auch mein Arbeitgeber (DRV).
    Mobbing ist für mich auch kein Fremdwort.
    3x haben sich "nicht ausgelastete" Kollegen dazu entschieden.
    Trotzdem wir alles haben von Mobbingstelle bis Sozialarbeiter hat sich keiner darum gekümmert.....da es bei der DRV KEIN Mobbing gibt.
    Letztendlich haben meine Kollegen Wetten darüber abgeschlossen wann ich wieder auf Arbeit erscheine oder ob ich überhaupt nochmal komme.


    In so eine Situation würde ich genausowenig zurückkehren. In so einer ähnlichen Situation bin ich ja auch und das wäre wirklich das Blödeste was ich machen könnte. Aber du könntest dir ja auch einen Job irgendwoanders suchen, ggf. auch während der laufenden Rente. Man kann ja glaube ich sogar während der Rente eine entsprechende Arbeit annehmen, auch wenn einem das Geld primär abgenommen wird. Aber so würdest du auch nichts wirklich riskieren (wie gesagt, anderer Arbeitgeber vorrausgesetzt).


    Quote


    Mit der Geschichte im Hinterkopf und dem Verlauf meiner Krankheit bin ich zu dem Entschluss gekommen.....das mein Hemd mir am nächsten sitzt.


    LG TeeFix


    Kann ich absolut nachvollziehen. Mir ist es davor nicht mal in den Sinn gekommen, daß meine Arbeit der primäre Auslöser war. Rückwirkend ist es absolut offensichtlich.


    Grüße
    Jimi

  • Hallo Jimi


    Quote

    Hast du Angst davor in einer anderen Firma auch gemobbt zu werden?

    Ja...habe ich.


    Quote

    Aber du könntest dir ja auch einen Job irgendwoanders suchen, ggf. auch während der laufenden Rente.

    Durch meine Krankheit, kann ich sowieso nicht's mehr leisten.
    Wenn ich einen anderen Job annehme, dann muss ich 100%tig dahinter stehen und auch 100%tig körperlich belastbar sein. Das bin ich aber nicht.
    Ich bin weder körperlich noch seelisch belastbar. Die kleinste Kleinigkeit kann mich aus der Bahn schmeissen und ich find den Weg auf die Schiene nicht mehr zurück. Darum muss ich sowas ausschliessen.


    Quote

    Mir ist es davor nicht mal in den Sinn gekommen, daß meine Arbeit der primäre Auslöser war. Rückwirkend ist es absolut offensichtlich.

    Mein Job ist bei mir nicht der Auslöser. Sondern ein Puzzleteil von vielen.
    Meine Krankheit ist vererbt und liegt leider in meinen Genen. Ich hatte es schon immer, doch Lebensituationen haben es dann vollkommen zum Ausbruch gebracht.


    Deshalb ist es egal wie alt du bist. Wenn du krank bist, dann bist du krank.


    LG TeeFix

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  • Quote from TeeFix;114140

    Hallo Jimi


    Ja...habe ich.


    Hallo TeeFix,


    Kann das nachvollziehen. Selbst wenn sich der Direktor aktuell doch noch bei mir melden (habe ihn angeschrieben) und alles auf Papier ändern würde, hätte ich trotzdem ein mulmiges Gefühl dort in irgendeiner Form zurückzukehren. Nach allem was war kann ich mir nicht vorstellen, daß ich mich dort wohlfühlen würde.


    Ich überlege mir eben gerade was besser ist. Wenn es mir aktuell deutlich besser gehen würde, würde ich mich sofort darum kümmern einen anderen Job zu suchen. EU-Rente will ich eigentlich nicht und zum AG zurück (egal wie) eigentlich auch nicht. Ich merke eben, daß die Situation in mir eine gewisse Unruhe verursacht, die mir garantiert nicht gut tut.



    Verständlich. Ich habe auch von anderen Leuten mit meiner Krankheit gelesen, daß eine Änderung der Lebensumstände entsprechend geholfen hat. Ich habe es eben zu lange mitgemacht und war nicht konsequent genug (oder überhaupt).


    Seit Oktober letzten Jahres bin ich konsequent und deshalb bin ich wohl überhaupt in der aktuellen relativ "glücklichen" Lage. Habe gelernt vorallem auf mein Bauchgefühl zu hören, wobei ich trotzdem aktuell einiges an Bammel habe, da sich für mich wohl einiges in den nächsten Monaten teilweise extremst ändern wird.


    Quote


    Deshalb ist es egal wie alt du bist. Wenn du krank bist, dann bist du krank.


    Nja. Es wäre für mich schon ein Problem mich vollständig auf EU-Rente bis in alle Ewigkeiten einzustellen. Was ist das bitte für eine Zukunft? Ich komme mir da auf eine gewisse Art nutzlos vor, obwohl ich ja nicht faul rumliege.


    Außerdem weiss ich ja, daß Stress bei mir wie Gift wirkt. Das gilt allerdings für jegliche Art von Stress, auch psychischer oder physischer. Wenn ich jetzt also nur hier ausziehen muss, ist das für meinen Körper absolut schlecht. Wenn ich nachher in irgendeinem Schuhkarton "wohnen" darf, der ggf. nicht einmal richtig isoliert ist und ich ggf. nicht einmal genügend Geld zum richtigen heizen oder für gesundes Essen habe, ist das noch schlimmer. Genauso wie nachher von der ARGe drangsaliert zu werden und ähnlich Späße. Und das hat wie gesagt nichts mit der Psyche direkt zu tun, mein Körper reagiert darauf und ich kann nichts dagegen machen.


    Es gibt wohl sogar Leute mit dieser Krankheit, die vom Verliebtsein einen Schub bekommen (kein Scherz) - es ist also genauso "guter" Stress effektiv schlecht.


    Machs gut,
    Jimi

  • Morgen Jimi


    Quote

    Nach allem was war kann ich mir nicht vorstellen, daß ich mich dort wohlfühlen würde.

    Nein, das würdest du nicht.
    Du hättest jeden Tag wieder das gleiche Gefühl und es wird dich nicht täuschen....denn wer einmal Mobbt...der Mobbt weiter. Weil er keine Konsequenzen auferlegt bekommt. Was Mobber anstellen wissen sie überhaupt nicht. Meistens sind sie in der Gruppe und dann fühlen sie sich besonders groß und geben noch an mit ihren Sticheleien.
    Für mich persönlich sind diese Mobber nicht ausgelastet....entweder sie haben zu wenig arbeit...haben keine Hobbys.....einen Partner der sie drangsaliert und deshalb müssen sie es mit anderen Menschen genauso machen...oder sie wollen sich vor den anderen Kollegen wichtig machen.
    So war es bei mir. Zweimal habe ich erfolgreich alles wiederlegt was an Behauptungen aufgestellt worden ist....habe sie einfach mit ihren eigenen Fehlern konfrontiert und dargestellt wie sie ihre Arbeit machen und was sie alles wärend der Arbeitzeit machen.....die Gesichter hättest du sehen sollen. Beim dritten Mal hatte ich die Kraft einfach nicht mehr und habe mich an sie zuständigen Stellen im Haus gewandt.....aber es kam gar nichts. An meinem letzten Arbeitstag (als wenn ich es gewusst hätte, dass es für lange Zeit der letzte sein würde) Habe ich dann die Ansage gmacht, dass jedes Mobbing das in meinen Privatbereich reingehen würde zur Anzeige bringen würde. Denn sie müssten nicht denken, dass ich das nicht erfahren würde, da es noch ein bis zwei Kollegen gibt, mit denen ich auch privat verkehre. Das habe ich allerdings immer geheim gehalten deshalb konnten sie jetzt rätseln wer es ist.


    Quote

    Ich habe es eben zu lange mitgemacht und war nicht konsequent genug (oder überhaupt).

    Ich habe alles aus meinem Leben entfernt was mir nicht gut tut.
    Dadurch ist es zwar ein sehr übersichtlicher Kreis aber ich muss mir nicht ständig sagen lassen was ich wegen meiner Krankheit machen soll und ich solle mich nicht so anstellen. Meine jetzigen Freundschaften und meine Familie nehmen mich so wie ich bin und akzeptieren meine Krankheit.


    Da wären wir bei der Akzeptanz.
    Akzeptiere deine Krankheit und lerne mit ihr zu leben und mit ihr umzugehen. Ich weiss das es schwer ist. Ich habe es nach 5 Jahren immer noch nicht so akzepiert. Aber Stück für Stück geht es und es geht mir damit zumindestens so besser, dass ich mich auf einem schmalen Grad befinde, der mich aber den Tag überleben lässt.


    LG TeeFix

  • http://www.sozialhilfe24.de/fo…e/aussteuerung-16920.html


    Quote from Turtle


    Weißt du, ich kann den Thread hier auch zumachen. Denn normalerweise schreibt man in einmal begonnenen Threads weiter!


    Der neue Thread ging eigentlich um die Aussteuerung und ggf. Krankenversicherung etc. Nicht primär um den Rentenantrag.


    Quote


    Ansonsten braucht man auch noch mehr als Lebensmittel. Klopapier, Shampoo, Duschgel etc.


    Klopapier hat man in meinem Fall sehr viel vorrätig. Shampoo habe ich schon immer im Vorraus gekauft und Duschgel verwende ich keins, nur Baktolin - sagt dir vermutlich wieder nichts - das gibts in Krankenhäusern, ist billiger und besser als jedes Duschgel. Und das gibts in unserer Apotheke in jeweils 1-Liter Behältern. Reicht also auch für einige Zeit.


    Ich weiss, ist blöd jemand abzukaufen, daß er seit 1 1/2 Monaten keine 5 Minuten mehr draussen war. Stell dir vor, ich bin seit April 2009 so gut wie NUR noch maximal kurz einkaufen gegangen.


    Ich habe mich letztes Jahr sicherlich 100x+ eingekackt. In der eigenen Wohnung. Selbst direkt vor dem Haus, wo es nur noch 2 Minuten zum Klo war, nach einem 30-minütigen Supermarkt-Einkauf. Oder auch mehrere Male direkt vor der Haustür, mehrere Male sogar im Keller als ich nur unten war um Wäsche in die Waschmaschine zu packen. Oh und 2x auf der Rückreise von meiner tollen Pseudo-Reha. Das verändert einen entsprechend.


    Dieses Jahr ist es bisher kein einziges Mal passiert und ich habe nicht vor zu riskieren, daß es nochmal passiert. Kapier es mal, mit dieser Scheiss-Krankheit habe ich aktuell meistens maximal einige Minuten Zeit aufs Klo zu kommen. Letztes Jahr hatte ich meistens so um die 2-3 Sekunden Zeit. Und ich meine damit 1 ... 2 ... 3 Sekunden.


    Letztes Jahr hatte ich eigentlich fast ständig eine Stuhlfrequenz von 25-30x *täglich*. Auch in der Nacht. Ich konnte meistens so 1-2 Stunden am Stück schlafen. Vor 2 Monaten war ich auf vielleicht 3-4x runter. Jetzt ist sie wieder entsprechend hochgeschnellt.


    Ich weiss, du würdest sicherlich mit massivem Durchfall und 15-30x pro Tag aufs Klo immer noch problemlos zum Bürgerbüro gehen und zum Einkaufen. Ist alles kein Problem. Ich bin wahrscheinlich nur faul oder eben ein Lügner. Darum gings doch, oder? OMG


    Quote


    Aber wenn du genug Geld hast, dann kannst du deinen Rentenantrag auch abgeben, wenn dir gerade mal danach ist.


    Darum gings doch, oder?

    Turtle


    Nein.
    Es ging primär um die Aussteuerung, nicht um den Rentenantrag. Deshalb hatte ich auch ein eigenes Thema angelegt. Jetzt copy&paste ich das eben erneut hier rein und hoffe, daß sich jemand hierrein verirrt und mir vielleicht doch noch die Fragen beantwortet.


    ----------------------------

    Wie sieht das mit der Aussteuerung aus? Ich kann ja nicht mal den Rentenantrag endlich abschicken, geschweigedenn zu irgendeinem Amt hin.

    Wenn ich es erst 2 Wochen nach Aussteuerung schaffe mich entsprechend zu melden, ist das dann auch noch in Ordnung? Hartz 4 bekäme ich eh erstmal nicht, da ich noch zuviel Geld angespart habe. Die Krankenversicherung bezahlt in der Form auch nichts, das Medikament darf ich selber bezahlen, da es nicht zugelassen ist. Sonst gibt es nichts was wirkt.

    Wie sähe das ggf. eigentlich mit Wiedereingliederung aus? Dazu braucht man ja eigentlich einen Arzt - aber ohne Krankenversicherung kein Arzt?! Weil angestellt bin ich immer noch.

    Frage wäre eigentlich auch (nicht jetzt mit betreffend aber rein Interesse halber) - wie sieht es bitteschön mit schwerkranken Leuten aus, die bei Aussteuerungstermin stationär liegen? Wirft man die dann raus? Haben die dann Pech gehabt? Dürfen die dann den restlichen stationären Aufenthalt aus eigener Tasche bezahlen?

  • Quote

    Wie sieht das mit der Aussteuerung aus? Ich kann ja nicht mal den Rentenantrag endlich abschicken, geschweigedenn zu irgendeinem Amt hin.

    Wenn ich es erst 2 Wochen nach Aussteuerung schaffe mich entsprechend zu melden, ist das dann auch noch in Ordnung?


    Auf was soll sich diese Frage denn beziehen, wenn nicht auf den Rentenantrag?


    Quote

    Wie sähe das ggf. eigentlich mit Wiedereingliederung aus? Dazu braucht man ja eigentlich einen Arzt - aber ohne Krankenversicherung kein Arzt?! Weil angestellt bin ich immer noch.


    Wiedereingliederung? Wenn du noch nicht mal deine Wohnung verlässt um notwendige Anträge zu stellen? Ist doch gar nicht vorstellbar.


    Quote

    Frage wäre eigentlich auch (nicht jetzt mit betreffend aber rein Interesse halber) - wie sieht es bitteschön mit schwerkranken Leuten aus, die bei Aussteuerungstermin stationär liegen? Wirft man die dann raus? Haben die dann Pech gehabt? Dürfen die dann den restlichen stationären Aufenthalt aus eigener Tasche bezahlen?


    Du verwechselst den Krankengeldbezug mit der Krankenversicherung an sich. Das eine hat mit dem anderen recht wenig zu tun. Krankengeld ist nunmal zeitlich begrenzt. Eine Krankenversicherungspflicht besteht jedoch u. U. immer. Da dein Arbeitsverhältnis derzeit ruht, wird dein AG keine Beiträge abführen. Das bedeutet, dass du dich nach Ende des Krankengeldes freiwillig versichern musst, wenn Rente bewilligt wird, werden dann ja die Kosten von der Rentenstelle getragen.


    Wenn du nicht in der Lage bist, deine Behördengänge selbst zu erledigen, solltest du darüber nachdenken, die Betreuungsbehörde deiner Gemeinde zu kontaktieren, damit man dir u. U. einen Betreuer zuordnet. Oder du suchst dir jemanden, dem du vertraust und erteilst ihm Vollmacht zur Antragstellung bei Behörden.


    Turtle

    Es ist nicht nötig (und noch dazu regelwidrig!), mir eine PN zu schreiben, weil eine Verwarnung erfolgte, ein Beitrag oder Thread gelöscht oder ein Thread geschlossen wurde. Wenn dies geschah, hatte es einen entsprechenden Grund. Ich verweise insoweit auf die Regeln des Forums: Forenregeln.

  • Quote from Turtle1972;124624

    Auf was soll sich diese Frage denn beziehen, wenn nicht auf den Rentenantrag?


    Vielleicht auf die Meldung bei der Arge, die ich eigentlich vor Auslauf des Krankengeldes machen sollte? Bei dem ich allerdings auch nicht verstehe, warum ich mich da jetzt überhaupt melden soll - da ja eh jeglicher Sozialgeld-Antrag abgelehnt werden wird mit der Begründung, daß ich noch zuviel Geld habe.


    Quote


    Wiedereingliederung? Wenn du noch nicht mal deine Wohnung verlässt um notwendige Anträge zu stellen? Ist doch gar nicht vorstellbar.


    Ich sprach natürlich nicht von jetzt, sondern von ggf. in einigen Wochen.
    Das Medikament bekomme ich ja in den nächsten Tagen hoffentlich, dann wird es mir irgendwann wieder deutlich besser gehen.


    Vielleicht geht es mir in 2-3 Wochen gut genug, dann könnte ich zum Arzt. Dann werde ich ausgesteuert, bin dann nicht mehr versichert - die Wiedereingliederung wäre noch am Laufen - was dann?


    Gleiches gilt für den Fall, daß ich erst in 5 Wochen wieder auf den Beinen bin. Wie soll ich eine Wiedereingliederung vornehmen, wenn ich nicht mehr krankenversichert bin.


    Frage wäre dann auch, ob ich wieder automatisch krankenversichert bin, sobald ich wieder regulär arbeite - weil es hiess ja "endet Ihre Mitgliedschaft". Oder kann ich mir dann eine andere Krankenkasse direkt suchen?


    Quote


    Du verwechselst den Krankengeldbezug mit der Krankenversicherung an sich.


    Also in meinem Schreiben steht "Mit dem Wegfall des Krankengeldanspruchs endet auch Ihre Mitgliedschaft in der Kranken- und Pflegeversicherung".


    Quote


    Das eine hat mit dem anderen recht wenig zu tun. Krankengeld ist nunmal zeitlich begrenzt. Eine Krankenversicherungspflicht besteht jedoch u. U. immer.


    Als Selbstständiger habe ich meine Arztrechnungen alle selber bezahlt. Da war ich überhaupt nicht krankenversichert und niemand hat sich daran gestört.


    Und nein, wenn ich weiter krank bin und meine Krankenversicherung mir eben das notwendige Medikament und/oder Flüssignahrung nicht bezahlt, bin ich garantiert nicht so bescheuert denen mein übriges Geld in den Rachen zu schieben effektiv fürs nichts tun. Da kann ich dann auch das Geld aus dem Fenster werfen oder es verbrennen.


    Quote

    Da dein Arbeitsverhältnis derzeit ruht, wird dein AG keine Beiträge abführen.


    Das bedeutet, dass du dich nach Ende des Krankengeldes freiwillig versichern musst,


    Was ist an dieser "freiwilligen Versicherung" dann bitte freiwillig? In meinem Falle wäre dann "freiwillig" falsch und "Versicherung" genauso. Müsste ich mich ggf. nur "freiwillig versichern" lassen, nur weil ich noch wo angestellt bin - aber nicht arbeiten kann? Das ist doch vollkommen meschugge. Falls ich das nicht kann/will, was wollen die dann machen?


    Quote


    wenn Rente bewilligt wird, werden dann ja die Kosten von der Rentenstelle getragen.


    Wenn es mir gut genug geht, daß ich wieder aus dem Haus kann, kann ich auch gleich mit der Wiedereingliederung anfangen ... sofern den mein Arbeitgeber mal in die Puschen kommt.

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  • Weißt du, dann mach doch einfach, was du denkst. Offensichtlich willst du doch gar keine Ratschläge. Wobei sich mir nicht erschließt, was du eigentlich willst.


    Turtle

    Es ist nicht nötig (und noch dazu regelwidrig!), mir eine PN zu schreiben, weil eine Verwarnung erfolgte, ein Beitrag oder Thread gelöscht oder ein Thread geschlossen wurde. Wenn dies geschah, hatte es einen entsprechenden Grund. Ich verweise insoweit auf die Regeln des Forums: Forenregeln.

  • Quote from Turtle1972;124640

    Weißt du, dann mach doch einfach, was du denkst. Offensichtlich willst du doch gar keine Ratschläge. Wobei sich mir nicht erschließt, was du eigentlich willst.


    Turtle


    Von deiner Seite kamen nun wirklich keine großartigen Ratschläge.


    Erstmal Unterstellungen, daß ich einfach nur faul wäre bzw. lügen würde. Dann wird das Thema willkürlich gesperrt, obwohl ich eigentlich noch gerne die Antwort von gfr gelesen hätte und erneute Unterstellungen. Dann noch Sprüche wegen der Wiedereingliederung, obwohl offensichtlich ist, daß sich dies auf die nächsten Wochen/Monate bezieht - alles andere hätte keinerlei Sinn gemacht. Danke, aber nein danke.

  • Es kamen weder Unterstellungen noch sonstwas. Wenn du kritische Nachfragen nicht verkraftest, dann solltest du kein öffentliches Forum nutzen.


    Wenn du Probleme damit hast, dass Threads geschlossen werden: das nennt sich MODERATION! Weil man nunmal eben alte Beiträge, die im Zusammenhang stehen, weiter nutzen SOLL!


    Die Tatsache, dass nach Ende des Krankengeldes du dich wahrscheinlich freiwillig versichern lassen musst, weil es ja nunmal kein ALG 2 für dich gibt, wolltest du ja nicht lesen. Oder du kommst dann in die Pflichtversicherung der Nichtversicherten, da sind die Beiträge m. W. n. noch höher als bei der freiwilligen. Oder du musst halt deine Krankenkosten selbst tragen. Diese Frage nach deinem KV Schutz sollte dir im Übrigen deine Krankenkasse beantworten und wir sind hier kein Krankenkassenforum. Die kann man telefonisch oder per Mail bzw. Onlinekontakt sicherlich erreichen.


    Von daher frage ich mich weiterhin, was du eigentlich jetzt wolltest.


    Turtle

    Es ist nicht nötig (und noch dazu regelwidrig!), mir eine PN zu schreiben, weil eine Verwarnung erfolgte, ein Beitrag oder Thread gelöscht oder ein Thread geschlossen wurde. Wenn dies geschah, hatte es einen entsprechenden Grund. Ich verweise insoweit auf die Regeln des Forums: Forenregeln.

  • Quote from Turtle1972;124650

    Es kamen weder Unterstellungen noch sonstwas. Wenn du kritische Nachfragen nicht verkraftest, dann solltest du kein öffentliches Forum nutzen.


    In dem ersten Posting wurde in den ersten paar Sätzen so getan, als hätte ich 4 Monate lang Däumchen gedreht. Natürlich ohne das dort verlinkte Thema oder überhaupt das Thema an sich halbwegs zu lesen. Dann wäre nämlich aufgefallen, daß die Unterstellungen aus der Luft gegriffen sind. Die darauffolgenden Sätze sind - kombiniert mit dem 2ten Posting - offensichtlich rein rhetorische Fragen - hatte bereits die Flüssignahrung im Original-Posting erwähnt. Als wenn man sich mit sowas zum Spaß ernährt und dann noch über Wochen.


    Zitat: "Ansonsten braucht man auch noch mehr als Lebensmittel. Klopapier, Shampoo, Duschgel etc."


    Kein Fragezeichen, also auch keine Frage. Passt also schon. Und das obwohl klar gewesen sein muss, daß ich schwerst chronisch krank bin und mein allerletztes Problem darin besteht schlecht zu duften.


    Quote

    Weil man nunmal eben alte Beiträge, die im Zusammenhang stehen, weiter nutzen SOLL!


    Der einzige primäre Zusammenhang zwischen diesen beiden Themen ist meine Person.


    Wer Erfahrung mit "Aussteuerung" hat, hätte in das vorige Thema reingeschaut und definitiv nicht in ein Thema namens "EU-Rentenantrag". Das hat nämlich in der Form nichts miteinander zu tun. Aber vermutlich verstehe ich das nur nicht und man sammelt hier eben die Themen nach Ersteller und nicht nach Inhalt.

  • Vielleicht solltest Du zuerst mal klären, weshalb Deine Krankenversicherung mit dem Krankengeldbezug endet. Irgendwie sehe ich da keinen Zusammenhang.


    Du bist weiterhin angestellt, ergo in einem versicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis. Wieso endet die Krankenversicherung???


    Hab ich was im SGB V überlesen?


    Im übrigen würde ich an Deiner Stelle so verfahren: Immer eins nach dem anderen, so, wie man die Klöße ist.


    Aus Erfahrung würde ich sagen, dass ein Rentenantrag wegen dem bestehenden Arbeitsverhältnis sowieso abgelehnt wird.

    "Ich hab' hier bloß ein Amt und keine Meinung." (Friedrich Schiller)

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