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Der Teilzeitarbeitsvertrag

Von Teilzeitarbeit spricht man, wenn im Arbeitsvertrag einer kürzere als die für den Betrieb übliche Wochenarbeitszeit vereinbart wird. Diese beträgt i.d.R. 35 bis 40 Stunden. Ein Teilzeitarbeitsvertrag unterscheidet sich nicht von einem Vollzeitarbeitsvertrag, bis auf die Tatsache, dass der Arbeitnehmer weniger Zeit für den Arbeitgeber aufwendet. Mehr als zwei Drittel aller Teilzeitarbeitnehmer sind Frauen. Sie üben ihre berufliche Tätigkeit neben ihrer Hausfrauentätigkeit aus. Insgesamt betrachtet machen Teilzeitarbeitsplätze ein Drittel aller Arbeitsstellen in Deutschland aus. Hat der Arbeitnehmer bisher in Vollzeit gearbeitet, so kann aus einem Vollzeitbeschäftigungsverhältnis nicht einseitig durch den Arbeitgeber ein Teilzeitarbeitsverhältnis gemacht werden. Hierzu ist die Zustimmung des Arbeitnehmers erforderlich. Bei einem Teilzeitarbeitsvertrag darf das Gehalt grundsätzlich nur in dem Verhältnis geringer ausfallen, wie die Arbeitszeit im Verhältnis zur Vollzeit reduziert wird. Gehalt und Arbeitszeit müssen sich also grundsätzlich im gleichen Verhältnis verringern. Teilzeitbeschäftigte haben anteilig und verhältnismäßig Anspruch auf Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld und Jahresvergütungen.

Recht auf Teilzeitarbeit

Ein Arbeitnehmer hat grundsätzlich einen gesetzlichen Anspruch auf eine Teilzeitbeschäftigung, einen Anspruch auf einen Teilzeitjob, wenn er länger als 6 Monate im Unternehmen beschäftigt ist. Das gilt jedoch nur, wenn mehr als 15 Personen im Betrieb angestellt sind. Hierbei zählen Auszubildende nicht mit. Ist man weitere 2 Jahre im Betrieb beschäftigt, so besteht ein Anspruch auf nochmalige Verkürzung der Arbeitszeit. Nur aus betrieblichen Gründen kann der Arbeitgeber einer Teilzeitbeschäftigung widersprechen. Solche Gründe können sein:

In einem Rechtsstreit vor dem Arbeitsgericht um den Anspruch auf Teilzeitarbeit muss der Arbeitgeber nachweisen, dass betriebliche Gründe dem Teilzeitanspruch entgegenstehen. Die Arbeitsgerichte stellen strenge Anforderungen an die Ablehnung einer Teilzeitbeschäftigung. Ein Antrag auf Teilzeitarbeit muss mindestens 3 Monate vor dem geplanten Beginn beim Arbeitgeber gestellt werden. Der Antrag sollte die gewünschte verbleibende Arbeitszeit und die gewünschte Verteilung der Stunden beinhalten. Der Arbeitgeber muss auf diesen Antrag spätestens einen Monat vor Beginn der Teilzeit schriftlich antworten. Wenn der Arbeitgeber diese Frist verstreichen lässt, gilt die Teilzeitarbeit wie beantragt als vereinbart.

Recht auf Vollzeit-Arbeit

Ein Recht auf Vollzeitbeschäftigung für Teilzeitbeschäftigte gibt es nicht. Ein Anspruch auf Vollzeitbeschäftigung ist nur insoweit gegeben, als der Arbeitgeber bei der Besetzung einer freien Stelle den Teilzeitbeschäftigten berücksichtigen muss, wenn dieser nun Vollzeit arbeiten möchte. Es ist auch kein formelles Verfahren wie bei der Verringerung der Arbeitszeit vorgesehen. Wenn der Arbeitgeber den teilzeitbeschäftigten Arbeitnehmer nicht bei der Besetzung der freien Vollzeitstelle berücksichtigt, kann dieser verlangen, dass der eingestellte Arbeitnehmer gekündigt wird. Kündigt der Arbeitgeber diesem nicht, hat der teilzeitbeschäftigte Arbeitnehmer einen Schadensersatzanspruch. Auch Arbeitnehmer in einem Minijob können sich auf eine freie Vollzeitstelle im Betrieb bewerben. Es gilt das gleiche wie für die teilzeitbeschäftigten Arbeitnehmer.

Formen der Teilzeitbeschäftigung

Es gibt besondere Formen der Teilzeitbeschäftigung. Zu nennen ist einmal die Arbeit auf Abruf, Jobsharing oder der Mini-Job bzw. der 400-Euro-Job.

Arbeit auf Abruf

Arbeitgeber und Arbeitnehmer können vertraglich vereinbaren, dass die Arbeitsleistung nur erbracht werden muss, wenn die Arbeit auch tatsächlich vorhanden ist. Voraussetzung einer solchen Arbeit auf Abruf ist aber, dass die Dauer der wöchentlichen und täglichen Arbeitszeit vorher festgelegt wird. Wird diesbezüglich nichts vereinbart, so gelten zehn Stunden pro Woche oder drei Stunden täglich in Folge als festgelegt. Wenn der Arbeitgeber die Arbeit nicht in dem vereinbarten Maß vom Arbeitnehmer einfordert, muss er dennoch den Lohn für diese Zeit zahlen. Der Arbeitgeber ist verpflichtet, dem Arbeitnehmer vier Tage im Voraus mitzuteilen, wann er die Arbeitsleistung erbringen soll. Unterlässt er dies, so muss der Arbeitnehmer nicht arbeiten. Üblicherweise wird die Frist für diese Ankündigung aber vertraglich verkürzt. Im Fall einer Krankheit des Arbeitnehmers bekommt dieser den vollen Lohn; er muss selbstverständlich hierfür nicht arbeiten.

Jobsharing

Jobsharing heißt, dass sich mehrere Arbeitnehmer eine Arbeitsstelle teilen. So können Arbeitnehmer z.B. untereinander (mit Zustimmung des Arbeitgebers) vereinbaren, dass der eine vormittags, der andere nachmittags arbeitet oder, das im Wechsel jeden 2. Tag voll zu arbeiten ist. Wichtig sind beim Jobsharing Vertretungsregelungen für den Fall der Krankheit oder sonstiger Verhinderung. Es besteht keine Verpflichtung des einen Arbeitnehmers den verhinderten Arbeitnehmer zu vertreten, wenn dies nicht vorher vertraglich festgelegt worden ist.


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