Sinnvolle Beschäftigung für Ein Euro Jobber

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  • Ja. Und nun? Ist doch ok, wenn die Stadt Duisburg mal vorausschauend plant, damit sich die Schulkinder nicht den Hals brechen in der Pause.

    Meine hier eingestellten Beiträge stellen nur meine persönliche Meinung und KEINE Rechtsberatung dar. Ich erhebe nicht den Anspruch allwissend zu sein und lasse mich gerne korrigieren. Wer mich nicht mag, darf mich gerne ignorieren, persönliche Angriffe bitte ich zu unterlassen. Vielen Dank.

  • Es gibt viele AGHler, die im Bauhof arbeiten und das gehört doch zu den Aufgaben eines Bauhofes. Ob das nun die AGHler kaufen oder irgendwer anderes, der da arbeitet. Das ist m.E. kein Zeitungsartikel wert.

  • Na ja - Bauhof und Baumarkt sind ja zwei völlig unterschiedliche Dinge. Und vorausschauende Planung würde ich das nicht nennen. Vorausschauende Planung ist, wenn man KEINE Baumärkte leerkaufen muss.


    Ich finde es ganz schön heftig, dass die Stadt wg. mangelhafter Planung (und Voraussicht) die Baumärkte leerkauft. Das bedeutet nämlich nur, dass die privaten Häuslebesitzer, Ladeninhaber etc. KEIN Streugut mehr kaufen können. Und das wiederum bedeutet, dass z.B. die Bürgersteige nicht korrekt gestreut werden (mangels Streugut). Und das führt dazu, dass es für z.B. Gehbehinderte wie mich noch gefährlicher wird. Und auch für die Schulkinder auf dem Schulweg.


    Was ich daran sinnvoll finden soll, weiß ich wirklich nicht. :mad:

  • Wenn man berücksichtigt, dass überall die Streumittel aufgrund der anhaltenden Wetterlage knapp geworden sind, finde ich an der Vorgehensweise nichts verwerfliches. Öffentliche Einrichtungen gehen nunmal vor. Schließlich bezahlt die Stadt die Streumittel ja auch und nimmt sie sich nicht einfach.

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  • Quote from Grubenpony;78522

    dass überall die Streumittel aufgrund der anhaltenden Wetterlage knapp geworden sind


    Sind sie nicht. Die Stadt Berlin z.B. hat genug Streugut (kam gestern noch in den Nachrichten). Und hier ist die Wetterlage schon länger so, dass ständig gestreut werden muss.


    Städte kaufen (auch aus Kostengründen), normalerweise eher nicht im Baumarkt. Dass ein Winter hart werden kann, liegt in der Natur der Sache. Baumärkte sind für private Käufer da, nicht für Hamsterkäufe der öffentlichen Hand. Durch mangelhafte städtische Planung verschleudert die Stadt jetzt erstens Steuergelder (Baumarkt-Preise) und sorgt zweitens für glatte Bürgersteige (weil private Käufer eben auch nicht unbedingt rechtzeitig Streugut gebunkert haben).
    Mit dem Ergebnis, dass die Kinder jetzt nicht auf dem Schulhof ausrutschen, sondern auf dem Schulweg. Den Schulhof kann man für die Benutzung sperren (und das noch vorh. Streugut z.B. ausschl. für Treppen verwenden), Gehwege nicht.


    Und was ist, wenn ich auf dem privat zu streuenden öffentlichen Gehweg ausrutsche (weil der mangelhaft oder überhaupt nicht gestreut ist) und mir ein Bein breche? Zahlt das dann die Stadt oder der Hausbesitzer? Und kann der Hausbesitzer dann die Stadt verklagen, weil die letztlich dafür gesorgt hat, dass es kein öffentlich verfügbares Streugut mehr gibt?


    Ich finde es geradezu unglaublich, was sich die Stadt Duisburg da leistet.

  • Quote from maria1956;78523

    Sind sie nicht. Die Stadt Berlin z.B. hat genug Streugut (kam gestern noch in den Nachrichten).



    OK. Dann gehen wir doch einfach mal davon aus, dass Berlin nicht der Nabel der Welt ist. Hier z. B. (und gemeint sind alle umliegenden Landkreise) sind die Streumittel knapp geworden, stand erst vorgestern in der Zeitung.


    Quote

    und sorgt zweitens für glatte Bürgersteige (weil private Käufer eben auch nicht unbedingt rechtzeitig Streugut gebunkert haben).



    Na guck, hier haben sich alle Privaten wohl ausreichend eingedeckt, in den Baumärkten ist immer noch was zu kriegen. Nur eben nicht tonnenweise wie die Gemeinden es sonst angeliefert bekommen sondern in Säckchen abgepackt. Darüberhinaus reicht es doch, wenn man bei einer Hausfront von vielleicht 10 Metern öfter fegt und Sand streut statt Salz (was hier schon seit Jahren den Hausbesitzern empfohlen wird).

    Quote


    Mit dem Ergebnis, dass die Kinder jetzt nicht auf dem Schulhof ausrutschen, sondern auf dem Schulweg. Den Schulhof kann man für die Benutzung sperren (und das noch vorh. Streugut z.B. ausschl. für Treppen verwenden), Gehwege nicht.



    Ich glaube, die Empörung der Eltern der Schulkinder über den Hausarrest dürfte lauter hallen als die Entrüstung über die angebliche Steuergeldverschwendung. :)

    Quote


    Und was ist, wenn ich auf dem privat zu streuenden öffentlichen Gehweg ausrutsche (weil der mangelhaft oder überhaupt nicht gestreut ist) und mir ein Bein breche? Zahlt das dann die Stadt oder der Hausbesitzer? Und kann der Hausbesitzer dann die Stadt verklagen, weil die letztlich dafür gesorgt hat, dass es kein öffentlich verfügbares Streugut mehr gibt?



    Und was ist, wenn sich ein Schulkind auf dem nicht gestreuten Pausenhof (das es trotz Verbotes betreten hat) das Genick bricht? Ist es dann selber schuld?

    Aber gut, vielleicht ist sich ja wirklich jeder selbst der nächste.

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  • Was hat aber die Diskussion wo Streugut gekauft wird, ob es knapp wird und wo es am sinnvollsten ist zu streuen mit dem Einsatz von 1 euro Jobbern zu tun?


    Kann aber auch am vielen Schnee liegen den ich heute wegfegen muss das ich wieder mal was nicht kappiere.


    Meines erachtens sollten doch1 Euro Jobber für zusätzliche Arbeiten eingesetzt werden ohne Arbeitsplätze wegzunehmen.


    Also in diesem Winter kann sich doch niemand beschweren wenn noch 1 Euro Jobber mithelfen den Schee wegzuräumen. Es ist soviel Schnee da, das auch die dafür bezahlten Kräfte sicherlich auch mit Hilfe der 1 Euro Jobber noch genügend zu tun haben.


    Angela

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  • Quote from maria1956;78530

    Und woher sollen diejenigen, die verpflichtet sind, die öffentlichen Gehwege vor ihren Häusern zu streuen, jetzt das Streugut beziehen (das es nicht mehr gibt)?




    In Berlin dürften Privatleute gar nicht mit Salz streuen, warum also die Aufregung?


    http://www.berlin.de/imperia/m…ile=info_winterdienst.pdf

    Wie es diesbzüglich in Duisburg aussieht, weiß ich nicht, hat aber, wie Angela schon anmerkte auch wirklich nichts mehr mit dem Thema zu tun.

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  • Quote from Grubenpony;78532

    In Berlin dürften Privatleute gar nicht mit Salz streuen, warum also die Aufregung?


    Es geht doch nicht um Berlin, sondern darum, dass in Duisburg lt. Aussage von Herrn Rohde eben kein Sandsäckchen mehr zu kaufen gibt:


    "„Die letzten Kilogramm Sand haben wir in einem Laden am Duisburger Markt ergattert. Jetzt dürfte es kaum noch irgendwo etwas geben. Wir haben alles”, sagt Uwe Rohde, Geschäftsführer der städtischen Tochter Immobilien Management Duisburg (IMD)." (Zitat aus dem Artikel)


    Damit können Duisburger Hausbesitzer u.ä. ihren Streuverpflichtungen nicht mehr nachkommen (z.B. öffentliche Gehwege vor ihren Häusern streuen).
    Deshalb verunfallt das Schulkind jetzt vielleicht nicht auf dem gestreuten Schulhof, sondern auf dem nicht-gestreuten öffentlichen Gehweg.


    Der Gehweg ist deshalb nicht gestreut, weil die Stadt Duisburg alles aufgekauft hat.
    Dass ich nicht betroffen bin (da Berliner Bürger), hindert mich nicht, das Verhalten der Stadt Duisburg wenig lobenswert zu finden.


    Am Rande: Wenn Kinder verbotenerweise die gesperrten Schulhöfe betreten und dort verunfallen, hat das eine andere Wertigkeit als wenn sie sich auf nicht-gestreuten, öffentlichen Gehwegen die Hälse brechen.
    Damit sie sich dort die Hälse nicht brechen, sind Hausbesitzer u.ä. verpflichtet, dort zu streuen. Wenn sie dieser Verpflichtung aber nicht nachkommen können, weil die Stadt ihnen die Möglichkeit dazu nimmt (indem sie kein Sandsäckchen im Baumarkt übrig lässt), finde ich dieses Verhalten der Stadt gelinde gesagt unmöglich.


    Statt alles Streugut aufkaufen zu lassen, hätte man auch alle verfüglichen 1-Euro-Jobber zum Schneeräumen in die Schulen schicken können (wie Angela sagt). DAS hätte ich sinnvoll gefunden.

  • Quote from maria1956;78548


    Statt alles Streugut aufkaufen zu lassen, hätte man auch alle verfüglichen 1-Euro-Jobber zum Schneeräumen in die Schulen schicken können (wie Angela sagt). DAS hätte ich sinnvoll gefunden.



    Ja, warum nicht? Wenn das Räumen auf öffentlichen Plätzen und Wegen ausreicht. Ggf. besteht hier aber eine gesteigerte Streupflicht und ggf. besteht ja auch ein Haftungsschluß bei der Versicherung für Arbeiten, die nicht vom Hausmeister sondern von EEJern ausgeführt werden. Für eine Bewertung sind da für mich zuviele unbekannte Faktoren enthalten.

    Andererseits frage ich mich, warum es für einzelne Hausbesitzer/Mieter etc. problematisch sein soll, auch nur zu räumen.

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  • Also wirklich ... es geht hier doch nicht darum, was möglicherweise an Räumung generell ausreicht oder nicht, sondern darum, dass in Duisburg die Stadt den privaten Haushalten das letzte Sandsäckchen vor der Nase weggeschnappt hat, um damit Schulhöfe zu streuen.


    Vielleicht wird mein ablehnender Standpunkt deutlicher, wenn ich (für mich abschließend, denn ich klinke mich an dieser Stelle aus dieser Diskussion aus) berichte, wie es hier in Berlin (nicht Nabel der Welt; aber vielleicht kann sich die eine oder andere westdeutsche Stadt da was abgucken) gehandhabt wird:


    Schulhöfe (jedenfalls nicht die städtischen) werden hier überhaupt nicht gestreut, geräumt oder sonstwas. Eine gesunde Schneedecke ist sowieso ziemlich sicher - da darf der Berliner Schüler drauf herumtollen, wie er lustig ist. Wenn's auf dem Schulhof glatt ist, dürfen die Schüler nicht raus, fertig.
    Der Berliner Schüler ist in der Lage, sich an diese Weisung zu halten. Die beaufsichtigenden Lehrkräfte schaffen es, unwillige Schüler zur Raison und zurück ins Schulgebäude zu bringen.
    Dass die Stadt Duisburg es nicht mal in Notzeiten (wie jetzt, wenn eben mancherorts nicht viel Streugut vorhanden ist) schafft, Ähnliches an ihren Schulen zu praktizieren, finde ich befremdlich.
    Na ja - kann ja sein, dass der westdeutsche Schüler schneller stürzt als der Berliner.


    Öffentliche Gewege kann man nicht einfach sperren - das ist der Unterschied zum Schulhof. Und für den Schüler sollte es doch so sein, dass er überall so sicher wie möglich vorankommt. Also auch auf dem Schulweg.
    In Berlin wird der Schulhof nicht gestreut; der Gehweg sehr wohl (Sand, Granulat). Denn dort will, neben dem Schüler, auch z.b. die etwas geh-unsichere Oma und sonstwer vorankommen.

  • Quote from maria1956;78560

    Also wirklich ... es geht hier doch nicht darum, was möglicherweise an Räumung generell ausreicht oder nicht, sondern darum, dass in Duisburg die Stadt den privaten Haushalten das letzte Sandsäckchen vor der Nase weggeschnappt hat, um damit Schulhöfe zu streuen.



    Da wir beide nicht in Duisburg leben (bzw. ich schon viele Jahre nicht mehr) weiß ich auch nicht, warum wir uns so darüber auseinandersetzen. ;)

    Die Duisburger selber scheint es ja nicht zu stören. Übrigens scheint mir der Artikel auch ein wenig überspritzt dargestellt, wie ich aus mehreren Quellen direkt erfahren durfte, ist sehr wohl noch das eine oder andere Sandsäckchen zu bekommen.

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