Förderung soz.pfl. Job

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    • Förderung soz.pfl. Job

      Moin ins Forum,
      folgender Sachverhalt:
      Nach Pleite in Selbständigkeit===>Sozialhilfe danach durchgehend bis jetzt im ALG.II Bezug. Vermittlungshemmis u.a schwerer Alkoholismus (seit 3,5 Jahren abstinent!) Durch ständige Mitarbeit in Selbsthilfegruppen und eigene Weiterbildung(Kommunikationstrainig, Gruppenmoderation pp.) sowie durch ständige Zusammenarbeit mit einer Suchtfachklinik hat mir der Klinikleiter den Vorschlag gemacht, eine eigen Gruppe zu initalisieren, die besonders junge Menschen, die schon früh und exessiv getrunken haben -und natürlich allerlei Beikonsum betrieben -anspricht, die sonst nicht erreicht werden...
      Zum einen durch die vorhandene Alterstruktur in bestehenden Gruppen, zum anderen durch gewisse, jahrelang manifestierte Strukturen, die das Klientel eher abschrecken.
      Da die "Probanden" ausserdemein etwas gewöhnungsbedürftiges Verhalten an den Tag legen-ich war selber auch so:eek:- und eine NULL-Struktur haben, besteht hier wohl erhöhter Handlungsbedarf.
      Die Klinik hat mir einen Suchtkrankenhelfer-Lehrgang bezahlt, indem ich grade stecke.
      Zusätzlich ist angedacht, diese garnicht erst als Ehrenamt zu starten, sondern gleich als Mitarbeiter der Klinik, da wir überein gekommen sind, zusätzliche Module wie Anti-Aggressions uns Soziales Kompetezttrainig mit anzubieten und das Projekt fest und verbindlich zu betreiben.

      -Wird schwierig das nötige Mittelmaß zwischen "an die hand nehmen" und Eigenverantwortung bei den Klienten zu finden-

      Da der Klinikträger neu ist, wird sich das Anfangsgehalt wohl nur leicht über der 400€ Marke bewegen. Hierfür benötige ich nun die Förderung da der Träger nicht bereit ist alles alleine zu tragen, zumal das Modell auch völlig neu ist und sich auch erst etablieren muss.
      Zusätzlich hab ich noch einen 400 € Job.
      Reicht also auf jeden fall um aus dem AlG.II Bezug -mit Wohngeld -rauszukommen
      Nächste Woche hab ich einen Termin bei meiner SB. An was muss ich denken, was hilft mir bei der Argumentation etc. ..
      und geht das überhaupt so in der Form???

      Thx für´s Lesen.:)
    • Dann meine ich wohl den Eingliederungszuschuss...

      Meines laienhaften Wissens nach wird der linear absteigend gewährt( von 80% pro Jahr, dann 70% usw.)

      Wenn der Klinikbetreiber realisiert, daß das Projekt funzt und auch einen Mehrwert im therapeutischen Konzept bedeutet, wird er sicherlich auch bereit sein, sich mehr (finanziell) zu engagieren. das wird aber ein bißchen dauern.

      Das Projekt ist für beide Seiten wohl Neuland.....
      für die Fördertöpfe der ARGE und im bürokratischen Ablauf auch für den Betreiber, eine Krankenhausgesellschaft, die gerade seit einem knappen Jahr als Träger fungiert.
      Wobei die Klink an sich schon seit Mitte der 80er etabliert ist.
    • das meine ich eher nicht...:(
      Welcher Lohn ist für einen Selbsthilfegruppenleiter "Tarif" und ortsüblich???
      Da ist wohl etwas Flexibilität gefragt und keine buchstabengetreue Auslegung von Gestzen.....:)
      Der "Stelle" an sich gibt es ja nicht als solches und auch nicht als Schlüssel in einer Anmeldung bei de KK.
      Diese Synthese aus "Alg.II Empfänger in beitragspflichtige Beschäftigung" und Förderung eines Sozialen Projektes ausserhalb der üblichen Schemata, die gilt es zu erreichen...
      Lasst doch euer Brain mal stormen.....:)
    • Ich versteh nicht, was du willst. Es wird eine Stelle geschaffen. Die Eingruppierung dieser Stelle ist Aufgabe des Arbeitgebers, der sicherlich in Anlehnung an den Tarif im öffentlichen Dienst bzw. Gesundheitswesen zahlt, wenn es ein AG aus der Branche ist.

      Und zu diesem Entgelt kann der Arbeitgeber halt einen Zuschuss erhalten.

      Worüber sollen wir uns daher weiterhin unsere "brains" zermürben?

      Turtle
    • Turtle1972;8301 schrieb:

      .

      Worüber sollen wir uns daher weiterhin unsere "brains" zermürben?

      Turtle


      Ich dacht das wäre ein Forum hier?:cool:

      Nun geht es mal nicht nach Schema "F" . Gabelstaplerschein===>Formular 17===>bewilligt===Kohle raus und tschüss, sondern ein etwas diffiziles Problem taucht auf und ihr schaltet ab??
      Was nicht vorgesehen ist, ist auch in den Köpfen nicht vorgesehen??

      Der Arbeitgeber kann dafür keine ganze Stelle schaffen, jedenfalls noch nicht...er könnte aber vielleicht -in Zusammenarbeit mit der Arge- mal etwas versuchen und auf den Weg bringen...............

      Um mit meiner Sb produktiv zu reden, wollt ich von kompetenter Stelle mal ein paar Anregungen...was es noch so gibt an Fördermöglichkeiten...

      ..aber wenn euch das überfordert...:D
    • Und wenn keine Vollzeitstelle drin ist, dann kann der AG eben eine Teilzeitstelle schaffen. Solange die versicherungspflichtig ist, kann es auch EGZ dafür geben.

      Aber sich darüber eine Platte zu machen ist immer noch Aufgabe des Arbeitgebers.

      Ansonsten kann man nur wie Gerald verbleiben: Es gibt Gesetze und danach gibt es Fördermöglichkeiten, hier z. B. eben EGZ. Was erfinden kann man da schlecht.

      Turtle
    • Oder konkretisiert,
      hab meinen Eingangsbeitrag nochmal gelesen und gemerkt daß ihr das vll. anders lest als ich.;):
      1.: Angenommen ich erhalte als hauptberuflich angestellter Suchtkrankenhelfer in Teilzeit 500€ mtl. brutto. Welcher Teil kann maximal von einer anderen Stelle übernommen werden und gibt es Ermessenspielräume?
      2.: Von wem konkret und wann muss es spätestens beantragt werden und von wem und welche anderen Stellen kommen in Betracht um Zuschüsse zu gewähren??
      3: Gibt es bei den Argen oder sonstwo spezielle Ansprechpartner für die Schaffung neuer, bisher nicht existenter Berufsbilder zur Integration von Arbeitslosen?
    • Geht doch.

      Also, brutto ist 500 Euro. Der AG muss vielleicht nochmal 50 Euro draufzahlen für seinen Anteil zu deiner Sozialversicherung. Macht zusammen 550 Euro.

      Wenn er jetzt einen EGZ von 50% für 12 Monate bekäme, dann würde ihm also die ARGE monatlich 225 Euro erstatten.

      Den Antrag muss er beim Arbeitgeberservice stellen und zwar vor Abschluss des Arbeitsvertrages.

      Zur Schaffung von "Berufsbildern" gibt es keinen Ansprechpartner. Berufsbilder orientieren sich nach den in Deutschland anerkannten Ausbildungsberufen. Gibt es die nicht, kann man nichts schaffen. Und wie dich dein Arbeitgeber bezeichnet, ist doch letztendlich auch egal.

      Turtle
    • Jo THX--- daß es auch für Teilzeit den Zuschuss gibt ist eine wichtige Info.
      Allerdings hab ich nun vorhin gehört, das als Arbeitgeber nicht die Klinik, sondern ein gemeinütziger Verein ist, der aus seinem Etat auch den Kursus bezahlt hat...und dieser hat ganz andere Möglichkeiten Förderungen zu bekommen....;)

      Andere Frage: Lag es an meinen Vermittlungshemmnissen(Sucht, ungelernt, langzeitarbeitslos) das die ARGE mir weitgehend freie Hand ließ??
      Anfang 2005 hab ich in einem Gespräch dargelegt, was ich möchte, damals war das noch ziemlich unstukturiert und in einer vor-vor-vor Planungsphase.
      Seitdem hab ich ausser einem (1!) gespräch wg. Umzug und Nebenjob, nie was von denen gehört. EGV, 3-Monatstermin, Massnahme, EEJ ,der 234te WORD/Excel Kurs,Kontoauszüge vorlegen pp. : FEHLANZEIGE
      ..oder lag es an den Gesprächsinhalten.??? Tenor war damals: Hört sich gut an, machen Sie mal!!
      Alle 6 Monate kommt der Fortzahlungsantrag per Post und das wars.

      M. E.auch genau das richtige um selbst wieder in Tritt zu kommen...

      ...jedenfalls in meine Fall:)
    • Klingt nach meinen Erfahrungen als Hilfeempfänger.

      Aus heutiger Sicht kann ich sagen: Es kommt immer auf Deinen SB (sowohl in der Leistung als auch in der Vermittlung / dem Fallmanagement) an, wie Du gefordert wirst.

      Wobei natürlich Hilfestellungen erst dann sinnvoll sind, wenn man als SB weiß in welche Richtung es denn gehen soll. "Luftblasen" kann man eben nicht fördern.
    • Ich hatte telefonisch um einen Termin gebeten -vor ca. 14 Tagen - da ist auch noch nix passiert.
      Ist aber auch gut so..:)
      Kriege für das Projekt auch noch politische Rückendeckung aus der Bürgerschaft und der L(andes)H(aupt)S(telle)S(uchtfagen).
      Wenn ich alle in einem Boot hab, wird es mir wesentlich leichter fallen, was zu erreichen..(Förderungstechnisch)
      Auch Frau Bätzing kriegt ´ne mail mit dem "neuen" Konzept zur Begutachtung.

      :rolleyes:
    • Gerald;8264 schrieb:

      Den Eingliederungszuschuss kann der Arbeitgeber beantragen. Er beträgt bis zu 50 % des Lohnes für bis zu 12 Monate. Der Lohn muss aber tariflich bzw. ortsüblich sein.


      jo..nun hatte ich explizit gefragt, ob es noch andere Möglichkeiten gibt..

      Mit dem Verweis auf den Bundesrechnungshof in einer anderen Antwort wurde das verneint....:mad:

      Das mich keiner auf den
      § 16e Leistungen zur Beschäftigungsförderung


      hingewiesen hat, der wie die Faust aufs Auge auf mich passt (Vermittlungshemmnisse) wundert mich...:rolleyes:..

      genau sowas hatt´ ich gesucht.....und heute gefunden!!

      Insofern waren Eure Antworten im Nachhinein NICHT befriedigend...
      und das bei der geballten Anzahl der SB...:eek:
    • Außerdem soll bzw. muss entsprechend den Weisungen der BA eine mindestens 6 monatige Aktivierungsphase (Vorschaltmaßnahme) erfolgen, d. h. mit Einstellung und Förderung bei einem Arbeitgeber wird es erstmal nix. Das ist LANGFRISTIG geplant. Und hier sollte doch - wenn ich es richtig verstanden habe - die Einstellung recht bald erfolgen.

      Außerdem soll mit dem Beschäftigungszuschuss nur gefördert werden, wer auf dem all. AM keine Arbeit findet. Hier wurde die Arbeit aber SELBST gefunden auf dem all. AM.

      Turtle
    • grünspan;8272 schrieb:

      das meine ich eher nicht...:(
      ...
      .
      Diese Synthese aus "Alg.II Empfänger in beitragspflichtige Beschäftigung" und Förderung eines Sozialen Projektes ausserhalb der üblichen Schemata, die gilt es zu erreichen...
      Lasst doch euer Brain mal stormen.....:)



      Als Antwort von Euch hätte ich mir gewünscht:

      "Möglichkeiten bietet z.B der & 16e SGB II, die dafür "benötigten" Vermittlungshemmnisse sind vorhanden.

      Die notwendigen Gegebenheiten basieren darauf, daß du auf der Grundlage einer Eingliederungsvereinbarung für einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten betreut wirst.
      Es bedarf also eines Vorlaufes. Im Gegensatz zur normalen Eingliederungsförderung sind sowohl die zum Lohn gezahlten Prozente , als auch die Dauer höher. Qualifizierung, die bei der Arbeit mit Menschen( gilt übrigens füer ALLE:p) immer indiziert ist, wird extra gefördert.
      Da dein Projekt noch ganz neu und nicht etabliert ist, können sowohl ARGE als auch Klinik das Projekt nach Kriterien des 16e ausrichten und zu einem, für beide Seiten Erfolg versprechendem Ergebnis kommen. "

      dann hätte Euer Brain "gestormt".................:rolleyes:

      Im übrigen ist mir die Eigeninitative auch viel lieber, gefordert werd´ ich ja auch nicht. Ich schrieb ja schon, daß in jetzt bald 5 Jahren 1 (EIN) Kontakt stattgefunden hat, der auch noch von mir initiiert wurde. Die ganzen Probleme die in den Jammerforen auftauchen über Inhalte einer EGV oder irgendwelcher Massnahmen, Schwärzungen oder nicht Schwärzungen auf Kontoauszügen sind mir völlig fremd, da die einzige Kommunikation aus dem Fortzahlungsantrag besteht!!

      Und wenn kein Fordern, dann wohl auch kein Fördern.....;)

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