Warmwassereinteil

  • Hallo an alle,


    wie wird denn bitte - möglichst genau - der monatliche Warmwassereinteil berechnet (speziell für München Nord), wenn die Jahresfestkosten 340,59 EUR betragen ?


    Wäre toll, wenn das jemand wüsste.


    Vielen Dank,
    Keka

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  • Das Sozialamt der LH München berechnete aktuell in einem Fall bei 550 € pauschaler Monatsmiete für eine Person einen "Bruttowarmmiete-Warmwasseranteil" gemäß Einzel-Verbrauch 2008/ista-Abrechnung in Höhe von 7,27 €.

  • Wenn du, wie ich denke, den monatlichen Kürzungsbetrag für Warmwasser meinst, ist dieser deutschlandweit gleich und bestimmt sich nach dem jeweiligen Regelsatz:

    s. anbei

    Files

    • Dok1.doc

      (58.88 kB, downloaded 11 times, last: )

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  • Hallo an alle,
    ich bin Rentnerin aus München, Invalide 80% „G“, Pflege I, und Grundsicherungsempfängerin
    Fragen:
    1. meine Regelsatz ist 384,00 € Ist das OK ?
    2. Merkzeichen „G“ 65,23 € Ist das OK ?
    a) Wie fiel % von Regelsatz ist Minimum/Maximum möglich zu haben?
    3. GESAMTMIETE 622,85 € :
    GRUNDMIETE 358,93 €
    BKVORAUSZAHLUNG 158,92 € (Betriebskosten)
    HKVORAUSZAHLUNG 105,00 € (Heizung/Warmwasser ist seit 05.12.2007 unverändert, aber jedes Jahr steigen Warmwasseranteile,
    laut Sozialamt) Ist das OK ?
    4. Die Jahresfestkosten für Warmwasser sind 340,59 € und meine Warmwasseranteile sind 31,40 € x 12 = 376,80€, 36,21 € mehr
    bezahlt. Ist das OK ?
    5. Obwohl Regelsatzsumme, unter anderem auch für Essen und Leben ist, muss ich verzichten. Ist das OK ?
    6. Ob mir Rückzahlung von Warmwasser zusteht ?
    7. Sozialamt rechnet Warmwasserkosten aus Betriebs- und Heizkostenabrechnung. Ist das OK ?

    Wäre toll, wenn all das jemand möglichst genau wüsste und mir beantwortet.

    Vielen Dank,
    Keka

  • Quote from ziggi;85294

    Wenn du, wie ich denke, den monatlichen Kürzungsbetrag für Warmwasser meinst, ist dieser deutschlandweit gleich und bestimmt sich nach dem jeweiligen Regelsatz:

    s. anbei


    "Deutschlandweit"? WER richtet sich nach diesen Tabellen?
    Das Sozialamt der LH München (unter SPD-Führung) ganz bestimmt nicht; es werden verbrauchsabhängige (gem. ista-Abrechnungen!) Anteile ermittelt und abgezogen. Für weite Wohngebiete liegen erst Verbrauchsabrechnungen vor, die nur bis Juli 2008 reichen. Es ist auch schwer nachvollziehbar, dass der individuelle Verbrauch auch nicht einmal annähernd berücksichtigt werden soll.


    Keka
    Zu Punkt 7: Es gibt in der Tat auch Rückzahlungen auf Basis konkreter Einzelabrechnungen
    Zu Punkt 8: Die Abrechnung erfolgt so wie dargestellt. Wenn es keine Abrechnung gibt, z.B. bei Pauschalmiete, wird man gezwungen, den Vermieter so lange auf die Füße zu treten bis er eine solche Abrechnung heraus gibt bzw. anfertigen lässt - wobei dieser auch zwangsläufig erfährt, dass man Sozialleistungsempfänger ist. "Amtsverschwiegenheit" ist ein Fremdwort geworden, und Postboten lassen gerne mit großen Stempeln abgefertigte Briefe des Sozialreferats in Briefkästen der Nachbarn gelangen. "Briefgeheimnis" gilt in diesen Fällen auch nicht, wie sich im Übrigen auch zahlreiche "1-Euro-Jobber" an den Sozialakten gütlich tun und über Kontenauszüge etc. herum quatschen (war selber mal als Sicherheitsmitarbeiter dort beschäftigt...)

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  • Quote from gerhart;85582

    "Deutschlandweit"? WER richtet sich nach diesen Tabellen?
    Das Sozialamt der LH München (unter SPD-Führung) ganz bestimmt nicht; es werden verbrauchsabhängige (gem. ista-Abrechnungen!) Anteile ermittelt und abgezogen. Für weite Wohngebiete liegen erst Verbrauchsabrechnungen vor, die nur bis Juli 2008 reichen. Es ist auch schwer nachvollziehbar, dass der individuelle Verbrauch auch nicht einmal annähernd berücksichtigt werden soll.

    Keka
    Zu Punkt 7: Es gibt in der Tat auch Rückzahlungen auf Basis konkreter Einzelabrechnungen
    Zu Punkt 8: Die Abrechnung erfolgt so wie dargestellt. Wenn es keine Abrechnung gibt, z.B. bei Pauschalmiete, wird man gezwungen, den Vermieter so lange auf die Füße zu treten bis er eine solche Abrechnung heraus gibt bzw. anfertigen lässt - wobei dieser auch zwangsläufig erfährt, dass man Sozialleistungsempfänger ist. "Amtsverschwiegenheit" ist ein Fremdwort geworden, und Postboten lassen gerne mit großen Stempeln abgefertigte Briefe des Sozialreferats in Briefkästen der Nachbarn gelangen. "Briefgeheimnis" gilt in diesen Fällen auch nicht, wie sich im Übrigen auch zahlreiche "1-Euro-Jobber" an den Sozialakten gütlich tun und über Kontenauszüge etc. herum quatschen (war selber mal als Sicherheitsmitarbeiter dort beschäftigt...)



    Tja und wie solls angerechnet werden, wenn es keinen Warmwasserzähler, sondern z.B. nur einen Gaszähler für WW und Heizung gibt?
    Dann kommt zumindest im SGB2 diese Tabelle zum Tragen. ;)

  • Quote from gerhart;85582

    "Deutschlandweit"? WER richtet sich nach diesen Tabellen?



    Tja, seit den Urteilen des Bundessozialgerichtes vom 27.02.2008 und 22.09.2009 gelten dies Beträge sowohl im SGB II als auch im SGB XII für ganz Deutschland. Und hiermit sind nicht die "Kosten für Warmwasser" gemeint, sondern die "Kosten für die Warmwasseraufbereitung" (also nicht der Preis je m³ Warmwasser, sondern die Kosten für die Erwärmung von einem m³ Wasser)!

    Diese Kürzungsbeträge gelten jedoch nur, soweit Heizung und Warmwasseraufbereitung (s. Flöckchens Fallgestaltung) nicht gesondert berechnet/ermittelbar sind - dürfte bei 95 % aller Heizkostenabrechnungen der Fall sein.

    Im weiteren heißt das, dass das reine Warmwasser vor Erhitzung zu den ganz normalen Betriebskosten zählt. Hierbei wird in der Regel (egal ob Kalt- oder Warmwasser) ein jährlicher Verbrauch von max. 30 m³ je Person als angemessen erachtet.

  • Warmwasserkosten- und kein Ende


    Das ist ja hoch interessant - und meiner netten Sachbearbeiterin unbekannt..


    Doch, es ginge noch weiter:
    Der Grusi-Empfänger hat einen seit Jahrzehnten bestehenden Mietvertrag auf Pauschal-Basis (!) mit einer Vermieterin (Witwe), die am Wohnungseigentum Nießbrauchsrecht hat. Weder sie noch der Grusi-Empfänger scheinen irgendwo in einer Kostenabrechnung auf. Eine solche geht an die Eigentümerin. Die Miethöhe ist seit 2003 gleich, seit 2008 besteht ein kleiner Grundsicherungsanspruch.


    Frage: Muss sich der Grusi-Empfänger Warmwasserkosten überhaupt nach Verbrauch(!) anrechnen lassen - wenn es eine solche wie die zitierte Tabelle gibt?

  • Das die 6,22 € vom monaltichen RS abgezogen werden ist erstmal richtig.

    Ich würde mich zudem jedoch nicht damit zufrieden geben, dass keine Abrechnung erstellt wird. Denn oh weia, es könnte ja auch mal eine Nebenkostenguthaben entstehen, welches anrechenbar wäre. Und im weiteren die Witwe eventuell mit meinem Geld wirtschaftet!

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  • Quote from ziggi;86937

    Das die 6,22 € vom monaltichen RS abgezogen werden ist erstmal richtig.

    Ich würde mich zudem jedoch nicht damit zufrieden geben, dass keine Abrechnung erstellt wird. Denn oh weia, es könnte ja auch mal eine Nebenkostenguthaben entstehen, welches anrechenbar wäre. Und im weiteren die Witwe eventuell mit meinem Geld wirtschaftet!




    Wenn man mit dem Vermieter eine All-Inklusive-Miete vereinbart, wieso sollte der Vermieter dann eine Abrechnung erstellen?