Reha und Mutterschaftszeit

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    • Reha und Mutterschaftszeit

      Hallo!

      Ich wurde (vor Jahren) von der ARGE in die Abteilung für körperlich, geistig und psychisch beeinträchtigte leute gereicht wegen einer sozialverhaltensstörung die in der jugend (mit 12) festgestellt UND BEHANDELT wurde.
      Also erstmal bin ich laut denen nicht für den ersten Arbeits und Ausbildungsmarkt zu gebrauchen(Schulabbrecherr mit HAuptschabschl.), aber in der Reha Abt weiß man auch nichts mit mir anzufangen:
      Ich musste noch bevor ich schwanger wurde die üblichen Test durchlaufen. Lernfähigkeit, Konzentration etc, son ganz-tages-check halt.
      seit dem wimmeln die mich nur ab. denn ich habe überduchschnittlich gut abgeschlossen:cool: das bedeutet für die aber das ich rein von der leistungsfähigkeit "überqualifiziert" für sämtliche maßnahmen bin und ein scheitern vorprogrammiert ist. in maßnahmen zur vorbereitung auf den 1 ausbildungsmarkt wollen sie mich auch nicht lassen.
      jetzt bin ich ja auch noch mutter geworden und wollte nach möglichkeit NICHT 3 jahre warten bis ich anfangen kann meinen beruflichen weg zu ebnen
      mein arge arbeiter hat aber genau das mit mir vor. warten weils ihm keine arbeit macht. und in drei jahren weiß er dann warscheinlich immer noch nicht wie er mir vielleicht helfen kann.
      darf der das?
      weiß jemand wo ich mich sonst in sachen kostenübernahme für bewerbunstrainig o.ä melden kann?
      ich find so ungerecht!
      ich weiß ich hab in sachen zukunft viel falsch gemacht und bereu das heute.
      aber kann es denn echt wahr sein das menschen die ihr leben wieder in den griff bekommen wollen nur verhöhnt werden?
      ich mein ich tu alles um in der zukunft ohne staatshilfe um die runden zu kommen, nur ganz ohne hilfe wird das unter meinen vorraustetungen nicht.
      wer kann mir einen rat geben???
    • wir haben hier eine recht gute dichte an von der fbs qualifizierten tagesmüttern, und plätze gäbe es auch, nur das, und das wär ja auch so wenn mein fall anders läge, die betreuung in vollzeit mehr kostet als die durchschnittliche vergütung einer ausbildung,
      generell ist es ja so, mit oder ohne kind, das ich meinen lebensunterhalt nur durch eine ausbildung nicht finanzieren kann, da ich nicht mehr bei meinen eltern lebe seit ich 16 bin. bafög oder aufstockende leistung bräuchte ich so oder so, sonst kann ich mich unter die brücke setzen.
      und mein netter sachbearbeiter hat ja nun schon gesagt das ich von denen bevor mein kind 3 wird keine hilfe in sachen kinderbetreuung und arbeitsaufnahme kriege.
      da ich aber 50 km von meiner familie entferntwohne und die arge auch einem umzug in die nähere umgebung nicht genehmigt bin ich auf eine "fremdbetreuug" angewiesen und die gibts nunmal nicht geschenkt...
    • chantal;102750 schrieb:


      und mein netter sachbearbeiter hat ja nun schon gesagt das ich von denen bevor mein kind 3 wird keine hilfe in sachen kinderbetreuung und arbeitsaufnahme kriege.

      Das liegt dann wahrscheinlich daran, dass es auch jemand bezahlen muss und einen Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz gibt es in vielen Bundesländern erst ab 3 Jahren. In unserer Stadt zum Beispiel bekommt man ab 2,5 Jahren als Arbeitssuchende 4 Stunden bezahlt und ab 3 Jahren 7 Stunden, aber das ist total unterschiedlich von Stadt zu Stadt. Am besten ist es, wenn du dich darüber mal bei deinem Jugendamt in der Abteilung -Wirtschaftliche Jugendhilfe- erkundigst und nicht bei deinem Arbeitsvermittler. Mein männlicher Arbeitsvermittler hat davon leider auch keine Ahnung gehabt und wusste auch nichts von fiktivem ALG1 nach der Elternzeit.
    • super danke, dann werd ich mich mal beim jugendamt melden.

      zum sachbearbeiter:
      dummerweise ist es hier so das die alle paar jahre ihren "einsatzbereich" tauschen, der mann den ich vor der schwangerschaft hatte war super toll
      ein total engagierter mensch gerade was hilfe und beistand in schwierigen berufsperspektiven anging, der hat für die klienten die auch wirklich etwas tun wollten gekämpft.
      der neue hingegen hatte sich kurz vor der geburt telefonisch gemeldet, hätte eigentlich einen termin gehabt wegen der elternzeit und so, den könne er nicht wahrnehmen weil er neu ist und sich da erstmal zurechtfinden muss. er würde mich dann wieder einladen. da mir das aber zu lang dauerte bin ich da ja selbst hin als mein kind ca 8 wochen alt war. naja und da kamen dann die oben aufgeführten aussagen zustande.....

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