Unglaublich, aber wahr, ich soll in Rente, obwohl ich berufliche Reha machen will...

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    • Unglaublich, aber wahr, ich soll in Rente, obwohl ich berufliche Reha machen will...

      Hallo Leute,

      jetzt weigert sich auch noch die Rentenversicherung mir eine berufliche Reha zu ermöglichen, stattdessen soll ich in Frührente mit 40...

      Genau das hat mein Ex mir immer unterstellt, dass das mein Ziel sei...dass meine sonderbare Krankheit namens PTBS und Dissoziation, die keiner kenne, nicht von seinen Schlägen und Morddrohungen kommen könne und ich das alles nur erfunden und mir im Internet angelesen hätte, weil ich in Rente wolle...

      Habe ja nun den Klinikbericht meiner medizinischen Reha komplett gesehen und weiss sicher, dass die mich nicht kaputt geschrieben haben, ist also auf Gutdünken der Rentenversicherung, die mich niemals selbst gesehen und gesprochen haben...

      Antrag auf berufliche Teilhabe wurde wie da steht "umgedeutet" in Antrag auf Rente wegen voller Erwerbsminderung.

      Frage mich auf Basis welcher Daten, in meinem Klinikbericht steht *ausdrücklich*, dass ich berufliche Reha machen kann und soll.

      Berufliche Reha gibt es anscheinend für Traumapatienten in diesem Land nicht mehr.

      Entweder ist man eigentlich gesund und kann ganz normal arbeiten oder man ist direkt *so* kaputt, dass man in Rente muss...

      Kommt die natürlich viel billiger, da ich eh kaum Rentenansprüche habe und dann zum Sozialamt gehen muss, als das Übergangsgeld während einer beruflichen Reha...

      Viele Grüße an euch,

      Tigerkater
    • In diesem Land wird man als Traumapatient absolut wie Dreck behandelt, entweder überhaupt nicht ernst genommen und als arbeitsscheuer Simulant diffamiert oder man wird direkt in Rente geschickt und die Dissoziation einem mal wieder als Psychose ausgelegt...und der liebe Ex wird für seine Alkohol- und Drogensucht noch überall bedauert und er konnte halt einfach nicht anders, als das mit mir zu machen...verkehrte Welt das alles...
    • Arbeitsamt will mich direkt in die Vermittlung stecken, Rentenversicherung zum Sozialamt abschieben. Hauptsache es kostet nix... Einfach umgedeutet, keinerlei Begründung. Meinem besten Freund haben sie seine von der Klinik befürwortete berufliche Reha einfach abgelehnt, weil er zu gesund sei, mir haben sie es abgelehnt, weil ich zu kaputt sei... LOL
    • Biste schon in Einspruch gegangen,das solltest du umbedingt machen.
      Ja die wollen echt sparen aber es steht dir zu, generell wie ich es weiß lehnen die alles ab. Ich kann ein Lied davon singen wenn nicht anders musst du zur eine Beratungsstelle gehen oder dir von Anwalt hilfe holen und dir somit dein Recht holen.
      Ist schon ne Frechheit was die machen ist ja auch billiger einen in RENTE zu schieben.,weil man da nicht viel bekommt.
      Ich selber darf nicht arbeiten und beantragte damals Erwerbsunfähigkeits Rente musste 2Jahre kämpfen das ich meine Rente bekamm da es ja nicht möglich war für mich. Alles muss man sich erkämpfen selbst wenn es dir zusteht Gesetzlich.
    • Hab mal gelesen bei Google PTBS Krankheit die gehen nach den Berichten das man dann nicht arbeitsfähig ist durch Posttraumatische Belastungsstörunen .
      Lass es dir erneut bestättigen das du troztem auch wenn du diese Krankehit hast arbeiten darfst laut den Ärzten. Und du hats ein recht zu erfahren wie sie darauf kommen das du nicht arbeitsfähig bist sollen dir es zeigen wie sie darauf kommen.
      "http://www.google.de/url?sa=t…2=tUZ4tn-ZKE_syXKTTbi41Q"

    • Die haben sich einfach ohne weitere Erklärung über den Klinikbericht der Reha hinweg gesetzt. Da steht *ausdrücklich* drin, dass ich berufliche Reha machen soll, kein Wort von Rente. Nie war bei mir von Rente die Rede, kein Arzt hat das je so gesehen. Aber natürlich bin ich auch noch nicht wieder voll arbeitsfähig. Bin arbeitsunfähig erkrankt nach wie vor, aber natürlich nicht voll erwerbsunfähig, so wie die Rente schreibt!!! Aber deshalb ja *berufliche Reha*... Kann ja nicht angehen, dass man entweder gesund ist oder komplett kaputt. Ich bin weder noch!!!
    • Tigerkater;96479 schrieb:

      Die haben sich einfach ohne weitere Erklärung über den Klinikbericht der Reha hinweg gesetzt. Da steht *ausdrücklich* drin, dass ich berufliche Reha machen soll, kein Wort von Rente. Nie war bei mir von Rente die Rede, kein Arzt hat das je so gesehen. Aber natürlich bin ich auch noch nicht wieder voll arbeitsfähig. Bin arbeitsunfähig erkrankt nach wie vor, aber natürlich nicht voll erwerbsunfähig, so wie die Rente schreibt!!! Aber deshalb ja *berufliche Reha*... Kann ja nicht angehen, dass man entweder gesund ist oder komplett kaputt. Ich bin weder noch!!!


      kleinmini;96480 schrieb:

      Denke mal bleibt dir nichts weiter übrig um dir Rechtsberatung zu holen.
      Dürfen die ja garnicht das so zu handhaben.


      Ich würde mich mal vorher erkundigen, ob es sich hier um eine Erwerbsunfähigkeitsrente auf Zeit handelt.

      Was soll jetzt eine berufliche Reha, wenn Tigerkater selbst schreibt:

      Tigerkater;96479 schrieb:

      Aber natürlich bin ich auch noch nicht wieder voll arbeitsfähig. Bin arbeitsunfähig erkrankt nach wie vor, aber natürlich nicht voll erwerbsunfähig,

      und somit an Maßnahmen der beruflichen Reha aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen kann.
    • Zitat von Tigerkater
      Aber natürlich bin ich auch noch nicht wieder voll arbeitsfähig. Bin arbeitsunfähig erkrankt nach wie vor, aber natürlich nicht voll erwerbsunfähig,


      Wenn man nicht voll arbeitsfähig ist gibt es immerhin so das man teilweiße Beschäftigt werden kann. Falls das nicht der Fall ist stimmt es das es Vorrübergehen Erwerbsminderungs Rente bekommt.
      Gehe nun aber davon aus dU teilweiße beschäftigt werden kann zb für 3-6std oder Tigerkater ist das so oder kannst du zur zeit garnicht?
      Dann ggeht es nicht anders und du bekommst vorrübergehend diese Rente und nicht auf dauer. Gibt ja auch Menschen die vorrübergehend für zb 6monate behindert sind und bekommen dann auch nur zum übergang zb Pflegegeld oder Behinderten Ausweiß.
    • kleinmini;96494 schrieb:

      Zitat von Tigerkater
      Aber natürlich bin ich auch noch nicht wieder voll arbeitsfähig. Bin arbeitsunfähig erkrankt nach wie vor, aber natürlich nicht voll erwerbsunfähig,


      Wenn man nicht voll arbeitsfähig ist gibt es immerhin so das man teilweiße Beschäftigt werden kann.


      Könnten wir das Wort arbeitsfähig gegen das Wort erwerbsfähig austauschen?

      Denn ansonsten arbeiten wir hier mit Begriffen, deren Bedeutung unterschiedlich ausgelegt wird.
      Die Möglichkeit, auch bei Arbeitsunfähigkeit teilweise wieder arbeiten zu gehen, gibt es im sogenannten Hamburger Modell (stufenweise Wiedereingleiderung in den Arbeitsprozeß bei einem vorliegenden Arbeitsverhältnis).

      Dies kann jedoch m.E. hier nicht zutreffen. Im übrigen sollte es an (Test-)Arbeitsplätzen für sowas derzeit fehlen. Insoweit wäre hier eine befristete Rente sehr wahrscheinlich und auch angezeigt.

      Ob hier eine teilweise Beschäftigung überhaupt möglich ist, steht auch nicht fest.
      Im Klinikbericht steht drei bis sechs Stunden soll getestet werden ....


      Das Beste ist hier wirklich, sich mit dem Rententräger in Verbindung zu setzen, und dort dies abzuklären. Vielleicht blockiert auch die Krankschreibung die Einleitung von Maßnahmen zum Testen der Rest-Erwerbsfähigleit.
    • Also auf gut Deutsch: berufliche Reha gibt es de fakto für mich eigentlich gar nicht. Ich werde jetzt also zwei Jahre auf Eis gelegt und wenn ich nicht aus eigener Kraft auf den Arbeitsmarkt zurück komme, habe ich halt dann Pech gehabt...entweder ganz gesund und ab zum Arbeitsamt oder Bewerben oder direkt *so* kaputt, dass ich jetzt zwei Jahre Däumchen drehen darf...na toll...hatte bereits selbst, schon vor meiner medizinischen Reha, Kontakt aufgenommen, mit einem Arbeitstrainingsplatzprojekt hier vor Ort und sollte dort ein Praktikum in realem Betrieb machen dürfen, das kann ich dann jetzt wohl auch abhaken...
    • Tigerkater;96511 schrieb:

      Also auf gut Deutsch: berufliche Reha gibt es de fakto für mich eigentlich gar nicht. Ich werde jetzt also zwei Jahre auf Eis gelegt und wenn ich nicht aus eigener Kraft auf den Arbeitsmarkt zurück komme, habe ich halt dann Pech gehabt...entweder ganz gesund und ab zum Arbeitsamt oder Bewerben oder direkt *so* kaputt, dass ich jetzt zwei Jahre Däumchen drehen darf...na toll...hatte bereits selbst, schon vor meiner medizinischen Reha, Kontakt aufgenommen, mit einem Arbeitstrainingsplatzprojekt hier vor Ort und sollte dort ein Praktikum in realem Betrieb machen dürfen, das kann ich dann jetzt wohl auch abhaken...


      In all deinen Beiträgen habe ich den Eindruck, dass es für Dich nur schwarz oder weiß gibt. Unsere Welt ist aber nicht so; sondern es gibt da auch -und gerade in deinem Fall wahrscheinlich- sehr viele Zwischenstufen.

      Ich sehe aus dem obigen Beitrag, dass meine Vermutung einer befristeten Rente, wahrscheinlich zutrifft (von 2 Jahren etc. hattest Du bisher nichts gesagt).

      Nochmal, die Befristung einer Rente erfolgt u.a. deshalb, weil zwar die aktuelle Perspektive eine Erwerbsfähigkeit verneint, jedoch dies einer Überprüfung bedarf, da eben nicht von einer generellen dauerhaften Erwerbsunfähigkeit derzeit ausgegangen werden kann.
      Du schreibst selbst, dass Du vor der medizinischen Reha Dich wegen der beruflichen Wiedereingliederung erfolgreich gekümmert hast. Wahrscheinlich hat man nicht zuletzt deshalb, in dem von Dir zitierten Bericht, auch einen Test der Erwerbsfähigkeit aufgenommen.

      Für das Gespräch würde ich Dir noch einen Tipp geben:
      Lege Dir einen Zettel (heute schon) an, auf dem Du alle Fragen, die Dir so einfallen notierst. Wenn dann der Termin für das Gespräch ist, nimm den Zettel mit.
    • Tigerkater;96498 schrieb:

      Im Klinikbericht steht drei bis sechs Stunden soll getestet werden und das über berufliche Reha.


      Und das ist wahrscheinlich die Erklärung für die Ablehnung, falls sich diese Einschätzung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt bezieht.
      Eine berufliche Reha wird von der RV nur dann in Betracht gezogen, wenn eine Leistungsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt von 6 Stunden und mehr vorliegt. Es dürfen qualitative Einschränkungen vorliegen, aber keine quantitativen. Das Ziel einer beruflichen Reha soll ja die Ausübung einer Vollzeitbeschäftigung sein.

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