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Jenny1984
Anmeldedatum: 25.11.2008 Beiträge: 2
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Verfasst am: 25.11.2008, 23:56 Titel: Hartz 4- Selbstständigkeit, Unterhalt bei Seminaren |
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Hallo.
Ich bekomme Hartz 4 und mein größter Traum war es immer Hundetrainerin zu werden. Nun möchte eine sehr gute Freundin( sie ist eher eine mütterliche Freundin für mich aufgrund großem altersunterschied) mir dieses ermöglichen. Ich habe mich noch nicht getraut mit der Arge darüber zu sprechen und drücke mich auch seit einiger Zeit vor den Terminen, da ich das Bewerbertagebuch nicht ausgefüllt habe bzw. mich nicht beworben habe. Ich möchte arbeiten, weiß aber beim besten Willen nicht, wie ich das alles unter einen Hut bekommen soll, da ich Praktika und Seminare machen muss, die auch noch quer über Deutschkand verteilt sind. Hundetrainerin ist kein anerkannter Ausbildungsberuf. Es gibt zwar Ausbildungen, die aber auch alle selbst bezahlt werden müssen. Ich habe mich jetzt dafür entschieden, mir die Seminare und Praktika selbst zusammenzustellen, dies halte ich für mich für den richtigen Weg. Dieses steht mir aber bei einer Arbeit im Weg, denn welcher Arbeitgeber, vor allem bei Hilfsjobs hat schon Verständnis, wenn man schon nach kurzer Zeit Urlaub braucht, insbesondere über den Anspruch hinaus, und 1-2 mal im Monat nur bis Donnerstags zur Verfügung steht. Darüber hinaus brauche ich auch Zeit zum Lernen, doch das würde ich hinkriegen, aber für den Rest wüsste ich keine Lösung. Die Ausbildung insgesamt ist recht teuer so um die 5000-7000 Euro. Nun habe ich Angst, das die Arge sagt, dass meine Freundin dann ja auch noch meinen Unterhalt zahlen kann. Doch das macht meine Freundin nicht und ich würde es auch nicht wollen.
Da es sich nicht um ein verwandtschaftliches Verhältnis handelt, kann meine Freundin doch sagen, das Geld wird nur für die Hundetrainer Ausbildung verwendet, oder? Sie kann sich doch selbst aussuchen, wofür das Geld ist, oder?
Habe ich dann Chancen, dass die Arge noch eine Weile für mich aufkommt, ohne mich zu vermitteln? Oder werden sie sagen uns egal, gehen sie arbeiten, ohne Rücksicht darauf, dass ich dann evebtuell nicht Hundetrainerin werden kann?
Meiner Einschätzung werde ich im Sommer oder Herbst 09 fertig sein und bis dahin die vollle Unterstützung brauchen.
Ich denke allerdings, dass ich sicherlich einen Nebenjob machen könnte, da ist man ja doch flexibler, sofern ich einen finde, wo dieses akzeptiert wird und der zeitlich passt.
Über Antworten bin ich sehr dankbar, denn langsam bin ich ziemlich verzweifelt.
Lieben Gruß |
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gekko
Anmeldedatum: 25.08.2005 Beiträge: 173
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Verfasst am: 26.11.2008, 07:30 Titel: |
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Sorry, aber da es sich nicht um einen erlernten Beruf handelt, mein jeder der in der Lage ist dem Hund ein Sitz und Platz beibringen zu können, er könne als Trainer agieren und überschwemmt die Welt mit Angeboten.
Alleine bei mir in der näheren Umgebung, wo Hunde noch Hund sein dürfen, stehen jede Woche 5-10 Anbieter.
Ich empfehle bei Problemen eine anerkannte Hundeschule mit anschliessender Prüfung. |
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max56
Anmeldedatum: 13.06.2008 Beiträge: 314
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Verfasst am: 26.11.2008, 08:08 Titel: |
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Für private Liebhabereien, und so schätze ich dein Vorhaben als "Hundetrainerin" ein ist der Steuerzahler nicht zuständig.
Als ALGII Bezieherin stehst du voll dem Arbeitsmarkt zur Verfügung und ich kann nur hoffen daß das Amt deiner Drückebergerei auf die Schliche kommt.
Du hast die Pflicht alles zu tun um deine Bedürftigkeit zu reduzieren und es liegt auch nicht in deinem Ermessen bei gleichzeitigem ALGII Leistungsbezug dir vorstellen zu können "einen Nebenjob machen zu können".
Dein Beitrag ist ein schönes Beispiel aus Sozialamtsdeutschland.
Meine "Verzweifelung" liegt daher eher auf der Seite des Steuerzahlers der deine hinsichtlich des Gelderwerbs sorgenfreie Gedankenwelt auch noch munter finanziert. |
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Jenny1984
Anmeldedatum: 25.11.2008 Beiträge: 2
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Verfasst am: 26.11.2008, 10:58 Titel: |
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Es geht hier nicht um Drückebergerei und es ist auch keine private Liebhaberei. Klar daraus ist mein Wunsch entstanden. Und mit meiner damaligen Sachbearbeiterin habe ich darüber gesprochen. Damals war der Plan noch anders. Ich wollte arbeiten um mir das selbst zu finanzieren. Ich weiß selber, dass der Markt von Hundetrainern überschwemmt wird, aber letztendlich kommt es darauf an, was ich daraus mache. Und ich kenne in meiner Stadt keine Hundeschule die meinen Ansprüchen für meine Hunde genügt. Und ich habe nicht vor, mich in da einzureihen. Dazu kommt, dass ich schon von mehreren Leuten gehört habe, dass sie das für den richtigen Beruf für mich halten. Und ich tue das auch.
Dass jeder seinem Hund Sitz und Platz beibringen kann, sollte wohl klar sein. Und ich vertrete auch die Meinung, dass Hunde Hund sein dürfen. Doch viele Halter haben nun mal Probleme mit ihren Hunden und aufgrunddessen können die Hunde nicht mehr Hund sein.
Ich wollte einfach objektive meinungen hören, was die Arge angeht. Und nicht, was meine Berufswahl angeht, denn das habe ich mir gründlich überlegt. |
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Turtle1972 Moderator
Anmeldedatum: 14.12.2005 Beiträge: 12308
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Verfasst am: 26.11.2008, 16:09 Titel: |
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Objektiv? Die ARGE wird es einen Dreck interessieren, ob du Hundetrainer lernst und man wird versuchen, dich ganz normal in zumutbare Arbeit zu vermitteln, ob das jetzt mit deinen Terminen zu den Seminaren nun zusammenpasst oder nicht.
Und da das Ganze sicherlich eine gewisse Zeit dauert, dürfte die Gefahr, diese Kurse nicht abschließen zu können, sehr groß sein. Womit deine finanzkräftige Bekannte ihr Geld in den Sand gesetzt hätte.
Turtle |
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chrissie
Anmeldedatum: 16.04.2008 Beiträge: 51
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Verfasst am: 27.11.2008, 10:21 Titel: |
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Hallo Jenny,
ich denke, bewerben musst du dich weiterhin, das müssen wir ja alle. Da man laut Hartz IV Gesetz immer dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen sollte, sofern man dazu in der Lage ist. Vielleicht ergibt es sich ja, dass du keine Stelle bekommst, dann kannst du deinen Träumen weiterhin nachgehen. Und so, wie der Arbeitsmarkt aussieht, halte ich das gar nicht mal für unwahrscheinlich... :roll: |
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