Mindest-Leistung bei Grusi im Alter?

  • Hallo,
    bekanntlich ermittelt sich die "gewährte Leistung" aus
    Bedarf ./. Einkommen.


    Frage:
    Wie <klein> darf die sich dabei ergebende Differenz sein, damit der Status "Grundsicherung" nicht verloren wird?


    Von einem Arbeitseinkommen können lt. Auskunft der Sachbearbeiterin 30% behalten werden. Wenn diese 30% nun so viel sind, dass die errechnete Leistung gegen Null läuft, gibt es dabei irgendwelche gesetzlich festgelegte Mindestgrößen?


    Ohne gewährbare Leistung aus rechnerischen Gründen würden die Krankenkassenkosten gem. § 264 SGB V ebenfalls nicht getragen werden. Die Fortsetzung der PKV (GKV wäre nicht möglich) würde alleine an die 700 €/Monat betragen und somit ein Arbeitseinkommen kontraproduktiv erscheinen lassen. Oder gibt es auch eine Grundsicherung, die nur ein Betreuungsverhältnis nach 264 abdeckt?

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  • Moin!!

    Ganz verstehe ich die Fragestellung nicht, versuche aber trotzdem mal zu helfen!!

    Also einen Mindestbetrag vermag ich so nicht zu nennen, wenn nach Abzug des Einkommens kein Bedarf mehr bleibt, besteht kein Anspruch. Fraglich ist dann aber, wann vielleicht schon Wohngeld als vorrangig in Anspruch zu nehmende Leistung in Frage kommt und somit kein Anspruch mehr auf Grusi besteht. Grade bei geringem Anspruch auf GruSi könnte das der Fall sein. Hier hilft dann nur ne Probeberechnung.

    GKV fällt definitiv aus?! Dann bleibt wohl nur die PKV und da der Basis/Standardtarif und soweit die Beiträge dann wieder so hoch wären, dass das EK nicht ausreicht, dann muss wohl ein Antrag gestellt werden!

    ...als Dein Anwalt rate ich Dir mit Höchtgeschwindigkeit zu fahren....

  • Quote from gerhart;85904

    Ohne gewährbare Leistung aus rechnerischen Gründen würden die Krankenkassenkosten gem. § 264 SGB V ebenfalls nicht getragen werden. Die Fortsetzung der PKV (GKV wäre nicht möglich) würde alleine an die 700 €/Monat betragen und somit ein Arbeitseinkommen kontraproduktiv erscheinen lassen. Oder gibt es auch eine Grundsicherung, die nur ein Betreuungsverhältnis nach 264 abdeckt?



    Ohne Leistungsbezug nach dem SGB XII dürfte die Regelung des § 5 Abs. 1 Nr. 13 SGB V bzw. § 193 VVG Anwendung finden. Ab 01.01.2009 besteht in Deutschland Versicherungspflicht für jeden.

    Sowohl in der GKV (5 (1) 13) als auch in der PKV fallen dann jedoch wieder Beiträge an. Wenn diese irgendwann nicht mehr aufgebracht werden können, kann erneut Grundsicherung unter Anrechnung dieser gewährt werden.

    Achtung bei der PKV: Wenn durch die Erhebung des vollen Beitrag des Basis-/Standardtarif Sozialhilfebedürftigkeit entstehen würde oder entsteht, darf Versicherung nur den hälftigen Beitrag fordern.