Hartz IV Rechner

Alg II online berechnen

Änderungen zum 1. Januar 2015 inklusive

Unser Hartz IV Rechner bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihren ALG II Anspruch bereits vorab online zu berechnen.

Wir haben bei der Berechnung die besondere Situation von alleinerziehenden Personen, behinderten Menschen, schwangeren Frauen und Menschen mit krankheitsbedingtem Mehrbedarf an Ernährung berücksichtigt und damit einen der genauesten Rechner im Netz zusammengestellt.

Beachten Sie, dass der Hartz IV Rechner dennoch nur eine Modellrechnung bietet, die nicht sämtliche Eventualitäten mit einschließen kann. Eine Gewähr in irgendeiner Hinsicht können wir selbstverständlich nicht übernehmen. Für Anregungen und Hinweise sind wir dankbar.

Angaben zum Antragsteller (volljährig)


schwanger (ab der 12. Kalenderwoche): 2)*

behindert (nur, wenn zusätzlich Rehamaßnahmen/ Teilhabe am Arbeitsleben nach SGB IX absolviert wurde): 3)*


Angaben zum Ehegatten/Partner/Lebenspartner

Ehepartner/in, Partner/in, Lebenspartner/in vorhanden: 5)*

Partner volljährig: 6)*

schwanger (ab der 12. Kalenderwoche): 7)*

behindert (nur, wenn zusätzlich Rehamaßnahmen/ Teilhabe am Arbeitsleben nach SGB IX absolviert wurde): 8)*


Angaben zu Kindern

Anzahl der Kinder im Haushalt:









Angaben zu den Unterkunftskosten



Warmwasseraufbereitung mit Haushaltsstrom: 17)*


Einkommen aller Personen der Bedarfsgemeinschaft









Was ist die Summe aus 4 und 7?

Erläuterungen zum Hartz IV Rechner

1) Bundesland: Die Höhe der Regelleistung ist bundesweit einheitlich mit 399 Euro festgesetzt. Die Eingabe des Bundeslandes ist nur nachrichtlich.

2) Schwanger: § 21 Abs. 2 SGB II: Werdende Mütter, die erwerbsfähig und hilfebedürftig sind, erhalten nach der 12. Schwangerschaftswoche einen Mehrbedarf von 17 % der nach § 20 SGB II maßgeblichen Regelleistung.

3) Behindert: § 21 Abs. 4 SGB II: Erwerbsfähige behinderte Hilfebedürftige, denen Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben nach § 33 SGB IX sowie sonstige Hilfen zur Erlangung eines geeigneten Platzes im Arbeitsleben oder Hilfe zur Ausbildung für eine sonstige angemessene Tätigkeit erbracht werden, erhalten einen Mehrbedarf von 35 % der nach § 20 SGB II maßgeblichen Regelleistung. Diese Leistung nach § 21 Abs. 4 Satz 1 SGB II kann auch nach Beendigung der dort genannten Maßnahmen während einer angemessenen Übergangszeit, vor allem einer Einarbeitungszeit, gewährt werden.

4) Krankheit: § 21 Abs. 5 SGB II: Die Höhe des Zuschlags ist je nach Art und Umfang des Einzelfalls zu bemessen und durch ein ärztliches Attest, ggf. vom Amtsarzt, zu belegen. Unsere Tabelle orientiert sich an den Empfehlungen des Landschaftsverbandes Westfalen - Lippe zum Sozialhilferecht bzw. den Empfehlungen für die Gewährung von Krankenkostzulagen in der Sozialhilfe des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge. Bei mehr als einer Erkrankung wird grundsätzlich nur der jeweils höchste Betrag gezahlt; es kommt aber auf den Einzelfall an - dies kann der Rechner nicht berücksichtigen. Empfehlungen für die Gewährung von Krankenkostzulagen in der Sozialhilfe.

5) Partner: Kreuzen Sie dieses Kästchen an, wenn Sie einen Ehepartner, einen Partner nach dem Lebenspartnerschaftsgesetz haben oder in einer eheähnlichen Gemeinschaft leben. Bei einer Partnerschaft erhalten Antragsteller und Partner jeweils 90 % des jeweiligen Regelsatzes, wenn der Partner volljährig ist.

6) Alter: Ist der Partner minderjährig, so erhält dieser 80 % des jeweiligen Regelsatzes.

7) Schwanger: Der prozentuale Mehrbedarf von 17 % bezieht sich auf 90 % bzw. 80 % (bei Minderjährigkeit des Regelsatzes!

8) Behindert: Der prozentuale Mehrbedarf von 35 % bezieht sich auf 90 % bzw. 80 % (bei Minderjährigkeit) des Regelsatzes!

9) Krankheit: § 21 Abs. 5 SGB II: Die Höhe des Zuschlags ist je nach Art und Umfang des Einzelfalls zu bemessen und durch ein ärztliches Attest, ggf. vom Amtsarzt, zu belegen. Unsere Tabelle orientiert sich an den Empfehlungen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe zum Sozialhilferecht bzw. den Empfehlungen für die Gewährung von Krankenkostzulagen in der Sozialhilfe des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge. Bei mehr als einer Erkrankung wird grundsätzlich nur der jeweils höchste Betrag gezahlt; es kommt aber auf den Einzelfall an - dies kann der Rechner nicht berücksichtigen. Empfehlungen für die Gewährung von Krankenkostzulagen in der Sozialhilfe."

10) Kinder von 5 Jahren und jünger erhalten 60 % der jeweiligen Regelleistung.

11) Kinder von 6 - 13 Jahren erhalten 70 % der jeweiligen Regelleistung.

12) Kinder von 14 - 17 Jahren erhalten 80 % der jeweiligen Regelleistung.

13) Kinder von 18 - 24 Jahren erhalten 80 % der jeweiligen Regelleistung.

14) Kinder schwanger: Es wird ein Mehrbedarf von 17 % bezogen auf den Regelsatz des Kindes (60 %) gezahlt.

15) Kaltmiete: Die Kaltmiete zählt zu den Unterkunftskosten.

16) Heizkosten: Die Heizkosten werden in angemessener Höhe übernommen.

17) Warmwasser: Bei Leistungsberechtigten wird ein Mehrbedarf anerkannt, soweit Warmwasser durch in der Unterkunft installierte Vorrichtungen erzeugt wird (dezentrale Warmwassererzeugung) und deshalb keine Bedarfe für zentral bereitgestelltes Warmwasser nach § 22 anerkannt werden.

18) Brutto: Hier sind die Bruttoeinnahmen anzugeben.

19) Netto: Folgende Abzüge können berücksichtigt werden:

1. auf das Einkommen entrichtete Steuern,

2. Pflichtbeiträge zur Sozialversicherung einschließlich der Beiträge zur Arbeitsförderung,

3. Beiträge zu öffentlichen oder privaten Versicherungen oder ähnlichen Einrichtungen, soweit diese Beiträge gesetzlich vorgeschrieben oder nach Grund und Höhe angemessen sind (z.B. KFZ-Versicherung oder private Haftpflichtversicherung mit 30,- Euro pauschal); hierzu gehören Beiträge

a) zur Vorsorge für den Fall der Krankheit und der Pflegebedürftigkeit für Personen, die in der gesetzlichen Krankenversicherung nicht versicherungspflichtig sind,

b) zur Altersvorsorge von Personen, die von der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung befreit sind, soweit die Beiträge nicht nach § 26 bezuschusst werden,

4. geförderte Altersvorsorgebeiträge nach § 82 des Einkommensteuergesetzes, soweit sie den Mindesteigenbeitrag nach § 86 des Einkommensteuergesetzes nicht überschreiten,

5. die mit der Erzielung des Einkommens verbundenen notwendigen Ausgaben (Werbungskosten, z. B. Fahrtkostenpauschale oder tatsächlich höhere Fahrtkosten).

Diese Absetzbeträge brauchen nur dann gesondert berechnet und eingetragen werden, wenn sie nachweislich mehr als 100,- Euro betragen; ansonsten kann hier die Pauschale von 100,- Euro eingetragen werden.

20) Renten: Renten sind Einkommen.

21) Unterhalt: Gezahlter Unterhalt wird angerechnet.

22) Kindergeld: Kindergeld wird voll angerechnet.

23) Sonstiges: Sonstige Einkünfte sind zum Beispiel Einnahmen aus Vermietung, Zinsen, u.U. Schenkungen usw.