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Das wollte ich mal loswerden!!!!
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Erfolge von Hartz 4 - Pro Hartz 4 << :: >> Ich habe genug von diesem scheiß Land  
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Stollentroll81



Anmeldedatum: 10.06.2008
Beiträge: 190

BeitragVerfasst am: 30.06.2008, 21:04    Titel:

[quote="rumors"]Das leben mit Hartz 4 erträglich gestalten?????
Wie soll das gehen?
Ich habe 19 Monate ALG II bezogen. Für mich war das alles andere als erträglich. Für mich war es die Hölle. Ich hab dadurch mein Selbstbewusstsein, und davon hatte ich ne ganze Menge, verloren. Man wird einfach nicht als das behandelt was man ist, ein Mensch.
Man wird an der Arge von weit oben angeschaut und herumgeschubst.
Ich bin froh das ich nach 19 Monaten selbstständig wieder Arbeit finden konnte. Angebote die die ARGe mir machen wollte (war telefonisch vereinbart) habe ich nie bekommen.
Das Leben wird erst ohne Hartz 4 wieder erträglich!!!![/quote]

finde ich sehr gut, dass du diese einsicht hast. vielleicht kannst du 500.000 anderen ALG II empfängern diese einsicht auch mitteilen. denn es ist wieder mal zeit der vollbeschäftigung!

nur leider merken, das viele nicht und sie schreckt selbst eine kürzung nicht davor ab irgendeine beschäftigung aufzunehmen.

lieber rumors das ALG II soll dein leben nicht erträglich machen, denn sonst würde keiner mehr arbeiten gehen.

es soll ein minimum der lebensqualität sichern, übergangsweise, bis man wieder arbeit findet.

und meine these ist: für die leute die arbeiten können (und dort wo arbeit genügend vorhanden ist), und sich mit diesem kargen leben abgefunden haben und nichts, aber auch gar nichts dafür tuen um aus dieser lage herauszukommen, für die würde ich nur noch lebensmittelgutscheine bereit halten.

hau, ich habe gesprochen.
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Alex_1



Anmeldedatum: 10.03.2007
Beiträge: 101

BeitragVerfasst am: 01.07.2008, 09:16    Titel:

@ Stollentroll81

[code:1]und meine these ist: für die leute die arbeiten können (und dort wo arbeit genügend vorhanden ist), und sich mit diesem kargen leben abgefunden haben und nichts, aber auch gar nichts dafür tuen um aus dieser lage herauszukommen, für die würde ich nur noch lebensmittelgutscheine bereit halten. [/code:1]

Da wo es Arbeit gibt, stimme ich Dir zu. ABER: ich komme ganz aus dem hohen Norden. Und da herrscht teilweise Arbeitslosigkeit von [b]20 - 25%[/b]. Keine Industrie, keine Dienstleistung. Nur Touristik und da gibt es dann nur Jobs für Saison (2 - 3 Monate). Sonst nichts. Ich habe dort versucht als Informatiker eine Arbeit zu finden. Nichts zu machen. Da ich mich bundesweit beworben habe, habe ich dann nach 3 Monaten Hartz IV einen Job in Bayern gefunden. Aber es gibt einfach auch Familien, da ist es ganz schwierig innerhalb von 14 Tagen (so wie ich es konnte) "einfach mal so" umzuziehen, z. B. weil Kinder da sind. Das muss man akzeptieren, dass Eltern nicht möchten, dass ihre Kinder aus dem gewohnten Umfeld gerissen wird. Ich habe es als Kind selber erlebt durch einen Umzug. Es gibt für ein Kind nichts schlimmeres, als auf einmal seine ganzen Freunde und seine gewohnte Umgebung zu verlieren.
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Turtle1972
Moderator


Anmeldedatum: 15.12.2005
Beiträge: 12308

BeitragVerfasst am: 01.07.2008, 16:03    Titel:

[quote]komme ganz aus dem hohen Norden. Und da herrscht teilweise Arbeitslosigkeit von 20 - 25%. [/quote]

Schaut man hier:
http://www.pub.arbeitsamt.de/hst/services/statistik/000000/html/start/karten/aloq_aa.html

Agentur für Arbeit Rostock: 12,6%
Agentur für Arbeit Stralsund: 14,7%
Agentur für Arbeit Schwerin: 11,5%
usw

Von 20 bis 25% kann ich nichts lesen....

Und wenn Familien nicht sofort umziehen können, dann lebt man eben noch eine Zeitlang in getrennten Haushalten. Dafür gibt es auch Hilfen....

Das sind doch alles keine Argumente. Es geht anscheinend schlichtweg manchen noch zu gut.

Turtle
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Gerald
Moderator


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BeitragVerfasst am: 02.07.2008, 07:14    Titel:

Na gut. Die Prozentzahlen sind die Durchschnittswerte der Agenturbezirke. Wenn man einzelne Regionen betrachtet, gibt es tatsächlich Gegenden mit 20-25 %. Aber wenn man sieht, dass es in meiner Gegend keine Perspektive gibt, sollte man doch aktiv werden und woanders was suchen. Man muss ja auch nicht mit der ganzen Familie sofort umziehen. Durch die Mobi-Leistungen ist es ja möglich, dass man erstmal Wochenendpendler macht und wenn die Sache läuft, dann in Ruhe umzieht. Auch der Umzug wird vom Amt gezahlt. Auf der einen Seite stimmte es, dass Kinder so einen Umzug nicht unbedingt so schnell verkraften. Auf der anderen Seite sollte man aber auch an die Zukunft der Kinder denken. Denn in einer Gegend mit hoher Alo haben auch sie eine schlechte Perspektive.
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Grubenpony



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Wohnort: Ostfriesland

BeitragVerfasst am: 02.07.2008, 07:18    Titel:

[quote="Gerald"]Denn in einer Gegend mit hoher Alo haben auch sie eine schlechte Perspektive.[/quote]

Ein wenig muss ich dir widersprechen. Die Kinder habe nur eine schlechte Perspektive, wenn die Eltern aufgeben.

Hier in Ostfriesland war die Arbeitslosenquote schon immer recht hoch (allerdings auch nicht 20-25% :wink: ), im Gegenzug wurde die kinder- und Jugendförderung verstärkt aufgenommen. Die Ostfriesen waren auch schon immer gut darin, in der Ferne ihre Brötchen zu verdienen. Das die Jugend wegzieht und später wieder kommt, ist hier ganz normal. Flexibilität wird den Jungen von den Alten also vorgelebt.
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Gerald
Moderator


Anmeldedatum: 01.02.2007
Beiträge: 3073
Wohnort: Sachsen

BeitragVerfasst am: 02.07.2008, 07:51    Titel:

[quote="Grubenpony"][quote="Gerald"]Denn in einer Gegend mit hoher Alo haben auch sie eine schlechte Perspektive.[/quote]

Ein wenig muss ich dir widersprechen. Die Kinder habe nur eine schlechte Perspektive, wenn die Eltern aufgeben.

Hier in Ostfriesland war die Arbeitslosenquote schon immer recht hoch (allerdings auch nicht 20-25% :wink: ), im Gegenzug wurde die kinder- und Jugendförderung verstärkt aufgenommen. Die Ostfriesen waren auch schon immer gut darin, in der Ferne ihre Brötchen zu verdienen. Das die Jugend wegzieht und später wieder kommt, ist hier ganz normal. Flexibilität wird den Jungen von den Alten also vorgelebt.[/quote]

Haargenau das meinte ich doch.

Übrigens: Ich komme am Wochenende zu Besuch nach Ostfriesland (weil mein Sohn dort oben wohnt weil es hier für ihn keine Arbeit gab). Bestelle bitte mal schon schönes Wetter.
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Grubenpony



Anmeldedatum: 01.01.2006
Beiträge: 4528
Wohnort: Ostfriesland

BeitragVerfasst am: 02.07.2008, 08:03    Titel:

[quote="Gerald"]Bestelle bitte mal schon schönes Wetter.[/quote]

Wir haben hier IMMER schönes Wetter. :wink: Ich wünsch dir einen schönen Aufenthalt.

Viele Grüße von der, die da lebt, wo andere Urlaub machen. :lol: :lol:
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max56



Anmeldedatum: 13.06.2008
Beiträge: 314

BeitragVerfasst am: 03.07.2008, 08:53    Titel: Zuerst kommt die Arbeit

[quote="Alex_1"]
... Da ich mich bundesweit beworben habe, habe ich dann nach 3 Monaten Hartz IV einen Job in Bayern gefunden. Aber es gibt einfach auch Familien, da ist es ganz schwierig innerhalb von 14 Tagen (so wie ich es konnte) "einfach mal so" umzuziehen, z. B. weil Kinder da sind. Das muss man akzeptieren, dass Eltern nicht möchten, dass ihre Kinder aus dem gewohnten Umfeld gerissen wird. Ich habe es als Kind selber erlebt durch einen Umzug. Es gibt für ein Kind nichts schlimmeres, als auf einmal seine ganzen Freunde und seine gewohnte Umgebung zu verlieren.[/quote]

Erst kommt der Job, dann lange Zeit garnichts und dann die anderen Argumente.

Du kannst bequem innerhalb von 14 Tagen dir erst einmal eine Bude nehmen und dann später die Familie nachkommen lassen nachdem du eine Wohnung gefunden hast.
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Hcharliemama



Anmeldedatum: 29.07.2008
Beiträge: 3
Wohnort: Niedersachsen

BeitragVerfasst am: 31.07.2008, 16:32    Titel: Betrieft 1 € Jobs und Familien des Arbeitslosengeld II

[color=blue][/color][size=18][/size]

huhu erstmal an alle hier hab mir mal das Forum durch gelesen!

nun muss ich mal zu 1€ Jobs sagen ich selbst bin 48 Jahre jung bewerbe mich ständig schriftlich habe sogar eine Anfrage gemacht bei der ARGE wegen einen 1 € Job ich sei vorgemerkt seit letzten Jahres Oktober und fragte zwischenzeitlich auch schon bei der ARGE nach aber was für eine Antwort bekomme ich Frau ...... sie sind vorgemerkt und müssen warten bis ich was näheres weiß Toll oder wenn man schon selbst nach einen 1 € Job nachfragt und arbeiten will.

Zum Thema Ich Trinke und ich rauche nicht!

also ich kann nur sagen wenn ihr nicht raucht und nicht trinkt dann habt ihr doch andere Sachen sei es Internet oder andere Sammlungen die auch immer wieder Geld kosten man gibt das Geld so oder so aus denk ob man raucht oder trinkt oder anderweitig ich zum Beispiel bin getrenntlebend habe 4 eigene Kinder leben beim Vater 2 die unter 18 Jahre alt sind besuchen mich in jede Ferien wo sie haben mal 1,2 oder in Sommerferien sogar 4 Wochen nur am Anfang solle ich meine Kinder Zebu. von meine 345.- € verpflegen und dann dazu kamen auch noch die Reisekosten um meine Kinder in die entfernte 530 km abzuholen und nach den Ferien wieder zu bringen und das alles von sage und schreibe 345.- € und da muss ich aber auch sagen ich habe gekämpft gegen die Arge und habe nun diesen Einzelfall bekämpft und siehe da nun geht alles sogar ne größere Wohnung bekomme ich sogar bezahlt die sie mir auch nicht genehmigten weil sie in der Meinung waren ich sei ausreichend versorgt mit einer 44qm Wohnung darin sollte ich mit 2 Kinder in den Ferien leben da sag ich nur immer wieder zu Politiker Denkt an Familien und Denkt sowie Handelt mal Für Familien und Getrenntlebende da vertrete ich meine Meinung zu Armut bei Familien und Kindern
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fairylight



Anmeldedatum: 02.10.2008
Beiträge: 19
Wohnort: BaWü

BeitragVerfasst am: 02.10.2008, 19:09    Titel:

Also ich habe im Freundeskreis auch eine Familie, in der der Vater derzeit 200 km entfernt arbeitet (Mutter arbeitet hier vor Ort) und er ist nur am Wochenende daheim - das geht also durchaus.
Der Lehrer meines Sohnes arbeitet 450 km von seiner Familie entfernt (geht jetzt aber nach eineinhalb Jahren zurück).
Temporär geht sowas also durchaus und auch kurzfristig. Wie man das dann auf Dauer macht muss man eben sehen. Es gibt ja durchaus Familien, wo der Vater als Matrose oder Fernfahrer oder Sonstiges ständig abwesend ist (oder eben die Mutter).
Außerdem glaube ich, dass den Kindern zuwenig zugetraut wird. Natürlich ist ein Umzug doof für Kinder, aber ja nicht nur für Kinder. Erwachsene tun sich doch mit sozialen Kontakten oft viel schwerer als Kinder, jedenfalls meiner Erfahrung nach.
Meine Tante hat einen Engländer geheiratet und ihre fünf Kinder überall auf der Welt bekommen, bloß nicht in England und sie sind wirklich OFT umgezogen. Geht also durchaus auch, auch MIT Kindern.
Mein Mann hatte vor Kurzem ein gutes Jobangebot in Norddeutschland und wir wären selbstverständlich mitgegangen, auch wenn es mir und sicher auch den Kindern sehr sehr schwer gefallen wäre...
Ich finde, ein Umzug sollte heutzutage echt kein Argument mehr sein, einen Job auszuschlagen - und schon gar nicht, wenn ansonsten die Abhängigkeit vom Staat bestehen bleibt. Meine Meinung.

Aber um zum Ursprungsthema zurück zu kommen:

MICH regen gerade Nachbarn von uns auf. Sie beziehen Beide ALG II, sie Mitte 20, er Mitte 30 - Beide einen kleinen Sohn von ca. 2einhalb Jahren
Unabhängig davon, wie sie mit Ihrem Kleinen umgehen nervt mich einfach TOTAL an, dass sie sich jetzt eine neue Wohnung gesucht haben, dabei dem Amt eine SCHEINBARE Trennung vorspielen um die DoppelmieteN zahlen zu können (mein Mann und ich mussten uns beim Umzug auch temporär verschulden...), sich alles mögliche was sie eigentlich nicht bräuchten einmalig beantragen (neues Schlafzimmer, neue Waschmaschine etc.) UND jetzt auch noch hier lauthals verkünden, weil sie ja jetzt VIEL mehr Geld bekommen würden, würde ER sich eine Pseudowohnung suchen um auch weiterhin DOPPELT zu kassieren.
ER ist natürlich den ganzen Tag (und Nachts auch) bei IHR und dem Kind und wenn das Amt da was spitzkriegt, so tönen sie lauthalt, würden sie eben behaupten seine Anwesenheit sei "zum Wohle des Kindes"
Sry, aber da könnte ich einfach nur kotzen!
Ich selbst war alleinerziehend und Sozialhilfeempfängerin, aber ich habe mich IMMER nach Kräften bemüht, da raus zu kommen.
Dann sehe ich, wie meine Dame, die ich in der Nachbarschaftshilfe betreue echt so GAR NICHTS hat und Nachbars dagegen leben nicht nur im Hilton sondern haben da auch noch ZWEI Zimmer und das alles auf staatliche Kosten, sowas macht mich einfach wütend... :x

Und: Jawohl steinigt mich, aber mein Mann hat das natürlich angezeigt, schliesslich zahlt er auch Steuern...

IRONIE ON

Jehova! Jehova! :twisted:

IRONIE OFF

In diesem Sinne

Light
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barfuß



Anmeldedatum: 02.07.2007
Beiträge: 31

BeitragVerfasst am: 06.10.2008, 21:26    Titel: Staatsgarantie für alle Spareinlagen

Staatsgarantie für alle Spareinlagen


Finde ich interessant,und ganz Typisch...gibt denen die viel haben mehr und die die nix haben....die sollen mal so weiter leben wie bis jetzt und ganz ehrlich verstehe ich den Zweck für die Zahlungen der Sparer nicht. Es handelt sich hierbei um 568 Milliarden Euro. Jeder soll sein komplettes ersparte bekommen...soweit ich verstanden habe. Würden Grenzen gesetzt in Ordnung, aber so ist es mal wieder das die die viel haben wieder mal das meiste bekommen. Für die Bildung unserer Kinder oder eine vernünftige Kindergeld Erhöhung alternativ das es in die Betreuung angelegt wird....aber nein...Geld ist nur für die Sparer da, die es sich leisten können zu sparen.....ich bin sauer.

Oder kann mir jemand erklären was das soll???

LG
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nachtvogel



Anmeldedatum: 17.04.2008
Beiträge: 133

BeitragVerfasst am: 07.10.2008, 00:12    Titel: Re: Staatsgarantie für alle Spareinlagen

ja ich weiß auch nicht für wie gut ich es halten soll.
Klar, es gibt mehr kleinanleger oder Sparbuchbesitzer wie Großkapitalisten. Weil ich einfach davon ausgehe, wer 3 Mio auf der Seite hat - der hats nicht auf dem Sparbuch liegen oder Pfandbriefe, sondern bunkert es eh ganz wo anders.
Dabei muß man auch sagen, wenn ein Bonze ne Mio in den Wind schießt kann ihn das weniger weh tun - wie unsereins der um jeden Euro guckt den er sparen kann. für den wohl 1000 Euro zu verlieren schmerzvoller ist, wie für andere Millionen.

Mich stört es mehr - das man jahrelang steuerfrei spekulieren konnte, viel Geld verdient hat und jetzt wo sie mal ihre Kohle in Sand gesetzt haben, soll das Loch vom Staat gestopft werden.
Hallo ? Ich habe keine Aktien oder sonstige Fonds, von mir aus könnten die alle den Bach runtergehen. Nur würde das wohl auch unsere Wirtschaft kippen und die A-Karte wieder beim kleinen landen.

Tja so kann ich es auch nicht erklären, außer das man wohl schon immer für die großen gewirtschaftet hat. Das zeigt doch das neue Elterngeld, die Abgeltungssteuer oder wie sie sich schimpft.
Kapitalisten brauchen nun ja auch nur noch 25% zahlen - früher bis zu 35%.
Es wird immer von unten nach oben gescheffelt.

Liebe Grüsse
- der nachtvogel -
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TinTin



Anmeldedatum: 23.08.2008
Beiträge: 5
Wohnort: Lichtenwald

BeitragVerfasst am: 07.10.2008, 03:51    Titel: Staatsgarantie für Sparguthaben

Das Thema ist ein bißchen komplex für die späte Stunde, daher nur soviel:

Ich denke, dass die Regierung nicht in erster Linie die Sparer schützen will sondern es soll verhindert werden, dass die Menschen aus Angst vor einem Verlust ihrer Spargroschen massenweise ihr Geld abheben. Vielleicht erinnert ihr euch an die langen Schlangen vor dieser englischen Bank (Name fällt mir gerade nicht ein), als diese in eine Schieflage geriet.
Wenn viele Menschen so reagieren bricht das Finanzsystem zusammen, weil die Bank auch die täglich fälligen Einlagen natürlich nicht in ihrem Safe verwahrt sondern ausleiht, und zwar teilweise nicht täglich kündbar, weil ja ein gewisser Prozentsatz der Einlagen lange auf den Konten bleibt.
Bei einem Massenansturm auf die Einlagen wären die Banken daher
illiquide, also zahlungsunfähig.

Dies wäre vermutlich für unsere Wirtschaft und damit auch für alle Menschen, insbesondere die, die keine Millionen auf dem Konto haben, eine ziemliche Katastrophe. Von daher konnte die Regierung vermutlich gar nicht anders handeln.

Die Staatsgarantie wurde übrigens bisher nur in Aussicht gestellt, einen einklagbaren Rechtsanspruch gibt es noch nicht. Allerdings würde bei einem Finanzcrash die Nichteinhaltung dieses Versprechens die heutige Regierung wohl aus dem Amt fegen.

Die Sicherungssysteme der Banken würden wohl die Pleite mehrer großer Banken nicht verkraften, die könnte man dann den Hasen geben.
Traut sich natürlich keiner zu sagen, aber die Gelder gehen ja schon in großen Ausmaß in den "sicheren" Hafen der Staatsanleihen.

Hoffen wir, dass durch dieses Debakel ein Umdenken erfolgt und die
Auswüchse des Kapitalmus (und in der Wirtschaft - oder fühlt sich einer jemand von Euch heute noch so richtig als Kunde geschätzt?) künftig zurückgedrängt werden (können).

LG Martin
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Maggischwan



Anmeldedatum: 04.10.2008
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 11.10.2008, 21:22    Titel:

Hallo kultur1910,

Ihr Beitrag vom 15.06.2007 ist äußerst impertinent und verschlägt mir glatt die Sprache. Schämen Sie sich gar nicht, über die eigenen Mitmenschen so herablassend und geringschätzig zu reden?
Wer sind Sie, dass Sie sich solche Reden erlauben können. Bezahlen Sie die HartzIV-Empfänger aus Ihrer eigenen Tasche? Wer bezahlt denn Ihren Stuhl auf dem Sie sitzen? Wo liegt der Ursprung Ihrer Überheblichkeit? Fehlt Ihnen das politische Hintergrundwissen? Welcher Politiker hat denn HartzIV erfunden?

Es grüßt
Maggischwan
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