| Zukunftsangst - geht es Euch auch so? << :: >> Warum nehe ich mr das Recht Arbeitslosengeld zu beziehen ? |
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Admin Administrator
Anmeldedatum: 14.11.2004 Beiträge: 153
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Verfasst am: 24.01.2006, 16:10 Titel: Hartz IV: Frauen und Hartz IV |
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Liebe Leserinnen und Leser,
Frauen und Hartz IV - ist dies überhaupt ein Thema? Gibt es spezielle Regelungen der Hartz IV Gesetzgebung gerade für Frauen?
Ja, einiges aus den Hartz IV Gesetzen ist speziell für Frauen interessant. Wir haben versucht, dies auf einer eigenen Seite zusammen zu stellen: [url=http://www.sozialhilfe24.de/hartz-iv.html] Hartz IV für Frauen[/url].
Wir sind dankbar für Ihre Anregungen, Erfahrungen und Meinungsäußerungen. Was macht Harzt IV besonders für Frauen schwer? Oder: welche Verbesserungen haben sich für Sie als Frau durch die neue Hartz IV Gesetzgebung ergeben?
Wir freuen uns auf Ihre Antworten.
Viele Grüße,
admin |
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SauberundRein
Anmeldedatum: 24.01.2006 Beiträge: 15
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Verfasst am: 27.01.2006, 11:16 Titel: |
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Tja, Hilfe vom Arbeitsamt habe, ich bisher nicht erfahren.Ich bin keine Berufsrückkehrerin, nicht mehr unter 25 Jahre, keine Immigrantin ...
Ich bin alleinerziehende eines 9 Jährigen, habe nie eine Ausbildung angefangen würde nichts lieber tun, ich wünsche mir nichts mehr. Ich soll eigeniniziative zeigen mehr konnte der nette Mitarbeiter vom Arbeitsamt mir nicht sagen.
Für solche fälle wie mich gibt es keine Förderung, ich muss anscheinend ohne Ausbildung weiter leben.
Kindesbetreung???
Meinem bisherigen Minijob konnte, ich nicht mehr nachgehen, weil der in den Nachmittag fiel von 14.30-17.30 Uhr, Mo-Fr. war ich ausser Haus, dass war nicht mit der erziehung meins Sohnes vereinbar, erst recht nicht, wenn noch überstunden hinzu kamen.Diesem Job bin, ich fast 4 Jahre nach gegangen.
Reinigungskraft im Chemiebetrieb
Die Person die bis vor kurzen die Betreung übernommen, kann dieses nicht mehr.
Eine Vormittagsstelle finden ist schwer und was ist in den endlos langen Ferien?Kind täglich Stundenlang alleine lassen? |
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SauberundRein
Anmeldedatum: 24.01.2006 Beiträge: 15
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Verfasst am: 27.01.2006, 11:17 Titel: |
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Tja, Hilfe vom Arbeitsamt habe, ich bisher nicht erfahren.Ich bin keine Berufsrückkehrerin, nicht mehr unter 25 Jahre, keine Immigrantin ...
Ich bin alleinerziehende eines 9 Jährigen, habe nie eine Ausbildung angefangen würde nichts lieber tun, ich wünsche mir nichts mehr. Ich soll eigeniniziative zeigen mehr konnte der nette Mitarbeiter vom Arbeitsamt mir nicht sagen.
Für solche fälle wie mich gibt es keine Förderung, ich muss anscheinend ohne Ausbildung weiter leben.
Kindesbetreung???
Meinem bisherigen Minijob konnte, ich nicht mehr nachgehen, weil der in den Nachmittag fiel von 14.30-17.30 Uhr, Mo-Fr. war ich ausser Haus, dass war nicht mit der erziehung meins Sohnes vereinbar, erst recht nicht, wenn noch überstunden hinzu kamen.Diesem Job bin, ich fast 4 Jahre nach gegangen.
Reinigungskraft im Chemiebetrieb
Die Person die bis vor kurzen die Betreung übernommen, kann dieses nicht mehr.
Eine Vormittagsstelle finden ist schwer und was ist in den endlos langen Ferien?Kind täglich Stundenlang alleine lassen? |
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Aylena
Anmeldedatum: 28.01.2006 Beiträge: 3
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Verfasst am: 06.02.2006, 19:04 Titel: |
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Mir geht es sehr ähnlich obwohl.....ich bin auch Mutter eines Sohnes (4 Jahre) allerdings nicht alleinerziehend.......aber auch ich bekomme einfach keine Job meistens bekomme ich zu hören .....wir suchen jemand der Flexibel ist......
Also entweder Job und Karriere oder Kinder weil beides zusammen ist momentan nicht mehr machbar.
Leider war ich in meinem Beruf nur die Schwangerschaftsvertretung........
Aber alles klagen nützt ja nichts es geht weiter..............
Aylena |
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hummellinge
Anmeldedatum: 20.01.2006 Beiträge: 14 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 08.02.2006, 11:13 Titel: Frauen und HartzIV |
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Hallo,
wie sooft musste ich in den letzten Tagen wieder erfahren, das wenn man als Frau - egal wieviel man im Leben gelernt hat - Job aus gesundheitlichen Gründen verloren hat, immer auf der Verliererseite ist. Mittlerweile komme ich mir vor wie im Mittelalter wo Frauen sich eventuell dazu durchringen, irgendwelche Entscheidungen zu treffen, gemaßregelt werden.
In bestimmten Situationen denk ich - das GG (Persönlichkeitsrechte, Intimssphäre ect.) gelten nur für andere, aber nicht für ALGII-Empfängerinnen. Ich hasse es mittlerweile zu meinem SB zu gehen, weil ich jedesmal die gleichen Fragen gestellt bekomme und nich wirklich was erreichen kann. Jedesmal kommt der Kommentar, wenn ich nicht darauf antworte - keine Mitwirkungsplficht und blablabla
Naja gestern war ich beim SG hier in Berlin. Da sass so ein junger Kerl vor mir und wollte mir erklären was die Aufgaben einer Frau sind. Da bin ich bald ausgerastet - aber naja mal sehen was nun rauskommt.
Ich denke als ALGII-Empfänger gehört man zur Freiwildkategorie.... mittlerweile macht sich bei mir Resignation breit und ich bin nur froh das ich meine zwei Kinder habe sonst wäre mir alles egal ....
hummellinge |
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miholl
Anmeldedatum: 15.03.2006 Beiträge: 4 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 15.03.2006, 14:46 Titel: |
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Hallo, hier auch ein kleiner Beitrag:
meine Tochter hat gestern erfahren, dass die 1,50 Euro, die man bei einer Maßnahme bekommt, für Fahrgeld, Arbeitskleidung, Essen und Kinderbetreuung sind. Also haben die Leute, die keine Kinder haben und nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren müssen, wohl eindeutig den Vorteil....Außerdem wird die Operation ihres Sohnes, wegen der sie (mit telefonischem Absagen) zu einem Termin nicht erschienen ist, nicht als wichtiger Grund anerkannt und zieht eine Kürzung nach sich! |
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moni01
Anmeldedatum: 15.03.2006 Beiträge: 5 Wohnort: siegen
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Verfasst am: 16.03.2006, 17:17 Titel: |
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ich hätte da auch noch etwas, was aber nicht unbedingt damit zu tun haben
muss das ich eine Frau bin.
Vor Monaten habe ich bei meinem Fallmanager nach einem 1euro Job gefragt. Es gibt keinen..., das hätte er auch noch nicht gehabt, das jemand nach nem 1euro job fragt, war seine Antwort.
LG
Moni |
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Krosch
Anmeldedatum: 22.03.2006 Beiträge: 1 Wohnort: Schwerin/Dortmund
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Verfasst am: 22.03.2006, 18:06 Titel: Ist nicht einfach......... |
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wieder Fuß zu fassen. Ich kann das absolut nachvollziehen. Habe 3 Kinder (23,16,7). Die beiden Jüngeren leben in der Nähe von Schwerin, werden von meiner Mutter betreut. Ich bin jetzt selbstständig, war ein verdammt langer Weg.Hab aber einen klasse Geschäftspartner,der mir ne Chance gegeben hat bei ihm zu fairen Konditionen einzusteigen. Die Trennung innerhalb der Woche von den Kids ist nicht so prickelnd, aber ich verdiene Geld und das ist einfach vorrangig um mit den Kindern überleben zu können.
Als private Arbeitsvermittlerin muß ich sagen, das wir durchaus Stellen für Frauen angeboten bekommen. Die findet man in keinem Portal! (..und dann heißte es oft :bitte nicht unter 30Jahren!!) Oder Damen melden sich bei mir zum JOb suchen lassen. Kostet ja nix, geht über Vermittlungsgutschein des Arbeitsamtes. Von ungelernter Helferin bis Chefsekretärin. Manchmal suche ich lange für die eine oder andere Dame, aber wenn es klappt freue ich mich sehr. Ein gutes Netzwerk ist absolut wichtig! ...und noch etwas: auch Angebote von Zeitarbeitsfirmen nutzen. Wir arbeiten mit einigen wenigen, die hier in der Gegend einen guten Ruf haben, zusammen. Allerdings kann das von Filiale zu Filiale innerhalb eines Unternehmens völlig anders sein. Aber ein paar ganz böse schwarze Schafe gibt es. ....kann man gern bei mir erfragen. Da bitte FINGER WEG!!! Geldschneiderei, Leuteschinderei, Sozialabgaben schlampig gezahlt, Löhne nicht korrekt berechnet usw.!!
Ach ja, den VGS bekommen nicht nur Arbeitslosengeldbezieher. Als ALGII-Empfänger habe ich keinen Rechtsanspruch darauf, aber dann um eine schriftlich begründete Ablehnung bitten! Höflich, aber mit Konsequenz!
Inzwischen ist es so, dass wir einen sehr guten Kontakt zum AA pflegen. Die MA sind auch nur Menschen, sind froh, wenn sie Leute vermittelt haben.......aber stimmt schon Blindgänger und Paragraphen-Freaks gibt es auch.....mit etwas Pech kennen sie dann auch nicht besonders gut. |
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HermineGranger
Anmeldedatum: 22.03.2006 Beiträge: 5
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Verfasst am: 23.03.2006, 09:15 Titel: |
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Ich bin auch allein erziehend mit 2 Kindern, eines ist erst 8 Monate alt. Wenn nach 2 Jahren das Erziehungsgeld wegfällt, wird Hartz IV für uns verdammt knapp. Jetzt, mit Erziehungsgeld, ist es in Ordnung, wenn wir sparsam leben. Aber Extras sind eigentlich überhaupt nicht drin.
Mein großer Sohn geht im April in ein Fußballcamp, eine Chance für ihn, Bezirks- oder Kreisauswahl zu spielen, also ein Karrierestart. Das Camp kostet 112 € für 4 Tage, kann ich mir eigentlich nicht leisten. :(
Ich habe jetzt schon große Angst vor einem Wiedereinstiegsversuch. Ich bin sehr gut qualifiziert, Ausbildung als Office Managerin und ich habe ein paar Semester BWL studiert. Bevor ich Kinder hatte, habe ich super Jobs bekommen und hervorragend verdient. Ich gehe aber mal davon aus, dass ich nach der Erziehungszeit nur sehr schwer etwas Passendes finden werde. Denn mein Job verlangt oft eine Wochenarbeitszeit von etwa 50/60 Stunden. Wohin mit den Kindern während dieser ganzen Überstunden?
Kinderbetreuung ist und bleibt MEIN Thema. Ich werde wahrscheinlich nie wieder richtig gut verdienen können, weil ich meine Kinder nicht unterbringe, bzw. weil ich mir die Unterbringung garnicht leisten kann. :( Dann die Arbeitgeber. Diese Fragerei beim Vorstellungsgespräch allein: Wo bleiben Ihre Kinder während der Arbeitszeit? Was ist, wenn die Kinder krank sind? Können Sie überhaupt Überstunden machen mit zwei Kindern?
Bliebe ein Teilzeitjob, in dem ich wahrscheinlich zu wenig verdiene, um uns zu unterhalten.
Ich hab Angst vor der Zukunft! |
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Ratte967
Anmeldedatum: 29.03.2006 Beiträge: 1
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Verfasst am: 29.03.2006, 10:03 Titel: Fördergelder... |
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Hallo, ich bin neu hier und habe schon eine ganze Weile nach einer Seite gesucht, wo ich meinem Ärger mal Luft machen kann.
Ich bin seit 2000 arbeitslos und seit 2003 nur noch arbeitssuchend, da ich seitdem keine AL-Hilfe mehr bekomme (zu hohes Einkommen!!! meines Ehegatten. 97 € zu viel. Dafür muss ich mich jetzt privat versichern, 120 €!!). Wir haben 2003 ein Haus gebaut, denn zu der Zeit war die Welt noch halbwegs in Ordnung. Seitdem die Benzinpreise und alles andere so enorm gestiegen sind, ist dies kaum noch tragbar. Aber das nur nebenbei.
Nun habe ich die ganzen Jahre verzweifelt nach einem Job gesucht. Teilzeit, Vollzeit, in meinem Beruf, berufsfremd. Die ganze Bandbreite halt. Ich habe drei Kinder, zwei davon leben noch in meinem Haushalt, sind aber selbständig genug, um einer ganz normalen Arbeit nachzugehen.
Ich habe Bewerbungen geschrieben ohne Ende. Mein Problem ist dabei, dass ich weder einen Vermittlungsgutschein bekomme, noch förderungsfähig bin. Dies führt dazu, dass ich abgelehnt werde, es sei denn, ich komme für eine Vermittlung selbst auf und das können wir uns einfach nicht leisten. Ich sehe da ein riesen Problem. Ich verstehe gerade die kleinen mittelständischen Betriebe, die auf die Förderungen angewiesen sind. Ich jedoch gerate dadurch ins Hintertreffen. Es ist belastend. Ich bin doch sicher nicht allein mit diesem Problem.
Die ganzen Jahre, die ich arbeitslos und -suchend war, habe ich nicht ein Angebot vom AA bekommen. Jetzt hat man erst recht keine offenen Ohren mehr für mich. Bin ja nicht mehr in der offiziellen Statistik und somit unwichtig.
Ich habe ein kleines Hotel gefunden, bei dem ich pauschal arbeite und das mich gern einstellen würde. Jedoch ist ihnen das ohne Förderung nicht möglich. [color=blue][/color]Kann mir nicht irgend Jemand helfen??? |
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maman
Anmeldedatum: 09.04.2006 Beiträge: 39
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Verfasst am: 18.04.2006, 12:58 Titel: ich habe die Oberarschkarte gezogen |
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Hallo miteinander,
wenn ich an die DINK /double income no kids / doppeltes Einkommen, keine Kinder-Zeiten denke....
Ich habe 2 Kinder und habe IMMER gearbeitet, beim 1. im 9. Monat noch auf der Messe gedolmetscht, beim 2. am Tag nach der Geburt wieder am Schreibtisch gesessen.
Zurück in Deutschland ohne Mann mit Kindern, die brutale deutsche Wirklichkeit. Arbeiten mit Kindern? Fast unmöglich, aber nur fast. Die Kinder in die Ganztagsbetreuung und 40-Stunden-Woche, damals konnte man noch nicht bis 20:00 einkaufen, aber was solls, ich war finanziell unabhängig.
Dass ich gesundheitlich auf der Strecke blieb, die Kinder Probleme hatten, hat mich dann wieder in die Selbständigkeit getrieben, mit Au-Pair und allem drum und dran. Aber wieder ging es zu Lasten meiner Gesundheit und die Probleme der Kinder mit einer zwar anwesenden aber ständig arbeitenden Mama wurden auch nicht besser. Dann ging die ganze Branche in die Knie und ich wurde damit arbeitslos. ALG I gab es nicht, weil selbständig.
Vom AA 2 Stellenvorschläge im Jahr, die mangels Auto und fehlender Kinderbetreuung nicht machbar waren. Keine Beratung, keine Eingliederungsvereinbarung, dafür eine Maßnahme "Frau und Beruf" für ein Jahr, wo ich lernen sollte z. B. Bewerbungen und Briefe zu schreiben. Klar als Fremdsprachenkorrespondetin kann ich das ja nicht.
Als ich nachfragte von wegen selbständig mit z. B. Nachhilfe und Übersetzungen: nix da, nicht förderungsfähig.
Nun habe ich gearbeitet und bin immer noch im AlgII weil mein Ex keinen Unterhalt bezahlt.
In diesem Land ist Umdenken dringend angesagt, einerseits wird von der Mutter, Vater, Kind-Situation ausgegangen, aber wenn der Vater sich verweigert ist Schluss mit lustig. Recht auf Arbeit? Doch nicht für Frauen. 12 Wochen Schulferien, schön für die Lehrer.
In allen anderen europäischen Ländern ist es ziemlich selbstverständlich, dass beide arbeiten. In Frankreich gibt es auch in der hinterletzten Pampa eine erschwingliche Krippe, wo schon Säuglinge genommen werden und zwar stundenweise, tageweise oder auch die ganze Woche. Auch wenn man nur mal in Ruhe zum Friseur gehen möchte.
Schule und Kindergarten ist ganztags, in den Ferien gibt es eine erschwingliche Ferienbetreuung meist von der Gemeinde in Zusammenarbeit mit Krippe, Kindergarten und Schule, wahlweise mit Übernachtung für die Schüler, ohne für die Kindergartenkinder.
In Deutschland ist Kinderbetreuung fast unerschwinglich, für die Ganztagesbetreuung wurde im Monat über 1000 DM verlangt, nur weil in der Gemeinde in der ich wohnte keine vorhanden war und ich deshalb auf die Nachbargemeinde ausweichen musste. DAS muss man sich malreinziehen.
Wir haben gekämpft wie die blöden um eine Betreuung für die Schulkinder zu kriegen, sagt der Bürgermeister: die paar alleinerziehenden Frauen sind nicht relevant, für die Schulkinder gibts keine öffentlichen Gelder. Da stehst du sprachlos und wütend da, wenn in der gleichen Gemeinde ein fast immer leeres Hallenschwimmbad finanziert wird.
Und so werde ich wohl mit dem Titel Sozialschmarotzer leben müssen. |
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Pootie Tang
Anmeldedatum: 03.08.2006 Beiträge: 11
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Verfasst am: 07.08.2006, 22:03 Titel: |
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Hallo Freundinnen,
meine Kinder habe ich endlich groß (24 und 20)und ich weiß, wovon ich rede, wenn ich sage: es war, finanziell gesehen, die absolute Härte! Danke Deutschland! Aber heute ist es ja fast grausam mit Hartz4 , ALG2 oder Sozialhilfe.
MÜTTER MÜSSEN ENDLICH EIN GEHALT BEKOMMEN!
Ich verdiene jetzt 325€ und ich wäre bereit davon mindestens 25€ als Mütter-Soli zu zahlen, damit eine Mutter in Deutschland ihre Kinder wieder
ohne diese heftigen Unterbringunssorgen, verbunden mit täglicher oder sogar wöchentlicher Trennung großziehen kann.
Es macht mich sehr traurig, wenn ich lese, wie groß die Probleme sind, heute Kinder aufzuziehen und noch arbeiten zu müssen( meistens in Ausnutzer-Jobs),da ich das alles sooo nachfühlen kann.
Dieser Staat ist so krank!
Wir Frauen müssen zusammenhalten!!!!!
Ich kämpfe für Euch, das könnt ihr mir glauben. Das darf man nicht mehr hinnehmen! Es geht um unsere Kinder!!!!!
Die Revolution lebt, meine Damen!
LG
Pootie |
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Guenla
Anmeldedatum: 24.04.2006 Beiträge: 357
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Verfasst am: 18.08.2006, 11:30 Titel: |
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In den meisten Fällen (rund 80%) der Alleinerziehenden handelt es sich um Frauen. Gehen diese eine neue Beziehung ein, so wird das Einkommen des Partners auch auf den Bedarf der Frau angerechnet. Seit dem 1.8.06 soll der neue Partner nun auch für die Kinder der Frau aufkommen- eine gnadenlose Belastung für die neue Partnerschaft, ein (m.E. absolut verständlicher Grund) für den neuen Partner, sich NICHT für diese Frau zu entschließen- zumindest, was das Miteinanderleben betrifft.
Die Folge: alleinerziehende ALGII-beziehende Frauen werden weiter an den Rand der Gesellschaft gedrängt. Kinder getrennter Eltern müssen auf das männliche Vorbild in der Familie verzichten. Patchwork-Familien werden dadurch zerrissen- weil mancher es sich tatsächlich nicht leisten kann- aufgrund von Krediten, die vor der Beziehung aufgenommen wurden und plötzlich nicht mehr tilgbar sind, aufgrund von Anrechnung einer Lohnsteuererstattung, die auf den Bedarf der Kinder angerechnet wird, weil der Schulbedarf so gerade eben noch zahlbar ist und die Bildung der Kinder vorne ansteht, .....
Denn: welcher Mann möchte noch eine Frau, wenn er damit auch neben der Erziehungs- und Behütungsverantwortung die Kinder seines Vorgängers zu finanzieren hat? Welcher Mann möchte auf Urlaub, Hobby, Verfügen über sein Netto-Einkommen verzichten- weil er die Kinder des Ex zu unterhalten hat? Obwohl er die Frau nicht einmal geheiratet hat... man lebt ja erst seit etwas über einem Jahr zusammen.
Und wenn dann der leibliche Vater einen deutlich höheren Eigenbehalt als er hat- ja, welcher Mann will denn dann noch eine Frau mit Kindern aus einer vorhergegangenen Beziehung? Ich käme mir vollkommen veralbert vor!!!
Ich ziehe meinen Hut vor Männern, die sich einer Frau mit Kindern zuwenden und sich an der Erziehung und Sorge für ihre Kinder beteiligt. Längst nicht immer ist das selbstverständlich. Diese Männer tun das freiwillig!
Und nun soll die Mutter auch noch die Hand aufhalten und sagen "Schatz, gib mir Geld für die Kinder! Der leibliche Vater zahlt nicht genug...... "
Wie fühlt sich eine Frau, wenn der neue Lebenspartner seine Rechnungen nicht mehr begleichen kann- obwohl er ja eigentlich genug verdient, aber sein Einkommen nun von der Bedarfsgemeinschaft aufgefressen wird- und der Gute verständlicherweise zeimlich wütend wird- er sieht sich plötzlich in einer finanziellen Misere, wenn nicht Katastrophe.
Also heißt es: eidesstattliche oder Kinder hungern lassen..... Da wird er sich sicherlich bei seiner Freundin bedanken.
Also sagt er zu ihr: "Flötepiepen, von mir bekommst du keinen Cent für deine Kinder- frag doch den Vater!!" - Der zahlt aber schon das, was er laut Düsseldorfer Tabelle zu zahlen hat... nicht viel, es wurde ja eine Mangelberechnung vorgenommen....
Also macht die Frau sich auf den Weg und verklagt den neuen Partner auf Unterhalt. Die Klage wird aber erst gar nicht zugelassen, da keine Aussicht auf Erfolg besteht. Also macht sie sich auf den Weg zu den Mülltonnen in ihrer Umgebung und sammelt diverse Lebensmittelreste ein. Leider werden die Kinder dann krank. Sie müssen wegen einer Lebensmittelvergiftung ins Krankenhaus. Oh je!! Der Partner hat aber die KV-Beiträge für sie nicht gezahlt- muss er ja auch nicht, zumindest hatte ihr Klageversuch auch da keinen Erfolg.
Es gibt auch noch das Mann-Schwein. Wenn Weib nicht will wie ich es sage, gibt´s halt nix zu futtern- für sie nicht, für die Kinder nicht. Sie kann mich ja nicht dazu zwingen! Wir sind ja nicht verheiratet. Ausziehen kann sie auch nicht- keine Zustimmung durch die Arge- und welcher Vermieter will schon eine Alleinerziehende, die seit 3 Jahren Arbeit sucht aber nichts findet- u.a. weil sie die Kinder erzogen hat und ihr die Berufserfahrung, der Anschluss fehlt?
Somit ist Frau ganz in der Hand von Mann-Schwein. Gibt´s nicht? Wer es nicht sehen will, wird es auch nicht entdecken. Wer mit offenen Augen die soziale Kälte in unserem Land- ganz besonders gegenüber alleinerziehenden Frauen- wahrnimmt, weiß, wovon ich rede.
Gute Nacht, Deutschland! :evil: |
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eloued
Anmeldedatum: 31.07.2006 Beiträge: 27
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Verfasst am: 20.08.2006, 19:18 Titel: |
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Hallo
ich bin alleinerziehend mit einem Kind (7Jahre) alt und mache jetzt eine 4 wöchige Maßnahme Eignung im pflegerischen Bereich.
nur leider wird eine alleinerziehende Mutter wohl nicht eine Stelle als Krankenschwester oder Altenpflegerin oder dergleichen finden da es in den Berufszweigen immer Schichtdienst gibt oder Dienst ab 6 Uhr Morgens usw.
abgesehen von dem Geld mit dem jeder Monat ein Überleben ist zuviel zum Sterben zu wenig zum Leben.
es müßte Kindergärten/Ganztagsbetreuung bis 19 Uhr geben dann wären alleinerziehende Mamas wie wir auch flexibler in der Zeit was im Job verlangt wird.
Lg
eloued |
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helene
Anmeldedatum: 29.09.2006 Beiträge: 8 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 06.10.2006, 12:40 Titel: |
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Hallo meine Damen,
mir hat das Arbeitsamt, allerdings ein 70 km entferntes!, einen Job angeboten! Hört sich doch erstmal toll an, wie? Die Fakten dazu: unglaublich schlecht bezahlt, dazu täglich 2 Stunden pendeln. Musste ich leider ablehnen, denn als alleinerziehende Mutter eines 11jährigen habe ich so etwas wie einen Erziehungsauftrag den ich nichtmal ansatzweise mit einem 8 Stunden-Arbeitspensum plus 2 Stunden Fahrzeit jeden Tag schaffe.
Habe mich im Nachhinein doch ziemlich über die Dreistigkeit des Arbeitsamtes über dieses Angebot geärgert, bei denen in den Akten doch steht, das ich Alleinerziehend bin!
Da kann ich nur sagen, danke fürs Angebot, ihr Nichtmitdenkenden Menschen auf dem Amt!
LG |
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